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Donnerstag, 14. Mai 2020

Die hl. Corona als Fürsprecherin in der Coronakrise (28)

hl. Corona, um 1270, Straßburger Münster

Über die Lebensgeschichte der heiligen Corona und ihres Gefährten Viktor geben lateinische, griechische und koptische Quellen Auskunft, deren Berichte allerdings sehr stark voneinander abweichen. Einem Text zufolge, der von einem Diakon der Kirche in Antiochien im vierten Jahrhundert verfasst wurde, war Viktor ein christlicher Soldat aus Kleinasien, der in der Christenverfolgung unter Kaiser Mark Aurel im zweiten Jahrhundert angeklagt, gefoltert und schließlich enthauptet wurde. Corona, ebenfalls eine Christin, war dieser Quelle zufolge die erst sechzehnjährige Verlobte eines Kameraden, die Viktor aufsuchte (nach anderer Quelle war sie die Frau von Viktor), um ihm Mut zu machen und ihn zu trösten, und die daher ebenfalls ein schreckliches Martyrium erleiden musste: Ihre Füße wurden an zwei zur Erde gebeugte Palmen gefesselt, die sie beim Hochschnellen bei lebendigem Leib zerrissen. (Tagespost)
Die hl. Corona ist Patronin der Schatzgräber, gegen Seuchen, der Metzger, Schutz vor Viehseuchen und Hagel (vielleicht auch eine Eisheilige), für Geldangelegenheiten. Ihr Gedenktag ist der 14. Mai.

Litanei zur Heilige Corona, bitte für uns (fast ganz ernst)
dass wir uns nicht einschüchtern lassen durch angstmachende Berichterstattung
dass du den unzähligen Arbeitslosen und Verzweifelten hilfst
dass du denen hilfst, die der shutdown ruiniert hat und noch ruinieren wird
dass wir nicht alles glauben, was uns in den gleichgeschalteten Medien berichtet wird
dass auch die vielen Fachleute gehört werden, die man auf Youtube löscht
Patronin für Geldangelegenheiten, verschaffe den durch die Krise Geschädigten Recht

dass unsere Kirchen Orte des Gebetes bleiben und nicht wie keimfreie Operationssäle werden
dass wir uns bei der Anzahl der Gottesdienstbesucher nicht (zu sehr) verzählen
dass wir auch die im Blick haben, die sich hinter den Bänken verstecken (aus Angst, aus der Kirche gewiesen zu werden)
dass von den unzähligen Hygienevorschriften für die hl. Messe wenigstens einige in Erinnerung bleiben und Anwendung finden (z. B:  hier ein Video mit Anweisungen zum Kommunionempfang)
dass wir die Maske beim Kommunionempfang anheben und sie trotzdem nicht berühren, wie es vorgeschrieben ist, um sie nicht zu kontaminieren
Patronin der Schatzsucher, hilf uns neu Gott als die Mitte unseres Lebens zu finden
schenke den Regierungen und Bischofskonferenzen die Gnade der Verhältnismäßigkeit
Schützerin vor Viehseuchen, schütze uns vor dem Coronavirus

hilf uns bei Gott Verzeihung zu erlangen,
wenn wir zu Ostern die Kirchen den Gläubigen nicht verschlossen hatten
- und zuvor und danach -
wenn wir es ablehnen, zwangsgeimpft zu werden
wenn wir uns gegen den Entzug von Freiheitsrechten zur Wehr setzen
wenn wir keine Corona-App installieren
wenn wir unsere Gesundheit durch eine Maske schädigen
wenn wir die Maske in geschlossenen Räumen abnehmen (natürlich nur bei Atemnot)
wenn wir die nötige 1 (Wirtshaus) bis 2 (Kirche) Meter Distanz unterschritten haben.
wenn wir uns nicht für den Kirchenbesuch anmelden, aber trotzdem gehen wollen
wenn wir Gefallen am Aluhut finden
wenn wir uns schwer tun, unseren Ärger aufzuopfern

Samstag, 23. November 2019

Papst Clemens I.

Klemens von Rom, Straßburger Münster



Klemens war der dritte oder vierte Bischof von Rom. Irenäus schreibt um 185, Klemens habe noch die Apostel gesehen und mit eigenen Ohren ihre Predigt und Lehre gehört. Ob dieser Klemens der Mitarbeiter des Apostels Paulus war, der in Phil 4,3 genannt wird, ist nicht sicher, aber möglich. Berühmt wurde Klemens durch einen Brief, den er im Namen der Kirche von Rom an die Kirche von Korinth schrieb und der in einer Bibelhandschrift des 5. Jahrhunderts erhalten ist. Er kann als das früheste Zeugnis für das Autoritätsbewusstsein der römischen Kirche gelten. Klemens soll als Märtyrer gestorben sein, doch fehlen sichere Nachrichten.

„In Liebe hat der Herr uns angenommen.
Wegen der Liebe, die er zu uns trug, 
hat unser Herr Jesus Christus für uns sein Blut hingegeben nach Gottes Willen, 
sein Fleisch für unser Fleisch, sein Leben für unser Leben.“

„So wahr Gott lebt und so wahr der Herr Jesus Christus lebt und der Heilige Geist
 - das ist der Glaube und die Hoffnung der Auserwählten -:
Wer in steter Bereitwilligkeit unbeirrt die Satzungen und Gebote Gottes hält,
wird seinen Platz und Namen unter denen haben,
die durch Jesus Christus gerettet werden.
Durch ihn sei dem Vater die Ehre, immer und ewig. Amen.“ 

(Klemens von Rom, Brief an die Kirche von Korinth)


Clemens von Rom (in London)

In San Clemente, Kurzbiographie von Clemens

Am Grab des hl. Klemens von Rom

Straßburger Münster