Posts mit dem Label S. Maria in Aracoeli werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label S. Maria in Aracoeli werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 19. Mai 2020

Bernhardin von Siena


Bernhardin von Siena, Franziskanerprediger. Bernhardin wurde am 8. September 1380 zu Massa-Carrara geboren. Er wurde mit 22 Jahren Franziskaner. Nach der Priesterweihe wirkte er äußerst erfolgreich als Volksprediger. Seit 1417 wanderte er verkündigend durch ganz Italien. In Perugia hielt er 1425 eine berühmte Predigt, dort wird er noch heute besonders verehrt. Bernhardin bemühte sich durch seine Predigten, in den zahllosen italienischen Städtekriegen Frieden zu stiften. Sein Orden ernannte ihn 1438 zum Generalvikar, doch legte er diese Würde schon nach 4 Jahren nieder; auch drei ihm angebotene Bistümer lehnte er ab.
Bernhardin förderte die Verehrung der Muttergottes, des hl. Josef und des Namens Jesu. Die Buchstaben IHS, ursprünglich die ersten drei Buchstaben des griechischen Wortes IESOUS, deutete er als „Jesus Hominum Salvator“, „Jesus, Retter der Menschen“. Hundert Jahre später wählte Ignatius von Loyola dieses Zeichen zum Wappen des Jesuitenordens.
Bernhardin wirkte auf dem Konzil von Florenz 1439 für die Union mit den Griechen. Er starb am 20. Mai 1444 zu Aquila und liegt dort in der Kirche San Bernardino begraben. Dargestellt wird Bernhardin von Siena im Franziskanerhabit: mit Sonne, in der das Christusmonogram IHS steht.

Verherrlichung des hl. Bernhardin von Siena, S. Maria in Aracoeli, Rom




Samstag, 22. Februar 2020

Bekehrung der hl. Margareta von Cortona

Bekehrung der hl. Margareta von Cortona, S. Maria in Aracoeli




Margareta verlor mit sieben Jahren ihre Mutter, von der sie fromm erzogen wurde. Der Vater heiratete wieder, das Verhältnis des sehr schönen Mädchens zur Stiefmutter war und blieb schlecht. Mit 16 Jahren verließ Margareta ihre Familie und begann, unverheiratet mit einem Edelmann zusammenzuleben. Neun Jahre „der Sünde und Schande“, wie sie später sagte, verbrachte sie als Geliebte eines Mannes, für den sie als Gattin nicht in Frage kam, der ihr aber ein wesentlich komfortableres Leben als in ihrer Familie ermöglichte. In dieser Zeit bekam sie einen Sohn.

Als sie 25 war, wurde sie von ihrem Hündchen in den Wald gezerrt. Sie fand den Edelmann, der seit Tagen verschwunden war, ermordet und schon halb verwest. Das war der Moment ihrer Bekehrung: Sie sah sich ohne ihren Geliebten in aussichtsloser Lage und versuchte zunächst, zu ihrer Familie zurückzukehren. Ihr Vater wollte sie aufnehmen, aber die Stiefmutter wollte nicht, setzte sich durch und Margareta wurde fortgejagt.
(wikipedia)

Tod der hl. Margareta (S. Maria in Aracoeli)

Heute feiert die Kirche das Fest Kathedral Petri

S. Maria in Aracoeli, Rom

Freitag, 22. Februar 2019

Margareta von Corona


Tod der hl. Margareta von Corona, M. Benefial, 1732, S. Maria in Aracoeli, Rom


Margareta von Cortona, Mystikerin und Büßerin. Margareta wurde um 1247 zu Lavian geboren, sie lebte seit ihrem 16 Lebensjahr mit einem Edelmann zusammen, mit dem sie ein Kind hatte.
Aus dem Leben in Sünde und Luxus löste sie sich, als sie ihren Mann ermordet auffand: der Hund führte Margareta zu dem seit Tagen verschwundenen Mann, der Anblick der verwesenden Leiche bewirkte eine radikale Bekehrung. Margareta gab nun ihrer Schönheit die Schuld an ihrem bisherigen Leben, deshalb versuchte sie sich zu entstellen, um hässlich zu werden. Die Leute deuteten das als Heiligkeit. Sie wollte diesen Irrtum aufklären und bekannte laut und öffentlich all ihre Verfehlungen. Doch auch darin sahen die Leute einen Ausdruck der Heiligkeit. So floh Margareta in die Einsamkeit, um nicht irrtümlich für heilig gehalten zu werden. Sie führte zu Cortona ein außerordentlich strenges Bußleben. Gott zeichnete sie durch reiche mystische Gnadenerweise aus. Margareta gründete ein Hospital und eine Vereinigung von Franziskanerterziarinnen. Sie starb am 22. Februar 1297 zu Cortona, wo sich auch ihre Reliquien befinden. Margareta wird dargestellt im Terziarinnenhabit mit Rosenkranz, Geißel, Strick und Totenschädel.
(Martyrologium Sancrucense)

S. Maria in Aracoeli, Rom

Heute ist das Fest der Kathedra Petri.

Sonntag, 23. Dezember 2018

O Emmanuel - Gott mit uns


Santo Bambino, S. Maria in Aracoeli, Rom

O Emmanuel, Gott mit uns.
Du König und Lehrer,
du Sehnsucht der Völker und ihr Heiland.
Komm, o Herr, und erlöse uns, Herr, unser Gott.
(O-Antiphon vom 23.12.)


Die letzte O-Antiphon fasst noch einmal zusammen, was in den vergangenen Tagen besungen wurde. Alles hat sich gesteigert und drängt hin auf den morgigen Tag: Heute sollt ihr wissen, dass der Herr kommt, und morgen sollt ihr seine Herrlichkeit schauen. O Emmanuel – Du, der du mit uns bist, der du mit uns warst, der du kommst. Das ist ein Glaubensbekenntnis, nicht eine neutrale Aussage über Gott. Emmanuel, das ist ein Name ganz großen Vertrauens. Dieser Gott ist unsere einzige Hoffnung in allen Hoffnungslosigkeiten unserer Tage. Er ist der Heiland, der uns Heilung bringt. Ihn dürfen wir anrufen: Komm, schaffe uns Hilfe! Schaffe uns neu, schaffe die Welt neu. Schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, in der kein Leid mehr sein wird, kein Schmerz und keine Tränen.

In der Kirche befindet sich die Kapelle des Santo Bambino - das Heilige Kind,
das bei der Bevölkerung aufgrund seiner wundersamen Heilkräfte
große Verehrung genießt und Ziel zahlreicher Pilger ist.
Das Original wurde am 1. Februar 1994 gestohlen und ist seitdem verschollen.
An Stelle des Originals ist nunmehr eine Kopie aufgestellt,
die auch ihrerseits wieder über und über mit Votivgaben bedeckt ist. (Wikipedia)

Sonntag, 18. August 2013

Kaiserin Helena, die Mutter Konstantins des Großen


Helena, römische Kaiserin (Gedenktag, 18. August). Helena wurde um 255 in der kleinasiatischen Provinz Bithynien geboren. Sie war Gastwirtin oder vielleicht sogar – nach Ambrosius – Stallmagd. Helena wurde jedoch Geliebte des Feldherren Constantius Chlorus und gebar ihm 280 oder 285 einen einzigen Sohn: Konstantin. Als Constantius Chlorus Kaiser wurde, verstieß er Helena 292 wegen ihres unebenbürtigen Standes. Als dann aber ihr Sohn Konstantin zur Herrschaft kam, erhob er seine Mutter zur Augusta.

Wie Helena zum christlichen Glauben gefunden hat, weiß man nicht. Jedenfalls wurde sie um 312 getauft und förderte fortan in jeder Hinsicht das Christentum, dem sie auch ihren Sohn Konstantin zuführte. Kaiserin Helena werden zahlreiche Kirchbauten zugeschrieben, so die Kreuzeskirche in Jerusalem, die Geburtskirche in Bethlehem und die Apostelkirche in Konstantinopel. Als 79-jährige gründete sie die Kirche über dem Garten Gethsemane.

326 fand Helena auch das Kreuz Christi in Jerusalem und veranlasste Kaiser Konstantin, die Grabeskirche zu erbauen, ebenso die Kirche Santa Croce in Rom, wo sich einst ihr Palast befand. Bis zu ihrem Tod im Jahre 330 verschrieb sich Helena religiösen Pilgerfahrten. Wahrscheinlich besaß sie auch einen Palast in Trier, über dem sich jetzt der Trierer Dom erhebt.

Helenas Grab befindet sich in der Kirche „Sancta Maria in Aracoeli“ in Rom, Reliquien werden in Rom, Hautvillers und Trier aufbewahrt. Helena wird in fürstlicher Gewandung mit Kaiserkrone, Kirchenmodell, Kreuz und Nägeln dargestellt. (aus dem Martyrologium Sancrucense, 313)



Eine steile mittelalterliche Treppe führt von der Piazza Venezia zu S. Maria in Aracoeli (Maria zum Himmelsaltar)

Will man sich die Mühe der 124 Stufen ersparen, empfiehlt es sich, über die bequeme Renaissancetreppe
zum Seiteneingang der Kirche zu gehen.





Dreischiffige Basilika, die 22 Säulen aus Marmor bzw. Granit weisen verschiedene Kapitelle und Basen auf

Blick vom rechten zum linken Querschiff: der Altar der hl. Helena

Über den acht Säulen ist ein tempelartiger Aufbau, der Porphyrsarkophag
enthält die Reliquien der hl. Helena

Statue der hl. Helena auf dem Sarkophag