Posts mit dem Label Dreifaltigkeit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Dreifaltigkeit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 31. Mai 2026

Gebet zur Dreifaltigkeit für die geistlichen Berufungen (Johannes Paul II.)

 

Heiligste Dreifaltigkeit, erbarme Dich unser!

Der „Gnadenstuhl“ ist eine ikonographische Form der Darstellung der Heiligen Dreifaltigkeit: Gottvater hält den gekreuzigten Christus vor sich oder trägt ihn auf seinem Schoß, während zwischen ihnen die Taube des Heiligen Geistes erscheint. Diese Bildform wurde besonders im Spätmittelalter beliebt, weil sie die Einheit der Dreifaltigkeit und zugleich das Erlösungswerk Christi veranschaulicht.

Im Veitsdom befindet sich ein großes Chorfenster, das zwischen 1946 und 1948 nach Entwürfen des tschechischen Künstlers Max Švabinský geschaffen wurde. Im Zentrum dieses Fensters ist die Heilige Dreifaltigkeit als Gnadenstuhl dargestellt. Unter der Dreifaltigkeit erscheinen die vier Evangelisten. Die benachbarten Fenster zeigen die Gottesmutter sowie wichtige böhmische Heilige.

Interessant ist, dass dieses Fenster nicht aus der mittelalterlichen Bauzeit stammt. Die ursprünglichen gotischen Glasfenster des Doms gingen bis auf wenige Fragmente verloren. Die heute sichtbaren Glasfenster entstanden überwiegend zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert im Zuge der Vollendung und Restaurierung des Doms. (chatgpt)


Selige und seligmachende Heiligste Dreifaltigkeit, mache deine Söhne und Töchter selig, die du berufen hast, die Größe deiner Liebe, deiner barmherzigen Güte und deiner Schönheit zu bekennen.

Heiliger Vater
, heilige die Söhne und Töchter, die sich um der Ehre deines Namens willen dir geweiht haben. Begleite sie mit deiner Macht, damit sie bezeugen können, dass du der Ursprung von allem bist, die einzige Quelle der Liebe und der Freiheit. Wir danken dir für das Geschenk des geweihten Lebens, das im Glauben dich sucht und in seiner universalen Sendung alle einlädt, den Weg zu dir zu gehen.

Erlöser Jesus Christus
, menschgewordenes Wort, wie du deine Lebensform jenen anvertraut hast, die du gerufen hast, so ziehe weiterhin Menschen zu dir, die für die Menschheit unserer Zeit Hüter der Barmherzigkeit, Vorboten deiner Wiederkunft, lebendiges Zeichen der Güter der künftigen Auferstehung sein sollen. Keine Bedrängnis trenne sie von dir und von deiner Liebe!

Heiliger Geist
, in die Herzen ausgegossene Liebe, die du Geist und Sinn, Gnade und Inspiration schenkst, ewige Lebensquelle, die du durch die zahlreichen Charismen die Sendung Christi vollendest, wir bitten dich für alle Personen des geweihten Lebens. Erfülle ihr Herz mit der innigen Gewissheit, dazu auserwählt worden zu sein, um zu lieben, zu loben und zu dienen. Lab sie deine Freundschaft kosten, erfülle sie mit deiner Freude und mit deinem Trost, hilf ihnen, Momente der Schwierigkeit zu überwinden und nach dem Fall in Vertrauen wieder aufzustehen, mache sie zum Spiegel der göttlichen Schönheit. Gib ihnen den Mut, sich den Herausforderungen unserer Zeit zu stellen, und die Gnade, den Menschen die Güte und Menschenfreundlichkeit unseres Retters Jesus Christus zu bringen (vgl. Tit 3,4).

 Anrufung der Jungfrau Maria

112. Maria, Sinnbild der Kirche, Braut ohne Falte und Makel, die, indem sie dich nachahmt, »jungfräulich einen unversehrten Glauben, eine feste Hoffnung und eine aufrichtige Liebe bewahrt«, stehe den Personen des geweihten Lebens in ihrem Streben nach der ewigen und einzigen Seligkeit bei.

Dir, Jungfrau der Heimsuchung, vertrauen wir sie an, damit sie auf die Nöte der Menschen einzugehen verstehen, um ihnen Hilfe, vor allem aber Jesus zu bringen. Lehre sie die Wunder zu verkündigen, die der Herr in der Welt vollbringt, damit alle Völker seinen Namen rühmen. Stehe ihnen bei in ihrer Arbeit für die Armen, die Hungernden, die Hoffnungslosen, die Geringsten und für alle, die mit aufrichtigem Herzen deinen Sohn suchen. An dich, Mutter, die du die geistliche und apostolische Erneuerung deiner Söhne und Töchter in der Antwort der Liebe und der Ganzhingabe an Christus willst, wenden wir uns vertrauensvoll mit unserem Gebet.

Du, die du bereit im Gehorsam, mutig in der Armut, empfangsbereit in der fruchtbaren Jungfräulichkeit den Willen des Vaters erfüllt hast, erwirke von deinem göttlichen Sohn, dass alle, die die Gabe empfangen haben, ihm im geweihten Leben zu folgen, von ihm mit einer verklärten Existenz Zeugnis geben können, indem sie mit allen anderen Brüdern und Schwestern voll Freude auf die himmlische Heimat und auf das nie erlöschende Licht zugehen.

Wir bitten Dich darum, dass der höchste Herr aller Dinge, Vater, Sohn und Heiliger Geist, in allen und in allem verherrlicht, gepriesen und geliebt werde.
(Johannes Paul II., vita consecrata)

Dreifaltigkeitsdarstellung eines Gnadenstuhls im Prager Veitsdom

Das Kreuzzeichen umfaßt dein ganzes Wesen

 

Dreifaltigkeitsdeckenfresko in der Stiftskirche St. Paul im Lavanttal

DREIFALTIGKEITSSONNTAG

BENEDIKT XVI., ANGELUS

Petersplatz, Sonntag, 30. Mai 2010

Liebe Brüder und Schwestern!

Nach der Osterzeit, die am vergangenen Sonntag mit dem Pfingstfest ihren Abschluß gefunden hat, ist die Liturgie zum »Jahreskreis« zurückgekehrt. Dies will aber nicht heißen, daß der Einsatz der Christen geringer werden darf. Im Gegenteil: Wir sind durch die Sakramente in das göttliche Leben eingetreten und so tagtäglich aufgerufen, für das Wirken der Gnade offen zu sein, um in der Liebe zu Gott und zum Nächsten voranzuschreiten. Der heutige Dreifaltigkeitssonntag faßt in gewissem Sinne die Offenbarung Gottes zusammen, die sich in den österlichen Geheimnissen ereignet hat: Tod und Auferstehung Christi, seine Himmelfahrt zur Rechten des Vaters und die Ausgießung des Heiliges Geistes. Der Geist und die Sprache des Menschen reichen nicht aus, um die zwischen dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist bestehende Beziehung zu erklären, und dennoch haben die Kirchenväter versucht, das Geheimnis des dreieinigen Gottes zu veranschaulichen, indem sie es in ihrem eigenen Dasein mit tiefem Glauben gelebt haben.

Die göttliche Dreifaltigkeit nämlich nimmt in uns Wohnstatt am Tag der Taufe: »Ich taufe dich« – sagt der geweihte Diener Gottes – »im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.« Des Namens Gottes, in dem wir getauft sind, gedenken wir jedesmal, wenn wir uns bekreuzigen.

Der Theologe Romano Guardini merkt zum Kreuzzeichen an: »Wir machen es vor dem Beten, damit es uns ordne und sammle, Gedanken und Herz und Willen in Gott fasse. Nach dem Gebet, damit in uns bleibe, was Gott uns geschenkt hat… Dann umfaßt es dein ganzes Wesen, Gestalt und Seele… Alles wird darin gestärkt, gezeichnet, geweiht, in der Kraft Christi, im Namen des dreieinigen Gottes« (Vom Geist der Liturgie, Freiburg 1918; Ostfildern-Paderborn 2007).

Im Kreuzzeichen und im Namen des lebendigen Gottes ist daher die Verkündigung enthalten, die den Glauben erweckt und das Gebet beseelt. Und wie Jesus es im Evangelium den Aposteln verheißt: »Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen« (Joh 16,13), so geschieht dies in der sonntäglichen Liturgie, wenn die Priester von Woche zu Woche das Brot des Wortes und der Eucharistie austeilen.
Auch der hl. Pfarrer von Ars rief dies seinen Gläubigen in Erinnerung: »Wer hat Eure Seele – so sagte er – beim ersten Eintritt in das Leben aufgenommen? Der Priester. Wer nährt sie, um ihr die Kraft zu geben, ihre Pilgerschaft zu vollenden? Der Priester. Wer wird sie darauf vorbereiten, vor Gott zu erscheinen, indem er sie zum letzten Mal im Blut Jesu Christi wäscht? Der Priester, immer der Priester« (Schreiben zum Beginn des Priester-Jahres; 26.6.2009).

Liebe Freunde, machen wir uns das Gebet des hl. Hilarius von Poitiers zu eigen: »Bewahre … unversehrt diese Ehrfurcht meines Glaubens; und bis zum Scheiden meines Geistes gib mir diese Bekundung meines Wissens, daß ich immer festhalte, was ich in der Glaubensregel bei meiner Wiedergeburt feierlich bekannte, als ich getauft wurde im Vater und Sohn und Heiligen Geist« (De Trinitate, XII, 57, CCL 62/A, 627).
Wir rufen zur seligen Jungfrau Maria, dem ersten Geschöpf, in dem die Heiligste Dreifaltigkeit ganz ihre Wohnstatt genommen hat, und bitten um ihren Schutz, um unsere Pilgerschaft auf Erden gut fortzusetzen.

Stiftskirche St. Paul im Lavanttal

Freitag, 22. August 2025

Rosenkranzkönigin

 

Hochaltar von Veit Stoß, 1489


 

"Du Königin vom heiligen Rosenkranz": Papst Leo XIII. ließ diese Anrufung im Jahr 1883 in die lauretanische Litanei einfügen. Viele, gerade auch jüngere Menschen, haben Schwierigkeiten mit dem Titel "Königin". Ist dies ein Begriff, mit dem man in unserer Zeit nichts Rechtes anzufangen weiß?

Ein Blick in die Bibel kann uns hier weiterhelfen. Da heißt es: "Wer siegt, der darf mit mir auf meinem Thron sitzen…" (Offb 3,21). Wer Jesus die Treue gehalten hat, der darf mit ihm herrschen. Und das dürfen wir doch besonders von Maria annehmen. Wie herrscht Maria? Indem sie uns zu Jesus und seinem Wort hinführt – durch ihre Fürbitte. Es ist, als ob uns die Rosenkranzkönigin immer wieder daran erinnert: "Was er euch sagt, das tut!" (Joh 2,5).

Und hier stehen wir bei einer ganz wichtigen Weisung für das Rosenkranzgebet: Während wir ruhig die zehn Ave beten, sollen wir uns fragen, was das betreffende "Geheimnis" (der "Leben-Jesu-Satz") für unser Leben bedeuten könnte. Diese Verbindung von mündlichem und betrachtendem Gebet ist nicht einfach und bedarf einiger Übung. Man könnte den Vergleich des Klavierspielers gebrauchen: Die eine Hand spielt die Melodie – das entspräche der Anwendung des Geheimnisses auf das eigene Leben –, und die andere Hand spielt die Begleitung – das entspräche dem mündlichen Gebet der Ave Maria. Versuchen wir, das auch auf unser Leben zu übertragen. Beim Beten der Ave können wir natürlich nicht auf jedes Wort achten, das Hauptaugenmerk ruht auf der Betrachtung.

Aber wie steht es mit den Anliegen, die wir in das Rosenkranzgebet einschließen wollen? Papst Johannes Paul II. sagte ja: "Viele Sorgen habe ich in dieses Gebet hineingelegt und habe dadurch stets Stärkung und Trost erfahren." Die Sorgen von Kirche und Welt, aber auch unsere persönlichen Nöte, dürfen wir in das Vater Unser eines jeden Gesätzes einschließen.

Wenn wir uns in der Betrachtung der einzelnen Geheimnisse darum bemühen, unser eigenes Leben dem Leben Jesu und seiner heiligen Mutter anzugleichen, wird Gott unsere Anliegen umso eher erhören.

Bei ihrer letzten Erscheinung in Fatima (13. Oktober 1917) bezeichnete sich die heilige Jungfrau Maria als Rosenkranzkönigin. Wollte sie uns damit nicht eindringlich darauf hinweisen, welche Bedeutung der Rosenkranz für die Kirche und die Welt hat?

P. Benno Mikocki


Krönung der Gottesmutter durch die hl. Dreifaltigkeit

Marienkirche in Krakau

Sonntag, 15. Juni 2025

Dreifaltiger Gott!

 

Gnadenstuhl, hl. Familie und Eucharistie, Sonntagberg

  

Dreifaltiger Gott! Im Angesicht Christi, unseres Herrn, der im heiligsten Sakrament als unser Mittler und Hoherpriester zugegen ist, wagen wir es, Dir unsere Bitten vorzutragen:
 

Daß du uns allezeit im Glauben an das erhabene Geheimnis Deines dreifaltigen Lebens erhalten wollest.

Daß Du in uns eine große Ehrfurcht vor Dir, dem dreimal heiligen Gott wecken wollest.

Daß Du in uns die Liebe zu Dir, dem über alles liebenswerten Gott, entzünden wollest.

Daß Du uns in der Gnade der Gotteskindschaft erhalten wollest.

Daß Du uns durch Christi Blut immer mehr von unseren Sünden reinigen wollest. 

Ehre sei Dir, dem dreifaltigen Gott! 

(Wir beten an, Werner Bulst SJ) 

Sonntag, 12. Januar 2025

Die Bedeutung der Erniedrigung Christi für das Menschengeschlecht - Hl. Hilarius

 

Hilarius von Poitiers, in Saint Hilaire le Grand, Poitiers

 

Um des Menschengeschlechtes willen wurde Gottes Sohn aus der Jungfrau und dem Heiligen Geist geboren: bei dieser Tat sein eigener Diener. Durch seine, also durch Gottes überschattende Kraft ließ er die Anfänge seines Körpers wachsen und schuf er den Beginn seines fleischlichen Wesens.
Er wollte Mensch werden und aus der Jungfrau das Wesen des Fleisches in sich aufnehmen, und durch die Einung dieser Beimischung sollte der Leib des gesamten Menschengeschlechtes ein in ihm geheiligtes Dasein gewinnen, damit alle nach seinem Willen in ihn durch seine Körperlichkeit eingegliedert würden und umgekehrt er gerade durch das, was an ihm unsichtbar ist, Beziehung zu allen gewinne.

Also Gottes unsichtbares Ebenbild hat die Beschämung menschlichen Lebensanfanges nicht verschmäht; er hat durch die Empfängnis und Geburt, durch Wimmern und Wiege alle Beschwerlichkeiten unserer Menschlichkeit durchlaufen.
Was könnten wir dem Erweis einer solchen Würdigung Würdiges vergelten?
Der eine eingeborene Sohn, unsagbaren Ursprungs aus Gott, hat sich im Schoß der Jungfrau in die Gestalt eines winzigen Menschenleibes hineinversenkt und so herangewachsen.
Der alles umfaßt, innerhalb dessen und durch den alles geschaffen ist, wird ganz wie jeder Mensch zur Welt gebracht;
und er, bei dessen Wort die Erzengel und Engel erzittern, Himmel und Erde und alle Grundstoffe dieser Welt der Auflösung verfallen, ihn hört man wimmern wie ein Kind.
Der unsichtbar und unerfaßlich ist, der nicht durch Gesicht, Empfinden, Getast ermessen werden kann, ist in Windeln eingehüllt.

Wenn einer das als Gottes unwürdig erachten mag, wird er einer um so größeren Wohltat gegenüber sich zu Dank verpflichtet fühlen, je weniger dies alles der Erhabenheit eines Gottes angemessen erscheint. Nicht jener bedurfte es, Mensch zu werden, sondern wir waren dessen bedürftig, daß Gott Fleisch wurde und unter uns wohnte, durch die Annahme eines fleischlichen Leibes allem Fleische insgesamt innewohnte.
Seine Niedrigkeit ist unsere Vornehmheit, seine Schmach ist unsere Ehre; was jener ist, der als Gott im Fleische Dasein nimmt, das wiederum sind wir, aus dem Fleisch heraus zu Gott erneuert.

(Hilarius, über die Dreieinigkeit 2,24-25, in: Texte der Kirchenväter 2, 115f)

Glasfenster, die Familie des hl. Hilarius wird getauft, Saint Hilaire le Grand, Poitiers
(Gebet um Bewahrung des Glaubens)

Am Grab des hl. Hilarius von Poitiers (Benedikt XVI. über Hilarius)

Hilariusfenster in Saint Hilaire le Grand, Poitiers

Hilarius und der hl. Bischof Martin

Fresko des hl. Hilarius in der Kathedrale von Aquileia

 

Heute gedenkt die Kirche auch des hl. Remigius von Reims.

Mittwoch, 25. September 2024

Bruder Klaus´sche Theologie: Das Gleichnis vom Rad

 

Heiliger Gott, heiliger Starker,  heiliger Dreifaltiger, erbarme Dich unser

 

Bruder Klaus erklärt das Rad:

"Und er begann wiederum und sprach zu mir: "Wenn es dich nicht verdriesst, so will ich dich auch mein Buch sehen lassen, worin ich lerne und die Kunst dieser Lehre zu verstehen suche."
Und der trug eine Zeichnung herbei mit einer Figur, die aussah wie ein Rad mit sechs Speichen, in der Art, wie sie hier abgebildet ist:




Und er begann zu reden und sprach zu mir:

"Siehst du diese Figur? So ist das göttliche Wesen.
Die Mitte bedeutet die ungeteilte Gottheit, in der sich alle Heiligen erfreuen.
Die drei Spitzen, die in der Mitte beim inneren Ring, hineingehen, bedeuten die drei Personen. Sie gehen aus von der einen Gottheit und haben den Himmel und die ganze Welt umfangen.
Und so, wie sie ausgehen in göttlicher Macht, so gehen sie auch hinein, sie sind einig und ungeteilt in ewiger Herrschaft. Das bedeutet diese Figur."

(aus dem Pilgertraktat, um 1487, in: Bruder Klaus und seine Heiligtümer, 45)


Reliquie in der Ranft

Die Zelle von Bruder Klaus

Bruder Klaus Kirche in der Ranft (Glasfenster)

Das Leben des hl. Niklaus in Bildern

Niklaus und Dorothea

Am Grab des hl. Niklaus

Das Gebetbuch des hl. Bruders Klaus

Der Todestag des hl. Niklaus von Flüe

Das Wohnhaus des hl. Niklaus

Sonntag, 26. Mai 2024

Vater, du hast dein Wort und deinen Geist in die Welt gesandt

 


Herr, himmlischer Vater,

du hast dein Wort und deinen Geist
in die Welt gesandt,
um das Geheimnis des göttlichen Lebens
zu offenbaren.

Gib, dass wir im wahren Glauben
die Größe der göttlichen Dreifaltigkeit bekennen
und die Einheit der drei Personen
in ihrem machtvollen Wirken verehren.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Sonntag, 4. Juni 2023

Heilige Dreifaltigkeit als Dreigesicht

Dreifaltigkeit als Dreigesicht in ND en Vaux, Chalon en Champagne

 

Im Mittelalter durchaus verbreiteter Typ für die Wiedergabe der Heiligen Dreifaltigkeit, der mystischen Einheit der drei göttlichen Personen Gottvater, Gottsohn und Gott heiliger Geist, der unter Papst Urban VIII. allerdings 1628 verboten wurde. In der Volksfrömmigkeit taucht das Motiv jedoch nach wie vor auf, hat aber stets Seltenheitswert.

Das Glasfenster zeigt das Antlitz Jesu als Kopf mit drei Gesichtern. Ein Blick in diese dreigesichtige Einheit mit den vier Augen vermittelt Allgegenwärtigkeit für immer und überall.

Dreifaltigkeit, dreieiniger Gott, du Licht voll Glut und Seligkeit:
nun, da der Sonnenball versinkt, geh du in unserem Herzen auf.

Dich preist am Morgen unser Lied, dich rufen wir am Abend an,
zu dir erhebt sich unser Herz an jedem Tag, den du uns schenkst.

Du ew’ger Vater, du Gott Sohn, du, beider Odem, Heilger Geist:
Erhöre gütig unser Flehn, allmächtige Dreifaltigkeit. Amen.

 


 

Gnadenstuhl in der ungarischen Kapelle in Fatima

Gnadenstuhlfenster in Niederkreuzstetten, NÖ, B16., 225.2005

Glasfenster in St Etheldreda´s Church, London, Dreifaltigkeit mit Sohn als Kind)

2x Gnadenstuhl in Saint Hilaire le Grand, Poitiers (B16, Angelus, Dreifaltigkeit 2010)

Gnadenstuhl in St. Valentin, NÖ, Steinrelief 


Glasfenster in der Kathedrale von Malaga

Marienkrönung im Dom zu Pisa

Glas, Anbetung der Dreifaltigkeit, Eastbourne, St Stephens (B16, Angelus, Dreifaltigkeitsfest 2009)

Löffler-Lobpreis 

Anbetung der Dreifaltigkeit, Glas, Basilika Koekelberg

Darstellung mit 3 Häuptern, einem Körper und 2 Händen in Seckau

Fresko, Gnadenstuhl, Seckau

Vögel im Sonnenlicht-Lobpreis

Glas, Gnadenstuhl, Bavokathedrale in Gent

Holzdeckenfresko in der Kathedrale von Ely 

Taufe Jesu, Ikone

Dreifaltigkeitsbasilika am Sonntagberg

Glasfenster im Dom vom Pressburg (Morgengebet zur Dreifaltigkeit von Basilius dem Großen)

mit den 4 Evangelisten, Glas, Prein an der Rax (Elisabeth von Dijon)

Heiliger, dreieiniger Gott, erbarme dich unser!

 

Gnadenstuhl, ungarische Kapelle, Fatima

Sonntag, 30. Mai 2021

Gott ist nicht Einsamkeit, sondern vollkommene Gemeinschaft

 

Pfarrkirche zum hl. Jakobus, Niederkreuzstetten

 

Dreifaltigkeit

Glasfenster in St Etheldreda´s Church, London, Dreifaltigkeit mit Sohn als Kind)

2x Gnadenstuhl in Saint Hilaire le Grand, Poitiers (B16, Angelus, Dreifaltigkeit 2010)

Gnadenstuhl in St. Valentin, NÖ, Steinrelief 


Glasfenster in der Kathedrale von Malaga

Marienkrönung im Dom zu Pisa

Glas, Anbetung der Dreifaltigkeit, Eastbourne, St Stephens (B16, Angelus, Dreifaltigkeitsfest 2009)

Löffler-Lobpreis 

Anbetung der Dreifaltigkeit, Glas, Basilika Koekelberg

Darstellung mit 3 Häuptern, einem Körper und 2 Händen in Seckau

Fresko, Gnadenstuhl, Seckau

Vögel im Sonnenlicht-Lobpreis

Glas, Gnadenstuhl, Bavokathedrale in Gent

Holzdeckenfresko in der Kathedrale von Ely 

Taufe Jesu, Ikone

Dreifaltigkeitsbasilika am Sonntagberg

Glasfenster im Dom vom Pressburg (Morgengebet zur Dreifaltigkeit von Basilius dem Großen)

mit den 4 Evangelisten, Glas, Prein an der Rax (Elisabeth von Dijon)


Heute feiert die Liturgie das Hochfest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, gleichsam um hervorzuheben, daß sich im Licht des Ostergeheimnisses der Mittelpunkt des Kosmos und der Geschichte vollkommen offenbart: Gott selbst, die ewige und grenzenlose Liebe.

Das Wort, das die gesamte Offenbarung zusammenfaßt, lautet: »Gott ist die Liebe« (1 Joh 4,8.16). Die Liebe ist stets ein Geheimnis, eine Wirklichkeit, die den Verstand übersteigt; sie steht dabei nicht im Widerspruch zu ihm, sondern bringt seine Fähigkeiten voll zur Entfaltung. Jesus hat uns das Mysterium Gottes enthüllt: Er, der Sohn, hat uns den Vater im Himmel erkennen lassen und uns den Heiligen Geist, die Liebe des Vaters und des Sohnes, geschenkt. 

Die christliche Theologie faßt die Wahrheit über Gott in diesem Begriff zusammen: ein einziges Wesen in drei Personen. Gott ist nicht Einsamkeit, sondern vollkommene Gemeinschaft. Deshalb verwirklicht sich der Mensch als Abbild Gottes in der Liebe, die aufrichtige Selbsthingabe ist.

(Papst Benedikt XVI, Angelus 22.5.2005)

Dreifaltigkeit als Gnadenstuhl