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Mittwoch, 9. November 2016

25 x Lateran

Vorhalle von S. Giovanni in Laterano

Lateranbasilika

Das Baptisterium im Lateran

Porta Sancta, Heilige Pforte, während des Heiligen Jahres geöffnet

 
Ziborium über dem Papstaltar mit den Hauptreliquien von Petrus und Paulus
1367-1370 von Giovanni di Stefano, Gemälde von Barna da Siena


Wappen von Pius IV., Decke des Hauptschiffes



4,25 m hohe Apostelstatue des hl. Petrus

Paulusstatue

Sakramentsaltar von Pier Paolo Olivieri, um 1600

Relief des Abendmahles

Fresko über dem Sakramentsaltar: Erscheinung des auferstandenen Christus
vor den Aposteln

Tabernakel des Sakramentsaltars

Apsismosaik von Jacopo Torriti restauriert, 1292

Im Zentrum der Darstellung steht das Gemmenkreuz, das Symbol des Todes Christi, dessen Brustbild, von Wolken und Engeln umgeben, darüber erscheint. Im Apsisscheitel schwebte vermutlich die Hand Gottes. Dem Berg des Kreuzes entspringen die vier Paradiesflüsse, an deren Ufern Hirsche und Schafe trinken. Darunter fließt der Jordan mit Fischen, Vögeln, Kindern, u.a.
Die hervorragendsten Zeugen Christi flankieren in großfiguriger Darstellung das Kreuz: Paulus, Petrus, Maria, Johannes der Täufer, Johannes der Evangelist und Andreas (von links).

Die Neugestaltung des Mosaiks durch Nikolaus IV. fügte zwischen Petrus und Maria die Gestalt des hl. Franziskus und an der entsprechenden Stelle gegenüber die des hl. Antonius von Padua ein, damit die hohe Bedeutng des Franziskanerordens im 13. Jh. bezeugend.
(Kunstführer Reclam, 184)

Apsismosaik, S. Giovanni in Laterano


Kathedra des Papstes


Orgel im nördlichen Querhaus


Symbole der Evangelisten, auf die der hl. Geist in Gestalt einer Taube herabkommt

ursprünglich  im 4. Jh. Christus dem Erlöser geweihter Bau,
erst ab 905 ist Johannes der Täufer Patron der Kirche, Decke Querhaus

Grabmal von Papst Leo XIII., und dankeschön, lieber Papst Leo für das für Priester so wichtige Gebet!


Montag, 10. November 2014

Leo der Große

Leo I. der Große, Papst und Kirchenlehrer. Leo wurde um 400 in der Toskana geboren, und war schon im Dienst mehrerer Päpste gestanden, als er 440 den Stuhl Petri bestieg. Leo war eine begnadete Führungspersönlichkeit in der schwierigen Zeit, in der im Westen das Imperium Romanum unter der Völkerwanderung allmählich auseinanderbrach und zugleich im Osten heftige Streitigkeiten über das christologische Dogma entbrannt waren. Nach dem Konzil von Ephesus 431 war die Lehre des Monophysitismus entstanden, der die beiden Naturen in Christus leugnete und die Menschheit verkürzte. Leo schrieb in dieser Angelegenheit seinen berühmten Lehrbrief über die christologische Zweinaturenlehre an den Patriarchen Flavian von Konstantinopel. Der Lehrbrief wurde jedoch 449 auf der schändlichen „Räubersynode“ von Ephesus verworfen. Doch als zwei Jahre später die Kaiserin Pulcheria das große Ökumenische Konzil von Chalcedon einberief und dort der „Tomus Leonis ad Flavianum“ verlesen wurde, akklamierten die 400 Bischöfe begeistert mit dem Ruf: „Durch Leo hat Petrus gesprochen“. Die von Leo überlieferten Predigten und Briefe zeichnen sich durch klare Gedankenführung aus. Leo war aber nicht nur ein spekulativer Lehrer, er hat auch die kirchlichen Strukturen in Gallien, Nordafrika und Illyrien neu geordnet. Die Historiker nennen ihn mit Recht den ersten „Papst“ im Sinn des Primatanspruches, denn Leo verstand sein Amt als Hirtenamt über die gesamte Kirche und scheute sich nicht, selbst Bischofskollegen wie den hl. Hilarius von Poitiers in die Schranken zu weisen. Leo nannte sich „Princeps apostolorum“, „Erster der Apostel“ und „Vicarius Christi“, „Stellvertreter Christi“. Im Jahre 452 zog er den Truppen des Hunnenkönigs Attila bis Mantua entgegen und erwirkte die Schonung der Stadt Rom vor der Plünderung. Drei Jahre später erreichte er auch von Geiserich die Schonung Roms, allerdings nur vor Brand und Mord. Leo musste eine vierzehntägige Plünderung Roms durch die Vandalen hinnehmen. Leo wurde schon zu Lebzeiten der Große genannt, er starb am 10. November 461 zu Rom und ist im Petersdom begraben.
(Martyrologium Sancrucense)
 

 Gott, du hast deine Kirche auf den festen Glauben der Apostel gebaut
und lässt nicht zu, dass die Pforten der Hölle sie überwältigen.
Auf die Fürsprache des heiligen Papstes Leo
stärke in der Kirche den Glauben
und schenke ihr Einheit und Frieden.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Das Tagesgebet erinnert an das von Papst Leo XIII. verfasste Gebet zum hl. Erzengel Michael:



Pfarrkirche Heiligenkreuz