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Montag, 24. März 2025

Der höchste Engel mit der wichtigsten Botschaft

Verkündigung des Herrn, Fra Angelico, San Marco Museum, Florenz

 

Zur Jungfrau Maria wird kein beliebiger Engel gesandt, sondern der Erzengel Gabriel.
Denn für diesen Dienst war es angemessen, dass der höchste Engel kam um die wichtigste aller Botschaften zu bringen.
Er wird deshalb mit seinem Namen genannt, damit durch das Wort bezeichnet wird, was er tat. Denn Gabriel heißt "Stärke Gottes".
Durch die Stärke Gottes also musste der verkündet werden, der als Herr der Kräfte und mächtig im Kampf kam, um die bösen Gewalten zu überwinden.
(Gregor der Große)

Verkündigung des Herrn
1 Glasfenster in Southwark Cathedral, London
2 Glasfenster der Ankündigung der Jungfrauengeburt durch Jesaja, Etheldreda´s Church, London
3 Tympanon der Marienkapelle, Würzburg, Ewiges Wort verwendet Sprachrohr als Rutsche
4 Glasfenster in Koekelberg, Brüssel
5 Verkündigungsaltar S. Ignazio, Rom
6 Verkündigungsrelief, S. Maria del Carmine, Brescia
7 Glasfenster S. Maria Maggiore, Triest
8 Glasfenster Ely Cathedral 
9 Mosaik, 6. Jh., Euphrasius Basilika, Porec
10 Glasfenster in ULF v. Chartres
11 Glasfenster in St. Ottilien
12 Glasfenster im Liebfrauendom, München
13 Musee d´arts, Brüssel
14 Fresko, S. Maria sopra Minerva, Rom
15 Glasfenster in der Franziskanerkirche in Pressburg
16 Dom von Orvieto
17 Maria am Gestade, Wien
18 Fresko, S. Maria in Trastevere, Rom
19 Glasfenster in All Saints, Cambridge
20 Kathedrale von Sevilla
21 Mosaik und Fresko im orthodoxen Nazareth
22 Kunsthistorisches Museum, auf Stein
23 neugotisches Altarretabel in der Kathedrale von Zagreb
24 Tympanon des Ericsdoms in Uppsala
25 Glasfenster in Saint Germain, Paris
26 Mosaik im Johannes Paul II. Heiligtum in Krakau
27 Relief im heiligen Haus im Loreto, Italien
28 Relief des Eingangstors, S. Maria Maggiore, Rom 
29 Fresko, griech. orthodoxe Dreifaltigkeitskirche, Wien
30 Verkündigungsmonstranz im Klemensmuseum, Maria am Gestade, Wien
31 Fresko in Silvesterkapelle in Santi Quattro Coronati, Rom
32 rumänisch-orthodoxe Kirche Knittelfeld, Österreich
33 Fresko in S. Zeno Maggiore, Steinrelief am Portal, Verona
34 Mosaik beim Portal v. Maria am Gestade, Wien
35 Glasfenster im Kölner Dom 
36 Fresko in der Kathedrale von Burgos
27 Taufstein von Johannes Paul II. in Wadowice, Polen
38 im Museum der Kathedrale von Burgos
39 Fresko in S. Maria infra Portas, Foligno

40 Verkündigungsszene auf dem Tabernakel in Pamhagen, Burgenland
41 Verkündigung auf dem Verduner Altar, Klosterneuburg
42 Tabernakel von Egino Weinert, St. Foillan, Aachen
43 Heilig Geist Kirche in Veresegyhaz, Ungarn
44 Verkündigungsfenster in Pfarrkirche Ybbs, Niederösterreich
45 in Loreto, Malerei

46 in Colmar, Altar im Museum Unterlinden 1

47 in Colmar, Museum Unterlinden 2

48 Fresko in der Wiener Dominikanerkirche

49 Maria am Gestade, Wien, Detail von Nr. 17, B16, 25.3.2007

50 Glasfenster in Notre Dame de la Chapelle, Brüssel

51 Glasfenster in meiner Heimatkirche

52 Glasfenster in der Kathedrale von Worcester 


 

 

Sonntag, 16. März 2025

Die Verklärung Jesu ist eine Gebetserfahrung

 

Verklärung des Herrn, San Marco Museum, Fra Angelico, 1439-1443
 

Die Liturgie legt uns diesen berühmten Abschnitt gerade heute, am zweiten Fastensonntag, vor (vgl. Mk 9,2-10). Jesus wollte, dass seine Jünger – insbesondere jene, denen die Verantwortung zukommen würde, die entstehende Kirche zu leiten – die direkte Erfahrung seiner göttlichen Herrlichkeit machen sollten, um dem Ärgernis des Kreuzes begegnen zu können. In der Tat: Wenn die Stunde des Verrats kommt und Jesus sich in Getsemani zum Gebet zurückzieht, wird er Petrus, Jakobus und Johannes mit sich nehmen und sie darum bitten, zusammen mit ihm zu wachen und zu beten (vgl. Mt 26,38). Sie werden es nicht schaffen, aber die Gnade Christi wird sie stützen und ihnen helfen, an die Auferstehung zu glauben.

Es liegt mit sehr daran hervorzuheben, dass die Verklärung Jesus im Grunde eine Gebetserfahrung gewesen ist (vgl. Lk 9,28-29). Das Gebet gelangt nämlich zu seinem Höhepunkt und wird gerade dann zur Quelle inneren Lichts, wenn sich der Geist des Menschen mit dem Geist Gottes verbindet und beide Willen miteinander verschmelzen, um gleichsam eine Einheit zu bilden. Als Jesus auf den Berg stieg, tauchte er in die Betrachtung des Planes der Liebe des Vaters ein, der ihn in die Welt gesandt hatte, um die Menschheit zu retten. Neben Jesus erschienen Elija und Moses, um uns zu verstehen zu geben, dass die Heiligen Schriften einhellig das Geheimnis seines Paschas ankündigen, das heißt, dass der Christus leiden und sterben muss, um in seine Herrlichkeit einzutreten (vgl. Lk 24,26.46). In jenem Augenblick sah Jesus, wie sich das Kreuz vor ihm abzeichnete, das äußerste Opfer, das notwendig ist, um uns von der Herrschaft der Sünde und des Todes zu befreien. Und in seinem Herzen wiederholte er erneut sein „Amen“. Er sagte: Ja, ich bin bereit, Vater, dein Liebeswille geschehe. Und genauso wie es nach der Taufe im Jordan geschehen war, kamen vom Himmel her die Zeichen des Wohlgefallens von Gott Vater: das Licht, das Christus verwandelte, und die Stimme, die ihn „mein geliebter Sohn“ (Mk 9,7) nannte.

Zusammen mit dem Fasten und den Werken der Barmherzigkeit bildet das Gebet das tragende Gerüst unseres geistlichen Lebens. Liebe Brüder und Schwestern, ich ermahne euch, in dieser Fastenzeit längere Zeiten der Stille und wenn möglich der Einkehr zu finden, um das eigene Leben im Licht des Planes der Liebe des himmlischen Vaters zu sehen. Lasst euch bei diesem intensiveren Hören des Wortes Gottes von der Jungfrau Maria leiten, Lehrerin und Vorbild des Gebets. Auch im tiefen Dunkel des Leidens Christi verlor sie das Licht des göttlichen Sohnes nicht, sondern bewahrte es in ihrer Seele. Aus diesem Grund rufen wir sie als Mutter des Vertrauens und der Hoffnung an!
(Benedikt XV., 9.3.2009, Angelus)


Zellen der Dominikaner in Florenz, Fresken von Fra Angelico

 

Verklärung des Herrn

Glasfenster in der St Paul´s Cathedral in Dundee, B16, 2. Fastensonntag 2006

Glasfenster in Salisbury Cathedral, Einführung ins Jesusbuch von B16

Glasfenster in St Chad´s Church - The Manchester Oratory (Präfation)

Gemälde in den Uffizien

Mosaik, Rosenkranzstation in Medjugorje (B16. 6 August 2006)

Hochaltarbild im Stift Kremsmünster

Glasfenster in St Etheldreda´s Church, London

Berg Tabor im Heiligen Land 1 (B16, 24.2.2013)

Glasfenster in La Salette

Mosaik im Petersdom

Malerei in S. Maria degli Angeli e dei Martiri in Rom

Kloster Sucevita in Rumänien

Berg Tabor - neue Impressionen 2 (B16, 18.2.2008)

Glasfenster im Magdalene College in Cambridge

Glasfenster im Straßburger Münster

Glasfenster in der Basilika Sacre Coeur, Paray Le Monial (B16. 5.3.2007)

Sonntag, 15. September 2024

Mater Dolorosa


Allmächtiger Gott, du hast der Mutter Jesu die Kraft verliehen,
unter dem Kreuz zu stehen und das Leiden ihres Sohnes zu teilen.
Hilf uns, täglich unser Kreuz anzunehmen,
damit wir auch an der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus teilhaben,
der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Schmerzhafte Mutter, Monte Senario, Florenz

 

Maria Mater Dolorosa, die schmerzensreiche Jungfrau und Gottesmutter Maria. Der Ursprung
des Gedenktages entspringt der Mystik und der Marienminne des Spätmittelalters.
Schon 1423 ist ein Fest zum Gedächtnis der Schmerzen Marias in der Erzdiözese Köln bekannt.
Von dieser Zeit an stellt die Kunst Maria als „Mater dolorosa“ dar: in der Gestalt der
Pietà oder mit Schwertern in der Brust.
Durch die Serviten verbreitet sich die Verehrung von gezählten 7 Schmerzen Mariens ab dem 17. Jahrhundert. Als Schmerzen werden aufgezählt:
die Beschneidung Jesu, die Flucht nach Ägypten, der Verlust im Tempel, die Begegnung
auf dem Kreuzweg, die Kreuzigung, die Kreuzabnahme und die Grablegung.

Die Serviten begingen das Fest der „Mater dolorosa“ ab 1668 am Tag nach Kreuzerhöhung, am
15. September. Pius VII. ordnete 1814 das Gedächtnis für die ganze Kirche an, um damit
für die glückliche Heimkehr aus seiner fünfjährigen Gefangenschaft durch Napoleon zu
danken. (martyrologium sancrucense)


Schmerzensreiche Mutter, bitte für uns!