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Freitag, 24. Juli 2026

Christus in uns tragen

Bonner Münster

Erzengel Michael, Barbara und Christopher, Fresken im Bonner Münster

Dem Märtyrer, der nach Zeit und Ort nicht eingeordnet werden kann, wurde schon 452 in Chalkedon eine Kirche geweiht. Seine Verehrung verbreitete sich nicht nur im Osten, sondern auch im Abendland, wo er zu den Vierzehn Nothelfern zählt. Aus den zahlreichen Legendenmotiven ist das an den Namen anknüpfende des Christusträgers, der das göttliche Kind über den Fluss bringt, heute das bekannteste.
(erzabteibeuron)

Allmächtiger Gott, auf unserem Lebensweg
bedrohen uns viele Gefahren.
Höre auf die Fürsprache
des heiligen Märtyrers Christophorus.
Gib, dass wir Christus in uns tragen
und mit unseren Weggefährten
sicher zu dem Ziel gelangen,
für das wir geschaffen sind.
Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus.



 

Donnerstag, 4. Dezember 2025

Barbara in der Rochuskirche

 

Enthauptung der hl. Barbara v. Anton Schoojans, Ende 17. Jhdt,
 links Judas Thaddäus, rechts die hl. Hedwig

Auf dem Altarblatt sieht man die Enthauptung der hl. Barbara. Die Heilige kniet und hebt abwehrend ihre Hände gegen ein Götzenbild, während ein börtiger alter Mann mit Turban sie an den Haaren fasst und mit dem Schwert ausholt. In den Wolken befinden sich ein Engel mit Kelch und Hostie (in der Gefangenschaft wurde nach der Legende die hl. Barbara von einem Engel mit dem Leib Christi gestärkt) und ein anderer mit Kranz und Märtyrerpalme. (aus dem Kirchenführer)

Barbaraaltar in der Rochuskirche, Wien

Vater, wir danken Dir, dass wir durch die Taufe das Licht Christi empfangen haben

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Barbara im Nikolausdom

Martyrium der hl. Barbara, Kathedrale von Laibach


Caroline hat die richtige Antwort gefunden.
Die Bilder zeigen Laibach / Ljubljana mit der Kathedrale des hl. Nikolaus.

Barbara im Stephansdom

Tele-Kleinode in Heiligenkreuz (mit dem Glasfenster der hl. Barbara im Hintergrund)

Die hl. Barbara bringt dem hl. Stanislaus Kostka die Eucharistie



Allmächtiger Gott,
du hast der heiligen Märtyrin Barbara
die Kraft gegeben, bis in den Tod dir treu zu bleiben.
Im Vertrauen auf ihre Fürsprache bitten wir dich:
Steh uns bei in jeder Not und Gefahr
und stärke uns in der Todesstunde
mit dem Leib und Blut deines Sohnes,
unseres Herrn Jesus Christus,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.


Kathedrale von Laibach, Slowenien

Dienstag, 4. Dezember 2018

Barbara und die heilige Eucharistie

Barbara, Klosterkirche Heiligenkreuz


Die Heilige Barbara lebte in Nikordenien, in der Türkei. Sie hatte einen heidnischen Vater, war selbst aber bereits Christin. Der Vater wollte sie vom Christentum abbringen, sperrte sie in einen Turm und ließ sie streng bewachen. Der Legende nach wurde sie im Gefängnis auf wunderbare Weise durch die Hl. Eucharistie genährt. Da sie dem Drängen ihres Vaters, vom Christentum abzulassen, nicht nachgab, lieferte der eigene Vater seine Tochter schließlich an das Gericht aus. Angeblich wurde sie von ihrem eigenen Vater getötet. Ihr Gedenktag ist der 4. Dezember.

Barbara im Stephansdom

Tele-Kleinode in Heiligenkreuz (mit dem Glasfenster der hl. Barbara im Hintergrund)

Die hl. Barbara bringt dem hl. Stanislaus Kostka die Eucharistie



Allmächtiger Gott,
du hast der heiligen Märtyrin Barbara
die Kraft gegeben, bis in den Tod dir treu zu bleiben.
Im Vertrauen auf ihre Fürsprache bitten wir dich:
Steh uns bei in jeder Not und Gefahr
und stärke uns in der Todesstunde
mit dem Leib und Blut deines Sohnes,
unseres Herrn Jesus Christus,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.



Laß mich, Herr, nie wieder in den Niederungen des rein Irdischen verharren.
Gewähre mir, daß die göttliche Sonne – der eucharistische Christus – immerfort mein Leben in Licht tauche!
Daß mein Flug nicht eher ende, bis ich in Deinem Herzen Ruhe finde!
(Josefmaria Escriva de Balaguer)

Montag, 4. Dezember 2017

Die Nothelferin Barbara

vlnr: hl. Barbara, hl. Maria mit Kind, hl. Katharina, Stephansdom

Barbara, frühchristliche Märtyrin und Nothelferin. Das Martyrium Barbaras wird in der Zeit der Verfolgung des Kaisers Maximinus Daja in Nikomedia, dem heutigen Izmit in der Türkei, vermutet. Die romanhafte Legende berichtet, der heidnische Vater habe Barbara in einen Turm gesperrt, weil er auf seine bildschöne und verführerisch junge Tochter eifersüchtig war und sie am Heiraten hindern wollte. Während der Vater auf Reisen war, ließ Barbara sich taufen und wurde auf wunderbare Weise durch die Eucharistie gestärkt. Schließlich lieferte der Vater seine Tochter, die ihren Glauben nicht verleugnen wollte, dem Gericht aus, das Barbara nach grausamer Marterung zum Tod verurteilte. Die hl. Barbara ist eine populäre Heilige, die zu den vierzehn Nothelfern gezählt wird. Sie ist die vielverehrte Patronin der Bergleute. Zweige, die an ihrem Gedenktag als „Barbarazweige“ ins Wasser gestellt werden, blühen an Weihnachten und symbolisieren so das „Reis aus der Wurzel Jesse“, das zu Weihnachten besungen wird.
(Martyrologium Sancrucense)

Wiener Neustädter Altar im Frauenchor des Stephansdoms


O heilige Barbara, du edle Braut!
Dir sei Leib und Seele anvertraut
sowohl im Leben wie im Tod.
Komm mir zu Hilf in letzter Not
(Barbara bringt dem hl. Stanislaus die Eucharistie)

(R. Abeln, Die heilige Barbara, 76)

Wiener Neustädter Altar, ältester erhaltener Doppelflügelaltar Österreichs, um 1447

Dienstag, 7. November 2017

Willibrord von Friesland in Echternach

Willibrord von Friesland, Echternach



Willibrord von Friesland, Erzbischof und Glaubensbote. Willibrord wurde 658 in Northumbrien in England geboren, er war Schüler Wilfrids, des späteren Bonifatius. Mit 20 Jahren wurde er Mönch im irischen Kloster Rathmelsigi unter Abt Egbert, der ihn 690 mit Swidbert und weiteren zehn Gefährten nach Friesland sandte. Willibrord ließ sich von dem fränkischen Hausmeier Pippin ein Missionsgebiet zuweisen und holte sich von Papst Sergius I. die Vollmacht zur Glaubensverkündigung. 695 sandte ihn Pippin erneut nach Rom, wo der Papst Willibrord am 21. November zum Erzbischof der Friesen weihte und ihm den neuen Missionsnamen Klemens gab. Willibrord errichtete in Utrecht seine Bischofskirche. Um 700 gründete er mit Hilfe des fränkischen Adels das Kloster Echternach als Basis für die Mission. Mit dem Tod Pippins 714 brach die fränkische Herrschaft zusammen und damit auch die Mission in Friesland. Sie konnte erst um 719 wieder aufgenommen werden. Erzbischof Willibrord starb am 7. November 739 wahrscheinlich zu Echternach, wo er auch bestattet wurde.
(Martyrologium Sancrucense)





WILLKOMMEN!!




Statue des hl. Willibrord aus Eichenholz, 17.18. Jh., Echternach


Abgang zur Willibrordskrypta

Fatimasaltar in der Krypta


Marmorsarkophag des hl. Willibord, Krypta Echternach


Willibrord segnet eine Gruppe von Pilgern bei der Springprozession

 Heiliger Willibrord, dich ehrt die Kirche
als rastlosen Verkünder des heiligen Evangeliums.
Hilf uns, den Glauben zu bekennen und zu leben.

Erflehe der Kirche Heiligkeit,
den Getauften Einheit,
allen Menschen Frieden.
Sei unser Fürsprecher im Gebet.

Mit großem Vertrauen bitte ich für mich 
und die Meinen.

Heiliger Willibrord, du Helfer der leidenden Menschheit,
du Tröster der von Kummer Bedrückten,
tritt für uns ein, damit der Kelch des Leidens
an uns verübergehe und das Übel weiche. Amen.

(Mit Willibrord zu Christus, Pilgerbüchlein)

Flügelaltar des hl. Willibord, links Sebastian, rechts Barbara, um 1604, A. Stevens






Mittwoch, 25. Mai 2016

Tele-Kleinode aus der Stiftskirche Heiligenkreuz

Kreuzesikone über dem Altar zeigt die Auferstehung aus dem Grab
(Nachbildung von 1980, das Original datiert auf das Jahr 1138 und befindet sich
im Dom von Sarzana)

über dem Baldachin thront die Dreifaltigkeit, Stiftskirche Heiligenkreuz

hl. Katharina, hl. Barbara, hl. Ursula (verdeckt), hl. Lutgardi?

Kreuz des Baldachins

Ich weiß, ich gehör nicht hierher, aber ich wollte nicht bloß eines unter vielen sein!

Hl. Josef, Josefsaltar

Maria mit Kind, Marienaltar

Hl. Bernhard, Bernhardsaltar

Zwei schwache Gaben habe ich, o Herr,
den Leib und die Seele.
O könnte ich sie Dir doch ganz und gar
als Opfer des Lobes darbringen!
Gut wäre dies für mich;
weit ruhmvoller und ersprießlicher wäre es jedoch,
wenn ich mich Dir zum Opfer darbringen würde,
als wenn ich mir selbst überlassen bliebe, 
denn in mir ist meine Seele verwirrt.

(Traugott Ohse, Voll Güte bist du Herr, Beten mit Bernhard von Clairvaux, 24)

Hl. Benedikt, Benediktsaltar

Bildausschnitt, Aufnahme Mariens von 1696, J. M. Rottmayr


Büsten von Heiligen aus dem Zisterzienserorden, ihren Lobgesang mit dem der Mönche
der offene Mund deutet an, dass sich ihr Lobgesang mit dem der Mönche vereint


Mose mit den Gesetzestafeln, Chorgestühl

Bildausschnitt aus dem Chorgestühl, ein nicht allzu schweres Bildrätsel

Engel auf der Orgel
 
Dreifaltigkeitssäule im Stiftshof

Donnerstag, 13. November 2014

Reblogged: Marienerscheinung in Wien

Stanislaus Kostka Kapelle in Wien




Stanislaus Kostka, Jugendlicher und Novize. Stanislaus Kostka wurde am 28. Oktober 1550 zu Rostkow in Polen aus einer Adelsfamilie geboren. Von 1564 bis 1567 studierte er in Wien, dort wurde er von seiner Großmutter zum Eintritt in den Jesuitenorden ermuntert. Weil sein Vater aber alles daransetzte, dies zu verhindern, floh er in Verkleidung nach Augsburg und Dillingen, um sich mit Petrus Canisius zu treffen. Der schickte ihn weiter nach Rom, wo Stanislaus im Oktober 1567 vom General des Jesuitenordens, dem hl. Francisco de Borgia, als Novize aufgenommen wurde. Seine Frömmigkeit, besonders seine Liebe zur Gottesmutter, sowie sein heiteres Wesen gewannen ihm viele Herzen. Doch die Flucht hatte seine Körperkräfte geschwächt, sodass er am 15. August 1568 einem Wechselfieber erlag. Er war nur 17 Jahre alt geworden und wurde in der Kirche Sant´ Andrea al Quirinale bestattet. Stanislaus Kostka ist der zweite Patron von Polen, der Schutzpatron der studierenden Jugend und der Sterbenden. Er wird als Knabe im Jesuitengewand dargestellt.
(Martyrologium Sancrucense)


Sakristei
 



reblogged von Maria dich lieben: In der Christnacht 1566 erschien dem schwerkranken Stanislaus Kostka die Gottesmutter mit dem Jesuskind. In der Hand hielt sie die Regel der Jesuiten. Diese Erscheinung bestärkte Stanislaus in seiner Entscheidung, dem Jesuitenorden beizutreten.

"Als der hl. Stanislaus Kostka im Hause zur goldenen Schlange (1. Bez. Currentgasse an der Ecke zur Steindelgasse) wohnte, erkrankte er wegen des strengen Lebens, das er führte, im Dezember des Jahres 1566 so gefährlich, daß die Ärzte um sein Leben besorgt waren. Als Stanislaus nun mit den heiligen Sakramenten versehen zu werden wünschte, wollte der Eigentümer dieser Wohnung, der ein Protestant war, dieses nicht gestatten. In seiner Todesangst setzte der sterbenskranke fromme Jüngling sein ganzes Vertrauen auf Gott und auf die hl. Jungfrau und Märtyrin Barbara, der er sich schon ehemals in der Wiener Jesuitenkonviktskapelle verlobte. Es wurde nun von Zeugen beschworen, daß Stanislaus zur Nachtzeit auf seinem Krankenbette im Gebet ausgerufen hätte, er sehe die hl. Barbara und zwei Engel, die ihm sagten, er solle sich auf die Knie niederlassen. Als er dies im Bette vollführte, habe er sodann das göttliche Geheimnis zu sich genommen.
Noch ein anderer wunderbarer Vorfall ereignete sich in diesem Zimmer. Auf die Erscheinung der hl. Barbara erfolgte die der Mutter Gottes, die mit dem Jesuskinde auf den Armen sich dem kranken Stanislaus näherte, ihren göttlichen Sohn auf das Bett setzte und dem frommen Jüngling die tiefste Anbetung gönnte. Da Stanislaus bisher noch in seiner Standeswahl im Zweifel war, eröffnete ihm die Mutter Gottes den göttlichen Willen, daß er dem Jesuitenorden beitreten sollte."

Quelle: Die Sagen und Legenden der Stadt Wien, herausgegeben von Gustav Gugitz, Wien 1952, Nr. 67, S. 84f.