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Sonntag, 27. April 2025

Das Haus der hl. Schwester Faustyna in Vilnius

 

 

Die heilige Faustyna (geborene Helena Kowalska, 1905 – 1938) lebte in dem Haus (heutige Adresse: V. Grybo Str. 29 a) in den Jahren 1929 und 1933 – 1936.





Freitag, 28. März 2025

Mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit deinem ganzen Denken und ...

 

Eucharistische Anbetung im Heiligtum der Barmherzigkeit von Vilnius

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus 12

In jener Zeit
28b ging ein Schriftgelehrter zu Jesus hin
und fragte ihn: Welches Gebot ist das erste von allen?
29 Jesus antwortete:
Das erste ist: Höre, Israel,
der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.
30 Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben
mit ganzem Herzen und ganzer Seele,
mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft.
31 Als zweites kommt hinzu:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.
32 Da sagte der Schriftgelehrte zu ihm: Sehr gut, Meister!
Ganz richtig hast du gesagt:
Er allein ist der Herr
und es gibt keinen anderen außer ihm
33 und ihn mit ganzem Herzen,
ganzem Verstand und ganzer Kraft zu lieben
und den Nächsten zu lieben wie sich selbst,
ist weit mehr als alle Brandopfer und anderen Opfer.
34 Jesus sah, dass er mit Verständnis geantwortet hatte,
und sagte zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes.
Und keiner wagte mehr, Jesus eine Frage zu stellen.

(Evangelium vom Freitag der 3. Woche der Fastenzeit)


Dienstag, 4. März 2025

Am Grab des hl. Kasimir

 Bild in St. Kazimir, Vilnius

 Altar des hl. Kasimir von Polen im Marienheiligtum von Jasna Gora in Tschenstochau 

 Glasfenster aus der Kathedrale von Tschenstochau 

 

Kathedrale St. Stanislaus, Vilnius


Heiliger Kasimir, bitte für uns!

Grabstätte des hl. Kasimir

Maria zu Ehren legte er das Gelübde ab, seine Reinheit unversehrt zu bewahren. Mit 24 Jahren wurde Kasimir lebensgefährlich krank. Die zu Hilfe gerufenen Ärzte erklärten, es gebe nur ein Mittel: Der Prinz müsse heiraten. Diese Zumutung rötete das bleiche Antlitz des Kranken, und er sprach: "Selbst wenn ich tausend Leben hätte, so würde ich in keinem einzigen meine Keuschheit aufs Spiel setzen."

Trotz der flehentlichen Bitten von Verwandten und Volk bewahrte er sein Gelübde. Sterbend bat er, ein selbstverfasstes marienlied in den Sarg gelegt zu bekommen.

Als nach 120 Jahren der in einem feuchten Gewölbe abgestellt Sarkophag geöffnet wurde, fand man Kasimir unversehrt vor, in frischen Kleidern, das Papier mit dem Lied auf der Brust.

(aus: Sellner, Rebellen Gottes, 114)

Kasimirkapelle in der Kathedrale von Vilnius

Montag, 4. März 2024

Kasimir von Polen

 

Heiliger Kasimir, bitte für uns



Wohltäter
Namensdeutung: Friedensstifter (altslawisch)
Namenstage: Kasimir, Casimir, Casimiro, Kázmér, Kazys
Gedenktag: 4. März

Lebensdaten: geboren am 5. Oktober 1458 in Krakau, gestorben am 4. März 1484 in Grodno, heute Weißrussland

Lebensgeschichte: Kasimir war der zweite Sohn des polnischen Jagiellonenkönigs Kasimir IV. und seiner Frau Elisabeth von Habsburg. Er genoss eine hervorragende Ausbildung und war bereits als Jugendlicher seiner Gelehrtheit und Frömmigkeit wegen berühmt.

Dem erst 13jährigen bot der ungarische Adel aus Unzufriedenheit mit König Matthias Corvinus den Thron von Ungarn an, wohin sich Kasimir mit einer Armee in Bewegung setzte. Wegen des Widerstands von Papst Sixtus IV., der eine Schwächung des christlichen Militäreinsatzes gegen die Türken befürchtete, kam es jedoch nicht zur Krönung. Es heißt, dass Kasimir darüber nicht unfroh war, denn er hatte stärkere geistliche denn politische Neigungen. Sein Vater sperrte ihn jedoch zur Strafe monatelang in eine Festung.

Als sein Bruder Ladislaus König von Böhmen wurde, stieg Kasimir zum polnischen Thronanwärter auf und vertrat zwei Jahre lang seinen Vater, als dieser in Litauen weilte. In dieser Zeit regierte Kasimir mit großer Weisheit und Gerechtigkeit und wurde als „Bruder und Beschützer der Armen“ gefeiert. Da er ein Keuschheitsgelübde abgelegt hatte, lehnte er jegliche Heiratsvorstellungen seiner Familie ab. Seine nächtelangen Gebete und ständiges Fasten führten schließlich eine Lungenkrankheit herbei, der er am 4. März 1484 auf einer Reise durch Litauen erlag.

Verehrung: Die unverwesten Gebeine des heiligen Kasimir wurden mehrmals umgebettet, bis sie in der Kasimir-Kapelle der Kathedrale von Vilnius ihren endgültigen Ruheort fanden. Die Heiligsprechungsurkunde von 1521 ging infolge der Plünderung Roms verloren, so dass der Kult 1602 nochmals bestätigt wurde. 1636 wurde Kasimir zum Schutzheiligen der Großmacht Polen-Litauen ausgerufen.

Darstellung: in der Nationaltracht Polens mit Krone und einer Lilie in der Hand

Patron: von Polen und Litauen, der Jugend, Helfer gegen Pest, Religions- und Vaterlandsfeinde

St. Kasimir, Vilnius


Sonntag, 29. Oktober 2023

Mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Denken

 

Anbetungskapelle im Stadtzentrum von Vilnius

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus 22

In jener Zeit,
34 als die Pharisäer hörten,
dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte,
kamen sie am selben Ort zusammen.
35Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer,
wollte ihn versuchen
und fragte ihn: Meister,
36 welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?
37 Er antwortete ihm:
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben
mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele
und mit deinem ganzen Denken.
38 Das ist das wichtigste und erste Gebot.
39 Ebenso wichtig ist das zweite:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
40 An diesen beiden Geboten
hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
(Evangelium vom 30. Sonntag im Jahreskreis, A)

Jesus, auferstandener Herr, gegenwärtig im Sakrament, ich bete Dich an und ich liebe Dich.