In jener Zeit sprach Jesus zu den Jüngern:
44 Mit dem Himmelreich
ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war.
Ein Mann entdeckte ihn
und grub ihn wieder ein.Und in seiner Freude ging er hin,
verkaufte alles, was er besaß,
und kaufte den Acker. (Mt 13,44)
(aus dem Evangelium vom Sonntag der 17. Woche im Jahreskreis, Lesejahr A)
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| Detail aus einem Bild mit Gleichnissen Jesu, Schatz der im Acker vergraben wird, im Kreuzgang des Franziskanerklosters Maria Lankowitz, |
Der im Acker verborgene Schatz ist die Sehnsucht nach dem Himmel;
der Acker aber, in dem der Schatz verborgen liegt, ist das zuchtvolle Leben, das diesem Eifer für das Himmlische entspricht.
Wenn ein Mensch diesen Schatz findet, verbirgt er ihn, um ihn zu bewahren.
.... Im gegenwärtigen Leben sind wir nämlich gleichsam auf dem Pilgerweg in die Heimat. Die bösen Geister lauern wir Räuber am Weg in der Absicht, diejenigen auszurauben, die den Schatz auf dem Weg vor sich hertragen.
Ich meine damit nicht, dass unsere Mitmenschen unsere Werke nicht sehen sollten, sondern dass wir keinerlei menschliches Lob für unsere Taten suchen sollen. (Gregor der Große)
(Thomas von Aquin, Catena Aurea, Hrsg Schlosser, Kolbinger; 253)
Schatz im Acker
Glasfenster in St Mary Abbots, London
Heute gedenkt die Kirche der heiligen Großeltern Jesu Joachim und Anna:
Joachim und Anna in der Linzer Minoritenkirche
Glasfenster der hl. Großeltern Jesu in Notre Dame du Sablon, Brüssel
Die Geburt Mariens nach dem apokryphen Jakobusevangelium (St. Quen, Rouen)

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