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| Johannes von Gott, Granada |
Johannes von Gott, Gründer der Barmherzigen Brüder. Johannes wurde am
8. März 1495 in Portugal geboren und nach einem unsteten Leben 1539
durch eine Predigt des Bußpredigers Johannes von Avila tief erschüttert.
Fortan widmete Johannes sich der Krankenpflege und gründete 1540 zu
Granada ein Krankenhaus. Hier entwickelte er neue Methoden der Pflege
von Kranken und Geistesgestörten. Für seine Helfer im Krankenhaus
gründete Johannes einen Hospitalorden, in Deutschland „Barmherzige
Brüder“ genannt.
Beim Versuch, einen jungen Mann aus dem Wasser
vor dem Ertrinken zu retten, erkrankte der durch jahrelangen
rücksichtslosen Einsatz geschwächte Johannes und starb am 8. März 1550
zu Granada. Sein 65. Geburtstag wurde so zum Geburtstag für das ewige
Leben. Der Leib des hl. Johannes von Gott ruht in der nach ihm benannten
Kirche in Granada, die Heiligsprechung erfolgte 1691. Er wird mit
Jesuskind und Granatapfel dargestellt.
(Martyrologium Sancrucense)
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| Basilica San Juan de Dios, Granada |
Predigt des hl. Johannes von Avila, die den Ordensstifter Johannes von Gott bekehrte
Einleitung
Die Predigt, die der wortgewaltige Redner und „Apostel von Andalusien" Johannes von Avila am
20. Jänner 1539,
dem Festtag des heiligen Sebastian, in der „Kartause der Märtyrer"
hält, beeindruckt und erschüttert Johannes zutiefst. Johannes von Avila
spricht über die wunderbare Rettung der Menschen durch Jesus Christus
und über den Lohn, den Gott all jenen zuteil werden lässt, die Jesus
nachfolgen und dafür Leiden und Schmerz auf sich nehmen.
Johannes von Avila erklärt in seiner Predigt, dass ein Christ immer
danach trachtet, Gott zu dienen. Er will eher „tausendmal sterben als
ihn beleidigen". Jene Christen jedoch, die Jesus Christus nicht kennen
lernen wollen, vergleicht der Redner mit Kranken, die sich nicht heilen
lassen wollen.
Die Worte des Johannes von Avila treffen den Buchhändler Johannes
mitten ins Herz. Besonders die Stelle über die Menschwerdung Gottes
beeindruckt ihn, wo der Redner darauf aufmerksam macht, dass nur dank
dieser Selbstentäußerung Gottes sich die lahmen, blinden und kranken
Menschen Jesus Christus zu nähern wagen – „und alle werden geheilt". In
diesem Zusammenhang denkt der Prediger darüber nach, was wohl geschehen
wäre, wenn Jesus Christus nicht „herabgestiegen" wäre.
Ehe Johannes das Geschenk der Hospitalität empfängt, um den Not
leidenden Menschen den „gestalt- und menschgewordenen Gott der
Barmherzigkeit" zu zeigen, setzt ein tiefer Bekehrungs- und
Erneuerungsprozess bei ihm ein: Johannes gibt seinem Leben eine radikale
Wende, aber es dauert noch länger, bis ihm der göttliche Plan für sein
Leben klar ist.
Die Predigt, die Johannes von Gott bekehrte
IHS – Am Tag der heiligen Fabian und Sebastian
Als Jesus vom Berg stieg (vgl. Lk 6)
Wenn der Herr nicht vom Berg in die Ebene herabgestiegen wäre, d. h.
von der Höhe seiner Majestät, um unsere Menschheit durch das Fleisch zu
heilen, was wäre aus uns geworden? Wir wären in unserer Schwachheit
geblieben. Wenn der Herr nicht das Kleid seiner Größe verlassen hätte,
indem er es verbarg, und sich nicht mit der Schürze unserer Menschheit
umgürtet hätte, um uns zu waschen, wären die Menschen voll von Elend und
Schändlichkeit geblieben. Wenn der große Assuer sich nicht Esther
erbarmt hätte, wäre ihr ganzes Volk an einem Tag umgekommen. Wenn Josef
nicht nach Ägypten hinabgestiegen wäre, wären seine Brüder an Hunger
gestorben. Wenn der Herr nicht in den brennenden Dornbusch
herabgestiegen wäre, wären die Israeliten unter dem Joch des Pharao
geblieben. Das heißt, wenn Christus aus Liebe zu uns nicht
herabgestiegen wäre, um unsere Schwachheiten auf sich zu nehmen, wären
wir Gefangene geblieben. Aber da der Herr vom Berg gestiegen ist, wagen
es die Lahmen, die Blinden und jeder Kranke, sich ihm zu nähern, und
alle werden geheilt. Aber was wäre geschehen, wenn er nicht
herabgestiegen wäre? Es wäre uns großer Schaden geschehen. Was sagen wir
von jenen, die, obwohl er herabgestiegen ist, um dem Kranken
Gesundheit, dem Blinden das Augenlicht und dem Lahmen Heilung sowie dem
Toten das Leben zu geben, die trotzdem blind, lahm, krank und tot sind,
die nicht geheilt werden, weil sie sich dem Herrn nicht nähern? Wie
stufen wir diese Leute ein? Was sollen wir von jenen Kranken denken, die
zwar sehen, dass Jesus so viele Gunsterweise und Heilungen schenkte,
und obwohl sie krank sind, kein Verlangen haben, Christus berühren zu
können und so geheilt zu werden?
Vater, wir würden sagen, die wollen nicht gesunden, da sie ihre eigene Schwachheit lieben.
Und was würden wir sagen von einem, der Gefangener in der Hand der
Türken wäre, diese ihm aber den Loskauf anböten, er aber ihn nicht
annehmen wollte?
Vater, er liebt die Gefangenschaft, die übergroße Liebe zu seinem Herrn hält ihn gefesselt.
Ja, das ist die Wahrheit, es gibt keine andere. Der Grund ist, du
hast Christus, dein Heil, verraten, so kommt dir keine Hilfe zu, denn du
liebst die Sklaverei, du liebst die Sünde. Um sie zu tilgen, kam
Christus, stieg vom Berg seiner Majestät und bestieg den Kalvarienberg.
Du liebst die Sünde mehr als Christus. Der Tempel der Götzenbilder, das
sind die Sünden, und zu dessen Sturz trat Samson dem Tod entgegen,
diesen Tempel, den du Samson vorziehst. Der Dämon, der dich gefangen
hält, den liebst du mehr als den, der kam, um dich zu erlösen. Achte auf
den großen Verrat, den du begehst. Was wird wegen dieses Verrats
geschehen? Welchen Einfluss hat das auf das Kommen Christi?
Dass Er vom Berg gestiegen ist, bringt nicht nur nicht Heil, sondern
im Gegenteil Verderben, ja noch mehr Verderben, als wenn er nicht
gekommen wäre; wie die Inkarnation größeres Gewicht hat auf der Waage
unseres Heils, so hat sie größeres Gewicht bei der Verdammung des
Menschen, der die Inkarnation sich nicht zunutze gemacht hat. Gott
befahl im Gesetz, dass im Jubeljahr die Sklaven in Freiheit gesetzt
werden, wenn aber einer im Jubeljahr gesagt hätte: „Ich bin anhänglich
an meinen Herrn, und ich will ihn nicht verlassen", befiehlt Gott, wenn
er so handeln sollte, bliebe er Sklave für immer. Schau und wende an.
Ich versichere euch, dass diese Leute, von denen wir im heutigen
Evangelium gelesen haben, die vom Herrn geheilt wurden, sich am Tag des
Gerichts erheben werden, um uns zu verdammen - was auch die Bewohner von
Ninive mit denen von Israel machen werden - denn sie folgten Christus,
sie holten ihn ein und wurden geheilt, nachdem sie die körperliche
Heilung erfahren hatten; während wir, die wir mehr Kenntnis als jenes
rohe Volk haben, für die Er sein Blut vergossen hat, wir wollen uns Ihm
nicht nähern, um von noch größeren Krankheiten geheilt zu werden. So
sehr unterscheiden wir uns von jenen, wie die Seele größer ist als der
Leib, ja noch mehr, wie sehr Gott das Geschöpf überragt. Die Schwäche
des Leibes ist verschieden von der der Seele, nicht wegen der Sünde,
sondern wegen der Unwissenheit, der Irrtümer usw., zwischen diesen
beiden Krankheiten ist ein Unterschied wie zwischen Leib und Seele. Wie
wir durch die Sünde Gott verlieren, so durch die Krankheit die
Gesundheit des Leibes, und so groß ist der Unterschied, wie zwischen
Gott und der leiblichen Gesundheit.
Was für eine jämmerliche Sache ist das. Der Herr gewährte uns die
Gnade, unter denen zu sein, die Christus folgen, und wir hassen seine
Lehre und seine Predigt - wir wurden jedoch zum Glauben an Ihn berufen
und so Christen zu werden - und wir sind so erhöht worden, und doch
bleiben wir schwach, da wir uns nicht Christus nahen. Es ist zum Weinen!
Naht euch also dem Heil und achtet darauf, wie es zu tun ist. Es genügt
kein Gedränge, es muß euch gelingen, ihn zu berühren. Und das ist das
Übel: Wir nähern uns Christus, aber wir berühren ihn nicht; und ist ein
Übel in jenen, denen es gelingt, ihn zu berühren und gesund zu werden
durch die Berührung, aber sie geben ihm nicht genügend Raum, denn je
mehr man erbittet, umso mehr bekommt man, so wie die Gefäße der Witwe:
je größer das Gefäß war, umso mehr Öl erhielt sie.
Ich garantiere euch, wenn ihr wüsstet, was es bedeutet, zu Christus
zu gehen, würdet ihr nicht fliehen und würdet mehr Sehnsucht empfinden,
ihn zu erreichen, wenn auch der Weg dornig und voll morastiger Wiesen
ist. Nehmt Anteil an dem, was Er heute im Evangelium seinen Jüngern
sagt: Selig die Armen usf. Sucht zu erfahren, was es bedeutet, zu
Christus zu gelangen und seine Jünger zu sein. Wisset, dass das, was in
den Augen der Welt als mühselig, armselig und demütigend erscheint,
gerade das ist, das größeren Wert hat, als das, was die Nicht-Jünger für
wertvoll halten. Überzeugt euch davon. Was fliehen die Söhne der Welt?
Die Demut, das Weinen, die Verfolgungen. Was suchen sie? Die Reichtümer,
die Ehren, die Freuden. Nun, wenn es so ist, hören wir den Herrn, der
uns sagt, welcher Unterschied besteht zwischen dem Weinen seiner
Schüler, das von der Welt verachtet wird und den Freuden der Weltkinder,
die sie höher achten als alles andere. Höre den Anspruch, höre auf die
Verschiedenheit: Das Weinen des Jüngers Christi ist Seligkeit, und die
Freude des Weltkindes ist Ächzen, Schmerz und Unglück! Es sind Worte
dessen, der nicht lügen kann, dessen, der sich nicht täuschen kann und
der uns nicht täuschen kann.
Und wisset den Grund, dem Weinen, der Armut und der Verfolgung, die
die Seinen erleiden, fügt Gott eine so schmackhafte Würze hinzu, die sie
besser macht als alle Freuden und Reichtümer der Weltkinder. Und das
geschieht vor allem um zu verstehen, dass das der Weg ist, um zu Gott zu
gelangen und sich für immer an ihm zu erfreuen, ohne jedes Leid, ja der
Herr selbst wird uns so sehr belohnen, dass er mit seinen eigenen
Händen uns die Tränen abwaschen wird. Dank dieser Überzeugung verachtete
Mose den Palast des Pharao und als Sohn seiner Tochter geehrt zu
werden, und er zog es vor, verfolgt und verjagt zu werden. Respiciebat
enim etc. Vide et die. Aus derselben Überzeugung verhielten sich viele
andere Heilige in gleicher Weise. Und aus derselben Überzeugung
entschließen sich viele junge Mädchen zu verachten usf. Wenn ihr noch
einen anderen Beweggrund kennenlernen wollt, der imstande ist, die
Tränen in Freude zu verwandeln und die Unbequemlichkeiten schmackhaft zu
machen, so überlegt, dass das der Weg unseres Anführers ist. Denkt an
das Beispiel Christi, der usf. Dic et amplia.
Darüber hinaus ist der Herr noch nicht zufrieden, er mildert nicht
nur die Mühen seiner Knechte, indem er sie schmackhafter macht als
alles, was in der Welt süß ist, sondern er zieht sie aus der Schande und
macht sie zu Geehrten, die in Verfolgung waren, triumphieren, aus der
Armut kommen die Reichsten. Schaut auf Mose, der es vorzog, lieber mit
Gott verachtet zu werden, als ohne Gott geachtet zu sein, so wurde er
vom Herrn erhöht und zum Führer und Herrscher einer besseren
Bevölkerung, als wenn er Herr und König von ganz Ägypten geworden wäre,
eine Ehre, die er verachtete. Schaut auf Josef, er wurde als Sklave
verkauft und von seinen Brüdern verfolgt, in den Kerker geworfen wie ein
Übeltäter, wurde dann aber zum Herrscher über ganz Ägypten erhoben und
erhielt die Huldigungen derer, die ihn verkauft und verfolgt hatten.
Schaut auf Mardochäus usf.
Welcher Unterschied zu denen, die Gott nicht dienen! Ihr Lachen wird
Weinen; ihre Reichtümer werden Armut; ihr Befehlen wird Sklavendasein.
Und das alles, weil sie Freude, Reichtümer und Glück suchen in Dingen
voll Gift, das schon ihr Herz befleckt hat und sie sterben lässt, ehe
sie es zum Munde führen. Sie gründen ihren eigenen Reichtum auf die
Beherrschung des anderen, ihre eigene Freude auf die Unterdrückung des
Nächsten, ihr eigenes Vergnügen auf Ausschweifung. Diese Dinge voll Gift
und Schuld, die dich schon töten und das Herz verdunkeln, ehe du sie
tust, ja schon wenn du sie begehrst. Und der Tod durch Sünden ist die
schwerste aller Todesarten.
O weltlicher Mensch, o Mensch, der du Gott nicht dienen willst, das
ist der Grund, weshalb dein Wohlergehen ohne Vergleich bejammernswerter
ist als jegliche Not. Du aber legst dein Glück in das Trinken der Milch,
die Sisara trank, und sie scheint dir schmackhaft, aber diese
scheinbare Auserlesenheit dient dazu, dich sterben zu lassen. Das
Wertvollste, das du hast, ist wie das Anerbieten Dalilas, mit dem sie
dich einschläfert, dir die Augen auskratzt, dir Hände und Füße mit
Ketten bindet und dich in einen Spottvogel für die Philister verwandelt.
Das, was du mit so großer Inbrunst und Qual suchst und ersehnst, ist
wie das Linsengericht Esaus, der im Tausch, um das Verlangen grobe
Sinnlichkeit zu befriedigen, auf das Erbe des Himmels verzichtete, und
was das Schlimmste ist, kaum ist der Tausch abgeschlossen, gehst du
lachend weg, als wenn du nichts verloren hättest.
Willst du noch wissen, warum das größte Wohlergehen der Bösen viel
bejammernswerter ist als das Schlimmste, das die Jünger Christi
erleiden? Überlege, dass letztere für die Herrlichkeit bestimmt sind,
während deine Freude sich in Weinen wendet; die guten Reichtümer, die
dir zufallen ohne Sünde, die Ehren, die dir zuteilwerden ohne Sünde, die
Freude, die du erfährst ohne Sünde, das alles schickt dir Gott wie
klares Wasser, damit es, wenn es in deine Seele fällt, diese lindere und
anleite, dem zu danken, der diese Güter schickt, du bist so beschaffen,
dass du in dieses klare Wasser deine Unbedenklichkeit und den
schlechten Gebrauch der Gaben Gottes wirfst und es umwandelst in
Schlamm, der dich blendet und besudelt.
Wenn Gott dir Ehren gewährt, um dich anzustacheln, den zu lieben und
dem zu dienen, der sie dir schickt, dankst du ihm nicht nur nicht,
sondern im Gegenteil, du bedienst dich ihrer als Waffe gegen Gott und
gegen deine eigene Seele, denn du wirst stolz auf sie und begehst mit
ihnen Gewalttaten.
(
Quelle)
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Grab des hl. Johannes von Gott oberhalb des Hochaltarbilde,
Basilica San Juan de Dios, Granada |
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| Basilica San Juan de Dios, Granada |
„Ich finde keinen besseren Trost in der Not,
als
unseren gekreuzigten Herrn Jesus zu betrachten,
an Seine heiligste Passion zu
denken, an seine Qualen und die Todesangst,
die er in seinem Leben für uns
Sünder, Übeltäter, Undankbare und Unbekannte
auf sich genommen hat, desgleichen
im Blick auf das Lamm Gottes ohne Makel,
das schuldlos so viel Leid auf sich
genommen hat.
Weshalb wollen wir Genuss und Ruhe in dieser Erde suchen,
wo man
unserem Herrn Jesus Christus so großes Leid zufügt,
der uns erschaffen und
erlöst hat?
Welcherart ist eigentlich unsere Erwartung?“
(Johannes von Gott)
Ihr, liebe Kranke, die
ihr am Körper oder im Geist vom Leiden gezeichnet seid, seid mit dem Kreuz Christi
am engsten verbunden; gleichzeitig seid ihr aber auch die beredtsten Zeugen der
Barmherzigkeit Gottes. Durch euch und euer Leid beugt sich Gott liebevoll über
die Menschheit. Wenn ihr in der Stille eures Herzens sagt: "Jesus, ich
vertraue dir", dann lehrt ihr uns, dass es keinen tieferen Glauben, keine
lebendigere Hoffnung und keine brennendere Liebe gibt als den Glauben, die
Hoffnung und die Liebe derer, die sich in ihrem Leid den sicheren Händen Gottes
überlassen. Und die Hände derjenigen, die euch im Namen der Barmherzigkeit
helfen, mögen eine Verlängerung der Hand Gottes sein.
Ich würde sehr gerne jeden und jede von euch umarmen. Auch wenn dies konkret
nicht möglich ist, so drücke ich euch doch im Geiste an mein Herz und erteile
euch meinen Segen: im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
(Benedikt XVI. mit den Kranken in Polen, 20. Juni 2006)