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Sonntag, 15. Februar 2026

Euch kommt es zugute, dass ich der Gefangene Christi Jesu bin (Epheser 3,1)

Heute gedenkt die Kirche der Stadtpatrone Brescias, Faustinus und Jovita

und des hl. Claude de la Colombiere, der Beichtvater der hl. Margaretha Maria Alacoque war.

Claude de la Colombiere im englischen Gefängnis,
Chapelle al Colombiere, Paray le Monial

am Grab des hl. Claude de la Colombiere 

Statue vor der Chapelle la Colombiere (Leben)

in der Jesuitenkirche in Malaga

Gebet zu Jesus, dem wahren Freund (La Colombiere)

chatgpt: 

Claude de la Colombière (1641–1682) war ein französischer Jesuitenpriester (*Saint-Symphorien-d’Ozon), der heute vor allem als geistlicher Begleiter von Margaret Mary Alacoque und Förderer der Herz-Jesu-Andacht bekannt ist. Er geriet jedoch auch in die politische Krise des „Popish Plot“ (Papistenkomplott), der durch Titus Oates ausgelöst wurde – einer frei erfundenen Verschwörung gegen König Karl II. von England.

Hintergrund: Der „Popish Plot“ von Titus Oates

Im Jahr 1678 behauptete Titus Oates, es gäbe eine geheime katholische Verschwörung, König Charles II. zu ermorden und die katholische Kirche wieder an die Macht zu bringen. Diese Anschuldigungen waren frei erfunden, lösten aber in England eine regelrechte antikatholische Hysterie aus, die zu Massenausweisungen, Verhaftungen und Hinrichtungen zahlreicher Katholiken führte.

Inhaftierung von Claude de la Colombière

Während seiner Zeit als Hofprediger der Herzogin von York (Mary Beatrice d’Este) in London wurde Claude de la Colombière Ende 1678 in diese Krise hineingezogen:

  • Er wurde fälschlich beschuldigt, Teil der angeblichen Verschwörung zu sein und im November 1678 verhaftet.

  • Die Anschuldigungen basierten auf der allgemeinen antikatholischen Stimmung und auf verleumderischen Aussagen eines ehemaligen Konvertiten, den Colombière geistlich betreut hatte.

  • Er wurde in das King’s Bench Prison (London) gebracht, wo er unter harten Bedingungen etwa drei Wochen festgehalten wurde.

  • Sein Gesundheitszustand, der durch eine bereits bestehende Lungenerkrankung geschwächt war, verschlechterte sich im Gefängnis deutlich.

  • Dank diplomatischer Intervention des französischen Königs Ludwig XIV., dem Colombière als französischer Untertan unterstand, entging er der Hinrichtung und wurde 1679 aus England ausgewiesen bzw. freigelassen.

  • Er kehrte nach Frankreich zurück, wo seine Gesundheit dauerhaft geschädigt war und er 1682 starb.

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Colombière's zeal and the English climate soon combined to weaken his health and a pulmonary condition threatened to end his work in that country. In November 1678, while awaiting a recall to France, he was suddenly arrested and thrown into prison, denounced as being a part of the Popish Plot alleged by Titus Oates against the English throne.[1] Caught up in the anti-Catholic hysteria which resulted from this alleged plot, he was confined in severe conditions at the King's Bench Prison, where his fragile health took a turn for the worse. He is quoted by the historian John Philipps Kenyon as having described the effects of the situation—in which over 20 Jesuits died—on the Society of Jesus, writing:

"The name of the Jesuit is hated above all else, even by priests both secular and regular, and by the Catholic laity as well, because it is said that the Jesuits have caused this raging storm, which is likely to overthrow the whole Catholic religion".[5]

Thanks to his position at the Royal Court and to the protection of the King of France, Louis XIV, whose subject he was, he escaped death but was expelled from England in 1679. He returned to France with his health ruined by his imprisonment. 

(wiki) 

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The intense pace of his work and the poor climate combined to undermine his health, and evidence of a serious pulmonary disease began to appear. Claude, however, made no changes in his work or life style.

Of a sudden, at the end of 1678, he was calumniously accused and arrested in connection with the Titus Oates "papist plot". After two days he was transferred to the severe King's Bench Prison where he remained for three weeks in extremely poor conditions until his expulsion from England by royal decree. This suffering further weakened Claude's health which, with ups and downs, deteriorated rapidly on his return to France.

During the summer of 1681 he returned to Paray, in very poor condition. On 15th February 1682, the first Sunday of Lent, towards evening Claude suffered the severe hemorrhage which ended his life.

vaticanva 


Links das Grab des hl. Claude de la Colombiere, chapelle la Colombiere

Montag, 15. Februar 2021

Er ist mitten unter uns! - Claude de la Colombiere

 

Kapelle des hl. Claude in Paray le Monial
 

Wenn sie in der Messe sind, geschieht dasselbe für Sie, was auf dem Kalvarienberg für diejenigen, die dort zugegen waren, geschehen ist, falls Sie es sich zunutze machen wollen.

Er ist mitten unter uns im Allerheiligsten Altarssakrament. Welch ein Trost in einem Haus zu sein, wo Jesus Christus wohnt!

Doch würde man nicht meinen, daß wir von unserem Glück nichts wissen?

Besuchen wir ihn recht oft? Gehen wir zu ihm in unseren Nöten?

Ziehen wir ihn zu Rate bei unseren Plänen? Tragen wir unsere kleinen Kümmernisse zu ihm hin, anstatt von unseren Freunden Rat anzunehmen oder uns zu beklagen, zu murren?

(P. Gerard Dufour, In der Schule des Herzens Jesu mit dem hl. Claude la Colombiere, 111)

 

vor der Chapelle la Colombiere (Leben)

in der Jesuitenkirche in Malaga

Gebet zu Jesus, dem wahren Freund (La Colombiere)

 

Claude de la Colombiere spendet Margareta Maria Alacoque die hl. Kommunion

Heute gedenkt die Kirche auch der Heiligen Faustinus und Jovita, Patrone von Brescia.

Samstag, 15. Februar 2020

Der Schatz des göttlichen Herzens Jesu (Claude de la Colombiere)

ganz rechts: Claude de la Colombiere




vor der Chapelle la Colombiere (Leben)

in der Jesuitenkirche in Malaga

Gebet zu Jesus, dem wahren Freund (La Colombiere)

Grab des sel. Claude de la Colombiere, Paray le Monial


Vision von Margareta Maria Alacoque am Heimsuchungsfest, 2. Juli 1688



Das Mosaik zeigt die Vision vom 2. Juli 1688, dem Datum, an dem das Fest der Heimsuchung gefeiert wurde. Die Jungfrau Maria erscheint Marguerite-Marie und weist hin auf das Herz ihres Sohnes:

"Ich muß Ihnen sagen, ich hatte das Glück, das ganze Fest Mariä Heimsuchung vor dem allerheiligsten Sakrament zuzubringen, und da würdigte sich mein Erlöser, mich mit mehreren besonderen Gnaden seines liebevollen Herzens auszuzeichnen. Dieses zog mich in sich hinein und ließ mich da erfahren, was ich nicht beschreiben kann.
Es wurde mir ein ganz hervorragender, geräumiger Ort von wunderbarer Schönheit gezeigt, in seiner Mitte befand sich ein Flammenthron, in dem das liebenswürdige Herz Jesu mit seiner Wunde war, die so glühende und leuchtende Strahlen aussandte, daß der ganze Ort davon erleuchtet und erwärmt war.
Die allerseligste Jungfrau war auf der einen Seite und der heilige Franz von Sales mit dem heiligen Pater de la Colombiere auf der andern; und die Töchter von der Heimsuchung erschienen mit ihren Schutzengeln an der Seite an diesem Ort, jeder von ihnen hielt ein Herz in den Händen und die allerseligste Jungfrau lud uns ein mit den Worten:
"Kommt, meine vielgeliebten Töchter, tretet herzu, denn ich euch will euch gleichsam zu Schatzmeistern dieses kostbaren Schatzes machen, den die Sonne der göttlichen Gerechtigkeit im jungfräulichen Boden meines Herzens gebildet hat, wo er neun Monate lang verborgen geblieben. Dann hat er sich den Menschen gezeigt, sie aber erkannten seinen Wert nicht, verachteten ihn, weil sie ihn mit ihrer Erde vermischt und von ihr bedeckt sahen, in die der ewige Vater den ganzen Schmutz und die ganze Verderbtheit unserer Sünden geworfen hatte, die er dann in 33 Jahren in den Feuersgluten seiner Liebe reinigen ließ. Aber er sah, daß die Menschen, weit davon entfernt, sich damit zu bereichern und sich einen so kostbaren Schatz zunutze zu machen, wozu er ihnen gegeben worden war, im Gegenteil trachteten, ihn zu vernichten, und wenn sie gekonnt hätten, von der Erde zu vertilgen, und der ewige Vater wendete es im Übermaß seiner Barmherzigkeit so, daß dieses kostbare Gold noch größeren Nutzen gewann, das durch die Schläge, die es in seinem bittern Leiden empfangen, zu einer unschätzbaren, mit der Prägung der Gottheit versehenen Münze geworden war, damit sie mit derselben ihre Schulden abzahlen und das große Geschäft ihres ewgen Heiles betreiben konnten."
Und diese Königin der Güte fuhr fort zu sprechen und sagte, indem sie ihnen dieses göttliche Herz zeigte: "Das ist der kostbare Schatz, der euch in besonderer Weise geoffenbart wird durch die zarte Liebe, die mein Sohn zu eurem Institut hat, das er als seinen teuern Benjamin betrachtet und liebt und ihn darum durch diesen Gnadenanteil noch über die andern hinaus bevorzugen will. Und sie sollen sich nicht nur mit diesen Schatz bereichern, sondern diese kostbare Münze reichlich austeilen, so viel sie können und trachten, die ganze Welt damit zu bereichern, ohne Furcht, daß der Schatz abnehme, denn je mehr sie davon nehmen, desto mehr werden sie darin finden."

Dann wandte sich diese Mutter der Güte gegen den guten Pater de la Colombiere und sprach zu ihm: "Du aber, treuer Diener meines göttlichen Sohnes, hast großen Anteil an diesem kostbaren Schatz; denn wenn es den Töchtern von der Heimsuchung gegeben ist, ihn zu erkennen und andern auszuteilen, so ist es den Vätern deiner Gesellschaft vorbehalten, seinen Nutzen und Wert einsehen und erkennen zu lehren, damit man Vorteil daraus ziehe und ihn mit der Wertschätzung und Dankbarkeit empfange, die einer so großen Wohltat gebührt. 

« S’il est donné aux filles de la Visitation de Le faire connaître,
aimer et le distribuer aux autres, il est réservé aux Pères de la Compagnie…
d’en faire voir et connaître l’utilité et la valeur,
afin qu’on en profite en Le recevant
avec le respect et la reconnaissance dus à un si grand bienfait. »


Und in dem Maße, als sie ihm diese Freude machen, wird dieses göttliche Herz, die Quelle des Segens und der Gnaden, diese reichlich über die Ausübung ihres Amtes ausgießen, daß sie Früchte trage, die über ihre Arbeiten und Hoffnungen hinausgehen, und selbst für das Heil und die Vollkommenheit eines jeden einzelnen von ihnen im besondern."

(Maximilian Breig (Hrsg.), Leben und Werke der hl. Margareta Maria Alacoque, II. Briefe; 89. Brief an die Mutter in Saúmaise in Dijon, Juli 1688, 319-324)
 
« S’il est donné aux filles de la Visitation de Le faire connaître,
aimer et le distribuer aux autres, il est réservé aux Pères de la Compagnie…
d’en faire voir et connaître l’utilité et la valeur,
afin qu’on en profite en Le recevant
avec le respect et la reconnaissance dus à un si grand bienfait. »



Chapelle la Colombiere, Paray le Monial