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Dienstag, 17. März 2026

Das Verlangen, das Wort der Schrift zu erkennen

 

Gertrud von Nivelles, Stiftskirche von Nivelles


Die 626 geborene Tochter Pippins des Älteren trat in das von ihrer Mutter, der hl. Iduberga, gegründete Kloster Nivelles (Brabant) ein und wurde nach dem Tod der Mutter dessen erste Äbtissin. Ausgezeichnet durch Schriftkenntnis, Nächstenliebe und Tugendeifer, vermittelte sie ihrem Wirkungsbereich Bücher und sorgte für die Schrifterklärung durch Mönche aus Irland. Gestorben am 17. März 653 oder 659. Reliquienschrein in der Kollegiatkirche zu Nivelles. erzabteibeuron

Herr, unser Gott,
du hast im Herzen der heiligen Gertrud

das Verlangen geweckt,
das Wort der Schrift zu verstehen
und deine Weisung zu erkennen.
Lehre auch uns,
aus der Kraft deines Wortes zu leben
und Werke der Liebe zu tun.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.


Am Grab der hl. Gertrud

Holzstatue des hl. Gertrud in der Stiftskirche

Gertrud von Nivelles in Nivelles

die hl. Gertrud wird vom hl. Patrick empfangen (das Sterben d. hl. Gertrud)

Heute gedenkt die Kirche auch des hl. Patrick.

Sonntag, 24. Dezember 2023

Gesegnete Weihnachtstage euch allen!

 

Geburt Jesu, ND de la Chapelle, Brüssel

Samstag, 23. Dezember 2023

Gebet für den Frieden

 

Johannes der Täufer, Christus als Emmanuel,Karl Borromäus

O Immanuel
unser König und Lehrer,
du Hoffnung und Heiland der Völker:
o komm, eile und schaffe uns Hilfe,
du unser Herr und unser Gott! 

Freitag, 17. März 2023

Am Grab der hl. Gertrud von Nivelles

Stiftskirche St. Gertrud von Nivelles

Holzstatue des hl. Gertrud in der Stiftskirche

Gertrud von Nivelles in Nivelles

die hl. Gertrud wird vom hl. Patrick empfangen (das Sterben d. hl. Gertrud)

 Heute gedenkt die Kirche auch des hl. Patrick.

Grab der hl. Gertrud, Heilige Gertrud, bitte für uns!

 

Herr, unser Gott,

du hast im Herzen der heiligen Gertrud

das Verlangen geweckt,

das Wort der Schrift zu verstehen

und deine Weisung zu erkennen.

Lehre auch uns,

aus der Kraft deines Wortes zu leben

und Werke der Liebe zu tun.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Sonntag, 11. September 2022

Dein Bruder war tot und lebt wieder

 

der Vater mit seinen beiden Söhnen, Lukas 15, St. Martinskirche, Aalst, Belgien

 

Denn dieser, mein Sohn, war tot und lebt wieder;
er war verloren und ist wiedergefunden worden.
Und sie begannen, ein Fest zu feiern.
25Sein älterer Sohn aber war auf dem Feld.
Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam,
hörte er Musik und Tanz.
26Da rief er einen der Knechte
und fragte, was das bedeuten solle.
27Der Knecht antwortete ihm:
Dein Bruder ist gekommen
und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen,
weil er ihn gesund wiederbekommen hat.
28Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen.
Sein Vater aber kam heraus
und redete ihm gut zu.
29Doch er erwiderte seinem Vater:
Siehe, so viele Jahre schon diene ich dir
und nie habe ich dein Gebot übertreten;
mir aber hast du nie einen Ziegenbock geschenkt,
damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte.
30Kaum aber ist der hier gekommen,
dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat,
da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.
31Der Vater antwortete ihm:
Mein Kind, du bist immer bei mir
und alles, was mein ist, ist auch dein.
32Aber man muss doch ein Fest feiern und sich freuen;
denn dieser, dein Bruder, war tot
und lebt wieder;
er war verloren
und ist wiedergefunden worden.
(Lukas 15)

Mittwoch, 20. Juli 2022

Was ich dir auftrage, das sollst du verkünden

 

Jeremia beklagt die Zerstörung Jerusalems, Kathedrale von Brüssel

Zur Lesung Jeremia ist in vieler Hinsicht der geistige Erbe des Propheten Hosea. Seine Berufung zum Propheten erfolgte im dreizehnten Jahr des Königs Joschija, also ums Jahr 626 v. Chr. Wie bei keinem anderen Propheten ist bei Jeremia das persönliche Leben unlösbar mit der prophetischen Verkündigung vermischt. Das zeigt sich schon im Bericht über seine Berufung. Jesaja hatte gerufen: Sende mich! (Jes 6,8). Jeremia hatte Bedenken und Einwände, ähnlich wie Mose sie gehabt hatte. Jeremia war jung und schüchtern, und im Verlauf der nächsten vierzig Jahre wurde ihm das Prophetenamt nicht leichter, sondern immer noch schwerer. Jahwe nimmt die Sendung nicht zurück; sie ist beschlossen, noch ehe Jeremia geboren wurde. Ich sende dich - du wirst gehen - du wirst verkünden: das sind Befehle. Zum Befehl kommt die Versicherung hinzu: „Ich bin mit dir, um dich zu retten.“ Mit diesem Wort als einziger Ausrüstung betritt der Prophet seinen Weg. - Jes 49,1.5; Gal 1,15; Ex 3,11-12; 4,10-12; Dtn 18,18; Ez 2,6; 2 Sam 23,2; Jes 59,21; Jer 18,7-10; 31,28.

 

ERSTE Lesung

Jer 1, 1.4-10

Zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt

Lesung aus dem Buch Jeremia

1Die Worte Jeremias, des Sohnes Hilkijas, aus der Priesterschaft zu Anatot im Land Benjamin.

4Das Wort des Herrn erging an mich:

5Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen, noch ehe du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt, zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt.

6Da sagte ich: Ach, mein Gott und Herr, ich kann doch nicht reden, ich bin ja noch so jung.

7Aber der Herr erwiderte mir: Sag nicht: Ich bin noch so jung. Wohin ich dich auch sende, dahin sollst du gehen, und was ich dir auftrage, das sollst du verkünden.

8Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin mit dir um dich zu retten - Spruch des Herrn.

9Dann streckte der Herr seine Hand aus, berührte meinen Mund und sagte zu mir: Hiermit lege ich meine Worte in deinen Mund.

10Sieh her! Am heutigen Tag setze ich dich über Völker und Reiche; du sollst ausreißen und niederreißen, vernichten und einreißen, aufbauen und einpflanzen.

(erzabteibeuron, Lesung vom Mittwoch d. 16. Woche im Jahreskreis)

Montag, 1. November 2021

Sie standen vor dem Thron und vor dem Lamm

 

Anbetung des Lammes, Kathedrale von Brüssel

Lesung aus der Offenbarung des Johannes.

2Ich, Johannes,
sah vom Aufgang der Sonne her
einen anderen Engel emporsteigen;
er hatte das Siegel des lebendigen Gottes
und rief den vier Engeln,
denen die Macht gegeben war,
dem Land und dem Meer Schaden zuzufügen,
mit lauter Stimme zu und sprach:
3Fügt dem Land, dem Meer und den Bäumen keinen Schaden zu,
bis wir den Knechten unseres Gottes
das Siegel auf die Stirn gedrückt haben!
4Und ich erfuhr die Zahl derer,
die mit dem Siegel gekennzeichnet waren.
Es waren hundertvierundvierzigtausend
aus allen Stämmen der Söhne Israels, die das Siegel trugen:
9Danach sah ich und siehe, eine große Schar
aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen;
niemand konnte sie zählen.
Sie standen vor dem Thron und vor dem Lamm,
gekleidet in weiße Gewänder,
und trugen Palmzweige in den Händen.
10Sie riefen mit lauter Stimme und sprachen:
Die Rettung kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt,
und von dem Lamm.
11Und alle Engel standen rings um den Thron,
um die Ältesten und die vier Lebewesen.
Sie warfen sich vor dem Thron auf ihr Angesicht nieder,
beteten Gott an
12 und sprachen:
Amen, Lob und Herrlichkeit,
Weisheit und Dank,
Ehre und Macht und Stärke
unserem Gott in alle Ewigkeit. Amen
13Da nahm einer der Ältesten das Wort und sagte zu mir:
Wer sind diese, die weiße Gewänder tragen,
und woher sind sie gekommen?
14Ich erwiderte ihm: Mein Herr, du weißt das.
Und er sagte zu mir:
Dies sind jene, die aus der großen Bedrängnis kommen;
sie haben ihre Gewänder gewaschen
und im Blut des Lammes weiß gemacht.
(1. Lesung von Allerheiligen)

Mosaik in der Dreifaltigkeitskirche in Fatima, Anbetung des Lammes

kroatisches Allerheiligen, Benedikt 16, 1.11.2006)

Der Thron Gottes, Marylebone, London (Offenbarung)

 Das Allerheiligenfenster im Kölner Dom

Glasfenster, Anbetung des Lammes, Allsaints, Margaret Street, London, Offb 7 

Maria, Königin der Heiligen, Kathedrale von Reims, Romanus der Melode

Hauskirche zu Allerheiligen 

Prozession der Heiligen zum thronenden Christus, Sant`Apollinare Nuove, Ravenna

Kathedrale von Brüssel

 

Montag, 26. Juli 2021

Joachim und Anna

 

Joachim und Anna, ihr heiligen Großeltern Jesu, bittet für uns!
Notre Dame du Sablon, Brüssel

 

Die Eltern Marias (die Großeltern Jesu) werden im Neuen Testament nicht erwähnt (auch nicht im Stammbaum Jesu: Mt 1; Lk 3). Die Namen Joachim und Anna werden zum ersten Mal gegen das Jahr 200 n. Chr. in einer Schrift genannt, die vor allem der Verehrung Marias dienen will. Der Name Anna (Hanna) erinnert an die Mutter Samuels (1 Sam 1), die von ihrem Mann geliebte und von Gott begnadete Frau. Die Verehrung der heiligen Mutter Anna hat sich in der abendländischen Kirche vor allem seit dem 10. Jahrhundert ausgebreitet, die des heiligen Joachim seit dem 16. Jahrhundert. Erst das neue Römische Missale feiert die Erinnerung an beide gemeinsam am 26. Juli (früher: Joachim am 16. August, Anna am 26. Juli).


Herr, du Gott unserer Väter, du hast Joachim und Anna erwählt,
der Mutter deines menschgewordenen Sohnes das Leben zu schenken.
Auf die Fürbitte dieser heiligen Eltern gib uns das Heil,
das du deinem Volk versprochen hast.
Darum bitten wir dich durch Jesus Christus.

Großeltern unseres Erlösers,

Lasst uns Joachim und Anna ehren,
durch die der Herr alle Völker gesegnet hat.

 

Die Geburt Mariens nach dem apokryphen Jakobusevangelium (St. Quen, Rouen)

Sonntag, 6. Dezember 2020

Nikolaus, der Retter

Nikolaus und die drei Jünglinge, Gent

Bischof
Namensdeutung: Sieger des Volkes (griech.)
Namenstage: Nikolaus, Nikolas, Niklaus, Niklas, Nicki, Niko, Niels, Nikolai, Nicolo, Klaus, Collin, Miklós, Mikołaj, Kai, Kolja, weibl.: Nikola, Nicole, Nicki
Gedenktag: 6. Dezember

Lebensdaten: geboren um 280 in Patara, gestorben am 6. Dezember um 345 in Myra, heute Demre (Türkei)

Lebensgeschichte und Legende: Nikolaus wurde um 280 in Patara (im antiken Lykien an der Mittelmeerküste) geboren und wurde infolge einer Pestepidemie früh Waise. Der junge reiche Mann verteilte nach dem Vorbild seiner Eltern sein Vermögen unter den Armen. Nikolaus’ Ruf als Wohltäter und Geber guter Gaben geht darauf zurück, dass er drei jungen Frauen heimlich Goldklumpen („Äpfel“) durchs Fenster zuwarf, um sie vor der Prostitution zu bewahren. Weiteren Legenden nach bewahrte er drei Schüler vor den kannibalischen Anwandlungen eines Gastwirts und errettete ein Schiff aus Seenot, dessen Besatzung ihn um Hilfe angerufen hatte.
Gesicherten Überlieferungen nach war Nikolaus Mönchspriester im Kloster seines Onkels und unternahm nach dessen Tod eine Pilgerfahrt ins Heilige Land. Bei seiner Rückkehr wurde er zum Bischof von Myra gewählt. Während der Christenverfolgung unter Kaiser Galerius wurde er grausam gefoltert, kam aber wieder frei. Gezeichnet nahm er 325 am Konzil von Nicaea teil, wo er sich wortgewaltig, Augenzeugenberichten nach sogar handgreiflich gegen die Arianer einsetzte, die die Wesensgleichheit des Sohnes mit dem Vater leugneten.
Nikolaus starb an einem 6. Dezember um das Jahr 345.

Verehrung: Seit dem 6. Jahrhundert ist der Kult um den heiligen Nikolaus belegt. Vor allem im Osten hat er sich zum meistverehrten Heiligen nach der Gottesmutter Maria entwickelt. Ursprünglich in Myra, dem heutigen Demre in der Türkei, beigesetzt, raubten italienische Seefahrer 1087 seine Gebeine und brachten sie nach Bari in Apulien, wo ihm zu Ehren die große Basilika San Nicola gebaut wurde und am 8. Mai, dem Tag der Übertragung seiner Gebeine, ein Fest auf dem Meer stattfindet. Seine Darstellung mit weißem Bart und Kapuzenmantel schuf Moritz von Schwind. Die Bescherung am Vorabend des Nikolaustags geht vielleicht auf das sogenannte Bischofsspiel zurück, bei dem ein Schüler für einen Tag die Herrschaft über die Klosterschule ausübte und seine Mitschüler beschenkte.

Darstellung: meist als älterer Bischof mit weißem Bart, oft mit drei goldenen Kugeln und Buch

Patron: von Russland und Lothringen, der Ministranten, Kinder, Seeleute und Fischer, sowie der zahlreichen Legenden wegen vieler weiterer Berufe
(BistumAugsburg)

Die Basilika des hl. Nikolaus in Bari 

Nikolausfenster in Saint Gatien: Geburt und Kindheit des hl. Nikolaus (1),
vom Jugendlichen zum Bischof (2), 

Nikolausaltar in der Pfarrkirche Mindelstetten

Nikolauskirche in Burgos

 

Heiliger Nikolaus, bitte für uns!




Quelle: Gerardo Cioffari OP, Sankt Nikolaus, Leben, Wunder, Legenden


Altar des hl. Nikolaus in Sint-Niklaaskerk in Gent

Dienstag, 1. Dezember 2020

Eligius von Noyon

St Salvatorkathedrale, Brügge, Reliquienschrein des hl. Eligius

Hl. Bischof Eligius, mit Hammer

 

Der Heilige Eligius (lat. Der Auserwählte, auch Eulogius) (* um 588/589 in Chaptelat, nördlich von Limoges; † 1. Dezember 659/660 in Noyon) war Bischof von Noyon. Seine Reliquien liegen im Dom von Noyon, sein Gedenktag ist der 1. Dezember.

Frühe Jahre

Der Hl. Eligius wurde um das Jahr 588 zu Chatelac in der Nähe von Limoges im westlichen Frankenreich geboren. Seine Eltern waren sowohl sehr wohlhabend als auch fromm und erzogen ihren Sohn in Gottesfurcht. Da Eligius künstlerische Begabung zeigte, gaben ihn seine Eltern in die Lehre zu einem Goldschmied und Münzmeister mit dem Namen Abbo. Dieser war ein Mann von großer Kunstfertigkeit, Rechtschaffenheit, und voll Eifer für den Glauben. Als Eligius große Fortschritte in der Ausübung der Goldschmiedekunst zeigte und sich dabei noch in den christlichen Tugenden auszeichnete, wurde er durch seine Geschäfte mit Cobo, dem Schatzmeister des Königs Chlothar II. bekannt, der ihn dem König empfahl. Als der König sich von dem Können von Eligius überzeugt hatte, erhob er ihn zum Münzmeister. Als Münzmeister fuhr Eligius fort kunstvolle Reliquienschreine und prachtvolle Verzierungen für die Ruhestätten der Heiligen zu schaffen, besonders für den Hl. Martin von Tours und den Hl. Dionisius von Paris. Dabei beharrte er in unablässigem Gebet und in der Betrachtung der göttlichen Weisheit. In seiner Werkstatt hatte er stehts ein offenliegendes Buch mit Sprüchen der Hll. Väter liegen, aus dem er sich regelmäßig erbaute, und so seine Arbeitszeit würzte, wodurch er vor der damals üblichen Sittenverderbnis am Hofe bewahrt wurde. Besonders zeichnete sich Eligius durch seine grenzenlose Barmherzigkeit gegen die Armen aus, welchen ihn darum liebten. Wurde ein Verbrecher hingerichtet, kümmerte er sich um das Begräbnis; hörte er von Gefangenen, setzte er sich für ihre Befreiung ein; wenn er erfuhr, dass irgendwo Sklaven verkauft wurden, verschaffte er oft hunderten auf einmal die Freiheit. In seinem Haus achtete er streng auf Einhaltung der Einfachheit in allen Bräuchen und sang mit seinen Dienern den täglichen Gottesdienstzyklus.

Vom Äußeren war Eligius von stattlicher Größe, schönem Angesicht und sein Haupt zierte ein natürlicher, gelockter Haarschmuck. Sein angenehmes äußeres verbunden mit seinem vorbildlichen Lebenswandel bewahrte ihm die Gunst des Königs bis zu dessen Tode, und verschaffte ihm auch bei dessen Nachfolgern Dagobert I. und Chlodwig II. so hohes Ansehen, dass keine Verleumdungskünste missgünstiger Höflinge diese schmälern konnten. Alles was er vom König an irdischen Gütern erhielt verwendete Eligius für die Armen oder zur Unterstützung von Klöstern und Kirchen. So gründete er das Kloster Solignac bei Limoges, und ein Frauenkloster in Paris, welches er in einem ihm geschenkten Haus einrichtete. Er übergab es der Leitung der Hl. Aurea, die am 4. Oktober verehrt wird. Auch zu politischen Aufgaben wurde Eligius vom König herangezogen. Durch sein besonnenes Zureden brachte er den Fürst und das Volk der Bretonen dazu, sich freiwillig König Dagobert zu unterwerfen. Ein Edelknabe am Hof, der spätere Kanzler und Bischof von Rouen Audoenus, nahm sich den Heiligen zum Vorbild und wirkte später erfolgreich mit ihm zusammen. Im höheren Alter trat Eligius in den geistlichen Stand ein. Mit besonderem Eifer trat er gegen die damals sich ausbreitende Simonie auf.

Bischofswahl

Im Jahre 639 wurde er Nachfolger des Hl. Bischofs Acharius von Noyon und Tournay. Mit Schrecken nahm er die Nachricht seiner Wahl entgegen und erbat sich Zeit zu einer sorgsamen Vorbereitung. Im folgenden Jahr wurde er zusammen mit seinem Freund Audoenus zum Bischof geweiht. Gemeinsam gaben sie sich große Mühe, gelehrte Geistliche aufzufinden und Bücher zu sammeln um die Sitten im, von Bruderkriegen erschütterten Frankenreich, wieder zu heben. Danach wandte sich Eligius zur Erleuchtung der Heiden nach Flandern, wo damals noch Friesen lebten. Unter Todesgefahr bekehrte er viele Einwohner des Landes zum Christentum. Unter seinem Einfluss legten diese allmählich auch einen Teil ihrer Rohheit ab und lernten sich in Dörfern und Städten anzusiedeln und die sumpfigen Wälder urbar zu machen. Eligius zeigte sich stets als Mann der Milde, aber ohne Schwäche, voll Eifer, aber ohne Härte. Damals eröffnete ihm Gott auch die Zukunft Frankenreichs, und er sagte voraus, dass das fränkische Reich unter die drei Söhne Chlodwigs II. aufgeteilt, unter Theodorich, dem jüngsten Sohn, aber wieder vereinigt würde.

Tod

Neunzehneinhalb Jahre verwaltete Eligius seine Diözese. Nach eigener Vorhersage starb er am 1. Dezember 659. Königin Bathilde lies das Grab des Heiligen kostbar verzieren. Auf Bitten der Einwohner von Noyon verblieben die Reliquien des Heiligen in seiner Bischofsstadt, wo sich bis heute noch ein Teil seiner Reliquien befindet. Nach der Legende heilte der Heilige einmal einem Pferd das verlorene Bein wieder an. 

(Quelle: orthpediade) 

 

Heute gedenkt die Kirche des seligen Charles de Foucauld

Glasfenster in St Maurice, Lille - Sehnsucht nach dem Martyrium

Zum 100. Todestag - Anbetung der Eucharistie (2016)

Glasfenster im Sacre Coeur, Paris - Vita und Grußworte von Papst Benedikt XVI. anläßlich der Seligsprechung 2005, 2014


Überall, wo die Heilige Hostie ist, ist der lebendige Gott, ist dein Erlöser ebenso wirklich gegenwärtig wie damals in Galiläa und Judäa als Er lebte und sprach, und wie Er jetzt im Himmel ist. (Charles de Foucauld)

Bitten wir ihn gewöhnlich mehr für die anderen als für uns und vergessen wir uns selbst, wie der Herr es ohne Unterlaß tut und uns dadurch ein Beispiel gibt. Bitten wir im allgemeinen nicht besonders für uns selbst, sondern widmen wir den größten Teil unres Gebetes der ganzen Menschheit, wie uns der Herr im "Vater unser" lehrt. (Charles de Foucauld)

Gebet ist ...jedes Gespräch der Seele mit Gott. Es ist auch jener Zustand der Seele, die Gott wortlos, einzig in seinen Anblick versunken betrachtet, indem sie ihm mit ihren Blicken sagt, daß sie ihn liebt, während die Lippen, ja auch die Gedanken stumm bleiben. (Charles de Foucauld)

Das beste Gebet ist jenes, das am meisten Liebe enthält. (Charles de Foucauld)


Heiliger Eligius, bitte für uns!