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Donnerstag, 29. Januar 2026

Josef Freinademetz an seine Eltern

 

die Eltern des hl. Josef Freinadametz
 

Liebe Eltern!
In Eile ein paar Zeilen, um Euch zu informieren über meinen Zustand voller Gesundheit, Zufriedenheit und Freude im Herrn. Ich hoffe und ich bitte alle Tage den guten Gott, dass er sich würdigen möge, meinen guten Eltern beizustehen und sie zu trösten, die Ihr jetzt in Eurem Alter unter der Last verschiedener und recht schwerer Kreuze seufzt. Manchmal wäre ich ja gern bei Euch, um Euch das Kreuz zu erleichtern, wenigstens mit einem guten Wort.
Da das nicht möglich ist, bitte ich Euch, lieber Vater und Mutter, Hilfe, Trost und Kraft dort zu suchen, wo allein Ihr dies im Übermaß findet, d.h. im Herzen Jesu, zu Füßen der Schmerzensmutter und in der vollkommenen Erfüllung des göttlichen Willens. Dort findet Ihr die Geduld, die Ihr so nötig habt.

Ich bitte auch, ja, ich beschwöre euch, meine Brüder und Schwestern, bemüht Euch stets, die Eltern in ihren alten Tagen zu trösten mit Eurem Gebet und einem guten Verhalten, mit Geduld und kindlicher Liebe, denn davon hängt eure Ewigkeit ab, ob sie selig oder grenzenlos unglücklich ist. Mir zerreißt es das Herz in der Brust beim Gedanken, dass auch nur ein einziger aus unserer Familie sich mit einem schlechten Leben die Hölle erkaufen könnte. Die Zeit vergeht, der Tod kommt, sorgen wir vor, solange noch Zeit ist. Gott dienen und die Seele retten, alles andere hat keinen Wert.

Hier in China geht es mit der Mission hinreichend gut, der Herr fährt fort mit seinem Segen, in die Tausende gehen die Seelen, die wir vor der Hölle retten können. Doch groß sind die Leiden, die diese armen Neuchristen von Seiten der Heiden aushalten müssen. Sie werden beschimpft, verflucht, geschlagen, den Händen der Obrigkeit ausgeliefert, man zerstört ihre Häuser, legt Feuer daran und vieles andere, das diese Armen zu leiden haben. Manche von ihnen werden im Glauben schwach, aber der große Teil steht fest.
Doch all diese Verfolgungen sind auch eine Tortur und sogar ein Martyrium für das Herz eines armen Missionars, der seine Neuchristen mit Vaterliebe liebt. Ich erwähne gar nicht die vielen anderen Gefahren, die uns überall umgeben; zum Beispiel ist die Gegend, in der ich mich aufhalte, voll von Räubern und Mördern, die überall die Leute angreifen und ausrauben. Vor wenigen Tagen haben Diebe mitten in der Nacht ein Loch in das Haus gemacht, in dem ich schlief, und waren drauf und dran, Sachen unter meinem Bett zu rauben, als ich von ihrem Lärm erwachte und sofort die Christen um Hilfe rief. Es ging gut aus, die Diebe machten sich davon, und ich ging wieder zu Bett.

Wahrlich, welch schönes Leben ist das Leben des Missionars! Und doch würde ich nicht mit Eurem Kaiser in Wien tauschen.
Die zwei ganz besonderen Gnaden, die mir der Herr geschenkt hat und für die zu danken ich die ganze Ewigkeit hindurch nicht aufhören werde, sind, dass er mir die Gnade des Priestertums geschenkt hat und dass er mich zum Missionar gemacht hat.
Letztes Jahr haben sie uns zwei junge Missionare versetzt; jedoch kamen vier andere von Europa, und der Bischof hatte den Trost und die Vollmacht, am Fest der unbefleckten Empfängnis die beiden ältesten unserer chinesischen Seminaristen zu Priestern zu weihen.

Ich muss schließen, habe Dringendes zu tum. Tausend Grüße an alle, Verwandte und Bekannte.

Betet viel für Euren Giuseppe
China, den 5. Februar 1890

(Josef Freinademetz, Briefe an die Heimat, 95f)

s
Holzstatue des Josef Freinadametz im Elternhaus in Oies



Donnerstag, 28. Januar 2021

Josef Freinademetz

 

 

Josef Freinademetz wurde am 15. April 1852 in Oies, einem kleinen Weiler in den Südtiroler Dolomiten geboren. Von seiner Familie erbte er den einfachen, aber unerschütterlichen Glauben und unermüdlichen Fleiß.

Bereits während seiner Studienzeit im Priesterseminar der Diözese Brixen begann er über einen Einsatz in der Mission nachzudenken. Nach seiner Priesterweihe am 25 Juli 1875 erhielt er die Arbeitsbestimmung für Sankt Martin, nicht weit von seinem Geburtsort entfernt. Er gewann schnell die Herzen seiner Landsleute. Doch der Gedanke an die Mission ließ ihn nicht los, und schon zwei Jahre nach seiner Weihe setzte er sich mit Arnold Janssen in Steyl (Niederlande) in Verbindung, dem Gründer der "Gesellschaft des Göttlichen Wortes" (Steyler Missionare, SVD).

Mit der Erlaubnis seines Bischofs trat Josef Freinademetz im August 1878 in das Missionshaus in Steyl ein. Schon ein Jahr später, am 02. März 1879 erhielt er zusammen mit Johann Baptist Anzer das Missionskreuz und sie gingen als erste Missionare von Steyl auf den Weg übers Meer nach China. Zwei Jahre lang bereiteten sie sich in Hongkong auf ihren Einsatz in Süd-Shantung vor, wo damals 158 Getaufte unter 12 Millionen Einwohnern wohnten.

Die folgenden Jahre waren geprägt von langen und mühsamen Reisen, Überfällen und von zermürbender Arbeit beim Aufbau der ersten christlichen Gemeinden. Josef Freinademetz begriff schnell, wie wertvoll die Mitarbeit engagierter Laien für die Erstverkündigung war, vor allem in der Katechese. Deshalb legte er großen Wert auf deren Fortbildung und erstellte ein katechetisches Handbuch in Chinesisch. Daneben widmete er sich der spirituellen Begleitung und Weiterbildung der chinesischen Priester sowie der anderen Missionare. Sein ganzes Leben war geprägt von dem Bemühen, ein Chinese unter Chinesen zu werden. So schrieb er an seine Verwandten: »Ich liebe China und die Chinesen; hier möchte ich sterben und bei ihnen begraben werden«.

1898 forderten der rastlose Einsatz und die vielen Entbehrungen ihren Tribut. Eine Kehlkopferkrankung und der Beginn der Tuberkulose zwangen Josef Freinademetz, eine Ruhepause einzulegen. Der Bischof und die Mitbrüder drängten ihn zu einem Aufenthalt in Japan in der Hoffnung auf vollständige Wiederherstellung seiner Gesundheit. Er kehrte erholt, aber nicht vollständig geheilt, nach China zurück.

1907 kam es zu einer Typhusepidemie. Josef Freinademetz half unermüdlich und steckte sich mit der Krankheit an. Geschwächt kehrte er nach Taikia, dem Bischofssitz, zurück. Dort verstarb er am 28. Januar 1908. Man beerdigte ihn unter der 12. Station des Kreuzweges. Sein Grab wurde schnell zu einem Ort der Verehrung und der Wallfahrt für die Christen.

Josef Freinademetz wurde am 19. Oktober 1975 selig, und am 5. Oktober 2003 zusammen mit dem Steyler Ordensgründer Arnold Janssen durch Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen.
(steylereu)

Am Geburtsort des sel Josef Freinademetz

 

Josef Freinademetz als junger Kleriker

Gestern gedachte die Kirche des hl. Thomas von Aquin.

Der Reliquienschrein des hl. Thomas in Toulouse

Thomas von Aquin in Znaim 

Thomas und Maria in S. Maria sopra Minerva, Rom

Thomas auf der Lateranbasilika

Thomas in Neapel (S. Domenico Maggiore)

Thomas von Aquin in Wien

Thomas von Aquin und die hl. Eucharistie - Bologna

Noch mal Toulouse (Fresko, Statue und Detail des Reliquienschreins)

Thomas von Aquin - Bologna

Thomas von Aquin - betend Theologie betreiben (St Dominic´s Prior, London) 

Statue in Basilika Cateriniana di San Domenico (Hymnus Auge des Adlers)

 

Blick vom Geburtshaus des Josef Freinademetz

Dienstag, 28. Januar 2020

Unterwegs zu Josef Freinadametz - ich will auch im Himmel ein Chinese sein

20. Mai, vom Grödnertal nach St. Leonhard / Oies
 


Unterwegs zum Geburtshaus des hl. Josef Freinademetz, Oies, Südtirol


Josef Freinademetz, Missionar in China. Der heilige Josef Freinademetz wurde am 15. April 1852 in Abtei im Südtiroler Gadertal geboren, seit 1875 war er Priester der Steyler Missionare.
1979 wurde er von Arnold Janssen nach China gesandt, wo er die Südschantung-Mission mitbegründete. Unter Leiden und Verfolgungen wirkte Josef Freinademetz unermüdlich für die Verkündigung des Gotteswortes. Besonders war er für die Heranbildung eines einheimischen Klerus tätig.
Josef Freinademetz identifizierte sich mit den Chinesen so, dass er sagen konnte: „Ich will auch im Himmel ein Chinese sein.“ Nach einem heldenhaften Leben starb der Missionar am 28. Jänner 1908 an Typhus in Taikiachwang in der Provinz Schantung.
Am 1975 erfolgte die Seligsprechung durch Paul VI., Johannes Paul II. nahm den Südtiroler Missionar 2003 in den Kanon der Heiligen der Kirche auf.
(Martyrologium Sancrucense)

 Sendungs-Altar der Steyler Missionare in Mödling

 Kapelle und Pilgerhaus

„Betrachten wir das Leben als das, was es ist: eine Aussaat für die Ewigkeit. Wie wir säen, werden wir ernten.“ Diese gläubige Überzeugung vermittelt er den Menschen seiner Umgebung. Seinem Bruder schreibt er: „Ach, dass doch alle unsere Brüder und Schwestern glücklich zu der Pforte des Himmels gelangen mögen, ohne verloren zu gehen in der Sünde und in der Verweltlichung. Ich bitte jeden Tag den Herrn, uns allen eine so schöne Gnade zu schenken.“
„Seine Chinesen“: 1881 gab es im Vikariat Süd-Shantung 158 Christen, 26 Jahre später waren es 40.000 Getaufte und 40.000 Katechumenen.
(vision2000)



Hl. Josef Freinademetz, bitte für uns!


Geburtshaus des hl. Josef Freinademetz, Oies


Heute gedenkt die Kirche auch des hl. Thomas von Aquin

Der Reliquienschrein des hl. Thomas in Toulouse

Thomas von Aquin in Znaim 

Thomas und Maria in S. Maria sopra Minerva, Rom

Thomas auf der Lateranbasilika

Thomas in Neapel (S. Domenico Maggiore)

Thomas von Aquin in Wien

Thomas von Aquin und die hl. Eucharistie - Bologna

Noch mal Toulouse (Fresko, Statue und Detail des Reliquienschreins)

Thomas von Aquin - Bologna

Thomas von Aquin - betend Theologie betreiben (St Dominic´s Prior, London) 

Statue in Basilika Cateriniana di San Domenico (Hymnus Auge des Adlers)


und des Begründers des abendländischen Kaisertums, Karls des Großen.

Sonntag, 15. Januar 2017

Arnold Janssen - Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch

 


Arnold Janssen, Gründer der Gesellschaft des Göttlichen Wortes. Der heilige Arnold Janssen wurde am 5. November 1837 zu Goch am Niederrhein geboren; 1861 wurde er Priester der Diözese Münster. Janssen war von apostolischem Geist und hatte nur eines im Sinn: Das Evangelium muss bis an die Grenzen der Erde getragen werden. Gegen viele Widerstände errichtete Arnold Janssen 1875 das Missionshaus Sankt Michael im niederländischen Steyl an der Maas, das Mutterhaus der „Societas Verbi Divini – Gesellschaft des Göttlichen Wortes“, kurz SVD. 1889 folgte die Gründung der Steyler Missionsschwestern. Da Janssen wusste, dass sein Missionswerk nur Erfolg haben konnte, wenn es vom Gebet getragen werde, gründete er 1896 die Steyler Anbetungsschwestern. Janssen rief mehrere Gymnasien und Priesterseminare in Deutschland und Österreich für den Nachwuchs seiner Gesellschaft ins Leben, schon bald setzte eine große Blüte von Berufungen ein, die in tiefer katholischer Frömmigkeit auf ihre Missionsarbeit vorbereitet wurden. Die „Steyler Missionare“ entsandten Glaubensboten in die ganze Welt. Eine Missionsdruckerei, die besonders religiöses Volksschrifttum pflegte, schuf die finanzielle Grundlage für Janssens Werk, war aber für Janssen in erster Linie ein Mittel des Apostolates im eigenen Land. Er starb am 15. Jänner 1909 in Steyl. Paul VI. sprach Arold Janssen 1975 selig, die Heiligsprechung fand am 5. Oktober 2003 statt.
(Martyrologium Sancrucense)

Arnold Janssen, Josef Freinademetz, Helena Stollenwerk und Hendrina Stemans
Sendungsaltar, Heilig-Geist-Kirche, Mödling


Die dritte Szene zeigt, wie die Lebens- und Sendungsgeschichte mit Jesus konkret wird: Der Heilige Arnold Janssen (1837-1909) gründete drei Ordensgemeinschaften, durch die das Wort Gottes zu all den Menschen kommen sollte, die es noch nicht kannten. Das Bild zeigt den ersten Steyler Missionar, den Heiligen Josef Freinademetz (1852-1908) und die beiden Mitgründerinnen der beiden Steyler Frauen-Kongregationen, die Seligen Helena Stollenwerk und Hendrina Stenmans.
Das Bild erinnert im Aufbau an die Szene rechts oben, an die Sammlung und Sendung der Jünger durch Jesus. Arnold Janssen wiederholt abgeschwächt die Geste Jesu.
Quelle

Mission ist die Mitarbeit mit Gott in unserer Welt. Der Heilige Josef Freinademetz sagte das so: „Der göttliche gute Hirte hat mich in seiner Güte eingeladen, mit Ihm hinauszugehen in die Wüste, um ihm zu helfen bei der Suche nach den verirrten Schafen“ (11.8.1878).
 
Allmächtiger, ewiger Gott,

durch dein fleischgewordenes Wort

schenkst du den Menschen die Versöhnung.

Gib auf die Fürsprache des heiligen Arnold Janssen,

dass alle Völker durch das Licht des Wortes

und den Geist der Gnade

befreit werden von der Finsternis der Sünde

und so den Weg zum Heil finden.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Sendungsaltar in der Heilig-Geist-Kirche in St. Gabriel (Mödling)

Sendungsaltar, Heilig-Geist-Kirche, St. Gabriel, Mödling



Aus den Schriften des heiligen Arnold Janssen
(De fine et institutione Societatis Verbi Divini.. VERBUM 8, 1966, 405-409)

Ursprung der Missionstätigkeit aus der Sendung des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Den Namen "Göttliches Wort", wie er im Titel unserer Gesellschaft steht, verstehen wir zunächst vom Wort des Vaters, dem göttlichen Sohn, sodann vom Wort des Sohnes, der Frohbotschaft Christi. 

Daher sind wir berufen zur besonderen Verehrung des ewigen Sohnes. Hierbei sollen die Mitbrüder häufig erwägen: Jesus Christus, der Sohn des ewigen Vaters, ist unser Bruder und unsere Speise geworden. So lehrte er uns Liebe und Demut. In ihm sehen wir den ersten und höchsten Apostel, Priester und Seelenhirt; er ist Lamm und Löwe, Knecht und doch Sohn des Vaters. Ein Wanderer auf Erden, lehrt, mahnt und heilt er die Menschen und öffnet ihnen durch seine Lehre und sein Kreuz den Weg des Heiles. In der Betrachtung seines heiligen Lebens mögen die Mitbrüder eindringen in das Heiligtum seines Herzens, seine Tugenden in seinem irdischen, eucharistischen und mystischen Leben bewundern und anbeten und, so gut sie es vermögen, nachahmen.

Unter den wunderbaren Werken, die Christus vollbracht hat, ragen drei hervor: die Erlösung der Welt, die Gründung der Kirche, die Sendung des Geistes. Der Geist aber vollendet das Werk Christi. Er macht nämlich die Kirche lebendig als Lehrerin der Wahrheit und Spenderin des Lebens, besonders in den Sakramenten als den Quellen des Heiles. Die Menschen heilt er von ihren Sünden und macht sie gottförmig. Er ist der grosse Vater der Liebe, in dem Gott sich selbst und die Welt liebt, durch den die Liebe Gottes ausgegossen ist in unsere Herzen, den der Vater und der Sohn als Zeugen ihrer Liebe uns in Gnaden schicken wollen. Ihn wollen auch wir in Jesus und mit Jesus und seinem Vater lieben. 

Unsere Liebe zeigen wir darin am besten, dass wir uns in freier Verfügung in seine Hand geben, und zwar nicht nur in eifriger apostolischer Arbeit, sondern auch durch ein Leben in Nüchternheit, Rechtschaffenheit und Frömmigkeit, indem wir uns gehorsam vom Antrieb seiner Gnade leiten lassen.
Wenn wir auch der zweiten und dritten Person in der Gottheit eine besondere Verehrung erweisen, so dürfen wir deshalb weder die erste Person noch das Geheimnis der ganzen Heiligsten Dreifaltigkeit vernachlässigen; ist doch der Vater der Liebesursprung der beiden anderen Personen und der beste und liebenswürdigste aller Väter. Ihn müssen wir anbeten, lieben und verehren, sein Reich der Liebe verbreiten und über die ganze Erde hin die Zah1 seiner Kinder zu vermehren suchen. Bei der Verehrung des Wortes Gottes aber müssen wir dahin wirken, dass der katholische Glaube und die christlichen Tugenden gefördert werden und die Macht der Sünde, soweit wir es vermögen, gebrochen wird.
Soweit es an uns liegt, wollen wir für unsere missionarische Tätigkeit jene Länder wählen, in denen die reichste Frucht erwartet werden kann oder in die uns die göttliche Vorsehung zu rufen scheint. Zunächst gelte unsere Arbeit der Bekehrung der Heiden, der Irrgläubigen und Ungläubigen; dies soll der erste Zweck unserer Gesellschaft sein und bleiben, soweit die göttliche Vorsehung es gestatten will. Aber bei all dem soll uns die Bekehrung der Heiden am meisten am Herzen liegen. Daher müssen wir mit grossem Eifer arbeiten, dass sie den Vater erkennen und Jesus Christus und den Heiligen Geist, die er gesandt hat.