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Montag, 12. Oktober 2020

Maximilian von Pongau

 

Büste von Bischof Maximilian, Passauer Dom
 

Maximilian von Pongau, Bischof und Märtyrer. Maximilian ist der Name eines Heiligen, der zu Bischofshofen, das damals „Pongau“ hieß, begraben lag. Über seinem Grab wurde Anfang des 8. Jahrhunderts eine Kapelle errichtet. Seine Gebeine wurden 878 nach Altötting und vor 985 durch Bischof Pilgrim in den Dom von Passau übertragen. Um 990 wird er in einem Freisinger Missale „Märtyrer“, im 11. Jahrhundert in einem Salzburger Missale „Bischof“ genannt.
Erst die legendäre Lebensbeschreibung des 13. Jahrhunderts weiß, dass Maximilian aus Celeia, das ist das heutige Celje in Slowenien, stammte, Bischof in Lorch an der Enns war und um 284 als Märtyrer starb. Maximilian wird dargestellt als Bischof, er war bis 1971 Diözesanpatron von Linz. Sein Gedenktag ist der 12. Oktober.
(vgl. Martyrologium Sancrucense)


mit Reliquienschrein

Altar der Bistumspatrone, Valentin von Meran, Maximilian von Pongau, Konrad v. Parham
Passauer Dom St. Stephan



Dienstag, 21. April 2020

Gebet zum Bruder Konrad in Not und Bedrängnis

Statue von Konrad von Parzham im Kloster Altötting



Heiliger Bruder Konrad,
du Liebhaber der Armen und Bedrängten,
sei in Demut und Liebe von mir armen Erdenpilger gegrüßt!

Ich fasse großes Vertrauen zu dir, weil du ja in deinen Erdentagen
schon Tag für Tag armen und bedrängten Herzen Helfer und Tröster warst.
Diese deine Liebe zu den Armen ist aber heute, wo du im Himmel bist,
noch viel größer geworden, so daß ich fürwahr voll Zuversicht mich dir nahen kann.

So stehe ich denn vor dir und klage dir mein Elend und meine Not.
Ich weiß zwar, daß ich armer Mensch nicht würdig deiner Liebe bin,
aber schaue nicht auf meine Armseligkeit, sondern auf deine große Güte und erhöre mich!
Amen.


Ausstellung im Konradkloster (1)
Die Glasfenster in St. Konrad in Altötting
Am Grab des hl. Bruder Konrad von Parzham
Das glühende Gebet des hl. Konrad
Die Marienminne des hl. Konrad

Heute gedenkt die Kirche auch des hl. Anselm von Canterbury

Samstag, 21. April 2018

Konrad von Parzham - Ausstellung im Konradkloster (1)


Konrad von Parzham, Konradkloster, Altötting

Die Glasfenster in St. Konrad in Altötting
Am Grab des hl. Bruder Konrad von Parzham
Das glühende Gebet des hl. Konrad
Die Marienminne des hl. Konrad


Vom Kreuz lernen:

"Und das Mittel, das ich gebrauche, mich in der Demut und Sanftmut zu üben, ist kein anderes als das Kreuz.
Dieses ist mein Buch.
Nur ein Blick auf das Kreuz lehrt mich in jeder Gelegenheit, wie ich mich zu verhalten habe.
Da lerne ich Geduld und Demut, Sanftmut und jedes Kreuz mit Geduld zu ertragen.
Ja, es wird mir süß und leicht" (aus dem Brief des hl. Konrad von 1872)







 







Freitag, 21. April 2017

Die Glasfenster in der Klosterkirche St. Konrad in Altötting

Brunnen an der Klosterkirche St. Konrad (Grab des hl. Konrad)

1. Konrad als Schüler
Mit sechs Jahren begann für Johannes Birndorfer die Schulzeit. Eine halbe Stunde zu Fuß war er unterwegs, um nach Weng zu kommen. Eine Zeugin berichtet: Schon als Bub betete Hansl den Rosenkranz auf dem Schulweg und lud auch andere dazu ein, mit ihm zu beten.
Johannes Birndorfer hat in erstaunlicher Weise bereits als Kind zum Gebet gefunden. Es wird vom Rosenkranz berichtet, der erfahrungsgemäß den Kindern zu langatmig erscheint. (...)
Im Elternhaus hatte er den Zugang zum Beten gefunden. Ein Mann, der mehrere Jahre als Knecht auf dem Venushof der Birndorfers gearbeitet hat, beschreibt die Familie mit folgenden Worten: "Ja, eine solche Familie, so fromm und zurückgezogen und friedlich, gibt es keine mehr im ganzen Bezirk."

Schon den Knaben kennt man aus seinem Bestreben,
ob rein und recht seine Werke sind.

2. Der Weg in den Orden
Die Geschwister bedrängten ihn, den elterlichen Hof zu übernehmen. Johannes lehnte ab. Er selber schreibt später: "Es war Gottes Willen, ich musste alles verlassen, was mir lieb und teuer war, ich musste meinem Beruf nachkommen, ich konnte nicht anders." Johannes verzichtete auf sein Erbe.
Im September des Jahres 1849 läutete Johannes Birndorfer an der Klosterpforte mit der Bitte, in den Orden der Kapuziner aufgenommen zu werden. Mit den Ordensgewand wurde ihm ein neuer Name gegeben, fortan hieß er "Bruder Konrad". (...)
Am 4. Oktober 1852 legte er seine Ordensgelübde ab. Wenige Tage später wurde ihm die Aufgabe eines Pförtners im Kloster St. Anna in Altötting zugewiesen.


Vom Pfluge weg rief mich der Herr in sein Heiligtum

3. Der Diener seiner Brüder und Schwestern
Nach dem Tod Bruder Konrads berichtete der Hausarzt: "Oft war es mir vergönnt, den Diener Gottes mitten im Gedränge der Wallfahrer und Armen, die Speisen und Getränke heischten, zu bewundern, wie der kleine, gebeugte, stets gebrechlicher werdende Bruder seines mühevollen Amtes mit nie versiegender Güte, stauenerregender Geduld und unglaublicher Ausdauer waltete."
In seinen Vorsätzen des Noviziates schreibt der Heilige über seine Nächstenliebe zu den Brüdern der Ordensgemeinschaft: "(Ich) will mich recht bestreben, die Bruderliebe in mir und in anderen zu bewahren. Da will ich mich recht hüten, dass ich nie ein Wort rede, das wider die Liebe wäre. Die Fehler, Mängel und Schwachheiten will ich recht geduldig ertragen und will es, soviel es sein kann, mit dem Mantel der Liebe zudecken, wenn es anders nicht Pflicht ist, demjenigen  es zu entdecken, der dies abstellen kann." Einer seiner Mitbrüder bestätigte: "Obschon jährlich viele Tausende an die Pforte kamen, Menschen verschiedenster Art, rohe Handwerksburschen, freche Hausarme und dergleichen, habe ich in den vielen Jahren den Bruder Konrad nie zornig oder aufgeregt gesehen."

Das kommt alles wieder herein, was man den Armen gibt.
Von meiner Jugend an wuchs mit mir das Erbarmen.

4. Das Kreuz ist mein Buch
In einem der Briefe Bruder Konrads steht der Satz: "Das Kreuz ist mein Buch. Ein Blick auf das Kreuz lehrt mich bei jeder Gelegenheit, wie ich mich zu verhalten habe. Da lerne ich Geduld und Demut. Da lerne ich jedes Kreuz mit Geduld tragen, ja es wird mir süß und leicht."
Wo er an einem Kreuzbild vorüberkam, blieb er stehen, verneigte sich tief, küßte seine Fingerspitzen und berührte damit die Fußwunde des Erlösers.

Das Kreuz ist mein Buch.
Ein Blick auf das Kreuz lehrt mich Demut und Geduld.

5. Mit Maria Christus preisen
Beglückend für Bruder Konrad war es im Marienwallfahrtsort Altötting sein zu können. Als er zu Beginn seines Ordenslebens für kurze Zeit nach Burghausen geschickt wurde, bedauerte er diesen Weggang. Er schreibt: "Ich muß jetzt den Gnadenort Altötting verlassen, ich kann es Euch nicht verhehlen, daß es mich hart ankommt, diesen Gnadenort zu verlassen, wo so viele Tuasende herkommen, die Gottesmutter zu besuchen."
In seinen Vorsätzen während des Noviziates schreibt Bruder Konrad. "Ich will immer mich bestreben, eine innige Andacht zu Maria, der seligen Jungfrau (zu haben) und mich recht bestreben, ihren Tugenden nachzufolgen."
Tagtäglich besuchte Bruder Konrad die Heilige Kapelle Unserer Lieben Frau. Am frühen Morgen kam er, um bei der Meßfeier zu ministrieren, und während der Mittagspause, um versunken im Gebet vor dem Gnadenbild zu verweilen.

Alle Tage sing und sage Lob Mariäae, du, mein Mund

6. Getreu bis zum Tod
Auf den Tod erkrankt mußte sich Bruder Konrad am 18. April in der Krankenzelle Ruhe gönnen. Ohne jede Klage, ganz in sich gekehrt lag der Kranke auf seinem harten Lager, ruhig, zufrieden, schweigend, gesammelt und ganz gottergeben. Einem Bruder sagte er: "Ich rede jetzt nichts mehr, ich muß mich vorbereiten."
Am 21. April 1894 abends, während des samstäglichen Abendläutens schied Bruder Konrad von dieser Erde.

Wie Gott will!
Siehe, dein Heiland kommt, siehe sein Lohn kommt mit ihm.

Herr, allmächtiger Vater,
wir kommen zu dir in unseren Anliegen.
Jesus Christus hat uns ermutigt,
dich in unseren Nöten anzurufen.

Wir wissen sehr wohl um die Schwachheit unseres Glaubens
und die Geringfügigkeit unseres Vertrauens.
Wir verbinden uns deshalb am heutigen Tag
in besonderer Weise mit dem heiligen Bruder Konrad,
damit er mit uns bete.
So wie er an der Pforte jederzeit ein offenes Ohr hatte für die vielfältigen Anliegen,
so möge er auch jetzt unsere Bitten begleiten.

(empfehle Gott dein Anliegen...)

Heiliger Bruder Konrad, sei unser Fürsprecher, begleite unsere Bitten!

(Text: Novene mit Bruder Konrad, K. Kleiner) 


Donnerstag, 21. April 2016

Am Grab des hl. Bruder Konrad von Parzham


Im berühmten Wallfahrtsort Altötting steht in der Kapuzinerkirche Sankt Konrad (bis 1953 wurde sie Sankt Anna Kirche genannt) der Reliquienschrein des heiligen Bruder Konrad. 41 Jahre lang hat Bruder Konrad im Kloster nebenan den Dienst an der Pforte versehen. Am 21. April 1894 ist er gestorben, Papst Pius XI. hat am am 15. Juni 1930 selig und am 20. Mai 1934 heilig gesprochen.
Anlässlich der Seligsprechung wurden die Gebeine von Bruder Konrad in einem kostbaren Schrein unter dem Reliquienaltar aufbewahrt.

Das glühende Gebet des hl. Konrad




Die Gebeine des hl. Konrad befinden sich in dieser Metallfigur


Das Haupt des Heiligen ruht  mit Seide umhüllt und kostbar geschmückt neben der Figur


Am Samstag, den 21. April, nachmittags erfaßte ihn eine große Schwäche. Der Hausobere fragte den Schwerkranken: "Wollen Sie nicht die heilige Ölung und die Generalabsolution empfangen?" "Oich bitte darum", flehte Bruder Konrad. "So bereiten sie sich jetzt auf den Empfang der heiligen Ölung vor", beruhigte der Obere, "Bruder Konrad, Sie haben es ja immer ernst genommen mit der Erfüllung Ihrer Pflichten. Um 4 Uhr werde ich kommen zur Spendung der Krankensalbung." Erfreut flüstert der gute Bruder: "O Ja, recht gern will ich mich vorbereiten."
Nach Empfang der heiligen Krankensalbung und der Generalabsolution küßte Bruder Konrad mit Tränen in den Augen seinem Vorgesetzten die Hand: "Vergeltsgott, Pater Guardian!" Auf die Frage, ob er Angst habe vor dem Sterben, gab er zur Antwort: "Wie Gott will!" Innere Ruhe und tiefe Gottergebenheit verklärten sein Äußeres. Trotz großer Schmerzen bewahrte er seine unbesiegbare Geduld.
Ein kranker Mitbruder besuchte ihn und fragte: "Bruder Konrad, wie geht´s?" Leise belehrte ihn der Sterbenskranke: "Ich rede jetzt nichts mehr, ich muß mich vorbereiten für die Ewigkeit!" Er schloß seine Augen und schwieg.
Um 18.45 reichte ihm der Krankenwärter zum letzten Mal die vom Arzt verordnete Medizin und bemerkte: "Ich muß jetzt zum kranken Bruder Benjamnin." Bruder Konrad erwiderte: "Sie dürfen schon gehen, ich brauche Sie jetzt nimmer." Nach Aussage des Krankenwärters sprach er diese Worte bei vollem Bewußtsein, daß dieser nicht im geringsten daran dachte, der Tod stehe schon vor der Tür.
Nach im Sterben gtab Bruder Konrad einen Beweis für seine Gewissenhaftigkeit und Pflichttreue. Während die Klosterfamilie im Chor zum Nachtgebet versammelt war, läutete zweimal die Pfortenglocke, kurz nacheinander. In der Meinung, der stellvertretende Pförtner habe das Glockenzeichen überhört, nahm Bruder Konrad seine letzte Kraft zusammen, stand von seinem Krankenlager auf und schleppte sich zur Türe, um seinem gewohnten Dienste nachzukommen. Gerade kam ein Novize vorbei. Bruder Konrad hielt in der einen Hand einen Leuchter mit brennender Kerze, mit der anderen Hand suchte er sich am Türpfosten zu halten. Mit kraftloser Stimme rief er: "Bruder Deodat, Bruder Deodat!"
Den genauen Hergang schildert der Novize Christoph Bauer, der erst sechs Tage zuvor eingekleidet wurde: "Ich kam vom Chor der Kirche an der sog. Muttergotteszelle vorbei. Dort trat mir Bruder Konrad entgegen: in der einen Hand hielt der den Leuchter mit der brennenden Kerze, mit der anderen stützte er sich auf den Türpfosten. Sein Haupt war tief gebeugt. Auf meine Frage, wo wollen Sie denn hin? lallte er einige Worte und wäre zusammengesunken, wenn ich ihn nicht gleich in meine Arme aufgefangen hätte. Auf mein Rufen kamen noch mehrere Brüder und Patres herbei. Mit Hilfe einiger Brüder brachte ich den Schwerkranken auf sein Strohlager, wo er etwa nach sechs Minuten ruhig seine Seele aushauchte." Sein Antlitz zeigte ein verklärtes Lächeln.
Während ein Pater sofort mit den Sterbegebeten begann, läuteten von den Türmen Altöttings die Aveglocken. Eben hatte es sieben Uhr geschlagen. Als die Glocken verstummten, war Bruder Konrad selig verschieden. Über seinen Gesichtszügen lag ein tiefer Friede.
Merkwürdig im Jahr 1844 ließ sich Bruder Konrad in Obermünster zu Regensburg in die Bruderschaft "Zu Hilf und Trost der Sterbenden" aufnehmen und erhielt als Anbetungsstunde die Zeit von 19 bis 20 Uhr zugeteilt. Und in dieser Stunde starb er am 21. April 1894.
(G. Walser, der heilige Bruder Konrad 1818-1894, 132f)





V/A: Herr, erbarme Dich.
V/A: Christus, erbarme Dich.
V/A: Herr, erbarme Dich.
V: Christus, höre uns.
A: Christus, erhöre uns.
V: Gott Vater im Himmel.
A: erbarme dich unser
Gott Sohn, Erlöser der Welt
Gott Heiliger Geist
Heiliger dreifaltiger Gott
Heilige Maria
A: bitte für uns


Heiliger Bruder Konrad
Du Vorbild an Glauben und Gottvertrauen
Du Vorbild gotterfüllter Arbeit
Du Vorbild an Geduld und Güte
Du Vorbild an Demut und Bescheidenheit
Du Vorbild der Gottesliebe und des Gebetes
Du Meister der Kreuzesnachfolge
Du Beispiel an Gehorsam und vollkommener Armut
Du treuer Sohn des hl. Franziskus
Du großer Beter vor dem Herrn im hl. Altarsakrament
Du inniger Verehrer der Gottesmutter
Du Tröster der Bedrängten
Du Zuflucht in Not und Bedrängnis
Du Zuversicht der Armen und Kleinen
Du Wohltäter der Armen
Du väterlicher Freund der Kinder
Du Wundertäter an Kranken und Leidenden
Du Fürsprecher der Sünder
Du Helfer des Volkes
Du treuer Beschützer unseres Bistums

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt;
A: Herr, verschone uns.

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt;
A: Herr, erhöre uns.

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt;
A: Herr, erbarme dich.

V: Lasset uns beten:Gott, es ist dein Wille, dass den Gläubigen die Pforte zu deiner Barmherzigkeit offen stehe. Schenke uns auf die Fürsprache des heiligen Bruders Konrad deine Hilfe für Zeit und Ewigkeit. Darum bitten wir durch Christus unsern Herrn. Amen.
(Quelle: http://bruder-konrad.de/Verehrung/Litanei.php)

Dienstag, 21. April 2015

Das glühende Gebet des hl. Konrad von Parzham

Statue des hl. Konrad von Parzham in der Gnadenkapelle, Altötting

(Der Guardian) fand ihn (Br. Konrad) knieend, wie in Ekstase, in der Alexiuskapelle. Er sah, wie aus Bruder Konrads Mund feurige Kugeln zum Hochaltar schwebten. Versinnbildeten nicht jene Kugeln Bruder Konrads feurige Gebete, die bei Gott kostbar waren wie das allerfeinste Gold.
Ob durch goldene Kugeln sichtbar gemacht oder nicht: Jedes kindlich-demütige Gebet dringt durch die Wolken, ist beim himmlischen Vater wertvoller als alle Güter der Erde! (...)

Im Jahre 1862 besuchte ein 16-jähriger Gymnasiast, der spätere Redemptoristenbruder Nikolaus Hartwanger, die Gnadenkapelle. Bruder Konrad stand direkt vor ihm. "Auf einmal beobachtete ich", erinnert sich Nikolaus Hartwanger, "wie sich die Glut seiner inneren Andacht nach außen offenbarte: feurig glänzende Kugeln stiegen aus seinem Mund zum Gnadenbilde empor. Das sah ich mehrere Male."

(...) Eine unverheiratete Frau A. Br. hat eidlich ausgesagt: "Als ich einst in der Heiligen Kapelle betete, sah ich aus dem Mund des Bruders Konrad drei, ein andermal fünf goldene Kugeln zum Gnadenbild emporsteigen. Später, in den Jahren 1879 und 1880, hatte ich noch zwei Mal die nämliche Erscheinung. Die Kugeln waren feurig."

"In den achtziger Jahren", berichtete ein anderer Zeuge, "wohnte ich um 5 Uhr der hl. Messe in der Gnadenkapelle bei. Bruder Konrad ministrierte. Auf einmal verbreitete sich im Innern des Heiligtums eine außerordentliche Helle. Dann sah ich drei feurige Kugeln aus dem Mund des Bruders Konrad zum Gnadenbild emporsteigen. Alle Anwesenden sahen es auch und äußerten ein unwillkürliches Ah!"
(P. Schmidt, Bruder Konrad von Parzham, 45f)

Heiliger Bruder Konrad, sei unser Fürsprecher, begleite unsere Bitten!

Gnadenkapelle Altötting