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Montag, 31. Mai 2021

Zum Ende des Monats Mai

 

O Maria hilf!
 

Maria, Maienkönigin,
Dich will der Mai begrüßen,
O segne ihn mit holdem Sinn,
Und uns zu deinen Füßen.

Maria, dir befehlen wir,
Was grünt und blüht auf Erden,
O laß es eine Himmelszier
In Gottes Garten werden.

Behüte uns mit treuem Fleiß,
O Königin der Frauen,
Die Herzensblüthen lilienweiß
Auf grünen Maiesauen!

Laß diese Blumen um und um
In allen Herzen sprossen,
Und mache sie zum Heiligthum,
Drin sich der Mai erschlossen!

Die Seelen kalt und glaubensarm,
Die mit Verzweiflung ringen,
O mach’ sie hell und liebeswarm,
Damit sie freudig singen.

Daß sie mit Lerch’ und Nachtigall
Im Lied empor sich schwingen,
Und mit der Freude höchstem Schall
Dir Maienlieder singen!

Maialtar in Velm Götzendorf

Samstag, 31. Mai 2014

Maria, Maienkönigin

Den schönsten Marienaltar, der im Monat Mai meine Wege kreuzte, sah ich in der Basilika Mariä Geburt in Frauenkirchen. Der Blumenschmuck zeigt eine innige Liebe zur Mutter des Herrn.

Maialtar in der Basilika Mariä Geburt in Frauenkirchen, Burgenland

Maria, du Zuflucht der Sünder, o Maria,
Wir flehen zu dir deine Kinder, o Maria.
Wir vertrauen dir auf dich bauen wir,
dein im Leben, dein im Tod,
bitt für uns in unsrer Not.

Maria auf der Heide, o Maria,
du tröstest die Menschen im Leide, o Maria.
Wir vertrauen dir, ...

Maria, du bist voll der Gnaden, o Maria,
wir kommen zu dir, die beladenen, o Maria.
Wir vertrauen dir, ...

(aus dem Frauenkirchner Wallfahrtslied)

Freitag, 31. Mai 2013

Und in allerallerletzter Sekunde - der Maria Pocs Altar im Stephansdom







pfingstliche Lichtinstallation




Maria Pocs Altar im Stephansdom

Liebe Schwestern und Brüder!

Es war für mich an diesem Morgen ein besonders schönes Erlebnis, gemeinsam mit Euch allen den Tag des Herrn so würdevoll in dem herrlichen Stephansdom begehen zu dürfen. Eine mit der gebührenden Würde gehaltene Eucharistiefeier hilft uns, die unermessliche Größe der Gabe wahrzunehmen, die Gott uns in der heiligen Messe schenkt. Gerade so wachsen wir auch zueinander und spüren die Freude Gottes. Darum danke ich allen, die durch ihren aktiven Beitrag zur Vorbereitung und Gestaltung der Liturgie oder auch durch ihr andächtiges Miterleben der heiligen Geheimnisse eine Atmosphäre geschaffen haben, in der Gottes Gegenwart wahrhaft spürbar war. Ganz herzlichen Dank, vergelt's Gott allen!

In der Predigt habe ich etwas über den Sinn des Sonntags und über das heutige Evangelium zu sagen versucht, und ich denke, das sollte uns zu der Erkenntnis geführt haben, dass die Liebe Gottes, die sich selber für uns und an uns verloren hat, uns die innere Freiheit schenkt, unser Leben »loszulassen« und so das wirkliche Leben zu finden. Die Teilhabe an dieser Liebe hat einst Maria die Kraft gegeben zu ihrem vorbehaltlosen Ja. Angesichts der rücksichtsvollen und feinfühligen Liebe Gottes, der zur Verwirklichung seines Heilsplanes auf die freiwillige Mitwirkung seines Geschöpfes wartet, konnte die Jungfrau alle Bedenken fallen lassen und sich vertrauensvoll bei diesem großen, unerhörten Plan in seine Hand geben. Vollkommen verfügbar, innerlich ganz weit geöffnet und frei von sich selbst, ermöglichte sie es Gott, sie mit seiner Liebe, mit seinem Heiligen Geist zu erfüllen. Und so konnte Maria, die einfache Frau, Gottes Sohn in sich empfangen und der Welt den Erlöser schenken, der sich ihr geschenkt hatte.

Auch uns ist heute in der Eucharistiefeier Gottes Sohn geschenkt worden. Wer die heilige Kommunion empfangen hat, trägt jetzt den auferstandenen Herrn in besonderer Weise in sich. Wie Maria ihn in Ihrem Schoß trug - ein wehrloses kleines Menschenwesen, ganz auf die Liebe der Mutter angewiesen - so hat sich Jesus Christus in der Gestalt des Brotes uns anvertraut, liebe Schwestern und Brüder. Lieben wir diesen Jesus, der sich uns so ganz in die Hand gibt!

Lieben wir ihn, wie Maria ihn geliebt hat! Und tragen wir ihn zu den Menschen, wie Maria ihn zu Elisabeth getragen und dort Jubel und Freude ausgelöst hat! Maria hat dem Wort Gottes einen menschlichen Leib geschenkt, damit es als Mensch in die Welt kommen konnte. Schenken auch wir dem Herrn unseren Leib, lassen wir unseren Leib immer mehr zum Werkzeug der Liebe Gottes und zum Tempel des Heiligen Geistes werden! Tragen wir den Sonntag mit seiner unermesslich großen Gabe in die Welt hinein!

Bitten wir Maria, uns zu lehren, wie sie frei von uns selbst zu werden, um in der Verfügbarkeit für Gott unsere wahre Freiheit, das eigentliche Leben, die echte und anhaltende Freude zu finden.
Ich möchte nun das Gebet an die Muttergottes sprechen, das ich eigentlich an der Mariensäule hatte sprechen wollen. Dort kam es ja dann bekanntlich zum Stromausfall, so dass es nicht mehr möglich war. Darum darf ich dieses Gebet an die Muttergottes nun nachholen:

Heilige Maria, makellose Mutter
unseres Herrn Jesus Christus,
in dir hat Gott uns das Urbild der Kirche
und des rechten Menschseins geschenkt.
Dir vertraue ich das Land Österreich
und seine Bewohner an:
Hilf uns allen, deinem Beispiel zu folgen
und unser Leben ganz auf Gott auszurichten!
Lass uns, indem wir auf Christus schauen,
ihm immer ähnlicher,
wirklich Kinder Gottes werden!
Dann können auch wir,
erfüllt mit allem Segen seines Geistes,
immer besser seinem Willen entsprechen
und so zu Werkzeugen des Friedens werden
für Österreich, für Europa und für die Welt. Amen.


Liebe Freunde, jetzt singen wir alle auf österreichische Weise den Engel des Herrn:

Der Engel des Herrn ... (Podcast - tolle Stimmung, leider ohne den gesungenen Engel des Herrn)

Angelus von Papst Benedikt XVI. bei seinem Österreichbesuch am 9. September 2007 am Stephansplatz

Zwei Altäre fehlen noch - zuerst die Peterskirche




Wallfahren regt den Appetit ungemein an, in der Wiener Innenstadt können Hunger und Durst an jedem Eck gestillt werden.


Peterskirche, dem hl. Petrus u. der hl. Dreifaltigkeit geweiht



ein wunderbarer Blumenschmuck, wie er pfingstlicher nicht sein kann

In allerletzter Sekunde - der Maialtar in der Wiener Kapuzinerkirche


von der Franziskanerkirche kommend überquere ich die Kärntnerstraße


die Kapuzinerkirche zur Heiligen Maria von den Engeln am Neuen Markt

linke Seitenkapelle (Kaiserkapelle) mit dem Gnadenbild Maria, Trösterin der Betrübten




Maria, Trösterin der Betrübten, bitte für uns.
Deiner mütterlichen Liebe und Fürsprache empfehle ich heute alle, die sich voll Zuversicht an dich wenden.

Zu dir kommen die Gesunden und Glücklichen; erhalte in ihnen Freude und Dankbarkeit und mache sie empfänglich und hilfsbereit für die Not ihrer Mitmenschen nah und fern.

Zu dir kommen die Kranken; sie beten um Gesundheit der Seele und des Leibes. Hilf ihnen ihr Leid tragen; lindere ihre Schmerzen und erbitte ihnen darin Trost und Heil.

Zu dir gehen die Blicke der Einsamen und Verlassenen, vor dir weinen die Trauernden. Lass sie erfahren, dass du unter dem Kreuz unsere Mutter geworden bist und vor allem denen mütterlich nahe bist, die deiner Hilfe besonders bedürfen.

Vor dir stehen die jungen Menschen, die in das Leben hineingehen; leuchte ihnen als heller Stern in den Dunkelheiten der Pilgerschaft, dass sie nicht abirren vom Weg des Glaubens.

Vor dir stehen die Menschen in der Mitte des Lebens; lass sie nicht mutlos werden, stärke sie in ihren täglichen Aufgaben und führe sie immer tiefer in die Nachfolge deines Sohnes.

Vor dir stehen die Alten, die wissen, dass sich ihr Weg durch dieses Erdental dem Ende zuneigt. Mit ihnen beten wir: Heilige Maria, zeige uns nach diesem Elende Jesus, die gebenedeite Frucht deines Leibes, o gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria.

Deinem mütterlichen Schutz empfehlen wir zugleich die ganze Kirche in diesem Land und aller Welt, die Bischöfe, Priester und Ordensleute, die Alleinstehenden, die Familien und die Pfarrgemeinden. Mögen alle Christen wachsen in Glaube, Hoffnung und Liebe. Mache sie zu glaubwürdigen Zeugen deines Sohnes, seiner befreienden Wahrheit und erlösenden Liebe, in der allen Menschen guten Willens ewiges Heil verheißen ist.

Mutter des ewigen Wortes, lehre uns, Christus entgegenzugehen, unserem wiederkommenden Herrn und Retter, in dessen seliger Gemeinschaft du lebst und für uns eintrittst jetzt und alle Tage und in Ewigkeit. Amen.

(aus einem Gebet von Johannes Paul II. zur Trösterin der Betrübten in Kevelaer am 2. Mai 1987)

In letzter Sekunde - Maialtar in der Wiener Franziskanerkirche



P. Petrus Pavlicek brachte diese Fatimastatue nach Wien


Von der Gnadenstatue aus dem 15. Jahrhundert sind Wunderrettungslegenden bekannt. Sie soll aus Grünberg bei Böhmen kommen. Dort soll von Protestanten versucht worden sein, die Statue zu zerstören. Beim Versuch, sie zu verbrennen, widerstand sie dem Feuer. Nachdem man vergeblich versucht hatte, sie mit einer Axt zu zerstören, beließ man das Beil in Marias linker Schulter und die Statue wird seitdem als "Madonna mit der Axt" verehrt. (Quelle)

Gnadenstatue, Hochaltar Franziskanerkirche Wien

Freitag, 24. Mai 2013

Maialtäre 2013 - Prein an der Rax

Am Dienstag hat es einen Mitbruder und mich in die Berge verschlagen. Die Raxalpe liegt etwa 80 km südlich von Wien und gehört zu den Wiener Hausbergen. Auf dem Heimweg haben wir in der Pfarrkirche Prein Halt gemacht, um den Herrn für die unfallfreie Bergkletteraktion (leicht übertrieben) zu preisen. Auf dem Weg hinauf waren doch immerhin 800 Höhenmeter zu überwinden.




Kirche Prein an der Rax, Pauli Bekehrung


Am Seitenaltar ist hinter der Statue der Muttergottes der hl. Antonius der Einsiedler zu sehen, das Schwein steht für die Versuchungen, denen er ausgesetzt war, der Dämon weist auf seinen Kampf gegen den Teufel hin.







Von dieser luftarmen Höhe aus sind auch die ersten beiden Bilder entstanden

Dienstag, 14. Mai 2013

Maialtäre 2013 - Heiligenkreuz

In der 1982 erbauten Kreuzkirche (Panoramaaufnahme) wird die größte Kreuzreliquie (P. Karl Wallner OCist.) nördlich der Alpen aufbewahrt. Das Kloster erhielt sie 1188 als Geschenk  vom Markgrafen Leopold V.

Kreuzreliquie in Heiligenkreuz


Die Stiefmütterchen überwuchern die Pfarrkirche


Der Herr besiegt die Schlange am Holz des Kreuzes,
Maria zertritt ihr den Kopf

so klein, wie sie hier aussieht, ist die Pfarrkirche/Stiftskirche gar nicht
da passen gut dreihundert Leute rein, wie hier bei der Jugendvigil im März