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Dienstag, 4. August 2026

Laßt uns den Herrn besuchen! - Pfarrer von Ars

 

Heiliger Pfarrer von Ars, bitte für uns und für alle Priester
Kirche Zell an der Ybbs

Unser Herr, im Tabernakel verborgen, wartet darauf, daß wir mit unseren Bitten zu ihm kommen. Er ist gegenwärtig im Sakrament seiner Liebe, stets bereit, bei seinem Vater für die Sünder Fürsprache einzulegen.
Er ist hier, um uns zu trösten. Laßt uns ihn öfters besuchen!

Sooft wir uns für eine kleine viertel Stunde von unseren Beschäftigungen oder von so manchem nutzlosen Zeitvertreib freimachen, um zu ihm zu kommen, ihn zu bitten und ihn für die zugefügten Schmähungen zu trösten, bereiten wir ihm Freude. Wenn immer er reine Seelen in aufrichtiger Hingabe kommen sieht, lächelt er ihnen entgegen. Welche Seligkeit dürfen wir in der Gegenwart Gottes erfahren, wenn wir uns allein zu seinen Füßen vor dem heiligen Tabernakel einfinden!

Hört, meine Kinder, wenn ihr während der Nacht aufwacht, begebt euch schnell im Geiste vor den Tabernakel und sagt dem Herrn: "Mein Gott, hier bin ich! Ich komme, um Dich anzubeten, Dich zu loben und zu preisen, Dir zu danken, Dich zu lieben und Dir mit den Engeln Gesellschaft zu leisten!"...

Wenn wir Gott liebten, sähen wir immer vor unserem geistigen Auge diesen vergoldeten Tabernakel, dieses Haus des lieben Gottes. Erblicken wir unterwegs eine Kirche, so soll ihr Anblick unser Herz höher schlagen lassen.
Hätten wir die Augen der Engel und sähen unseren Herrn Jesus Christus gegenwärtig im Tabernakel, seinen Blick auf uns gerichtet, wie würden wir ihn lieben! Wir würden nicht mehr von ihm gehen, wir wollten immer zu seinen Füßen bleiben; es wäre ein Vorgeschmack des Himmels. Alles übrige bliebe uns schal. Aber merkt ihr, wie sehr uns noch der Glaube fehlt?

Sind wir vor dem heiligen Sakrament, so laßt uns, statt umherzusehen, unsere Augen schließen und unser Herz öffnen. Der liebe Gott wird das seine öffnen. Wir gehen zu ihm, er kommt zu uns, wir, um zu bitten, er, um zu schenken.

(Frossard, Ausgewählte Gedanken des heiligen Pfarrers von Ars, 62f) 

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich,
denn durch Dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

Tabernakel mit Anbetungsengeln in der Zeller Kirche

 

Zeller Kirche zum hl. Florian

Zeller Kirche, links Pfarrer von Ars, rechts Don Bosco

Statue des hl. Pfarrers von Ars in der Kerzenkapelle von Ars, ein Mann des Gebetes, (aus Sacerdotii nostri primordia, zum 100. Todestag des hl. Pfarrer von Ars, Johannes XXIII.)

Der Pfarrer von Ars mit Kardinal Newman im Oratorium von Manchester 

Im Haus des hl. Pfarrers von Ars

zum Abschluss des Priesterjahres beim Petersdom

Mosaik in der Basilika in Lisieux, Gebet für die Priester

Das Kirchlein des hl. Pfarrers von Ars

Am Grab des hl. Pfarrers von Ars

Die Herzkapelle in Ars

Der Kelch des hl. Pfarrers von Ars

Die Paramente des hl. Pfarrers von Ars


rechts Waidhofen/Ybbs, links Zeller Kirche

Montag, 21. April 2025

Da wurden ihre Augen aufgetan

 

Jesus mit Emmausjüngern, Tabernakel in Pottenstein,NÖ

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas 24

13 Am ersten Tag der Woche
waren zwei von den Jüngern Jesu
auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus,
das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist.
14 Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte.
15 Und es geschah:
Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten,
kam Jesus selbst hinzu und ging mit ihnen.
16 Doch ihre Augen waren gehalten,
sodass sie ihn nicht erkannten.
17 Er fragte sie: Was sind das für Dinge,
über die ihr auf eurem Weg miteinander redet?
Da blieben sie traurig stehen
18 und der eine von ihnen – er hieß Kléopas – antwortete ihm:
Bist du so fremd in Jerusalem,
dass du als Einziger nicht weißt,
was in diesen Tagen dort geschehen ist?
19 Er fragte sie: Was denn?
Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret.
Er war ein Prophet,
mächtig in Tat und Wort vor Gott und dem ganzen Volk.
20 Doch unsere Hohepriester und Führer
haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen.
21 Wir aber hatten gehofft,
dass er der sei, der Israel erlösen werde.
Und dazu ist heute schon der dritte Tag,
seitdem das alles geschehen ist.
22 Doch auch einige Frauen aus unserem Kreis
haben uns in große Aufregung versetzt.
Sie waren in der Frühe beim Grab,
23 fanden aber seinen Leichnam nicht.
Als sie zurückkamen,
erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen
und hätten gesagt, er lebe.
24 Einige von uns gingen dann zum Grab
und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten;
ihn selbst aber sahen sie nicht.
25 Da sagte er zu ihnen: Ihr Unverständigen,
deren Herz zu träge ist,
um alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben.
26 Musste nicht der Christus das erleiden
und so in seine Herrlichkeit gelangen?
27 Und er legte ihnen dar,
ausgehend von Mose und allen Propheten,
was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht.
28 So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren.
Jesus tat, als wolle er weitergehen,
29 aber sie drängten ihn
und sagten: Bleibe bei uns;
denn es wird Abend,
der Tag hat sich schon geneigt!
Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben.
30 Und es geschah:
Als er mit ihnen bei Tisch war,
nahm er das Brot,
sprach den Lobpreis,
brach es und gab es ihnen.
31 Da wurden ihre Augen aufgetan
und sie erkannten ihn;
und er entschwand ihren Blicken.
32 Und sie sagten zueinander:
Brannte nicht unser Herz in uns,
als er unterwegs mit uns redete
und uns den Sinn der Schriften eröffnete?
33 Noch in derselben Stunde brachen sie auf
und kehrten nach Jerusalem zurück
und sie fanden die Elf und die mit ihnen versammelt waren.
34 Diese sagten:
Der Herr ist wirklich auferstanden
und ist dem Simon erschienen.
35 Da erzählten auch sie,
was sie unterwegs erlebt
und wie sie ihn erkannt hatten,
als er das Brot brach.


Freitag, 11. Juni 2021

Jesus ist im heiligen Tabernakel


 

Seine Pfarreimitglieder belehrte der heilige Pfarrer vor allem mit dem Zeugnis seines Lebens. Durch sein Vorbild lernten die Gläubigen zu beten und für einen Besuch beim eucharistischen Jesus gern vor dem Tabernakel zu verharren.[12] „Es ist nicht nötig, viel zu sprechen, um gut zu beten“, erklärte ihnen der Pfarrer. „Man weiß, daß Jesus dort ist, im heiligen Tabernakel: Öffnen wir ihm unser Herz, freuen wir uns über seine heilige Gegenwart. Das ist das beste Gebet.“[13] Und er ermunterte sie: „Kommt zur Kommunion, meine Brüder, kommt zu Jesus. Kommt, um von ihm zu leben, damit ihr mit ihm leben könnt…“[14] „Es stimmt, daß ihr dessen nicht würdig seid, aber ihr habt es nötig!“[15] Diese Erziehung der Gläubigen zur eucharistischen Gegenwart und zum Kommunionempfang wurde besonders wirkkräftig, wenn die Gläubigen ihn das heilige Meßopfer zelebrieren sahen. Wer ihm beiwohnte, sagte, daß „es nicht möglich war, eine Gestalt zu finden, welche die Anbetung besser ausgedrückt hätte … Er betrachtete die Hostie liebevoll“.[16] „Alle guten Werke zusammen wiegen das Meßopfer nicht auf, denn sie sind Werke von Menschen, während die heilige Messe Werk Gottes ist“[17], sagte er. Er war überzeugt, daß von der Messe der ganze Eifer eines Priesterlebens abhängt: „Die Ursache der Erschlaffung des Priesters liegt darin, daß er bei der Messe nicht aufmerksam ist! Mein Gott, wie ist ein Priester zu beklagen, der so zelebriert, als ob er etwas Gewöhnliches täte!“[18] Und er hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, bei der Zelebration immer auch das eigene Leben aufzuopfern: „Wie gut tut ein Priester, wenn er Gott allmorgendlich sich selbst als Opfer darbringt!“[19]

aus dem SCHREIBEN VON PAPST BENEDIKT XVI. ZUM BEGINN DES PRIESTERJAHRES
ANLÄSSLICH DES 150. JAHRESTAGES DES "DIES NATALIS" VON JOHANNES MARIA VIANNEY, 16. Juni 2009

Mittwoch, 25. März 2020

40 x Verkündigung

Mir! hat sie es erzählt!

Verkündigung des Herrn
1 Glasfenster in Southwark Cathedral, London
2 Glasfenster der Ankündigung der Jungfrauengeburt durch Jesaja, Etheldreda´s Church, London
3 Tympanon der Marienkapelle, Würzburg, Ewiges Wort verwendet Sprachrohr als Rutsche
4 Glasfenster in Koekelberg, Brüssel
5 Verkündigungsaltar S. Ignazio, Rom
6 Verkündigungsrelief, S. Maria del Carmine, Brescia
7 Glasfenster S. Maria Maggiore, Triest
8 Glasfenster Ely Cathedral 
9 Mosaik, 6. Jh., Euphrasius Basilika, Porec
10 Glasfenster in ULF v. Chartres
11 Glasfenster in St. Ottilien
12 Glasfenster im Liebfrauendom, München
13 Musee d´arts, Brüssel
14 Fresko, S. Maria sopra Minerva, Rom
15 Glasfenster in der Franziskanerkirche in Pressburg
16 Dom von Orvieto
17 Maria am Gestade, Wien
18 Fresko, S. Maria in Trastevere, Rom
19 Glasfenster in All Saints, Cambridge
20 Kathedrale von Sevilla
21 Mosaik und Fresko im orthodoxen Nazareth
22 Kunsthistorisches Museum, auf Stein
23 neugotisches Altarretabel in der Kathedrale von Zagreb
24 Tympanon des Ericsdoms in Uppsala
25 Glasfenster in Saint Germain, Paris
26 Mosaik im Johannes Paul II. Heiligtum in Krakau
27 Relief im heiligen Haus im Loreto, Italien
28 Relief des Eingangstors, S. Maria Maggiore, Rom 
29 Fresko, griech. orthodoxe Dreifaltigkeitskirche, Wien
30 Verkündigungsmonstranz im Klemensmuseum, Maria am Gestade, Wien
31 Fresko in Silvesterkapelle in Santi Quattro Coronati, Rom
32 rumänisch-orthodoxe Kirche Knittelfeld, Österreich
33 Fresko in S. Zeno Maggiore, Steinrelief am Portal, Verona
34 Mosaik beim Portal v. Maria am Gestade, Wien
35 Glasfenster im Kölner Dom 
36 Fresko in der Kathedrale von Burgos
27 Taufstein von Johannes Paul II. in Wadowice, Polen
38 im Museum der Kathedrale von Burgos
39 Fresko in S. Maria infra Portas, Foligno


28 Der Engel trat bei ihr ein
und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete,
der Herr ist mit dir.
29 Sie erschrak über die Anrede
und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
30 Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria;
denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
31 Siehe, du wirst schwanger werden
und einen Sohn wirst du gebären;
dem sollst du den Namen Jesus geben.
32 Er wird groß sein
und Sohn des Höchsten genannt werden.
Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
33 Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen
und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
34 Maria sagte zu dem Engel:
Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
35 Der Engel antwortete ihr:
Heiliger Geist wird über dich kommen
und Kraft des Höchsten wird dich überschatten.
Deshalb wird auch das Kind heilig
und Sohn Gottes genannt werden.
36 Siehe, auch Elisabet, deine Verwandte,
hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen;
obwohl sie als unfruchtbar gilt,
ist sie schon im sechsten Monat.
37 Denn für Gott ist nichts unmöglich.
38 Da sagte Maria:
Siehe, ich bin die Magd des Herrn;
mir geschehe, wie du es gesagt hast.
Danach verließ sie der Engel.

Tabernakel mit Verkündigungsszene, Pfarrkirche zum hl. Nikolaus Pamhagen

Nun soll es wissen alle Welt:
Gekommen ist, der Leben bringt,
erschienen ist, der Rettung schafft
und aus des Feindes Joch uns löst.

Denn was Jesus einst verhieß,
ist in der Jungfrau jetzt erfüllt;
was Gabriel ihr kundgetan,
das wirkt in ihr des Höchsten Kraft. 

Empfangen hat Mariens Schoß
des Vaters Wort, den ew´gen Sohn;
ihn, den die ganze Welt nicht fasst,
umschließt und trägt der Jungfrau Leib. 

Zur Erde kam das Licht vom Licht,
verscheucht die Nacht, besiegt den Tod.
Kommt alle, glaubt und betet an
den Gott im Schoße einer Frau. 

Herr Jesus, dir sei Ruhm und Preis,
Gott, den die Jungfrau uns gebar,
Lob auch dem Vater und dem Geist
durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen. 
(Hymnus der Vesper)

Engel fangen das kostbare Blut Christi auf


Dienstag, 18. September 2018

Joseph von Copertino - Lehrmeister des Gebets

 


Der hl. Joseph von Copertino ist vor allem ein Lehrmeister des Gebets. Im Mittelpunkt seines Tagesablaufes stand die Feier der heiligen Messe, auf die lange Stunden der Anbetung vor dem Tabernakel folgten.
Gemäß der ureigenen franziskanischen Tradition fühlte er sich angezogen und berührt von den Geheimnissen der Menschwerdung und der Passion des Herrn. Er hat in tiefer Verbundenheit mit dem Heiligen Geist gelebt; er war ganz vom Heiligen Geist erfüllt, durch den er die Weisheit Gottes erkannte, um sie dann in eine einfache und allen verständliche Sprache zu übersetzen. Die Menschen, die ihm begegneten, hörten ihm gerne zu, weil er – so berichten seine Biographen – wie verwandelt war, wenn er von Gott sprach, obwohl er keine besonderen Sprachkenntnisse und eine unbeholfene Handschrift hatte.
(Johannes Paul II, 25. Oktober 2003)



Grab des hl. Joseph von Copertino in Osimo

Sonntag, 19. August 2018

... der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm.


Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (6,51-58)

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge:
51Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt.


52Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?
53Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.
54Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.
55Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank.
56Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm.
57Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.
58Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.

Tabernakel mit Einsetzung der Eucharistie, Maria am Gestade