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St Salvatorkathedrale, Brügge, Reliquienschrein des hl. Eligius
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Hl. Bischof Eligius, mit Hammer
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Der Heilige
Eligius (lat. Der Auserwählte, auch Eulogius) (* um 588/589 in
Chaptelat, nördlich von Limoges; † 1. Dezember 659/660 in Noyon) war Bischof
von Noyon. Seine Reliquien liegen im Dom von Noyon, sein Gedenktag ist der 1. Dezember.
Frühe Jahre
Der Hl.
Eligius wurde um das Jahr 588 zu Chatelac in der Nähe von Limoges im westlichen
Frankenreich geboren. Seine Eltern waren sowohl sehr wohlhabend als auch fromm
und erzogen ihren Sohn in Gottesfurcht. Da Eligius künstlerische Begabung
zeigte, gaben ihn seine Eltern in die Lehre zu einem Goldschmied und Münzmeister
mit dem Namen Abbo. Dieser war ein Mann von großer Kunstfertigkeit,
Rechtschaffenheit, und voll Eifer für den Glauben. Als Eligius große
Fortschritte in der Ausübung der Goldschmiedekunst zeigte und sich dabei noch
in den christlichen Tugenden auszeichnete, wurde er durch seine Geschäfte mit
Cobo, dem Schatzmeister des Königs Chlothar II. bekannt, der ihn dem König
empfahl. Als der König sich von dem Können von Eligius überzeugt hatte, erhob
er ihn zum Münzmeister. Als Münzmeister fuhr Eligius fort kunstvolle Reliquienschreine
und prachtvolle Verzierungen für die Ruhestätten der Heiligen
zu schaffen, besonders für den Hl. Martin von Tours und
den Hl. Dionisius von Paris.
Dabei beharrte er in unablässigem Gebet und in der Betrachtung der göttlichen Weisheit. In
seiner Werkstatt hatte er stehts ein offenliegendes Buch mit Sprüchen der Hll. Väter liegen, aus dem
er sich regelmäßig erbaute, und so seine Arbeitszeit würzte, wodurch er vor der
damals üblichen Sittenverderbnis am Hofe bewahrt wurde. Besonders zeichnete
sich Eligius durch seine grenzenlose Barmherzigkeit gegen die Armen aus,
welchen ihn darum liebten. Wurde ein Verbrecher hingerichtet, kümmerte er sich
um das Begräbnis; hörte er von Gefangenen, setzte er sich für ihre Befreiung
ein; wenn er erfuhr, dass irgendwo Sklaven verkauft wurden, verschaffte er oft
hunderten auf einmal die Freiheit. In seinem Haus achtete er streng auf Einhaltung
der Einfachheit in allen Bräuchen und sang mit seinen Dienern den täglichen Gottesdienstzyklus.
Vom Äußeren war Eligius von stattlicher Größe, schönem Angesicht und sein Haupt
zierte ein natürlicher, gelockter Haarschmuck. Sein angenehmes äußeres
verbunden mit seinem vorbildlichen Lebenswandel bewahrte ihm die Gunst des
Königs bis zu dessen Tode, und verschaffte ihm auch bei dessen Nachfolgern
Dagobert I. und Chlodwig II. so hohes Ansehen, dass keine Verleumdungskünste
missgünstiger Höflinge diese schmälern konnten. Alles was er vom König an
irdischen Gütern erhielt verwendete Eligius für die Armen oder zur
Unterstützung von Klöstern und Kirchen.
So gründete er das Kloster Solignac bei Limoges, und ein Frauenkloster in
Paris, welches er in einem ihm geschenkten Haus einrichtete. Er übergab es der
Leitung der Hl. Aurea, die am 4. Oktober
verehrt wird. Auch zu politischen Aufgaben wurde Eligius vom König
herangezogen. Durch sein besonnenes Zureden brachte er den Fürst und das Volk
der Bretonen dazu, sich freiwillig König Dagobert zu unterwerfen. Ein Edelknabe
am Hof, der spätere Kanzler und Bischof von Rouen Audoenus, nahm sich den Heiligen zum Vorbild
und wirkte später erfolgreich mit ihm zusammen. Im höheren Alter trat Eligius
in den geistlichen Stand ein. Mit besonderem Eifer trat er gegen die damals
sich ausbreitende Simonie auf.
Bischofswahl
Im Jahre
639 wurde er Nachfolger des Hl. Bischofs Acharius von Noyon und Tournay. Mit
Schrecken nahm er die Nachricht seiner Wahl entgegen und erbat sich Zeit zu
einer sorgsamen Vorbereitung. Im folgenden Jahr wurde er zusammen mit seinem
Freund Audoenus zum Bischof geweiht. Gemeinsam gaben sie sich große
Mühe, gelehrte Geistliche aufzufinden und Bücher zu sammeln um die Sitten im,
von Bruderkriegen erschütterten Frankenreich, wieder zu heben. Danach wandte
sich Eligius zur Erleuchtung der Heiden nach Flandern, wo damals noch Friesen
lebten. Unter Todesgefahr bekehrte er viele Einwohner des Landes zum
Christentum. Unter seinem Einfluss legten diese allmählich auch einen Teil
ihrer Rohheit ab und lernten sich in Dörfern und Städten anzusiedeln und die
sumpfigen Wälder urbar zu machen. Eligius zeigte sich stets als Mann der Milde,
aber ohne Schwäche, voll Eifer, aber ohne Härte. Damals eröffnete ihm Gott auch
die Zukunft Frankenreichs, und er sagte voraus, dass das fränkische Reich unter
die drei Söhne Chlodwigs II. aufgeteilt, unter Theodorich, dem jüngsten Sohn,
aber wieder vereinigt würde.
Tod
Neunzehneinhalb
Jahre verwaltete Eligius seine Diözese. Nach eigener
Vorhersage starb er am 1. Dezember 659. Königin Bathilde lies das Grab des Heiligen kostbar verzieren. Auf
Bitten der Einwohner von Noyon verblieben die Reliquien
des Heiligen in seiner Bischofsstadt, wo sich bis heute noch ein Teil seiner
Reliquien befindet. Nach der Legende heilte der Heilige einmal einem Pferd das
verlorene Bein wieder an.
(Quelle: orthpediade)
Heute gedenkt die Kirche des seligen Charles de Foucauld
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Überall, wo die Heilige Hostie ist, ist der lebendige Gott, ist dein Erlöser ebenso wirklich gegenwärtig wie
damals in Galiläa und Judäa als Er lebte und sprach, und wie Er jetzt
im Himmel ist. (Charles de Foucauld)
Bitten wir ihn gewöhnlich mehr für die anderen als für uns und vergessen wir uns selbst, wie der
Herr es ohne Unterlaß tut und uns dadurch ein Beispiel gibt. Bitten wir im allgemeinen nicht besonders für uns selbst, sondern widmen
wir den größten Teil unres Gebetes der ganzen Menschheit, wie uns der
Herr im "Vater unser" lehrt. (Charles de Foucauld)
Gebet ist ...jedes Gespräch der Seele mit Gott. Es ist auch jener Zustand der Seele, die Gott wortlos, einzig in seinen
Anblick versunken betrachtet, indem sie ihm mit ihren Blicken sagt, daß
sie ihn liebt, während die Lippen, ja auch die Gedanken stumm bleiben.
(Charles de Foucauld)
Das beste Gebet ist jenes, das am meisten Liebe enthält. (Charles de Foucauld)
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Heiliger Eligius, bitte für uns!
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