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Donnerstag, 20. Dezember 2018

Mit diesem Ja hat unsere Erlösung begonnen

Verkündigung, St. Ottilien, Deutschland

26Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
27zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
28Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
29Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
30Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
31Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.
32Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
33Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
34Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
35Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
36Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.
37Denn für Gott ist nichts unmöglich.
38Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.
(Lukas 1, Evangelium vom 20. Dezember)

DANKE, MARIA

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Odilia

Hl. Odilia / Ottilia, Erzabtei St. Ottilien


Odilia von Hohenburg, oder Ottilie, Klostergründerin und Äbtissin. Odilia war eine Tochter des Herzogs Athich aus dem Elsass. Die Legende berichtet, dass Odilias Vater ein bösartiger Mensch gewesen sei, der Odilia töten wollte, weil sie blind geboren wurde. Doch die Mutter Bethsvinda konnte Odilia retten und später erlangte das Kind das Augenlicht.
Als der Wanderbischof Erhard von Regensburg (siehe der Reliquienschrein des hl. Erhard) auf ihrem Schloss vorbeikam, fand Odilia zum christlichen Glauben und wurde getauft. Der Vater wütete weiter, er erschlug im Jähzorn seinen Sohn, Odilia floh und lebte als Einsiedlerin. Als jedoch der Vater sterbenskrank war, kehrte Odilia zu ihm zurück und pflegte ihn mit kindlicher Liebe. Sie gründete 690 das später nach ihr benannte Kloster Odilienberg auf dem Hohenberg als Augustiner-Chorfrauenstift und stand ihm bis zu ihrem Tod um 720 als Äbtissin vor.
Sie liegt auf dem Odilienberg bestattet. Dieser gilt als der „heilige Berg des Elsass“. Das Grab Odilias ist einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte in Frankreich. Pius VII. erklärte 1807 Odilia zur Patronin des Elsass.
(Martyrologium Sancrucense)

Ottilia, Sakristei der Erzabtei St. Ottilien

Klosterkirche Herz -Jesu, St. Ottilien

Sonntag, 19. Januar 2014

Seht das Lamm Gottes

Indem sich Jesus von Johannes zusammen mit den Sündern taufen ließ, begann er damit, die Last der Sünden der ganzen Menschheit auf sich zu nehmen, als Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinwegnimmt (vgl. Joh 1,29). Ein Werk, das er am Kreuz erfüllte, als er auch seine "Taufe" empfing (vgl. Lk 12,50).

Indem er nämlich starb, tauchte er in die Liebe des Vaters ein und goss den Heiligen Geist aus, auf dass diejenigen, die an ihn glauben, aus dieser unerschöpflichen Quelle des neuen und ewigen Lebens neu geboren werden.

Die ganze Sendung Christi lässt sich darin zusammenfassen: uns im Heiligen Geist zu taufen, um uns von der Knechtschaft des Todes zu befreien und "uns den Himmel zu öffnen", das heißt den Zugang zum wahren und vollkommenen Leben, das ein "immer neues Eintauchen in die Weite des Seins [sein wird], indem wir einfach von der Freude überwältigt werden" (Spe salvi, 12).

Papst Benedikt XVI., Angelus, 13. Januar 2008

Tabernakelrückseite, Erzabtei der Benediktiner St. Ottilien, Deutschland