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Sonntag, 23. April 2017

Selig, die nicht gesehen und doch geglaubt haben





Kann ich nicht wie Thomas schaun die Wunden rot,
bet ich dennoch gläubig: "Du mein Herr und Gott!"
Tief und tiefer werde dieser Glaube mein,
fester laß die Hoffnung, treu die Liebe sein.
(aus: Gottheit tief verborgen)


Thomas und der auferstandene Herr, Domingo de Silos, Kreuzgang

Mittwoch, 19. April 2017

Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend





Am ersten Tag der Woche waren zwei von den Jüngern Jesu auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen.
Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, so dass sie ihn nicht erkannten.
Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet?



Da blieben sie traurig stehen,
und der eine von ihnen - er hieß Kleopas - antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als Einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist?
Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk.
Doch unsere Hohenpriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen.
Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist.
Aber nicht nur das: Auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab,
fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe.
Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht.
Da sagte er zu ihnen: Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben.
Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen?
Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht.
So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen,
aber sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben.
(Lukas 24)
Jesus mit den beiden Jüngern auf dem Weg nach Emmaus
Santo Domingo de Silos

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Hl. Dominikus von Silos / Sto. Domingo de Silos

Der Hl. Dominikus, dessen Gedenken am 20. Dezember begangen wird,  war Mönch im Kloster San Millan de la Cogolla. Im Jahre 1041 kam der Hl. Domingo nach Silos. Als Abt leitete er das Kloster bis 1073. Er begann den Bau des berühmten Kreuzgangs,  der in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts fertiggestellt wurde.

Der hl. Dominikus de Guzman aus Caleruega wurde nach dem hl. Dominikus von Silos benannt

Die Mariendarstellungen im Kreuzgang von Silos sind auf meinem Marienblog zu finden.

Kloster von Silos

Kreuzgang, Silos

links Kenotaph (Scheingrab) des Heiligen, enthält keine sterblichen Überreste, wird von 3 Löwen getragen

v.l.n.r. Maria begegnet Elisabeth, der Engel belehrt Josef über das Geheimnis der Menschwerdung, Geburt Jesu, Kreuzgang Silos

Kreuzgang Silos


Blick in den Garten des Kreuzgangs


Erste Grabstätte des Heiligen, jetzt Kenotaph

der hl. Dominikus von Silos empfängt die Krone des ewigen Lebens