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Dienstag, 10. Februar 2026

Dir stets in aufrichtiger Liebe dienen - Scholastika

 

ehemaliges Kloster Kladruby/Kladrau, Klosterkirche Mariä Himmelfahrt

Gregor der Große berichtet uns von der leiblichen Schwester des Mönchsvaters Benedikt. Als Benedikt einmal zu ihr kam, um mit ihr geistliche Gespräche zu führen, entstand auf ihr Gebet hin ein starkes Gewitter, das jenen zu einem längeren Bleiben, gegen die klösterlichen Normen, nötigte. Scholastika wurde um 547 in Montecassino bestattet, wo ihr Grab neben dem des hl. Benedikt verehrt wird.

Erhabener Gott,
wir begehen

das Gedächtnis der heiligen Jungfrau Scholastika.
Lass uns nach ihrem Beispiel
dir stets in aufrichtiger Liebe dienen
und gewähre uns in deiner Güte
einst einen seligen Heimgang zu dir.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

In Mariazell 

im Stift St. Paul im Lavantal

Am Geburtsort der hl. Scholastika in Norcia

Am Grab der hl. Scholastika in Montecassino (das erste Mal)

das zweite Mal (am Grab der hl. Scholastika)

 Norcia - am Geburtsort der Zwillinge in der Krypta (Johannes Paul II. zum 1500. Geburtstag der Zwillinge, 1980)

 

Heute gedenkt die Kirche auch des sel. Kardinals Stepinac:

Grabfigur in der Kathedrale von Zagreb (Predigt von Papst Benedikt XVI)

in der Kuppel von Male Gospe in Skradin

Versöhnt im Leiden (Museum) 

Am Grab von Alois Kardinal Stepinac in Zagreb


Heilige Scholastika, bitte für uns!


Altar der heiligen Scholastika

Samstag, 10. Februar 2024

Bitte um einen seligen Heimgang

 

Mariazell


Über Scholastika haben wir Nachrichten nur durch den legendären Bericht des Papstes Gregor d. Gr. Scholastika war eine Schwester des hl. Benedikt und wohnte als gottgeweihte Jungfrau nicht weit vom Kloster Monte Cassino. Einmal im Jahr besuchte sie ihren Bruder zu einem geistlichen Gespräch. Das Letzte dieser Gespräche ist bemerkenswert, dass es bis in die Nacht hinein verlängert wurde; Scholastika hat den Bruder dazu gezwungen, indem sie durch ihr Gebet ein plötzliches Gewitter bewirkte, das ein Verlassen des Hauses unmöglich machte. Scholastika „war mächtiger, weil sie die größere Liebe hatte“, sagt Gregor. Drei Tage später sah Benedikt die Seele seiner Schwester in Gestalt einer Taube zum Himmel aufsteigen. Ihren Leib ließ er in dem Grab beisetzen, das für ihn selbst bestimmt war.

(erzabteibeuron)


Erhabener Gott, wir begehen

das Gedächtnis der heiligen Jungfrau Scholastika.

Lass uns nach ihrem Beispiel dir stets in aufrichtiger Liebe dienen

und gewähre uns in deiner Güte einst einen seligen Heimgang zu dir.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

 
Benedikt und Scholastika am Schriftenstand

 

im Stift St. Paul im Lavantal

Am Geburtsort der hl. Scholastika in Norcia

Am Grab der hl. Scholastika in Montecassino (das erste Mal)

das zweite Mal (am Grab der hl. Scholastika)

 

Heute gedenkt die Kirche auch des sel. Kardinals Stepinac:

Grabfigur in der Kathedrale von Zagreb (Predigt von Papst Benedikt XVI)

in der Kuppel von Male Gospe in Skradin

Versöhnt im Leiden (Museum) 

Am Grab von Alois Kardinal Stepinac in Zagreb

Samstag, 13. März 2021

Paulina von Thüringen/Paulinzella

 

Abteikirche Münsterschwarzach


Paulina von Thüringen, Klostergründerin. Paulina war die Tochter des kaiserlichen Truchsess Moricho, sie zog sich nach dem Tod ihres zweiten Gatten Ulrich von Schraplan mit mehreren Frauen in die Einöde des Thüringer Waldes zurück, wo sie 1106 das Doppelkloster Paulinzelle gründete und mit Mönchen aus Hirsau besiedelte. Im folgenden Jahr unternahm sie eine Reise nach Hirsau, erkrankte aber unterwegs und verschied am 14. März 1107 in Münsterschwarzach. 1122 wurde ihr Leib in ein Hochgrab in der neuen Klosterkirche übertragen.
(Martyrologium Sancrucense)

Münsterschwarzach

Mittwoch, 2. Dezember 2020

Wisinto von Kremsmünster

 

 

Wisinto von Kremsmünster, Mönch. Wisinto war Priestermönch der Benediktinerabtei Kremsmünster. Er starb nach einem vorbildlichen und frommen Leben am 2. Dezember um 1079. Der Schrein mit den Reliquien des Wisinto befindet sich seit 1712 unter der Epistelseite (rechts) des Hochaltars der Abteikirche. 

Hochaltar, Verklärung des Herrn, Stiftskirche Kremsmünster

Freitag, 30. Oktober 2020

Foillan - Mönch, Missionar, Märtyrer

 

St. Foillan in Aachen ist die einzige Kirche in Deutschland, die den Namen des Heiligen trägt.

St. Foillan, Aachen

Foillan war irischer Wandermissionar im 7. Jahrhundert. Papst Martin I. weihte ihn während einer Romreise zum Bischof. Er gründete mit Gertrud von Nivelles die Benediktinerabtei Fosses in der belgischen Provinz Namur. Auf einer Reise zum Kloster Fosses wurde er am 30. Oktober 655 von Heiden ermordet.

Heiliger Foillan, bitte für uns


elegante Corona-absperrung


Tabernakel von Egino Weinert, 1962, Verkündigung, Christus Pantokrator, Sündenfall

 

Gestern gedachte Wien der sel. Märtyrin Maria Restituta Kafka. Die Büste von Hrdlicka im Wiener Stephansdom werde ich hier nicht zeigen.

 


Schwester Restituta Kafka:

in der erzbischöflichen Kapelle in Wien

Restituta Kafka in der Basilika Kleinmariazell, Seligsprechungspredigt von Johannes Paul II.

Ausstellung über Schwester Restituta Helene Kafka in Kleinmariazell

Restituta-Kapelle im Franziskus-Spital

Donnerstag, 3. September 2020

Hermann und Otto von Niederaltaich

 

Niederaltaich, Klosterkirche

Hochaltar Niederaltaich

Hermann und Otto von Niederaltaich, heiliges Brüderpaar und Mönche. Die beiden Brüder Hermann und Otto stammten aus Heidelberg, sie kamen um 1320 nach Niederaltaich. Dort nahm Hermann als Konverse, Otto als Mönch und Priester das Ordenskleid. Im Jahre 1322 ging Hermann als Einsiedler in das Quellgebiet des Regen und erbaute in Frauenau eine Marienkapelle. Nach seinem Tod am 28. Dezember 1326 wurde Hermann in der Vorhalle der Propsteikirche zu Rinchnach bestattet.

Otto führte zunächst das Leben eines Einsiedlers im Böhmerwald. Dann übernahm er die Sorge um die Marienkapelle seines Bruders in Frauenau. Hier wirkte Otto nun neun Jahre lang auch als Seelsorger. Schließlich übersiedelte er auf den Frauenberg bei Hengersberg. Otto starb 1344 und fand seine letzte Ruhestätte in seinem Professkloster Niederaltaich. Sein Gedenktag ist der 3. September.

(Martyrologium Sancrucense)

Samstag, 11. Juli 2020

Der Liebe zu Christus nichts vorziehen - Benedikt von Nursia (Mariazell)

Benedikt von Nursia, auf einer Säule rechts beim Gnadenaltar von Mariazell;
Lorenzo Mattielli, 1734


Vater des abendländischen Mönchtums, Patron Europas
Namensdeutung: der Gesegnete (lat.)
Namenstage: Benedikt, Bene, Benny, Bendix, Benz, Ben, Beda, Bennett, Pentti, Benoît, Baruch, Bento, Bent, Bengt, Benito, Bence, weibl.: Benedikta, Benedikte, Benita
Gedenktag: 11. Juli
Lebensdaten: geboren um 480 in Norcia (Umbrien), gestorben am 21. März 547 in Montecassino

Lebensgeschichte: Benedikt erhielt wie seine Zwillingsschwester Scholastika die hervorragende Erziehung, die Kindern von Gutsbesitzern entsprach, und zog zur weiteren Ausbildung nach Rom. Dort trieb ihn aber die Sittenlosigkeit der Stadt und besonders seiner Mitstudenten in die Flucht nach Affile in den Sabiner Bergen, wo er sich einer Einsiedlergemeinschaft anschloss. Die Suche nach noch mehr Einsamkeit führte ihn zu einer Höhle bei Subiaco, die er drei Jahre nicht verließ.
Die Mönche des nahegelegenen Klosters Vicovaro, die ihn mit Essen versorgten, machten ihn zu ihrem Vorsteher, doch als er ihre Gemeinschaft nach seinen Vorstellungen umzugestalten begann, versuchten sie ihn zu vergiften. Im Tal von Subiaco gründete Benedikt eine Eremitengemeinschaft nach dem Vorbild des ägyptischen Mönchsvaters Pachomius mit zwölf Klöstern zu je zwölf Mönchen. Dazu kam der Konvent seiner Schwester Scholastika. 529 zog er mit einigen Gefährten auf den Berg Cassinium, wo er das Kloster Montecassino errichtete und die Benediktsregel verfasste, mit der Benedikt die älteren Überlieferungen besonders der ägyptischen und griechischen Mönche und Väter für die westliche Kirche erschlossen hat. Benedikt beschränkte seine Sorge nicht auf seine geistliche Familie, sondern stand den Menschen der Umgebung in ihren Nöten bei – von denen es in der Zeit der Völkerwanderung mit durchziehenden Volksmassen genug gab. Der Überlieferung nach starb er am Gründonnerstag des Jahres 547, stehend am Altar und mit erhobenen Armen.

Verehrung: Papst Gregor der Große, der nach der Benediktsregel lebte, verfasste um 590 die erste Biographie des Mönchsvaters und entsandte Benediktiner nach England. Ab dem 7. Jahrhundert war seine Verehrung im ganzen Abendland verbreitet. Sein Gedenktag am 11. Juli geht auf die angebliche Übertragung seiner Gebeine aus dem bereits zerstörten Grab nach Frankreich zurück. Reliquien Benedikts befinden sich unter anderem in den Klöstern Benediktbeuren, Metten und Einsiedeln. Bei der Wiedererrichtung der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Abtei Montecassino erhob Papst Paul VI. Benedikt zum Patron von Europa.

Darstellung: im schwarzen Habit mit Kelch und Schlange, Rabe mit Brot, Regelbuch, Pelikan, mit seiner Zwillingsschwester Scholastika
Patron: des abendländischen Mönchtums, von Europa, der Lehrer, Bergleute, Kupferschmiede, Höhlenforscher, Schulkinder und Sterbenden, Helfer bei Fieber, Entzündungen, Vergiftungen, Steinleiden und gegen Zauberei
 (Bistum Augsburg)


 
Am Geburtsort des hl. Benedikt und der hl. Scholastika in Norcia

Der Heimgang des hl. Benedikt nach Papst Gregor (Kleinmariazell)

Beim Grab des hl. Benedikt und der hl. Scholastika in Montecassino

Gnadenaltar in Mariazell

Mittwoch, 3. Juni 2020

Morandus von Altkirch/Elsass


Morandus, Benediktinermönch aus Cluny, mit Rebmesser in der Hand, Stephansdom

Morandus von Altkirch, Mönch. Morand stammte aus der Umgebung von Worms, wurde dort an der Domschule ausgebildet und anschließend zum Priester geweiht. Auf der Rückkehr von einer Wallfahrt zum Grab des hl. Jakobus in Santiago wurde er Mönch in der Benediktinerabtei Cluny. Zuerst als Prior in der Auvergne tätig, sandte ihn Abt Hugo I. um 1106 als Prior in das neugegründete Kloster Altkirch im Elsass. Hier entfaltete Morand eine ausgedehnte Wirksamkeit als Seelsorger, die ihm den Ehrentitel „Apostel des Sundgaus“ eintrug. Er starb wohl am 3. Juni um 1115 und wurde in der Klosterkirche bestattet, wo das Hochgrab noch erhalten ist.
Ein Teil seines Hauptes befindet sich seit dem 15. Jahrhundert im Stephansdom zu Wien, da Morand einer der Hausheiligen der Habsburger war. Monrand wird dargestellt im Mönchsgewand oder Pilgerkleid, mit Rebmesser und Traube.
Patron der Winzer, des Weines, er soll sich während der gesamten Fastenzeit mit nur einer Traube ernährt haben, gegen Besessenheit
(vgl. Martyrologium Sancrucense)

Heute gedenkt die Kirche auch des hl. Karl Lwanga und seiner Gefährten (Skulptur beim Priesterseminar in Daressalam),
am 3. Juni 1963, verstarb Papst Johannes XXIII., dessen Gedenktag am 11. Oktober begangen wird, der Tag an dem 1962 das 2. Vatikanische Konzil eröffnet wurde.

Statue und Reliquie in der Kapelle des sel. Johannes XXIII. in der Kathedrale von Bergamo
Am Grab des sel. Johannes XXIII. im Petersdom



Statue des hl. Morandus an der Nordwand des Stephansdomes

Donnerstag, 2. April 2020

Eustachius / Eustasius von Weltenburg

Kloster Weltenburg

 Eustasius von Weltenburg, Abt. Eustasius wurde 615 als Nachfolger seines Lehrers Kolumban zum Abt von Luxeuil gewählt. Von dort ging er als Glaubensbote zu den Waraskern am Doubs und später nach Bayern. Ihm und Agilus wird die erste Gründung des Klosters Weltenburg zugeschrieben. Nach Luxeuil zurückgekehrt, musste sich Eustasius mit seinen Mönchen auf der Synode von Mâcon 626 verpflichten, die iroschottischen Formen des Gottesdienstes aufzugeben und sich dem Brauch der gallischen Kirche anzuschließen, die sich wiederum ganz an Rom orientierte. Eustasius starb am 2. April 629. Seine Reliquien sind erhalten und befinden sich seit 1921 in Roville-aux-Chênes. Eustasius wird als Abt mit Stab und Buch dargestellt, wie er Götzenbilder umstößt oder Besessene heilt.
(Martyrologium Sancrucense)
Ich bin nicht Eustachius, ich bin der Architekt und Maler Cosmas Damian Asam, freut mich!


Klosterkirche Weltenburg



Transport retour zum Auto

Heute gedenkt die Kirche auch des hl. Franz von Paola.

Dienstag, 25. Februar 2020

Walburga, mit dem guten Draht nach oben, Patronin von Eichstätt

Verherrlichung der hl. Walburga und Anbetung des Lammes Gottes, Hochaltarbild, Joachim von Sandrart, um 1664

Der Auftraggeber des riesigen Altarbildes (770x480 cm) in der Eichstätter Klosterkirche der Benediktinerinnen war Bischof Marquard II. Schenk von Castell, der sich umgeben von den Kapitelherren am linken Bildrand aufschauend zur heiligen Walpurga befindet. Im Zentrum des Bildes steht die heilige Walpurga, flankiert von ihren Brüdern Wunibald und Willibald, dem Gründer des Bistums Eichstätt. Unter den Kapitelherren links am Bildrand hat Sandrart sich selbst eingefügt und schaut als einziger aus dem Bild heraus.

Engel gießen das Öl der hl. Walburga auf die Kranken



»… nach Stockau/ und mahlte daselbst/ unter andren/ für S. Hochfürstl. Gn. den H. Bischof zu Aichstett/ das herrliche Altar-Stuck zu S. Walburg/ in größe von 30 Schuhen. Diß Gemälde praesentiret S. Hochfürstl. Gn. auf einer Galleria im Bischoflichen Ornat und Pontifical stehend/ von allen dero und des HochStiffts Capitel-Herren umgeben/ und ganz andächtig gen Himmel sehend: als gleichsam flehentlich ansuchend um Hülfe für eine große Mänge armer/ blinder/ lahmer/ kranker und bresthafter Leute/ die vor ihme stehen und um Erledigung seufzen.
Aus dem Himmel fället ein Strahl der Glori auf S. Walburgen Begräbnis: aus welchem das daselbst für heilig und heilsam gehaltene Oel schwitzet/ welches durch etliche Engel unter die Bresthaften/ zu ihrer Genesung/ ausgetheilet wird. In dieser Schaar sind hohe und niedere Personen/ und nicht allein von Christlichen Nationen/ sondern auch Türken/ Persianer/ Mohren und andere Ausländische/ theils zu Pferd/ theils herzu gehend/ theils getragen und geführet: derer aller unterschiedliche Stellungen/ Affecten und bewegliche passiones, so kunstreich ausgebildet/ daß man diß Werk nicht genug beschauen und bewundern kan/ auch ein ganzes Buch davon zu schreiben wäre. Daher viel Fürsten und Herren/ allein um dieses WunderStucks willen/ diesen Ort besuchet/ welcher hierdurch…«
 





Äbtissin
Namensdeutung: die schützende Herrin (althochdeutsch)
Namenstage: Walburga, Walburg, Walburgis, Wally, Valpuri
Gedenktag: 25. Februar
Lebensdaten: geboren um 710 in Wessex, gestorben am 25. Februar 779 in Heidenheim
Lebensgeschichte: Walburga, der Legende nach ein Königskind wie ihre Geschwister Willibald und Wunibald, lebte von ihrem zehnten Lebensjahr an im Kloster Wimborne, wo sie 25 Jahre lang blieb und vielleicht bereits für die Entsendung als Missionarin ausgebildet wurde.
Nachdem sich ihre Brüder im Auftrag ihres Onkels Bonifatius im süddeutschen Raum niedergelassen hatten, zog auch Walburga auf den Kontinent und lebte im Kloster ihrer Verwandten Lioba in Tauberbischofsheim. Als ihr Bruder Wunibald erkrankte, pflegte sie ihn bis zu seinem Tod 761 und übernahm von ihm das Eigenkloster Heidenheim, dem sie ein Frauenkloster hinzufügte. Unter ihrer Führung entwickelte sich das Doppelkloster zu einem Zentrum der Mission auf deutschem Boden.
Die bereits zu Lebzeiten als wundertätig verehrte Walburga starb am 25. Februar 779 in Heidenheim.
Verehrung/Brauchtum: Walburgas Gebeine wurden am 1. Mai 870 feierlich erhoben und nach Eichstätt verbracht, der Gründung ihres Bruders Willibald. Daher rührt auch der Name der Walpurgisnacht zum 1. Mai. Die Wallfahrt zu ihrem Grab war eine der größten des Mittelalters. In der Krypta des Benediktinerinnenklosters Sankt Walburg bildet sich an ihrem Reliquienschrein das sogenannte Walburgisöl, eine Flüssigkeit, die Pilger als Heilmittel an der Klosterpforte erhalten können.
Darstellung: als Äbtissin mit Stab, Regelbuch, Ölflasche, manchmal auch mit drei Ähren
Patronin: des Bistums Eichstätt, der Wöchnerinnen, Bauern, Haustiere, Helferin bei Husten, Hundebiss, Tollwut, in Seenot, für gutes Wachstum der Feldfrüchte und gegen Augenleiden
(Bistum Augsburg) 



hl. Walburga, bitte für uns

Abtei- und Klosterkirche St. Walburg, Eichstätt

Walburgastatue auf dem Kirchturm (mit dem guten Draht nach oben), mit Stab und Ölflasche