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Freitag, 8. Juni 2012

Die Lange Nacht der Kirchen

im Stephansdom

1. Schöne Impressionen, die es im Dom in Fülle gibt:

das Gnadenbild Maria Pocs




Das Kreuz im Mittelschiff. Blauer Himmel mit Sonnenlicht. Eine Lichtinstallation, die gefällt.


Unten im Bild ist die Mutter Gottes am Hochaltar sichtbar


ein spätgotisches Kreuz in der Barbarakapelle



 Die Dienstbotenmadonna


 
2. Verwunderlich

Auf dem Volksaltar war der Herr im Allerheiligsten Altarsakrament gegenwärtig.


Doch was ist das? Der Blick der Kirchenbesucher geht in das rechte Seitenschiff. Kommt dort der Herr in seiner Herrlichkeit, so daß die Anbetung des eucharistischen Herrn nicht länger nötig ist?


Da hab ich mich wohl zu früh gefreut. Nicht der in Herrlichkeit kommende Herr wird dort bewundert, sondern das Domorchester mit einer Aufführung der As-Dur Messe von Franz Schubert.



Freitag, 25. Mai 2012

Neues Label: Magenumdreh

Beim gemeinsamen Gebet vor der Dekanatskonferenz glaubte ich meinen Ohren nicht zu trauen. Dahin war sie, die Andacht, dahin, dank dieser Gedanken:

Du bist wie der Wind
Heiliger Geist
öffne mich  für Dein Wehen....
beim Anblick
deiner verwüsteten Schöpfung
deiner gequälten Geschöpfe
der fortgesetzten Vernichtung des Lebens
öffne mich für Dein Wehen
in den unerbetenen Reden der Kritiker
in den ungewohnten Gedanken der Denker
in den überraschenden Vorgängen der Geschichte
in den banalen Abläufen des Alltags
öffne mich für Dein Wehen
im stummen Dasein Buddhas
im bewegten Tanz der Derwische
im ehrfürchtigen Kniefall der Muslime
im frommen Gebet der Juden

denn Du bist wie der Wind
Heiliger Geist
und niemand kann Dich fassen.

Ich kann es nicht fassen!