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Mittwoch, 13. Mai 2020

In der Taufkapelle der Kinder von Fatima


Taufkapelle der Kinder in der Pfarrkirche von Fatima

Taufurkunden


Es ist immer eine Freude, diese heilige Messe mit Kindertaufen am Fest der Taufe des Herrn zu feiern. Ich begrüße euch alle herzlich, liebe Eltern, Taufpaten und euch alle, die Familienangehörigen und Freunde! Ihr seid gekommen – das habt ihr laut und deutlich gesagt –, damit eure Neugeborenen das Geschenk der Gnade Gottes erhalten, den Samen des ewigen Lebens. Ihr Eltern habt dies ausdrücklich gewollt. Ihr habt an die Taufe gedacht, noch bevor euer Sohn oder eure Tochter das Licht der Welt erblickt haben. Eure Verantwortung als christliche Eltern hat euch sofort an das Sakrament denken lassen, das den Eintritt in das göttliche Leben in der Gemeinschaft Seiner Kirche bezeichnet. Wir können sagen, daß dies eure erste Entscheidung hinsichtlich der Erziehung war, als Zeugen des Glaubens gegenüber euren Kindern: dies ist eine grundlegende Entscheidung!

Aufgabe der Eltern, unterstützt von den Taufpaten, ist es, den Sohn oder die Tochter zu erziehen. Erziehen ist sehr anspruchsvoll und zuweilen beschwerlich für unsere menschlichen Fähigkeiten, die immer begrenzt sind. Aber das Erziehen wird zu einer wundervollen Aufgabe, wenn man sie in Zusammenarbeit mit Gott vollbringt, der der erste und wahre Erzieher jedes Menschen ist.

(...)

Es ist sehr wichtig für euch Eltern, aber auch für die Taufpaten, fest an die Gegenwart und das Wirken des Heiligen Geistes zu glauben, ihn durch das Gebet und die Sakramente anzurufen und in euch aufzunehmen. Denn er ist es, der den Verstand des Erziehers erhellt und sein Herz entflammt, damit er die Kenntnis und die Liebe Jesu zu vermitteln weiß. Das Gebet ist die erste Bedingung, um erziehen zu können, denn im Gebet machen wir uns bereit, Gott die Initiative zu überlassen, ihm die Kinder anzuvertrauen, der sie schon vor uns und besser als wir kennt und genau weiß, was ihr wahres Wohl ist. Und wenn wir beten, sind wir zugleich bereit, auf die Eingebungen Gottes zu hören, um unseren Teil gut zu erfüllen, der uns in jedem Fall zukommt und den wir in die Tat umsetzen müssen. Die Sakramente, insbesondere die Eucharistie und das Bußsakrament, erlauben uns, unser erzieherisches Wirken in Einheit mit Christus zu vollbringen, in Gemeinschaft mit ihm und beständig erneuert von seiner Vergebung. Das Gebet und die Sakramente erlangen uns jenes Licht der Wahrheit, das uns fähig macht, zugleich zärtlich und stark zu sein, Sanftmut und Entschiedenheit zu gebrauchen, im rechten Moment zu reden oder zu schweigen, in rechter Weise zu tadeln und Fehler zu korrigieren.

Liebe Freunde, rufen wir also alle gemeinsam den Heiligen Geist an, damit er überreich auf diese Kinder herabkomme, sie nach dem Bild Jesu Christi weihe und sie auf ihrem Lebensweg stets begleite. Wir vertrauen sie der mütterlichen Führung der allerseligsten Jungfrau Maria an, damit sie an Alter, Weisheit und Gnade zunehmen mögen und wahre Christen werden, treue und freudige Zeugen der Liebe Gottes. Amen.

(aus der Predigt von Papst Benedikt XVI. bei der Taufe von Kindern am Fest der Taufe des Herrn, 8. Jänner 2012)

Gedenktafeln zum 100-Jahrjubiläum der Taufe von Francisco und Jacinta
(wer kann den Text darüber übersetzen?)


Lobpreis Gottes für die Hirtenkinder von Fatima:

"Ich preise dich, Vater,
weil du all das den Weisen und Klugen
verborgen, den Kleinen aber offenbart hast."
Ich preise dich, Vater,
für all deine Kleinen,
begonnen bei der Jungfrau Maria,
deiner demütigen Magd,
bis hin zu den Hirtenkindern
Francisco und Jacinta.
(Johannes Paul II., Meine Gebete für euch)

Pfarrkirche von Fatima





Pfarrkirche von Fatima, Igreja Matriz de Fatima

Donnerstag, 20. Februar 2020

Fatima: am 20. Februar gedenkt die Kirche

Jacinta, Francisco und Lucia


der heiligen Geschwister Jacinta und Francisco Marto, denen 1917 in Fatima die Mutter Gottes erschienen ist.

Francisco und Jacinta Marto, Seherkinder von Fatima. Am 13. Mai 1917 erschien die Gottesmutter in Fatima in Portugal den 3 Kindern Lucia, Francisco und Jacinta Marto und forderte sie zu Gebet, Sühne und Wallfahrten auf. Auch ein Engel erschien den Kindern, der sie zu Gebet und Buße einlud. Diese Aufforderungen des Himmels nahmen sie sehr ernst, ohne aber die kindliche Lebensfreude zu verlieren. Francisco Marto verstarb im Alter von 9 Jahren am 4. April 1919, nachdem er viele Bußwerke verrichtet hatte „um den Herrn zu trösten“. Seine Schwester Jacinta starb nach einer schmerzhaften Krankheit am 20. Februar 1920 im Alter von 10 Jahren. Auch sie hatte ihr qualvolles Todesleiden für die Bekehrung der Sünder, für den Frieden in der Welt und für den Heiligen Vater aufgeopfert. Papst Johannes Paul II. sprach die beiden Seherkinder am 13. Mai 2000 in Fatima vor einer Million Gläubigen selig. Die Heiligsprechung durch Papst Franziskus erfolgte am 13. Mai 2017 zum 100. Jahrestag der Erscheinungen.

Predigt von Papst Franziskus zur Heiligsprechung von Francisco und Jacinta Marto

Die erste Erscheinung in Fatima am 13. Mai 1917

Beitrag aus Fatima gegen die Verharmlosung der Sünde

Die erste Engelserscheinung in Fatima 

Die Engelserscheinung in Fatima 

Bekehrung als Hauptthema von Fatima

Am Grab der sel. Francisco und Jacinta Marto

Die Botschaft der Muttergottes vom 13. Oktober und das Sonnenwunder

Der 13. Oktober 1917 nach den Aufzeichnungen von Sr. Lucia


Maria erscheint Lucia, Jacinta und Francisco, Basilika in Fatima

Basilika in Fatima

Freitag, 20. September 2019

Am 19. September 1848 (Sonntagsheiligung und Gebet)

La Salette


erschien die Mutter Gottes in La Salette.





In den franz. Südalpen über dem Dorf La Salette ereignete sich am 19. 9. 1846 nachmittags, zur Zeit der 1. Vesper des Siebenschmerzen Festes. Zeugen waren zwei Hirtenkinder: Melanie Mathieu (auch Melanie Calvat genannt), 14 ½ Jahre alt, und Maximin Giraud, 11, beide aus Corps. Sie waren Analphabeten und ohne religiöse. Erziehung.
Die Erscheinung. Ihr Verlauf ist bekannt durch verschiedene Berichte aus der ersten Zeit nach dem Ereignis. So die Relation Pra, am Tag nach der Erscheinung, aufgezeichnet von Bauern, bei denen die Kinder in Dienst standen; sodann eingehende Verhöre durch Abbé Lagier, der aus der Gegend stammte und den Dialekt der Kinder sprach, sowie der Bericht des späteren Bischofs von Orleans Dupanloup, der vor allem für die Beurteilung der beiden Zeugen in Bezug auf ihren Charakter und ihre geistige Verfassung von Bedeutung ist.
An der Stelle, wo seither die Wallfahrtsquelle fließt, sahen die Kinder beim Viehhüten plötzlich einen Lichtkranz, in dem eine Gestalt sichtbar wurde, auf einem Stein sitzend, das Gesicht in den Händen, wie eine Frau, die von einem großen Leid niedergedrückt wird.
Sie erhebt sich und ruft die Kinder an: Kommt näher, meine Kinder, habt keine Angst! Ich bin hier, um euch eine große Nachricht zu bringen. Auf diese Worte hin verlieren die beiden alle Furcht und laufen zu der belle Dame, die so strahlt, dass ihre Augen fast geblendet werden. Dennoch können sie die Erscheinung später beschreiben. Sie trägt ein großes Kreuz auf der Brust mit den Passionswerkzeugen Hammer und Zange davor. Rosen krönen ihr Haupt, rahmen ihr Schultertuch und schmücken ihre Schuhe.
Sie scheint unaufhörlich zu weinen, während sie sagt: Wenn mein Volk sich nicht unterwerfen will, bin ich gezwungen, den Arm meines Sohnes fallen zu lassen. Er lastet so schwer, daß ich ihn nicht länger zurückhalten kann. So lange schon leide ich um euch! Wenn ich will, daß mein Sohn euch nicht verlasse, so muss ich ihn unaufhörlich bitten. Ihr aber macht euch nichts daraus. So viel ihr auch beten und tun werdet, nie werdet ihr mir die Mühe entgelten können, die ich euretwegen auf mich genommen habe. Ich habe euch sechs Tage zum Arbeiten gegeben, den siebten habe ich mir vorbehalten, und man will ihn mir nicht geben. Das ist es, was den Arm meines Sohnes so schwer macht. Die Fuhrleute können nicht fluchen, ohne dabei den Namen meines Sohnes zu mißbrauchen. Das sind die beiden Dinge, die den Arm meines Sohnes so schwer machen. Wenn die Ernte verdirbt, geschieht es nur euretwegen. Ich habe es euch im vergangenen Jahr an den Kartoffeln gezeigt. Ihr habt euch nichts daraus gemacht. Im Gegenteil, wenn ihr verdorbene Kartoffeln gefunden habt, habt ihr geflucht und dabei den Namen meines Sohnes missbraucht. Sie werden weiter verderben und dieses Jahr an Weihnachten wird es keine mehr geben.

Die Kinder sprechen nur den Ortsdialekt und verstehen Französisch nur teilweise. So sagt die Dame: Ihr versteht nicht, meine Kinder? Ich will es euch anders sagen. Sie fährt im Dialekt weiter: Getreide, Nüsse, Trauben (zur Zeit typische Produkte der Gegend) werden verderben. Die Leute werden hungern und kleine Kinder sterben, — Tatsächlich gab es im Winter 1846/47 eine Hungersnot.

Die Dame fragt: Verrichtet ihr euer Gebet gut, meine Kinder? Die Antwort lautet: Nicht besonders, Madame.Ach, Kinder, ihr müßt es gut verrichten, am Morgen und am Abend ….

Die Dame klagt: Im Sommer gehen nur einige ältere Frauen zur Messe, die arbeiten sonntags den ganzen Sommer hindurch. Im Winter, wenn sie nicht wissen, was tun, gehen sie nur zur Messe, um sich über die Religion lustig zu machen. Aber wenn man sich bekehrt, dann werden die Steine und Felsen zu Getreidehaufen werden.
Die Botschaft schließt mit den wiederholten Worten: Nun, meine Kinder, teilt es meinem ganzen Volke mit! Die Erscheinung überquert den Seziabach, gefolgt von den Kindern, und schwebt die gegenüberliegende Anhöhe empor, wo sie alsbald wie in Licht aufgelöst, ihren Blicken entschwindet.
(aus dem Marienlexikon)

die Kinder kommen (Vordergrund), Maria weint und spricht mit den Kindern (Hintergrund)

Wallfahrtskirche in La Salette



Mittelpunkt der Vision ist das Kruzifix mit den Passionswerkzeugen. Maria erscheint weinend, weil ihr Volk (Ausdruck am Anfang und Ende der Botschaft) seinen Erlöser vergisst. Sie bete, damit ihr Sohn ihr Volk nicht verlasse. Alles andere in der Botschaft weist darauf hin, dass es ohne ihren Sohn keine Rettung gibt.




Sonntag, 11. Februar 2018

160 Jahre Lourdes - alle 18 Erscheinungen auf einen Blick



Unter dem Label "Marienerscheinung Lourdes" findet ihr alle 18 Erscheinungen der Mutter Gottes in Lourdes.


auf dem Kreuzweg...






Liebe Brüder und Schwestern! Aus der Grotte von Massabielle spricht die Unbefleckte Jungfrau auch zu uns Christen des dritten Jahrtausends. Laßt uns auf sie hören!
Hört auf sie vor allem ihr, liebe Jugendliche: Ihr sucht ja nach einer Antwort, die eurem Leben Sinn geben kann. Hier könnt ihr sie finden. Es ist eine anspruchsvolle Antwort, aber auch die einzige, die wirklich Wert hat. In ihr findet sich das Geheimnis der wahren Freude und des Friedens.
Von dieser Grotte aus richte ich einen besonderen Appell an euch Frauen. Durch ihre Erscheinung an diesem Ort hat Maria ihre Botschaft einem Mädchen anvertraut, gleichsam um die besondere Sendung der Frau in unserem Zeitalter zu betonen, das durch den Materialismus und die Säkularisierung versucht wird. Diese Sendung besteht darin, in der heutigen Gesellschaft Zeuginnen jener grundlegenden Werte zu sein, die sich nur mit den Augen des Herzens erkennen lassen. Ihr Frauen sollt Wächterinnen des Unsichtbaren sein! An euch alle, Brüder und Schwestern, richte ich den dringlichen Appell, daß ihr alles in eurer Macht Stehende tut, damit das Leben, das ganze Leben, von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende geachtet wird. Das Leben ist ein heiliges Geschenk, niemand darf sich zum Herrn darüber erheben.
Schließlich richtet die Muttergottes von Lourdes folgende Botschaft an alle Menschen: Seid freie Frauen und Männer! Aber denkt daran: Die menschliche Freiheit ist von der Sünde gezeichnet und muß ihrerseits befreit werden. Christus ist ihr Befreier, Er, der uns »zur Freiheit befreit« hat (vgl. Gal 5,1). Verteidigt eure Freiheit!
Liebe Freunde, wir wissen, daß wir dazu auf jene Frau zählen können, die niemals der Sünde nachgegeben hat und deshalb das einzig wirklich freie Geschöpf ist. Ihr vertraue ich euch an. Geht mit Maria auf den Wegen der vollen Verwirklichung eures Menschseins!
(Johannes Paul II. in Lourdes am 15. August 2004)

die Erscheinungsgrotte

16. Erscheinung, bei der die hl. Jungfrau ihren Namen nennt:
Ich bin die Ungefleckte Empfängnis


die Rosenkranzbasilika



durch Maria kommen wir zu Jesus

Basilika Pius X.



Basilika der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria

abendliche Prozession