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Montag, 23. Juni 2025

Fürchte dich nicht, Zacharias, dein Gebet ist erhört worden

 

der Engel erscheint Zacharias, St Giles Cathedral, Edinburgh

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas 1

Zur Zeit des Herodes, des Königs von Judäa,
gab es einen Priester namens Zacharías,
der zur Abteilung des Abíja gehörte.
Seine Frau stammte aus dem Geschlecht Aarons;
ihr Name war Elisabet.
6 Beide lebten gerecht vor Gott
und wandelten untadelig
nach allen Geboten und Vorschriften des Herrn.
7 Sie hatten keine Kinder,
denn Elisabet war unfruchtbar
und beide waren schon in vorgerücktem Alter.
8 Es geschah aber:
Als seine Abteilung wieder an der Reihe war
und er den priesterlichen Dienst vor Gott verrichtete,
9 da traf ihn, wie nach der Priesterordnung üblich, das Los,
in den Tempel des Herrn hineinzugehen
und das Rauchopfer darzubringen.
10 Während er nun zur festgelegten Zeit das Rauchopfer darbrachte,
stand das ganze Volk draußen und betete.
11 Da erschien dem Zacharías ein Engel des Herrn;
er stand auf der rechten Seite des Rauchopferaltars.
12 Als Zacharías ihn sah, erschrak er
und es befiel ihn Furcht.
13 Der Engel aber sagte zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharías!
Dein Gebet ist erhört worden.
Deine Frau Elisabet wird dir einen Sohn gebären;
dem sollst du den Namen Johannes geben.
14 Du wirst dich freuen und jubeln
und viele werden sich über seine Geburt freuen.
15 Denn er wird groß sein vor dem Herrn.
Wein und berauschende Getränke wird er nicht trinken
und schon vom Mutterleib an
wird er vom Heiligen Geist erfüllt sein.
16 Viele Kinder Israels wird er zum Herrn, ihrem Gott, hinwenden.
17 Er wird ihm mit dem Geist und mit der Kraft des Elíja vorangehen,
um die Herzen der Väter den Kindern zuzuwenden
und die Ungehorsamen zu gerechter Gesinnung zu führen
und so das Volk für den Herrn bereit zu machen.

Mittwoch, 16. Oktober 2024

In Einfachheit des Herzens und rechter Gesinnung wandeln

 

Sainte Catherine, Lille


Ordensfrau, Mystikerin
Namensdeutung: Perle (griech.)
Namenstage: Margareta, Marguerite, Margit, Marga, Greta, Margot, Maggie, Maret, Margitta, Marika, Greta-Marie
Gedenktag: 16. Oktober

Lebensdaten: geboren am 22. Juli 1647 in Verosvres bei Mâcon, gestorben am 17. Oktober 1690 in Paray-le-Monial

Lebensgeschichte: Marguerite, die Tochter eines Notars, wurde mit zehn Jahren von einer Lähmung befallen, die sie vier Jahre ans Bett fesselte. Sie gesundete auf wunderbare Weise, nachdem sie der Gottesmutter den Ordenseintritt gelobt hatte, und nahm den zweiten Vornamen Marie an. Von Kindheit an mit Visionen vertraut, wunderte sie sich, dass andere keine hatten, und fand nichts dabei, sich abwechselnd zu kasteien und tanzen zu gehen.

Nachdem ihr der gegeißelte Heiland in einer Vision Untreue vorgeworfen hatte, trat sie mit 24 Jahren in das Heimsuchungskloster der Visitantinnen im nahegelegenen Paray-le-Monial ein, wo ihre besondere Gabe gar keinen guten Eindruck machte. Sie wurde für geisteskrank oder besessen, bestenfalls für eine Heuchlerin gehalten. Ab 1673 empfing sie in vier Visionen den Auftrag, die Verehrung des Herzens Jesu an jedem ersten Freitag des Monats und besonders am Freitag nach der Fronleichnamsoktav durchzusetzen, und fand im Jesuitenpater Claude La Colombière, ihrem Beichtvater und Seelenführer, endlich Unterstützung.

1677 wurde Marguerite-Marie von ihren Mitschwestern verprügelt, nachdem sie sich als Sühnopfer für deren Sünden erklärt hatte, und bis 1684 hatte sie es im Kloster schwer, weil ihre Mitschwestern ihr ihre häufigen Krankheiten als Drückebergerei vor der Gemeinschaftsarbeit übelnahmen. Nachdem aber Schriften von Pater La Colombière zur Herz-Jesu-Verehrung im Refektorium des Klosters vorgelesen wurden und weitere Jesuiten die Andacht verbreiteten, besserte sich die Situation: Marguerite-Marie wurde Assistentin der Oberin und Novizenmeisterin, und zu ihrem Geburtstag 1685 fand die allererste Herz-Jesu-Andacht im Kloster statt.

Mit 43 Jahren wurde sie ohne erkennbare Krankheit so schwach, dass sie das Bett nicht mehr verlassen konnte, und verstarb am 17. Oktober 1690 abends mit dem Wort „Jesus“ auf den Lippen.

Verehrung: Margareta Maria liegt in der Herz-Jesu-Kapelle des Heimsuchungsklosters von Paray-le-Monial bestattet. 1856 wurde „ihr“ Herz-Jesu-Fest gesamtkirchlich eingeführt, 1899 zum Hochfest erhoben. Sie selber wurde 1864 selig- und 1920 heiliggesprochen.

Darstellung: bei der Offenbarung des Herzens des Erlösers

Patronin: der Waisen, der an Kinderlähmung Erkrankten und der Herz-Jesu-Verehrer

Heute gedenkt die Kirche auch der hl. Hedwig von Schlesien, des hl. Gallus und des Redemptoristen Gerhard Majella.



Altar in St. Martin, Reims, Ich grüße dich, Herz meines Jesus, rette mich

Mosaik in der Chapelle de la Colombiere, Paray le Monial, Vision am Heimsuchungsfest 2. Juli 1688

Statuen in der Basilika Sacre Coeur, Paray le Monial 

Mosaik in der Erscheinungskapelle der hl. Margareta Maria, Paray le Monial

Glasfenster und Herz-Jesu Statue in Sacre Coeur, Lille

Mosaik im Petersdom, Verheißungen und Weihegebet

Glasfenster in der Basilika Sacre Coeur, Paray Le Monial

Am Grab der hl. Margareta Maria Alacoque, Paray Le Monial 

noch ein Glasfenster in der Basilika Sacre Coeur, Paray Le Monial

Detail des Mosaiks in der Erscheinungskapelle in Paray 

 

Herz Jesu Altar, Sainte Catherine, Lille

Detail des Herz Jesu Altars in Sainte Catherine

Die heilige Margarita bekannte, dass es für sie nichts Schmerzlicheres gab, als zu sehen, dass Jesus wegen einer Verfehlung, die sie begangen hatte, betrübt war.
Eines Tages sagte Jesus zu ihr: "Ihr sollt wissen, dass ich ein heiliger Meister bin und die Heiligkeit lehre. Ich bin rein und kann auch den kleinsten Makel nicht ertragen. Daher ist es nötig, dass Du vor mir in Einfachheit des Herzens und rechter und reiner Gesinnung wandelst."

"Denn ich kann die kleinste Abweichung nicht dulden und ich werde dir zu erkennen geben, dass  - wenn das Übermaß meiner Liebe mich dazu gedrängt hat, dein Meister zu sein, um dich zu lehren und heranzubilden auf meine Art und Weise und nach meinen Plänen – ich die lauen und feigen Seelen nicht ertrage und dass ich, wenn ich auch sanftmütig bin, um deine Schwächen auszuhalten, nicht weniger streng und genau sein werden, deine Untreuen zu korrigieren." (Quelle: CNA)

Heiligstes Herz Jesu, erbarme dich unser

Freitag, 16. Oktober 2020

Ich grüße dich, Herz meines Jesus, rette mich

 

Offenbarung des hl. Herzens an Margareta Maria Alacoque, Saint Martin, Reims

Ich grüße dich, Herz meines Jesus, rette mich.

Ich grüße dich, Herz meines Schöpfers, vervollkommne mich.

ich grüße dich, Herz meines Erlösers, befreie mich.

Ich grüße dich, Herz meines Vaters, beherrsche mich.

Ich grüße dich, Herz meines Bräutigams, liebe mich.

Ich grüße dich, Herz meines Meisters, unterweise mich.

Ich grüße dich, Herz meines Königs, kröne mich.

Ich grüße dich, Herz meines Wohltäters, bereichere mich.

Ich grüße dich, Herz meines Erlösers, bewahre mich.

Ich grüße dich, Herz meines Freundes, liebkose mich.

Ich grüße dich, Herz meines Kindleins Jesu, ziehe mich an dich.

Ich grüße dich, Herz meines am Kreuze sterbenden Jesu, zahle für mich.

(Margareta Maria Alacoque,
aus den Begrüßungen des heiligsten Herzens unseres Herrn Jesus Christus,
M. Breig, Leben und Werke, Bd. III.)

 

Mosaik in der Chapelle de la Colombiere, Paray le Monial, Vision am Heimsuchungsfest 2. Juli 1688

Statuen in der Basilika Sacre Coeur, Paray le Monial 

Mosaik in der Erscheinungskapelle der hl. Margareta Maria, Paray le Monial

Glasfenster und Herz-Jesu Statue in Sacre Coeur, Lille

Mosaik im Petersdom, Verheißungen und Weihegebet

Glasfenster in der Basilika Sacre Coeur, Paray Le Monial

Am Grab der hl. Margareta Maria Alacoque, Paray Le Monial 

noch ein Glasfenster in der Basilika Sacre Coeur, Paray Le Monial

Detail des Mosaiks in der Erscheinungskapelle in Paray 


Longinus durchsticht das Herz des Herrn, Saint Martin, Reims

Sonntag, 26. April 2020

Sie wussten, dass es der Herr war

der wunderbare Fischfang bei der Erscheinung des Auferstandenen, Vorhalle des Petersdoms



Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes 21
1 In jener Zeit
offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal,
am See von Tibérias,
und er offenbarte sich in folgender Weise.
2 Simon Petrus, Thomas, genannt Dídymus,
Natánaël aus Kana in Galiläa,
die Söhne des Zebedäus
und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen.
3 Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen.
Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit.
Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot.
Aber in dieser Nacht fingen sie nichts.
4 Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer.
Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war.
5 Jesus sagte zu ihnen:
Meine Kinder, habt ihr keinen Fisch zu essen?
Sie antworteten ihm: Nein.
6 Er aber sagte zu ihnen:
Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus
und ihr werdet etwas finden.
Sie warfen das Netz aus
und konnten es nicht wieder einholen,
so voller Fische war es.
7 Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus:
Es ist der Herr!
Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei,
gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war,
und sprang in den See.
8 Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot
– sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt,
nur etwa zweihundert Ellen –
und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her.
9 Als sie an Land gingen,
sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer
und darauf Fisch und Brot liegen.
10 Jesus sagte zu ihnen:
Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt!
11 Da stieg Simon Petrus ans Ufer und zog das Netz an Land.
Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt,
und obwohl es so viele waren,
zerriss das Netz nicht.
12 Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst!
Keiner von den Jüngern wagte ihn zu befragen: Wer bist du?
Denn sie wussten, dass es der Herr war.
13 Jesus trat heran,
nahm das Brot und gab es ihnen,
ebenso den Fisch.
14 Dies war schon das dritte Mal,
dass Jesus sich den Jüngern offenbarte,
seit er von den Toten auferstanden war.
(Evangelium vom 3. Ostersonntag)





Vorhalle des Petersdoms
der wunderbare Fischfang bei der Erscheinung des Auferstandenen, Vorhalle des Petersdoms