Posts mit dem Label Gerechtigkeit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gerechtigkeit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 29. März 2025

Gott, sei mir Sünder gnädig!

 

Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden
St Mary Abbots, London

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas 18

In jener Zeit
9 erzählte Jesus einigen,
die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt waren
und die anderen verachteten,
dieses Gleichnis:
10 Zwei Männer gingen zum Tempel hinauf, um zu beten;
der eine war ein Pharisäer,
der andere ein Zöllner.
11 Der Pharisäer stellte sich hin und sprach bei sich dieses Gebet:
Gott, ich danke dir,
dass ich nicht wie die anderen Menschen bin,
die Räuber, Betrüger, Ehebrecher
oder auch wie dieser Zöllner dort.
12 Ich faste zweimal in der Woche
und gebe den zehnten Teil meines ganzen Einkommens.
13 Der Zöllner aber blieb ganz hinten stehen
und wollte nicht einmal seine Augen zum Himmel erheben,
sondern schlug sich an die Brust
und betete: Gott, sei mir Sünder gnädig!
14 Ich sage euch:
Dieser ging gerechtfertigt nach Hause zurück,
der andere nicht.
Denn wer sich selbst erhöht,
wird erniedrigt,
wer sich aber selbst erniedrigt,
wird erhöht werden.

Freitag, 14. März 2025

Nach Recht und Gerechtigkeit handeln

 

links Gerechtigkeit: das Urteil Gottes entspricht der Wahrheit
Harris Manchester College, Oxford


Lesung aus dem Buch Ezéchiel 18

So spricht Gott, der Herr:
21Wenn der Schuldige
sich von allen Sünden, die er getan hat, abwendet,
alle meine Satzungen bewahrt
und nach Recht und Gerechtigkeit handelt,
wird er bestimmt am Leben bleiben,
er wird nicht sterben.
22Keines seiner Vergehen, die er begangen hat,
wird ihm angerechnet.
Wegen seiner Gerechtigkeit, die er geübt hat,
wird er am Leben bleiben.
23Habe ich etwa Gefallen am Tod des Schuldigen
– Spruch Gottes, des Herrn –
und nicht vielmehr daran,
dass er umkehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt?
24Wenn jedoch ein Gerechter sich abkehrt von seiner Gerechtigkeit
und Unrecht tut,
all die Gräueltat, die auch der Schuldige verübt,
sollte er dann etwa am Leben bleiben?
Keine seiner gerechten Taten wird ihm angerechnet.
Wegen seiner Treulosigkeit, die er verübt,
und wegen der Sünde, die er begangen hat,
ihretwegen muss er sterben.
25Ihr aber sagt: Der Weg des Herrn ist nicht richtig.
Hört doch, ihr vom Haus Israel:
Mein Weg soll nicht richtig sein?
Sind es nicht eure Wege, die nicht richtig sind?
26Wenn ein Gerechter
sich abkehrt von seiner Gerechtigkeit und Unrecht tut,
muss er dafür sterben.
Wegen des Unrechts, das er getan hat, wird er sterben.
27Wenn ein Schuldiger
von dem Unrecht umkehrt, das er begangen hat,
und nach Recht und Gerechtigkeit handelt,
wird er sein Leben bewahren.
28Wenn er alle seine Vergehen, die er verübt hat,
einsieht und umkehrt,
wird er bestimmt am Leben bleiben.
Er wird nicht sterben.

(Lesung vom Freitag der 1. Fastenwoche)

Samstag, 21. März 2020

Coronakrise (15) - Gott, sei mir Sünder gnädig

Der Pharisäer und der Zöllner, St Mary Abbots, London



+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas           18,9-14

In jener Zeit
9erzählte Jesus einigen, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt waren und die anderen verachteten, dieses Beispiel:
10Zwei Männer gingen zum Tempel hinauf, um zu beten; der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.
11Der Pharisäer stellte sich hin und sprach leise dieses Gebet: Gott, ich danke dir, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin, die Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner dort.
12Ich faste zweimal in der Woche und gebe dem Tempel den zehnten Teil meines ganzen Einkommens.
13Der Zöllner aber blieb ganz hinten stehen und wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei mir Sünder gnädig!
14Ich sage euch: Dieser kehrte als Gerechter nach Hause zurück, der andere nicht. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

(Evangelium vom Samstag in der 3. Fastenwoche)