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| der für uns gegeißelt worden ist Wallfahrtskirche Mariä Geburt, Frauenkirchen |
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Freitag, 29. März 2019
Donnerstag, 28. März 2019
Mittwoch, 10. Oktober 2018
Daniel und seine Gefährten
1227 (nach anderen Berichten 1219) zogen sieben Minderbrüder unter der Leitung Daniels nach Marokko, um unter den Sarazenen (Moslems) das Evangelium zu verkünden. Wegen ihres Glaubens wurden sie gemartert und zum Tode verurteilt.
Martyriumsbericht der marokkanischen Märtyrer
Antonius von Padua und die marokkanischen Märtyrer
Allmächtiger, ewiger Gott,
du hast den Märtyrern Daniel und seinen Gefährten die Kraft gegeben,
ihren Glauben an Christus durch ihr Sterben zu bekennen.
Komm unserer Schwachheit zu Hilfe,
damit wir deine Wahrheit durch unser ganzes Leben bezeugen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
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| Kapelle in Frauenkirchen mit sechs Reliefs der Erstlingsmärtyrer, Bgld., |
Montag, 17. September 2018
Gedenktag der Wundmale des hl. Franziskus
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| Franziskus empfängt die Wundmale, Franziskanerkirche, Frauenkirchen |
Vom Beginn seiner Bekehrung an war der heilige Franziskus von einer tiefen Verehrung und Liebe zum gekreuzigten Christus erfüllt. Als er 1224 auf dem Berg Alverna ganz in Betrachtung versunken war, prägte Christus der Herr ihm - in einem außerordentlichen Wunder - die Wundmale seiner eigenen Passion ein.
(Franziskanisches Proprium, 279ff)
Stigmatisation des Franziskus (Franziskanerkirche in Budapest)
Festlich ist der neue Tag,
wunderbar, was einst geschah.
Zeichen ewger Herrlichkeit:
Christi Wunden trägt ein Mensch.
Gleich mit dem Gekreuzigten -
Frucht des Lebens, die der Knecht
weinend als Geschenk erfährt:
Dank dir, Christus, unser Herr.
Bergeshöhleneinsamkeit
widerhallt vom Leid des Herrn,
Gott gibt seinem Knecht den Lohn:
Christi Wunden trägt ein Mensch.
Bildnis, dem Erlöser gleich,
Auserwählter, Vater du,
Liebe, zeichenhaft gelebt:
Dank dir, Christus, unser Herr.
Preis und Ruhm, du großer Gott,
dreifach eins in Herrlichkeit.
Dank, Erlöser, ewig dir:
Dank dir, Christus, unser Herr. Amen.
(w.o.)
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| Deckengemälde der Franziskanerkirche Frauenkirchen |
Samstag, 16. Januar 2016
Die franziskanischen Erstlingsmärtyrer
Die 5 marokkanischen Märtyrer Otho, Bernardus (Berard), Petrus, Adjutus und Accursius waren fünf „Minderbrüder“, die der hl. Franziskus 1219 zur Verbreitung des Christentums nach Marokko entsandte. Doch sie trafen auf wütenden Widerstand, wurden in Marrakesch eingekerkert, misshandelt und gefoltert. Der Sultan persönlich spaltete ihnen den Schädel und ließ ihnen dann noch den Kopf abschlagen.
(Martyrologium Sancrucense)
Der heilige Franziskus sandte nach dem Willen des Herrn sechs bewährte Brüder in das Königreich Marokko. Sie sollten den Ungläubigen unerschrocken den katholischen Glauben verkünden. Als sie im Königreich Aragonien waren, erkrankte Bruder Vitalis schwer. Er sah, daß er länger krank sein werde, und wollte der Sache Gottes mit seiner Krankheit nicht hinderlich sein. So befahl er den fünf anderen Brüdern, den Auftrag Gottes und des Bruders Franziskus zu erfüllen und nach Marokko zu gehen. Die heiligen Brüder gehorchten, ließen den kranken Bruder Vitalis dort zurück und kamen nach Coimbra. Von da gingen sie weiter und gelangten, ohne sich im Habit zu zeigen, nach Sevilla, damals eine Stadt der Sarazenen.
Vom Geist geführt, kamen sie eines Tages zur Hauptmoschee. Als sie eintreten wollten, waren die Sarazenen empört, fielen mit Geschrei, mit Stößen und Schlägen über sie her und erlaubten ihnen unter keinen Umständen, die Moschee zu betreten. Die Brüder kamen schließlich zum Tor des Palastes und sagten, sie seien zum König geschickt als Gesandte des Königs der Könige, des Herrn Jesus Christus. Als sie dann dem König vieles über den katholischen Glauben darlegten, um ihn zur Bekehrung und zum Empfang der Taufe zu bewegen, befahl er voll Wut, sie zu enthaupten. Später jedoch, nach einer Besprechung mit dem Ältestenrat, schickte er sie nach Marokko, wie sie selbst gewünscht hatten.
Dort angekommen, predigten sie sofort den Sarazenen auf dem Marktplatz. Als der König das hörte, ließ er sie ins Gefängnis werfen, wo sie zwanzig Tage ohne Speise und Trank blieben, gestärkt allein durch himmlischen Trost. Danach ließ der Herrscher sie wieder vorführen. Als er aber feststellte, daß sie mit größter Standhaftigkeit den katholischen Glauben bekannten, befahl er zornentbrannt, sie auf mancherlei Weise zu foltern, sie getrennt voneinander unterzubringen und sie auszupeitschen. Daraufhin fesselten gemeine Schergen die Hände und Füße der Heiligen, legten ihnen Stricke um den Hals, zerrten sie auf dem Boden hin und her, schlugen so furchtbar auf sie ein, daß fast die Eingeweide heraustraten, Über ihren Wunden zerbrach man Gefäße mit siedendheißem Öl und mit Essig, streute dann die Gefäßscherben auf ihr hartes Lager, warf die Heiligen darauf und wälzte sie hin und her. So wurden sie die ganze Nacht gequält und grausam geschlagen, wobei sie von ungefährt dreißig Sarazenen bewacht wurden.
Wutentbrannt ließ sie der König wieder vorführen. Gefesselt, barfuß und blutüberströmt wurden die Heiligen unter Schlägen vor den König gezerrt. Als dieser bei ihrem Anblick fand, daß sie unterschütert an ihrem Glauben festhielten, ließ er einige Frauen kommen - alle übrigen mußten sich entfernen - und sagte dann: "Wenn ihr euch zu unserem Glauben bekehrt, gebe ich euch diese Frauen, dazu noch viel Geld, und ihr sollt in meinem Reich hoch angesehen sein.
Die seligen Märtyrer aber gaben ihm zur Antwort: "Deine Frauen und dein Geld wollen wir nicht. Das verachten wir wir alles um Christi willen."
Da ergriff der König, rasend vor Zorn, einen Säbel, trennte die Heiligen voneinander und spaltete einem nach dem andern den Kopf; dabei zerbrach er drei Säbel. So tötete er sie mit eigener Hand in bestialischer Grausamkeit.
(Aus der Chronik der Generalminister des Minderbrüderordens, in: Franziskanisches Proprium zum Stundenbuch, 37f)
Das Martyrium der "Erstlingsmärtyrer" des Ordens war von großem Einfluß auf die Entscheidung des hl. Antonius, dem Orden der Minderbrüder beizutreten.
(Martyrologium Sancrucense)
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| Anbetungskapelle, Frauenkirchen, mit franziskanischen Heiligen |
Der heilige Franziskus sandte nach dem Willen des Herrn sechs bewährte Brüder in das Königreich Marokko. Sie sollten den Ungläubigen unerschrocken den katholischen Glauben verkünden. Als sie im Königreich Aragonien waren, erkrankte Bruder Vitalis schwer. Er sah, daß er länger krank sein werde, und wollte der Sache Gottes mit seiner Krankheit nicht hinderlich sein. So befahl er den fünf anderen Brüdern, den Auftrag Gottes und des Bruders Franziskus zu erfüllen und nach Marokko zu gehen. Die heiligen Brüder gehorchten, ließen den kranken Bruder Vitalis dort zurück und kamen nach Coimbra. Von da gingen sie weiter und gelangten, ohne sich im Habit zu zeigen, nach Sevilla, damals eine Stadt der Sarazenen.
Vom Geist geführt, kamen sie eines Tages zur Hauptmoschee. Als sie eintreten wollten, waren die Sarazenen empört, fielen mit Geschrei, mit Stößen und Schlägen über sie her und erlaubten ihnen unter keinen Umständen, die Moschee zu betreten. Die Brüder kamen schließlich zum Tor des Palastes und sagten, sie seien zum König geschickt als Gesandte des Königs der Könige, des Herrn Jesus Christus. Als sie dann dem König vieles über den katholischen Glauben darlegten, um ihn zur Bekehrung und zum Empfang der Taufe zu bewegen, befahl er voll Wut, sie zu enthaupten. Später jedoch, nach einer Besprechung mit dem Ältestenrat, schickte er sie nach Marokko, wie sie selbst gewünscht hatten.
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| Zwei der fünf marokkanischen Heiligen in der Anbetungskapelle |
Dort angekommen, predigten sie sofort den Sarazenen auf dem Marktplatz. Als der König das hörte, ließ er sie ins Gefängnis werfen, wo sie zwanzig Tage ohne Speise und Trank blieben, gestärkt allein durch himmlischen Trost. Danach ließ der Herrscher sie wieder vorführen. Als er aber feststellte, daß sie mit größter Standhaftigkeit den katholischen Glauben bekannten, befahl er zornentbrannt, sie auf mancherlei Weise zu foltern, sie getrennt voneinander unterzubringen und sie auszupeitschen. Daraufhin fesselten gemeine Schergen die Hände und Füße der Heiligen, legten ihnen Stricke um den Hals, zerrten sie auf dem Boden hin und her, schlugen so furchtbar auf sie ein, daß fast die Eingeweide heraustraten, Über ihren Wunden zerbrach man Gefäße mit siedendheißem Öl und mit Essig, streute dann die Gefäßscherben auf ihr hartes Lager, warf die Heiligen darauf und wälzte sie hin und her. So wurden sie die ganze Nacht gequält und grausam geschlagen, wobei sie von ungefährt dreißig Sarazenen bewacht wurden.
Wutentbrannt ließ sie der König wieder vorführen. Gefesselt, barfuß und blutüberströmt wurden die Heiligen unter Schlägen vor den König gezerrt. Als dieser bei ihrem Anblick fand, daß sie unterschütert an ihrem Glauben festhielten, ließ er einige Frauen kommen - alle übrigen mußten sich entfernen - und sagte dann: "Wenn ihr euch zu unserem Glauben bekehrt, gebe ich euch diese Frauen, dazu noch viel Geld, und ihr sollt in meinem Reich hoch angesehen sein.
Die seligen Märtyrer aber gaben ihm zur Antwort: "Deine Frauen und dein Geld wollen wir nicht. Das verachten wir wir alles um Christi willen."
Da ergriff der König, rasend vor Zorn, einen Säbel, trennte die Heiligen voneinander und spaltete einem nach dem andern den Kopf; dabei zerbrach er drei Säbel. So tötete er sie mit eigener Hand in bestialischer Grausamkeit.
(Aus der Chronik der Generalminister des Minderbrüderordens, in: Franziskanisches Proprium zum Stundenbuch, 37f)
Das Martyrium der "Erstlingsmärtyrer" des Ordens war von großem Einfluß auf die Entscheidung des hl. Antonius, dem Orden der Minderbrüder beizutreten.
Gott und Vater, du hast die Anfänge des Minderbrüderordens
durch das Martyrium des heiligen Berard und seiner Gefährten gesegnet.
Sie haben ihren Glauben an Christus durch ihr Sterben bekannt.
Gib uns die Kraft, im Bekenntnis zu deinem Evangelium unter den Menschen zu leben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
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| Antonius von Padua, Anbetungskapelle, Frauenkirchen |
Samstag, 21. November 2015
Es lebe Christus der König
Herr, erbarme dich unser!
Christus, erbarme dich unser!
Herr, erbarme dich unser!
Christus, höre uns! Christus, erhöre uns!
Gott Vater vom Himmel, - erbarme dich unser!
Gott Sohn, Erlöser der Welt, - erbarme dich unser!
Gott Heiliger Geist, - erbarme dich unser!
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, - erbarme dich unser!
Christus, erbarme dich unser!
Herr, erbarme dich unser!
Christus, höre uns! Christus, erhöre uns!
Gott Vater vom Himmel, - erbarme dich unser!
Gott Sohn, Erlöser der Welt, - erbarme dich unser!
Gott Heiliger Geist, - erbarme dich unser!
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, - erbarme dich unser!
Christus König, Gott von Gott, Licht vom
Licht, Ebenbild des ewigen Vaters, - zu
uns komme dein Reich!
Christus König, durch den alles geworden ist,
Christus König, für den alles geschaffen ist,
Christus König, aus der Jungfrau Maria geboren
Christus König, wahrer Gott und wahrer Mensch,
Christus König, von den Hirten und Weisen angebetet,
Christus König, höchster Gesetzgeber,
Christus König, Quelle und Vorbild aller Heiligkeit,
Christus König, unser Weg, unsere Wahrheit, unser Leben,
Christus König, dem alle Gewalt gegeben ist im Himmel und auf Erden,
Christus König, ewiger Hoherpriester, herrsche über die Seelen!
Christus, du König des Verstandes,
Christus, du König des Willens,
Christus, König der Schmerzen, mit Dornen gekrönt,
Christus, König der Demut, in einem Purpurmantel verspottet,
Christus, König der Liebe, am Kreuze für uns gestorben,
Christus, König der Reinheit und Bräutigam der Jungfrauen,
Christus König, dessen Reich nicht von dieser Welt ist,
Christus König, durch die königliche Gabe deiner Liebe, die heilige Eucharistie,
Christus König, der du die Ehe zur Würde eines Sakramentes erhoben hast, herrsche über die Familien!
Christus König, durch deine Liebe zu Maria und Josef,
Christus König, der du auf der Hochzeit zu Kana dein erstes Wunder gewirkt hast,
Christus König, du Freund der Kinder,
Christus König, der du durch dein verborgenes Leben in Nazareth Eltern und Kindern ein Beispiel gegeben hast,
Christus König, der du durch deiner Hände Werk die Arbeit geadelt und geheiligt hast,
Christus König, durch den alles geworden ist,
Christus König, für den alles geschaffen ist,
Christus König, aus der Jungfrau Maria geboren
Christus König, wahrer Gott und wahrer Mensch,
Christus König, von den Hirten und Weisen angebetet,
Christus König, höchster Gesetzgeber,
Christus König, Quelle und Vorbild aller Heiligkeit,
Christus König, unser Weg, unsere Wahrheit, unser Leben,
Christus König, dem alle Gewalt gegeben ist im Himmel und auf Erden,
Christus König, ewiger Hoherpriester, herrsche über die Seelen!
Christus, du König des Verstandes,
Christus, du König des Willens,
Christus, König der Schmerzen, mit Dornen gekrönt,
Christus, König der Demut, in einem Purpurmantel verspottet,
Christus, König der Liebe, am Kreuze für uns gestorben,
Christus, König der Reinheit und Bräutigam der Jungfrauen,
Christus König, dessen Reich nicht von dieser Welt ist,
Christus König, durch die königliche Gabe deiner Liebe, die heilige Eucharistie,
Christus König, der du die Ehe zur Würde eines Sakramentes erhoben hast, herrsche über die Familien!
Christus König, durch deine Liebe zu Maria und Josef,
Christus König, der du auf der Hochzeit zu Kana dein erstes Wunder gewirkt hast,
Christus König, du Freund der Kinder,
Christus König, der du durch dein verborgenes Leben in Nazareth Eltern und Kindern ein Beispiel gegeben hast,
Christus König, der du durch deiner Hände Werk die Arbeit geadelt und geheiligt hast,
Christus König, dessen Wort allen Betrübten
den Frieden gibt,
Christus König, vor dessen Befehl alle Krankheiten weichen,
Christus König, der du den Jüngling von Naim, die Tochter des Jairus und deinen Freund Lazarus von den Toten auferweckt hast,
Christus König, dem Sturm und Meer gehorchen,
Christus König, glorreich vom Tode erstanden,
Christus König, dem alle Könige sich beugen, herrsche über alle Völker!
Christus König, dem alle Herrscher untertan sind,
Christus, König der Lebendigen und der Toten,
Christus König, du Fürst des Friedens,
Christus König, dessen Reich kein Ende sein wird,
Christus, König der ewigen Herrlichkeit,
Christus König, der du thronst über allen himmlischen Geistern,
Christus König, durch die Liebe deines Herzens,
Christus König, der du die Gewaltigen vom Throne stürzest, herrsche über deine Feinde!
Christus König, der du die Stolzen am Tage deines Zornes zerschmetterst,
Christus König, der du die Hölle durch deinen Kreuzestod überwunden hast,
Christus König, der du den Tod durch deine Auferstehung besiegt hast,
Christus König, dem der Vater das Gericht übergeben hat,
Christus König, in der Stunde unseres Todes, - sei uns gnädig!
Christus König, am Tage des Gerichts, - sei uns barmherzig!
Christus König, durch dein Gebet: Vater vergib ihnen, - verzeih uns unsere Sünden!
Christus König, am Tage deiner Macht, im Glanze deiner Heiligen, - heiß uns alle zu dir kommen!
Christus König, vor dessen Befehl alle Krankheiten weichen,
Christus König, der du den Jüngling von Naim, die Tochter des Jairus und deinen Freund Lazarus von den Toten auferweckt hast,
Christus König, dem Sturm und Meer gehorchen,
Christus König, glorreich vom Tode erstanden,
Christus König, dem alle Könige sich beugen, herrsche über alle Völker!
Christus König, dem alle Herrscher untertan sind,
Christus, König der Lebendigen und der Toten,
Christus König, du Fürst des Friedens,
Christus König, dessen Reich kein Ende sein wird,
Christus, König der ewigen Herrlichkeit,
Christus König, der du thronst über allen himmlischen Geistern,
Christus König, durch die Liebe deines Herzens,
Christus König, der du die Gewaltigen vom Throne stürzest, herrsche über deine Feinde!
Christus König, der du die Stolzen am Tage deines Zornes zerschmetterst,
Christus König, der du die Hölle durch deinen Kreuzestod überwunden hast,
Christus König, der du den Tod durch deine Auferstehung besiegt hast,
Christus König, dem der Vater das Gericht übergeben hat,
Christus König, in der Stunde unseres Todes, - sei uns gnädig!
Christus König, am Tage des Gerichts, - sei uns barmherzig!
Christus König, durch dein Gebet: Vater vergib ihnen, - verzeih uns unsere Sünden!
Christus König, am Tage deiner Macht, im Glanze deiner Heiligen, - heiß uns alle zu dir kommen!
Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünden der Welt, - verschone uns, o Herr!
Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünden der Welt, - erhöre uns, o Herr!
Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünden der Welt, - erbarme dich unser, o Herr!
Christus, als Jesus von Nazareth, König der Juden, zum Tode verurteilt, zu uns komme dein Reich!
O Gott, der du aus Liebe zu uns deinen eingeborenen Sohn zu unserer Erlösung in die Welt gesandt hast, gib, daß sein Königtum von der ganzen Welt gläubig anerkannt werde, bis er am Jüngsten Tag seine Macht unverhüllt offenbaren wird. Durch Christus unseren Herrn. Amen.
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| Hochaltar Frauenkirchen |
Freitag, 23. Oktober 2015
Johannes von Capestrano
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| Sandalen, Habit und Stola des hl. Johannes von Capestrano, Franziskanerkloster Frauenkirchen |
Johannes von Capestrano, Ordenspriester und Wanderprediger. Johannes wurde 1386 zu Capestrano bei Aquila geboren, wirkte um 1412 als Richter in Perugia, wo er 1415 bei den Franziskaner-Observanten eintrat.
Er begann eine vierzigjährige Predigttätigkeit, die ihn durch ganz Italien und Mitteleuropa führte, auch mehrmals nach Österreich. Johannes von Capestrano war der größte Prediger seines Jahrhunderts, er predigte fast täglich und hatte enormen Beichtzulauf. Aber Johannes war auch Friedensstifter, Gründer karitativer Einrichtungen und Ratgeber von Päpsten und Fürsten. Ab 1451 war er um die Rückgewinnung der Hussiten in Böhmen bemüht.
Anschließend predigte er das Kreuz gegen die Türken, die damals eine ernste Bedrohung darstellten. Seiner Beredsamkeit ist die Rettung Belgrads 1456 vor den Türken zuzuschreiben. Johannes starb bald nach dem Sieg über die Türken am 23. Oktober 1456 zu Ilok an der Donau, nordwestlich von Belgrad. Sein Leib ist verschollen. Johannes von Capestrano wird im Franziskanerhabit mit Kreuzfahne dargestellt.
(Martyrologium Sancrucense)
Licht strahlt nicht für sich selbst, sondern ergießt sich nach allen Seiten und macht so alles sichtbar. Wer mit der Sorge für andere betraut ist, muß mit seinem eigenen Leben den anderen den Weg in das Haus des Herrn weisen. (Johannes von Capestrano)
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| Johannes v. Capestrano, Franziskanerkirche Granz |
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Reliquien
Freitag, 10. April 2015
Halte mich nicht fest!
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| Der auferstandene Christus mit Maria Magdalena, Frauenkirchen |
Maria aber stand weinend außen am Grab. Wie sie dahinweinte, bückte sie sich ins Grab hinein. Und sie schaut zwei Engel, in Weiß dasitzend - einen beim Kopf und einen zu Füßen, wo der Leib Jesu gelegen.
Und die sagen zu ihr: Frau, was weinst du?
Sagt sie zu ihnen: Meinen Herrn haben sie weggeholt, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben.
Sie sprach das und wandte sich zurück - da schaut sie: Jesus steht da.
Sie wußte aber nicht, daß es Jesus war.
Sagt Jesus zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du?
Da sie wähnt, es sei der Gärtner, sagt sie zu ihm: Herr, wenn du ihn weggenommen hast, sprich zu mir, wo du ihn hingelegt hast, damit ich selbst ihn weghole.
Sagt Jesus zu ihr: Maria!
Die wendet sich um und sagt hebräisch zu ihm: Rabbuni! Das heißt: Lehrer!
Sagt Jesus zu ihr: Halte mich nicht fest! Denn noch bin ich nicht zum Vater aufgestiegen. Doch geh zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich steige auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.
Maria aus Magdala geht und kündet den Jüngern an: Ich habe den Herrn gesehen! Und das habe er zu ihr gesprochen.
(Johannes 20,11-18, Das Neue Testament, übersetzt von Fridolin Stier)
Sonntag, 8. März 2015
3. Fastensonntag: Jesus vertreibt die Händler aus dem Tempel
Das Paschafest der Juden war nahe,
und Jesus zog nach Jerusalem hinauf.
Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben
und die Geldwechsler, die dort saßen.
Er machte eine Geißel aus Stricken
und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus,
dazu die Schafe und Rinder;
das Geld der Wechsler schüttete er aus,
und ihre Tische stieß er um.
Zu den Taubenhändlern sagte er:
Schafft das hier weg,
macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle!
Seine Jünger erinnerten sich an das Wort der Schrift:
Der Eifer für dein Haus verzehrt mich.
Da stellten ihn die Juden zur Rede:
Welches Zeichen lässt du uns sehen
als Beweis, dass du dies tun darfst?
Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder,
in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten.
Da sagten die Juden:
Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut,
und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten?
Er aber meinte den Tempel seines Leibes.
Als er von den Toten auferstanden war,
erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte,
und sie glaubten der Schrift
und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.
Während er zum Paschafest in Jerusalem war,
kamen viele zum Glauben an seinen Namen,
als sie die Zeichen sahen, die er tat.
Jesus aber vertraute sich ihnen nicht an,
denn er kannte sie alle
und brauchte von keinem ein Zeugnis über den Menschen;
denn er wusste, was im Menschen ist.
(Johannesevangelium 2,13-25)
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| Jesus vertreibt die Händler aus dem Tempel, Wandfresko, Kreuzgang, Wallfahrtsbasilika Frauenkirchen |
Samstag, 31. Mai 2014
Maria, Maienkönigin
Den schönsten Marienaltar, der im Monat Mai meine Wege kreuzte, sah ich in der Basilika Mariä Geburt in Frauenkirchen. Der Blumenschmuck zeigt eine innige Liebe zur Mutter des Herrn.
| Maialtar in der Basilika Mariä Geburt in Frauenkirchen, Burgenland |
Maria, du Zuflucht der Sünder, o Maria,
Wir flehen zu dir deine Kinder, o Maria.
Wir vertrauen dir auf dich bauen wir,
dein im Leben, dein im Tod,
bitt für uns in unsrer Not.
Maria auf der Heide, o Maria,
du tröstest die Menschen im Leide, o Maria.
Wir vertrauen dir, ...
Maria, du bist voll der Gnaden, o Maria,
wir kommen zu dir, die beladenen, o Maria.
Wir vertrauen dir, ...
(aus dem Frauenkirchner Wallfahrtslied)
Sonntag, 2. Februar 2014
Den du, o Jungfrau im Tempel aufgeopfert hast - Tag des geweihten Lebens
Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen Fest der Darstellung des Herrn feiert die Kirche den Tag des geweihten Lebens. Es handelt sich um eine willkommene Gelegenheit, um den Herrn zu preisen und ihm für das unschätzbare Geschenk zu danken, das das gottgeweihte Leben in seinen verschiedenen Formen darstellt; es ist zugleich auch ein Anreiz, im ganzen Volk Gottes die Kenntnis und Wertschätzung für diejenigen zu fördern, die sich Gott vollkommen geweiht haben.
Wie nämlich das Leben Jesu in seinem Gehorsam und seiner Hingabe an den Vater ein lebendiges Gleichnis für den »Gott-mit-uns« ist, so wird die konkrete Hingabe der geweihten Personen an Gott und an die Brüder zum beredten Zeichen der Gegenwart des Reiches Gottes für die Welt von heute. Die Art und Weise eures Lebens und Handelns vermag es, die volle Zugehörigkeit zu dem einen Herrn unvermindert zu bekunden; eure vollständige Hingabe in die Hände Christi und der Kirche ist eine starke und klare Verkündigung der Gegenwart Gottes in einer Sprache, die für unsere Zeitgenossen verständlich ist. Das ist der erste Dienst, den das gottgeweihte Leben für die Kirche und die Welt leistet. Innerhalb des Volkes Gottes sind die Gottgeweihten gleichsam Wächter, die das neue Leben, das in unserer Geschichte schon vorhanden ist, erblicken und verkünden.
Ich wende mich nun besonders an euch, liebe Brüder und Schwestern, die ihr euch zur Berufung dieser besonderen Hingabe bekennt. Ich grüße euch herzlich und danke euch sehr für eure Anwesenheit. (...) Der Herr erneuere jeden Tag in euch und in allen gottgeweihten Personen die freudige Antwort auf seine ungeschuldete und treue Liebe. Liebe Brüder und Schwestern, strahlt immer und an jedem Ort, einer brennenden Kerze gleich, die Liebe Christi aus, der das Licht der Welt ist. Die allerseligste Jungfrau Maria, die gottgeweihte Frau, helfe euch, diese eure besondere Berufung und Sendung in der Kirche voll zu leben zum Heil der Welt.
(Papst Benedikt XVI am Fest Darstellung des Herrn, 2.2.2006)
| Darstellung des Herrn im Tempel, Basilika Frauenkirchen, Burgenland |
Freitag, 16. August 2013
Stephan von Ungarn
Stephan von Ungarn wurde um 969 als Sohn des Arpadenfürsten Geisa geboren, von dem das bezeichnende Wort überliefert ist: „Ich bin reich genug, um den Göttern zu opfern und zugleich dem christlichen Gott zu dienen.“ Die Begegnung mit dem hl. Adalbert von Prag, von dem er vermutlich gefirmt wurde, machte auf Stephan einen tiefen Eindruck. Er heiratete 995 Gisela, die Schwester Kaiser Heinrichs II., und regierte von 997 an in Ungarn als Nachfolger seines Vaters. Zu seiner Krönung im Jahr 1000 sandte Papst Silvester II. die heute noch vorhandene und nach diesem König benannte Stephanskrone. Stephan war ein vorbildlicher christlicher Herrscher. Er befreite in seinem Land Sklaven, schuf eine kirchliche Organisation, stiftete Kirchen und Schulen. Er starb am 15. August 1038, ohne jedoch sein Werk, die Christianisierung Ungarns, gesichert zu sehen. Er wurde neben seinem Sohn, dem hl. Emmerich, in Stuhlweißenburg begraben. (Quelle)
| König Stephan von Ungarn, Deckenfresko, Frauenkirchen |
Allmächtiger Gott,
du hast den heiligen König Stephan berufen,
das ungarische Volk zum christlichen Glauben zu führen.
Lass uns erfahren, dass er seinem Volk und uns allen
vom Himmel her ein mächtiger Helfer ist.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
du hast den heiligen König Stephan berufen,
das ungarische Volk zum christlichen Glauben zu führen.
Lass uns erfahren, dass er seinem Volk und uns allen
vom Himmel her ein mächtiger Helfer ist.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Tagesgebet)
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