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Donnerstag, 5. Februar 2026

Agatha von Catania

 

Kathedrale von Catania

Heilige Agatha, bitte für uns!

Die frühen Martyrologien, die sie zu diesem Tag in Catania (Sizilien) anführen, scheinen die Zeit der Verfolgung unter Decius (249–251) im Auge zu haben. Die Legende berichtet, man habe die Heilige in ein öffentliches Haus gebracht und grausam gemartert, um sie zum Abfall zu bringen. Dargestellt wird sie mit den nach der Legende bei der Folterung abgetrennten Brüsten. (erzabteibeuron)

Allmächtiger Gott,du hast die heilige Agatha
zur Jungfräulichkeit um Christi willen berufen
und ihr die Gnade des Martyriums geschenkt.
Höre auf ihre Fürsprache
und hilf uns, in aller Bedrängnis auszuharren
und dir in Lauterkeit und Treue zu dienen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.



Statue der hl. Agatha mit dem Leidenswerkzeug an der  Fassade der Kathedrale

Am Grab der hl. Agatha in Catania/Sizilien

Mosaik der hl. Agatha in der Krypta der hl.  Cäcilia 

Bild im Stift Vorau (Martyrium der hl. Agatha) 2013

Bilderzyklus in Sant`Agata dei Goti 2016

Hauptaltarbild des Martyriums (Kremser Schmid) in Hausleiten/NÖ 2019

Montag, 5. Januar 2026

Wer nicht liebt, bleibt im Tod

 

Kain erschlägt Abel, Mosaik in Santa Maria Nuova, Monreale

Lesung aus dem ersten Johannesbrief 3

Schwestern und Brüder!
11 Das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt:
Wir sollen einander lieben
12 und nicht wie Kain handeln, der von dem Bösen stammte
und seinen Bruder erschlug.
Warum hat er ihn erschlagen?
Weil seine Taten böse waren,
die Taten seines Bruders aber gerecht.
13 Wundert euch nicht, Brüder und Schwestern,
wenn die Welt euch hasst!
14 Wir wissen,
dass wir aus dem Tod in das Leben hinübergegangen sind,
weil wir die Brüder lieben.
Wer nicht liebt, bleibt im Tod.
15 Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder
und ihr wisst:
Kein Menschenmörder hat ewiges Leben, das in ihm bleibt.
16 Daran haben wir die Liebe erkannt,
dass Christus sein Leben für uns hingegeben hat.
So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben.
17 Wenn jemand die Güter dieser Welt hat
und sein Herz vor dem Bruder verschließt, den er in Not sieht,
wie kann die Liebe Gottes in ihm bleiben?
18 Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben,
sondern in Tat und Wahrheit.
19 Und daran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind.
Und wir werden vor ihm unser Herz überzeugen,
20 dass, wenn unser Herz uns verurteilt,
Gott größer ist als unser Herz und alles weiß.
21 Geliebte, wenn das Herz uns aber nicht verurteilt,
haben wir gegenüber Gott Zuversicht.
(Lesung vom 5. Jänner)

Montag, 10. November 2025

Leo der Große - nicht die Bekehrung aufschieben

 

Papst Leo der Große, Normannenpalast, Palermo

Jeder Christ halte Gericht mit seinem Gewissen, damit er seine Bekehrung nicht von Tag zu Tag aufschiebe und die Zeit seiner Bußleistung nicht erst auf sein Lebensende festsetze. Bei der menschlichen Gebrechlichkeit und Unwissenheit ist es gefährlich, sich in solcher Verfassung auf den ungewissen Zeitraum weniger Stunden zu vertrösten und eine so knappe Zeit zu wählen, die weder für das Bekenntnis des Büßers noch für die Aussöhnung durch den Priester ausreichet.

Doch auch der Not solcher muß man in der Weise zuhilfekommen, daß man ihnen weder die Bußleistung noch die Kommunion verweigert, auch wenn sie nicht mehr sprechen, sondern nur noch durch Zeichen ihr Bewußtsein kundtum und darum nachsuchen können. Sind sie aber schon so geschwächt, daß sie das, was sie kurz vorher begehrten, nun im Beisein des Priesters nicht mehr ausdrücken können, so soll ihnen das Zeugnis der umgebenden Gläubigen dazu verhelfen, daß sie die Wohltat der Buße und Wiederaussöhnung erlangen.
Ist aber einer von denen, für die wir zum Herrn flehen, durch ein Hindernis um das Geschenk der Verzeihung auf dieser Welt gekommen, so kann er das, was er zu Lebzeiten nicht empfing, nach Entkleidung von der fleischlichen Hülle nicht mehr erlangen. Es ist unnötig, die Verdienste und Handlungen der so Verstorbenen zu untersuchen. Unser Herr und Gott, dessen Gerichte unbegreiflich sind, hat seiner Gerechtigkeit vorbehalten, was das priesterliche Amt nicht mehr erfüllen konnte.
Auf diese Weise will er, daß man seine Macht fürchte, damit dieser Schrecken allen nütze und jeder sich vor dem fürchte, was einige Laue und Lässige traf. Es ist also sehr nützlich und notwendig, daß die Sündenschuld vor dem letzten Tag durch das priesterliche Gebet getilgt werde.
(Brief von Leo dem Großen an Bischof Theodor, 3-5, in: Franz Jehle, Leo der Große, 35f)

Mosaik von Leo dem Großen in St. Paul vor den Mauern

Das Grabmal Leo des Großen 

Kurzbiographie von Leo dem Großen

Leo I., Umkehr und Vergebung (Vatikanische Museen) Leo tritt Attila entgegen



Petrus und Pauls vor Christus, Normannenpalast

Freitag, 13. Dezember 2024

Als Kinder des Lichtes leben

 

Heilige Lucia, bitte für uns!
Kathedrale von Syrakus

 

Die Heilige von Syrakus ist neben der hl. Agatha die bekannteste sizilianische Jungfrau und Märtyrin: Sie wird in der ganzen Kirche verehrt. Ihr Martyrium dürfte in die Diokletianische Verfolgung (Ende 3./Anfang 4. Jh.) zu setzen sein. Die Beisetzung in Syrakus bezeugt für den 13. Dezember das Martyrologium Hieronymianum. Der Tag ist besonders in Italien und Skandinavien durch reiches Brauchtum ausgezeichnet. (erzabteibeuron)

Herr, unser Gott,
wir feiern den Gedenktag

der heiligen Jungfrau und Märtyrin Luzia,
die du uns als Fürsprecherin gegeben hast.
Gib, dass wir nach ihrem Beispiel
als Kinder des Lichtes leben
und einst in der Gemeinschaft der Heiligen
den Glanz deiner Herrlichkeit schauen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Mittwoch, 4. September 2024

Johann Wolfgang von Goethe über das Heiligtum der hl. Rosalia in Palermo

 



Johann Wolfgang Goethe, Palermo, den 6. April 1787. 

Die heilige Rosalie, Schutzpatronin von Palermo, ist durch die Beschreibung, welche Brydone von ihrem Feste gegeben hat, so allgemein bekannt geworden, daß es den Freunden gewiß angenehm sein muß, etwas von dem Orte und der Stelle, wo sie besonders verehrt wird, zu lesen.

Der Monte Pellegrino, eine große Felsenmasse, breiter als hoch, liegt an dem nordwestlichen Ende des Golfs von Palermo. Seine schöne Form läßt sich mit Worten nicht beschreiben; eine unvollkommene Abbildung davon findet sich in dem “Voyage pittoresque de la Sicile”. Er bestehet aus einem grauen Kalkstein der früheren Epoche. Die Felsen sind ganz nackt, kein Baum, kein Strauch wächst auf ihnen, kaum, daß die flachliegenden Teile mit etwas Rasen und Moos bedeckt sind.

In einer Höhle dieses Berges entdeckte man zu Anfang des vorigen Jahrhunderts die Gebeine der Heiligen und brachte sie nach Palermo. Ihre Gegenwart befreite die Stadt von der Pest, und Rosalie war seit diesem Augenblicke die Schutzheilige des Volks; man baute ihr Kapellen und stellte ihr zu Ehren glänzende Feierlichkeiten an.

Die Andächtigen wallfahrteten fleißig auf den Berg, und man erbaute mit großen Kosten einen Weg, der wie eine Wasserleitung auf Pfeilern und Bogen ruht und in einem Zickzack zwischen zwei Klippen hinaufsteigt.

Der Andachtsort selbst ist der Demut der Heiligen, welche sich dahin flüchtete, angemessener als die prächtigen Feste, welche man ihrer völligen Entäußerung von der Welt zu Ehren anstellte. Und vielleicht hat die ganze Christenheit, welche nun achtzehnhundert Jahre ihren Besitz, ihre Pracht, ihre feierlichen Lustbarkeiten auf das Elend ihrer ersten Stifter und eifrigsten Bekenner gründet, keinen heiligen Ort aufzuweisen, der auf eine so unschuldige und gefühlvolle Art verziert und verehrt wäre.

Wenn man den Berg erstiegen hat, wendet man sich um eine Felsenecke, wo man einer steilen Felswand nah gegenüber steht, an welcher die Kirche und das Kloster gleichsam festgebaut sind.

Die Außenseite der Kirche hat nichts Einladendes noch Versprechendes; man eröffnet die Türe ohne Erwartung, wird aber auf das wunderbarste überrascht, indem man hineintritt. Man befindet sich unter einer Halle, welche in der Breite der Kirche hinläuft und gegen das Schiff zu offen ist. Man sieht in derselben die gewöhnlichen Gefäße mit Weihwasser und einige Beichtstühle. Das Schiff der Kirche ist ein offner Hof, der an der rechten Seite von rauhen Felsen, auf der linken von einer Kontinuation der Halle zugeschlossen wird. Er ist mit Steinplatten etwas abhängig belegt, damit das Regenwasser ablaufen kann; ein kleiner Brunnen steht ungefähr in der Mitte.

Die Höhle selbst ist zum Chor umgebildet, ohne daß man ihr von der natürlichen rauhen Gestalt etwas genommen hätte. Einige Stufen führen hinauf: gleich steht der große Pult mit dem Chorbuche entgegen, auf beiden Seiten die Chorstühle. Alles wird von dem aus dem Hofe oder Schiff einfallenden Tageslicht erleuchtet. Tief hinten in dem Dunkel der Höhle steht der Hauptaltar in der Mitte.

Man hat, wie schon gesagt, an der Höhle nichts verändert; allein da die Felsen immer von Wasser träufeln, war es nötig, den Ort trocken zu halten. Man hat dieses durch bleierne Rinnen bewirkt, welche man an den Kanten der Felsen hergeführt und verschiedentlich miteinander verbunden hat. Da sie oben breit sind und unten spitz zulaufen, auch mit einer schmutzig grünen Farbe angestrichen sind, so sieht es fast aus, als wenn die Höhle inwendig mit großen Kaktusarten bewachsen wäre. Das Wasser wird teils seitwärts, teils hinten in einen klaren Behälter geleitet, woraus es die Gläubigen schöpfen und gegen allerlei übel gebrauchen.

Da ich diese Gegenstände genau betrachtete, trat ein Geistlicher zu mir und fragte mich, ob ich etwa ein Genueser sei und einige Messen wollte lesen lassen. Ich versetzte ihm darauf, ich sei mit einem Genueser nach Palermo gekommen, welcher morgen als an einem Festtage heraufsteigen würde. Da immer einer von uns zu Hause bleiben müßte, wäre ich heute heraufgegangen, mich umzusehen. Er versetzte darauf, ich möchte mich aller Freiheit bedienen, alles wohl betrachten und meine Devotion verrichten. Besonders wies er mich an einen Altar, der links in der Höhle stand, als ein besonderes Heiligtum und verließ mich.

Ich sah durch die Öffnungen eines großen, aus Messing getriebenen Laubwerks Lampen unter dem Altar hervorschimmern, kniete ganz nahe davor hin und blickte durch die Öffnungen. Es war inwendig noch ein Gitterwerk von feinem geflochtenem Messingdraht vorgezogen, so daß man nur wie durch einen Flor den Gegenstand dahinter unterscheiden konnte.

Ein schönes Frauenzimmer erblickt’ ich bei dem Schein einiger stillen Lampen.

Sie lag wie in einer Art von Entzückung, die Augen halb geschlossen, den Kopf nachlässig auf die rechte Hand gelegt, die mit vielen Ringen geschmückt war. Ich konnte das Bild nicht genug betrachten; es schien mir ganz besondere Reize zu haben. Ihr Gewand ist aus einem vergoldeten Blech getrieben, welches einen reich von Gold gewirkten Stoff gar gut nachahmt. Kopf und Hände, von weißem Marmor, sind, ich darf nicht sagen in einem hohen Stil, aber doch so natürlich und gefällig gearbeitet, daß man glaubt, sie müßte Atem holen und sich bewegen.

Ein kleiner Engel steht neben ihr und scheint ihr mit einem Lilienstengel Kühlung zuzuwehen.

Unterdessen waren die Geistlichen in die Höhle gekommen, hatten sich auf ihre Stühle gesetzt und sangen die Vesper.

Ich setzte mich auf eine Bank gegen dem Altar über und hörte ihnen eine Weile zu; alsdann begab ich mich wieder zum Altare, kniete nieder und suchte das schöne Bild der Heiligen noch deutlicher gewahr zu werden. Ich überließ mich ganz der reizenden Illusion der Gestalt und des Ortes.

Der Gesang der Geistlichen verklang nun in der Höhle, das Wasser rieselte in das Behältnis gleich neben dem Altare zusammen, die überhangenden Felsen des Vorhofs, des eigentlichen Schiffs der Kirche, schlossen die Szene noch mehr ein. Es war eine große Stille in dieser gleichsam wieder ausgestorbenen Wüste, eine große Reinlichkeit in einer wilden Höhle; der Flitterputz des katholischen, besonders sizilianischen Gottesdienstes, hier noch zunächst seiner natürlichen Einfalt; die Illusion, welche die Gestalt der schönen Schläferin hervorbrächte, auch einem geübten Auge noch reizend—genug, ich konnte mich nur mit Schwierigkeit von diesem Orte losreißen und kam erst in später Nacht wieder in Palermo an.

 Heute am 4. September gedenkt die Kirche auch der hl. Rosa von Viterbo und des hl. Cuthberth.

Heilige Rosalia, bitte für uns





Blick auf Palermo

Monte Pellegrino bei Palermo

Montag, 5. Februar 2024

Am Grab der hl. Agatha in Catania

 

Grabstätte der hl. Agatha,Kathedrale von Catania

Allmächtiger Gott,

du hast die heilige Agatha

zur Jungfräulichkeit um Christi willen berufen

und ihr die Gnade des Martyriums geschenkt.

Höre auf ihre Fürsprache

und hilf uns, in aller Bedrängnis auszuharren

und dir in Lauterkeit und Treue zu dienen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Kathedrale von Catania


Heilige Messe am Grab der hl. Agatha, Kapelle im rechten Seitenschiff

St. Agatha

Mosaik in der Krypta der Kirche der hl. Cäcilia in Trastevere, Rom

Bild im Stift Vorau (Martyrium der hl. Agatha) 2013

Bilderzyklus in Sant`Agata dei Goti 2016

Hauptaltarbild des Martyriums (Kremser Schmid) in Hausleiten/NÖ 2019

Das Grab befindet sich hinter dem Gitter an der linken Wand

Mittwoch, 13. Dezember 2023

Lucia von Syrakus

Kathedrale von Syrakus


Märtyrin
Namensdeutung: die Leuchtende (lat.)
Namenstage: Lucia, Luzia, Luz, Lucie, Lucy, Lucille, Luciana, Lucinde, männl.: Lucius, Lucian
Gedenktag: 13. Dezember

Lebensdaten: geboren 283 in Syrakus auf Sizilien, gestorben 304 ebendort

Lebensgeschichte und Legende: Lucia sollte verheiratet werden, obwohl sich die junge Frau Gott versprochen hatte. Als ihre Mutter Eutychia erblindete und wieder gesund von einer Wallfahrt zur heiligen Agatha nach Catania heimkehrte, bekehrte auch sie sich und ließ zu, dass Lucia ihre reiche Mitgift an die Armen verteilte und den unter Kaiser Diokletian verfolgten Christen Nahrungsmittel brachte. Um im Dunkeln beide Hände frei zu haben, setzte sich Lucia dazu einen Lichterkranz auf den Kopf.

Als ihr zurückgewiesener Bräutigam erfuhr, dass sie ihr ganzes Vermögen verschenkte, lieferte er sie dem Statthalter Paschasius aus, der sie ins Dirnenhaus schleppen lassen wollte – Jungfrauen durften nicht hingerichtet werden. Doch Lucia ließ sich weder von Zugochsen noch von tausend Mann vom Fleck bewegen. Daraufhin ließ der Statthalter sie mit Pech und Öl übergießen und anzünden, doch auch die Flammen konnten ihr nichts anhaben. Schließlich stach er ihr ein Schwert durch den Hals.

Anderen Legenden zufolge riss sie sich die Augen aus und schickte sie ihrem Verlobten, doch sie erhielt von der Gottesmutter Maria neue. Lucia starb erst, als ein Priester ihr die heilige Kommunion reichte.

Verehrung und Brauchtum: Aus dem Jahr 400 ist Lucias Grabinschrift in der Katakombe San Giovanni in Syrakus erhalten. 1040 entführte der byzantinische General Georgios Maniakes nach der Rückeroberung Siziliens von den Arabern ihre Reliquien nach Konstantinopel, 1204 gelangten sie von dort nach Venedig, wo sie heute in der Kirche San Geremia ruhen. Ihre frühere Grabesstätte musste 1861 dem Bau des Bahnhofs Santa Lucia weichen. Auch die Basilika Saint-Vincent in Metz beansprucht, ihre Reliquien zu beherbergen.

Bis zur Verlängerung des Jahres um zehn Tage durch die Gregorianische Kalenderreform von 1582 war der Luzientag der kürzeste des Jahres, weswegen sich um ihren Gedenktag zahlreiche Lichterbräuche herausgebildet haben. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts weckt in Schweden die älteste Tochter als weißgekleidete Lucia mit Lichterkranz auf dem Kopf die Familie mit den ersten Weihnachtsplätzchen. In Fürstenfeldbruck setzen Kinder selbstgebastelte Luciahäuschen aus Papier mit einer Kerze in die Amper zum Dank für die Rettung vor einer Hochwasserkatastrophe am 13. Dezember 1785.

Darstellung: mit durchstoßenem Hals, Palme, Öllampe, zwei Augen auf einem Teller

Patronin: von Syrakus, Venedig und Nebraska, der Blinden, kranken Kinder, reuigen Dirnen, Anwälte, Bauern, Glaser und vieler anderer Berufe, bei Augenleiden, Halsschmerzen, Infektionen und Blutfluss
(BistumAugsburg)

Heilige Lucia, bitte für uns