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| das durchbohrte Herz Mariens, Dom zu Graz |
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| Pieta, St. Agidius Dom, Graz |
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| das durchbohrte Herz Mariens, Dom zu Graz |
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| Pieta, St. Agidius Dom, Graz |
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| Kreuzkapelle im Grazer Dom St. Agidius |
Seinen Ursprung hat das Fest Kreuzerhöhung in Ierusalem: Am 13. September 326 fand hier die Hl. Helena, Mutter von Kaiser Konstantin dem Großen, das Kreuz Christi. Genau neun Jahre später (13. September 335) wurde ebenfalls in Ierusalem die Konstantinische Basilika über dem Heiligen Grab Christi („Grabeskirche“) eingeweiht und einen Tag später, also am 14. September, ließ Patriarch Makarius das Kreuz Christi erstmals auf dem Felsen Gologotha zur öffentlichen Verehrung aufstellen. Hier entspringt auch der Name des Festes „Erhöhung des Kreuzes“. Im Jahr 614 wurde das heilige Kreuz durch den Perserkönig Chosroes geraubt, aber wenige Jahre später von Kaiser Heraklius dank eines Sieges über die Perser zurückgeholt und am 14. September 628 wieder feierlich auf seinem ursprünglichen Platz aufgestellt.
Steinrelief, Kathedrale von Como
Mose in der Wüste, Glasfenster, Saint Aignan, Chartres
Kreuzerhöhung - in diesem Zeichen wirst du siegen (Baptisterium von S. Giovanni in Laterano)
Die Kreuzreliquie in S. Croce in Gerusalemme
Altarbild der Auffindung des Kreuzes durch Helena, Pfarrkirche zur hl. Notburga, Eben, Aachensee
Die Kreuzauffindungskapelle in der Grabeskirche
Apsismosaik in S. Croce in Gerusalemme (Kreuzauffindung)
1) Der König siegt, sein Banner glänzt,
geheimnisvoll erstrahlt das Kreuz,
an dessen Balken ausgestreckt
im Fleisch des Fleisches Schöpfer hängt.
2) Geschunden hängt der heil’ge Leib,
vom scharfen Speere roh durchbohrt,
uns rein zu waschen von der Schuld,
strömt Blut und Wasser von ihm aus.
3) Erfüllt ist nun, was David einst
im Liede gläubig kundgetan,
da er im Geiste prophezeit’:
Vom Holz herab herrscht unser Gott.
4) O edler Baum im hehren Glanz,
von königlichem Purpur rot,
du werter, du erwählter Stamm,
du trägst den Lösepreis der Welt.
5) O heil’ges Kreuz, sei uns gegrüßt,
du einz’ge Hoffnung dieser Welt.
Den Treuen schenke neue Kraft,
den Sündern tilge alle Schuld.
6) Dir, höchster Gott, Dreifaltigkeit,
lobsinge alles, was da lebt;
du hast uns durch das Kreuz erlöst:
Bewahre uns in Ewigkeit.
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| Grazer Dom St. Ägidius |
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| Johannes von Neopomuk; Mosaik bei der Anbetungskapelle der Grazer Stadtpfarrkirche die Hand vor dem Mund steht für die Wahrung des Beichtgeheimnisses |
Johannes Nepomuk war 1369 Notar in Prag, stand ab 1370 in den Diensten des Prager Erzbischofs, begann das Jusstudium an der Universität Prag, erhielt 1380 die Priesterweihe und schloss sein Studium 1382-1387 an der Universität Padua ab (Doktorat des kanonischen Rechts). Nach Prag zurückgekehrt, wurde er 1389 Generalvikar des Erzbistums Prag.
In den Streit zwischen Erzbischof Johann von Jenstein und dem böhmischen und römisch-deutschen König Wenzel um die Besetzung der Abtei Kladrau (die in ein Bistum umgewandelt werden sollte) verwickelt, stellte Wenzel (weil der Erzbischof ihm bei dieser Besetzung zuvorgekommen war) ihn und seine engsten Mitarbeiter unter Anklage.
Dem Erzbischof gelang die Flucht, hingegen wurde der Generalvikar Johannes Nepomuk am 20. März 1393 unter persönlicher Mitwirkung des Königs schwer gefoltert und schließlich durch Sturz von der Moldaubrücke ertränkt. Dass Wenzel durch die Tortur Johannes Nepomuk zur Preisgabe von Informationen über Königin Sophie, zu deren Vertrauten Johannes Nepomuk zählte, zwingen wollte (Verletzung des Beichtgeheimnisses), war, wie aus einem Bericht des Thomas Ebendorfer von 1433 hervorgeht, in Prag bekannt. Quelle
Brückensturz in der Johann Nepomukkapelle in Bregenz
Die Johannes Nepomuk Skulptur in der Wiener Franziskanerkirche
Liberatus Weiß und zwei Gefährten, Märtyrer in Äthiopien. Liberatus Weiß wurde 1675 in Konnersreuth geboren und bei den Zisterzienserinnen von Waldsassen erzogen. Mit 18 trat er in Graz in den Franziskanerorden ein und wurde nach seiner Priesterweihe 1704 für die Mission in Äthiopien bestimmt. 1704 brach Liberatus mit seinen Begleitern auf, aber auf dem Weg über Ägypten und den Sudan wurde er in Khartum vom König aufgehalten und ausgeraubt; acht seiner neun Begleiter starben durch die Strapazen. In Jerusalem wartete Liberatus dann auf eine neue Gelegenheit zur Mission in Äthiopien, 1711 folgte er der Anweisung aus Rom und traf 1712 in Begleitung von Michael Pius Fasoli und Samuel Marzorato in Gonder, der damaligen Hauptstadt Äthiopiens ein. Liberatus litt unter dem ständigen Misstrauen der Kopten, gewann aber das Vertrauen des äthiopischen Königs. Zwar durfte er nicht predigen, aber er konnte lehren und sogar ein kleines Hospital aufbauen. 1715 schlug er der äthiopischen Kirche die Wiedervereinigung mit der katholischen Kirche in Rom vor. Doch es kam im Volk zur Revolte gegen ein solches Vorhaben, Liberatus und seine Begleiter mussten flüchten, der König als ihr Förderer sogar abdanken. Der neue König stellte die drei Franziskaner vor Gericht, sie wurden zum Tod durch Steinigung verurteilt. Liberatus Weiß, Michael Pius Fasoli und Samuel Marzorato fanden am 3. März 1716 unter dem Steinhagel einer aufgebrachten Volksmenge den Martertod. Johannes Paul II. hat sie am 20. November 1988 selig gesprochen.
(Martyrologium Sancrucense)
Glasfenster in der Grazer Franziskanerkirche
Heute gedenkt die Kirche auch des sel. Kapuziners Innozenz von Berzo.
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| Franziskanerkirche Graz |
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| Petrus von Alcantara, Kloster der Grazer Franziskaner |
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| Steinigung des sel. Liberat Weiss, Franziskanerkirche Graz |
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| Franziskanerkirche Graz |
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| Franziskanerkirche Graz |
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| Maria, unbefleckt empfangen im Hinblick auf den Erlösertod Christi, Lourdeskapelle, Mariatrost, Graz |
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| Sandalen, Habit und Stola des hl. Johannes von Capestrano, Franziskanerkloster Frauenkirchen |
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| Johannes v. Capestrano, Franziskanerkirche Granz |
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| Franziskus zähmt den Wolf, Franziskanerkloster Graz |
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| Franziskanerkloster Graz |