Posts mit dem Label Marienkirche - Wien 17 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Marienkirche - Wien 17 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 25. März 2021

Dismas - Herr, gedenke meiner

 

Der reumütige Schächer: Herr, gedenke meiner...
Marienkirche, Wien 16

 

Dismas, Schächer.
Der Legende nach hieß der reuige Schächer zur Rechten Christi Dismas. Ihm wurde bei der Kreuzigung Christi die Verheißung zuteil: „Heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein.“ (Lk 23,43).

Die Apokryphen schildern Dismas als den Räuber, der schon der heiligen Familie bei der Flucht nach Ägypten (Mt 2,13-15) den Weg gezeigt hatte. Als Lohn dafür erhielt er die Gnade der Bekehrung am Kreuze. Sein Kreuz soll nach Zypern gelangt sein, wo Dismas besonders verehrt wird. Sein Kult wurde zuerst in der Ostkirche geübt, im Westen wurde er dann im Mittelalter besonders im Franziskanerorden verehrt, denn Dismas galt als Vorbild der Erweckung der vollkommenen Reue und als Patron der zum Tod Verurteilten.
(Martyrologium Sancrucense)

Glasfenster im Liebfrauenmünster in Straßburg

IV. Station - Jesus begegnet seiner betrübten Mutter

 


V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich,
A: denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

V: Weinet, Steine an den Wegen,
da die Mutter kommt entgegen!
Welch ein Meer von Bitterkeit!

V: Lasset uns beten:

A: Gib mir, Jesus, euch zu lieben,
Sohn und Mutter treu verschrieben,
Jetzt und in der Sterbezeit.

V: Gekreuzigter Herr Jesus Christus,
A: erbarme dich unser.

 (Kreuzweg von Josef Balde, SJ, in: Kreuzeslob, 27ff)

Marienkirche, Wien 17

Mittwoch, 24. März 2021

Metod Dominik Trčka, Redemptorist

 

Metod Dominik Trčka, Marienkirche, Wien

Metod Dominik Trčka, slowakischer Redemptorist und Märtyrer des Kommunismus. Pater Metod Dominik Trčka wurde 1886 in Frydland im heutigen Tschechien geboren. Er wurde Redemptorist. 1952 wurde er wegen angeblicher Zusammenarbeit mit Bischof Pavol Gojdič von den Kommunisten zu zwölf Jahren Kerker in Leopoldov in der Slowakei verurteilt.
Als Pater Metod Trčka am Weihnachtsabend des Jahres 1958 gegen das Verbot der atheistischen Gefängnisordnung ein Weihnachtslied sang, wurde er zur Strafe in eine ungeheizte Zelle gesperrt.
Dort erkrankte er an einer Lungenentzündung und starb wenige Wochen später daran am 23. März 1959. Johannes Paul II. sprach den Ordensmann zusammen mit Bischof Gojdič selig.
(Martyrologium Sancrucense)

Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen,
die lobten Gott und sprachen:
 

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens

Krippe in der Marienkirche

Dienstag, 3. November 2020

Diener Gottes Bruder Johann Baptist Stöger

 

Klemens Maria Hofbauer Altar in der Wiener Marienkirche


Johann Baptist Stöger, Redemptorist. Johann Baptist Stöger wurde am 4. Oktober 1810 zu Enzersfeld bei Wien geboren, er trat 1836 als Laienbruder in den Redemptoristenorden ein, wo er als Gärtner und Bäcker in den Klöstern zu Wien und Eggenburg in Niederösterreich tätig war. In seiner tiefen Frömmigkeit und Demut wurde ihm jede Arbeit zum Gebet. Schwere körperliche und noch größere seelische Leiden ertrug Johann Baptist Stöger in unerschütterlichem Vertrauen auf Gott. Er starb am 3. November 1883 in Eggenburg. Sein Leib wurde 1900 in die Klosterkirche übertragen.
(Martyrologium Sancrucense)

Heute gedenkt die Kirche der Heiligen Pirmin, Martin Porres und Rupert Mayer.

Bruder Baptist Stöger, Redemptorist, 1810-1883

Herr Jesus Christus,
durch die Fürsprache deiner Mutter Maria bitten wir dich:
Lass deinem Diener Bruder Baptist die Ehre der Altäre zuteilwerden,
damit durch sein Beispiel Glaube und Vertrauen, Gebet und Arbeitseifer,
Geduld und Hoffnung noch mehr in uns geweckt und gefördert werden. Amen.

Sonntag, 15. März 2020

Coronavirus (5) - Nur Mut! - Klemens Maria Hofbauer (Stadtpatron Wiens)

Marienkirche der Redemptoristen, Wien


Aus den Briefen an den Nuntius in Wien
(Lesehore)


Sucht nicht euren eigenen Vorteil, sondern die Ehre Gottes
Ich beteuere vor Gott und Eurer Exzellenz, daß ich mit meinen Brüdern keine Anstrengung und keine Mühe scheue, für die Ehre Gottes, die Erhöhung der Kirche und das Heil der Seelen zu arbeiten. Aber ich brauche einen Platz, wo ich Arbeiter sammeln und zur Arbeit heranbilden kann. Ich wünsche und verlange sehnlichst, mich ganz und gar für unsern Erlöser Jesus Christus und für die mit seinem hochheiligen Blute erlösten Seelen zu opfern. Denn ich sehe, daß sich die Zustände im christlichen Volke immer verschlechtern, und zwar deshalb, weil einerseits die Zahl der Arbeiter beständig abnimmt, anderseits die Arbeiter selbst sich in Verderber der Herde Christi verwandeln.
Ich suche nicht meinen Vorteil. Suchte ich ihn, wo könnte ich ein bequemeres Leben führen als in Warschau inmitten meiner Brüder, deren Arbeiten ich in Ruhe überwachen und mich an ihnen erfreuen könnte? Ich hätte es wahrlich nicht nötig, in meinem vorgerückten Alter mich durch Hunger, Kummer und Sorgen, Ermüdung, beschwerliche Reisen und Unbilden der Witterung aufzureiben. Doch das sei ferne, daß ich meine Bequemlichkeit suche! Die Ehre Gottes, das Wohl der Kirche, das Heil der Seelen, das jetzt überall so sehr gefährdet ist, liegen mir am Herzen. Unterdessen flehe ich unablässig den himmlischen König an, er möge die Herzen jener lenken, denen er Gewalt gegeben hat.
 - Nur Mut! Gott ist der Herr; er lenkt alles zu seiner Ehre und zu unserem Wohle, und niemand kann ihm widerstehen. Alle Pläne der Menschen, mögen sie auch noch so gut angelegt sein, sie dienen nur, um seinen heiligen Willen zu erfüllen. Was in dieser Lage mich selbst betrifft, so habe ich mich ganz seinem Willen überlassen. Ich sehe, daß alles, was uns feindlich zu sein scheint, uns dorthin führt, wo Gott uns haben will ...
Teure Brüder, bewahren wir unsere Unschuld und unsere Vollkommenheit; das ist das einzige, was wir suchen müssen; der eine möge den andern zum Guten ermutigen, aneifern. Seid liebevoll miteinander! Heiligt die Welt! Nichts wird der Feind wider Euch vermögen, wenn Christus für Euch ist. Betet für uns, wie wir für Euch beten, auf daß wir den heiligsten Willen unseres Vaters erfüllen. Es grüßen Euch alle Brüder!




Klemens wurde am Stephanstag 1751 in Taßwitz bei Znaim (Mähren) als neuntes Kind armer Leute geboren. Er war zuerst Bäcker, dann Einsiedler, schließlich Student und wurde mit 34 Jahren in Rom zum Priester geweiht. Er war der erste deutsche Redemptorist und seit 1788 Generalvikar dieser Kongregation im Norden. Der tief innerliche Mann „mit dem Apostelkopf“ und einem fröhlichen, gelegentlich auch heftigen Temperament arbeitete in Warschau, dann in Wien, wo er als Prediger und Beichtvater großen Einfluss hatte. Er war Seelsorger der Armen und der Reichen, der einfachen Leute und der Gebildeten, der Erwachsenen und der Kinder. Er starb am 15. März 1820 an Typhus. Sein Leib wurde 1862 in die Kirche Maria Stiegen in Wien übertragen. (Erzabtei Beuron)

Klemens-Denkmal vor der Wiener Marienkirche

Klemens als Beichtvater bei den Wiener Ursulinen

Die Ruhestätte des hl. Klemens Maria Hofbauer in Maria am Gestade

Das Grab des hl. Klemens im Weitwinkel 

Das Klemens-Museum in Maria am Gestade

Maria am Gestade

Tasswitz - am Geburtsort des hl. Klemens Maria Hofbauer

Das Leben des hl. Klemens Maria Hofbauer dargestellt auf den Fenstern der Geburtskirche in Tasswitz


Altar des hl. Klemens Maria Hofbauer, Marienkirche, Wien


Die Heiligen und Seligen des Redemptoristenordens, Marienkirche



Mensch, wo gehst du hin?
Bedenke, dass ich dein Erlöser bin, 
dass ich so viel gelitten habe für dich,
darum bleibe stehen und begrüße mich.

Samstag, 5. Oktober 2019

Franz Xaver Seelos


Franz Xaver Seelos, Marienkirche, Wien

Priester
Namensdeutung: Franz: der Franke (lat.), oder der kleine Franzose (it.), Xaver: nach dem hl. Franz Xaver
Namenstage: Franz Xaver, Franz, Xaver, Frank, François, Francis, Franco, Ferenc, Xavier, Javier, weibl.: Franziska, Francesca, Françoise, Franka, Xaveria
Gedenktag: 5. Oktober
Lebensdaten: geboren am 11. Januar 1819 in Füssen, gestorben am 4. Oktober 1867 in New Orleans
Lebensgeschichte: Franz Xaver Seelos war das sechste von zwölf Kindern eines gebildeten und streng gläubigen Tuchmachers, der ab 1830 als hauptamtlicher Mesner der Füssener Kirche St. Mang wirkte, und einer beispielhaft frommen Mutter, die ihm die innige Liebe zum Gebet einpflanzte. Unterstützt von Geistlichen, die seine Begabung erkannten, und mit Hilfe eines Stipendiums der Stadt Füssen besuchte Seelos das Benediktinergymnasium bei St. Stephan in Augsburg und nach dem Abitur 1839 die Universität München. 1842 bewarb er sich bei der „Kongregation des Allerheiligsten Erlösers“ – den Redemptoristen, die Missionare für die Neue Welt suchten – um Aufnahme und trat 1843 die Reise in die USA an. Nach einem Noviziatsjahr in Baltimore legte er seine ewigen Gelübde ab und wurde zum Priester geweiht. Sein erster Einsatzort war Pittsburgh, wo er mit seinem Ordensbruder Johannes Nepomuk Neumann zusammentraf, den späteren Bischof von Philadelphia. Ihn selbst hätten viele Pittsburgher gerne zum Bischof ihrer Stadt gehabt, denn der rastlos tätige Volksmissionar Seelos war seiner anschaulichen und launigen Predigten – auf Englisch, Deutsch und Fran zösisch – und seiner leutseligen Art wegen sehr beliebt. 1854 zurück nach Baltimore versetzt, wurde er ein so gefragter Beichtvater und geistlicher Betreuer verschiedener Gemeinschaften, dass er sich dabei die Gesundheit ruinierte. 1857 wurde Seelos von seinem Orden als Rektor in Cumberland eingesetzt, wo er für 60 künftige Redemptoristen verantwortlich war – und 1863 wieder abgelöst, weil er dem Ordensnachwuchs gegenüber für zu nachgiebig und kameradschaftlich gehalten wurde. Er wirkte bis 1865 in zahlreichen nordwestlichen Bundesstaaten erfolgreich als Leiter der Volksmissionen und übernahm zuerst eine Pfarrei in Detroit, dann eine in New Orleans unter deutschen Auswanderern. Als im September 1867 eine Gelbfieberepidemie mit Tausenden von Toten in der Stadt ausbrach, infizierte sich der unermüdlich tätige Seelos bei der Krankenpflege und starb im Alter von erst 48 Jahren.
Verehrung: Am 9. April 2000 wurde Franz Xaver Seelos von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Seitdem hat nach den USA auch in Deutschland seine Verehrung eingesetzt. In der Füssener Stadtpfarrkirche St. Mang erinnert ein Gedenkschrein an den Seligen.
(Bistum Augsburg) 

Heute gedenkt die Kirche auch der hl. Anna Schäffer, des sel. Bartolo Longo und der hl. Faustyna Kowalska.


Klemens Maria Hofbauer Kapelle in der Marienkirche der Redemptoristen in Wien

Donnerstag, 26. September 2019

Kaspar Stangassinger


Kaspar Stangassinger, Marienkirche, Wien

Kaspar Stangassinger, Ordenspriester und Seliger. Kaspar Stangassinger wurde am 12. Jänner 1871 in Berchtesgaden geboren, schon als 10-jähriger hegte er den Wunsch Priester zu werden, mit 16 legte er privat das Gelübde der Keuschheit ab. Er trat trotz des heftigen Widerstandes seines Vaters 1892 bei den Redemptoristen ein und empfing 1895 die Priesterweihe. Er wurde Lehrer und Erzieher der Ordensjugend, war ein vorbildlicher Seelsorger, der die Jugend begeisterte und wirkte mit unermüdlichem Opfergeist und hingebender Liebe. Er war den jungen Ordensleuten mehr Freund als Oberer. Wenige Tage nach seiner Ernennung zum Direktor des Ordensseminars in Gars am Inn starb Stangassinger an einer Bauchfellentzündung am 26. September 1899. Er wurde in Gars begraben, seine Gebeine 1935 erhoben. Johannes Paul II. sprach Kaspar Stangassinger 1988 selig und ernannte ihn zum Patron der Priesterseminare.
(Martyrologium Sancrucense)

 Allmächtiger Gott, du hast dem seligen Kaspar die Gnade geschenkt,

froh den Glauben zu verkünden und gute Priester auszubilden;
auf seine Fürsprache gewähre uns, dass wir seinem Beispiel folgen
und in Wort und Tat Mitarbeiter des göttlichen Erlösers werden.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.



Heute gedenkt die Kirche auch der Heiligen Kosmas und Damian:
Am Grab von Kosmas und Damian in Rom 
Kosmas und Damian, Leben, Segovia

Klemens Maria Hofbauer Altar mit Bilder von heiligen Redemptoristen, Marienkirche, Wien
Marienkirche, Wien

Samstag, 16. März 2019

Mutter der Schmerzen

Gnadenbild von der Mutter der Immerwährenden Hilfe, Marienkirche, Wien

Jungfrau, Muttergottes mein,
lass mich ganz Dein eigen sein.

Dein im Leben, Dein im Tod,
Dein in Unglück, Angst und Not,
Dein in Kreuz und bittrem Leid,
Dein für Zeit und Ewigkeit.



Mutter von der immerwährenden Hilfe, wenn ich dein liebes Bild betrachte, so erkenne ich, dass du mit Recht Mutter der Schmerzen genannt wirst. Das Kind in deinen Armen erzittert vor den Marterwerkzeugen, die die beiden Engel ihm vor Augen führen. Es empfindet im Geist jetzt schon den schmerzvollen Kreuzestod, der einst seinem Leben ein Ende machen wird. Auch du hast mit deinem Jesus diese bitteren Seelenqualen empfunden. Und dieses Schmerzensschwert marterte dein liebendes Mutterherz jeden Augenblick deines Lebens. Wahrhaftig, du bist die Mutter der Schmerzen, die Mithelferin am Erlösungswerk. Darum ist ja auch deine Macht so groß und deine Fürsprache so entscheidend bei Gott.
 
Siehe, o Mutter, ich habe Mitleid mit dir und deinem Jesus, und das umso mehr, da auch meine Sünden Jesus ans Kreuz genagelt und dein Mutterherz gefoltert haben.
 
Um deiner Schmerzen willen, Mutter, bitte ich dich, erflehe mir eine wahre Reue über meine Sünden und die Kraft, sie künftighin zu meiden. Gedenke auch der Bitte, die ich dir in dieser neuntägigen Andacht unterbreite, und erhöre sie. 
 
Vater unser . . .
Ave Maria . . .
Ehre sei dem Vater . . .