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Dienstag, 27. Juni 2023

Mutter von der Immerwährenden Hilfe (27.6.)

 

Gnadenbild zur Mutter von der Immerwährenden Hilfe in S. Maria in Monterone, Rom
 

Die Gottesmutter Maria ist in den göttlichen Heilsplan einbezogen und hat am Erlösungswerk des Herrn Anteil. Der Höhepunkt dieser Anteilnahme ist ihre Anwesenheit beim Sterben des Herrn. Insofern sie am Heil der Menschheit mitwirkt, steht sie allen als beständige Fürsprecherin und Helferin zur Seite. –

Unter den unzähligen Bildern der Gottesmutter ist die Ikone der „Mutter von der Immerwährenden Hilfe“ besonders bekannt.
Sie entstand vermutlich im ausgehenden 14. Jahrhundert auf der Insel Kreta und kam später nach Rom. Dort wurde sie von Papst Alexander VI. in der Kirche des heiligen Apostels Matthäus aufgestellt und drei Jahrhunderte lang von den Gläubigen verehrt. Nachdem die Kirche des heiligen Matthäus 1798 zerstört worden war, geriet das berühmte Gnadenbild weithin in Vergessenheit.

Durch eine wunderbare Fügung wurde es wieder gefunden und im Jahr 1866 von Papst Pius IX. der Kongregation des Heiligsten Erlösers anvertraut. Von dieser Zeit an lebte die Verehrung der „Mutter von der Immerwährenden Hilfe“ neu auf. Vor allem über die missionarische Tätigkeit der Kongregation erhielt und erhält dieser Titel Marias weite Verbreitung überall auf der Welt. Das Originalbild befindet sich in der Kirche Sant’Alfonso an der Via Merulana in Rom. Kopien des Bildes finden sich heute überall, wo Redemptoristen leben und wirken. (Quelle, Redemptoristen)


ERÖFFNUNGSVERS
Aus der syrischen Liturgie

Mutter Gottes, nimm uns unter deinen Schutz
und beschirme uns in allen Gefahren.
Du bist unsere Zuflucht, unsere große Hoffnung.
Überwinde und vernichte alles,
was uns wegen unserer Sünden schaden kann.
Geleite uns zum Hafen des Heiles, o Seligste.






Samstag, 16. März 2019

Mutter der Schmerzen

Gnadenbild von der Mutter der Immerwährenden Hilfe, Marienkirche, Wien

Jungfrau, Muttergottes mein,
lass mich ganz Dein eigen sein.

Dein im Leben, Dein im Tod,
Dein in Unglück, Angst und Not,
Dein in Kreuz und bittrem Leid,
Dein für Zeit und Ewigkeit.



Mutter von der immerwährenden Hilfe, wenn ich dein liebes Bild betrachte, so erkenne ich, dass du mit Recht Mutter der Schmerzen genannt wirst. Das Kind in deinen Armen erzittert vor den Marterwerkzeugen, die die beiden Engel ihm vor Augen führen. Es empfindet im Geist jetzt schon den schmerzvollen Kreuzestod, der einst seinem Leben ein Ende machen wird. Auch du hast mit deinem Jesus diese bitteren Seelenqualen empfunden. Und dieses Schmerzensschwert marterte dein liebendes Mutterherz jeden Augenblick deines Lebens. Wahrhaftig, du bist die Mutter der Schmerzen, die Mithelferin am Erlösungswerk. Darum ist ja auch deine Macht so groß und deine Fürsprache so entscheidend bei Gott.
 
Siehe, o Mutter, ich habe Mitleid mit dir und deinem Jesus, und das umso mehr, da auch meine Sünden Jesus ans Kreuz genagelt und dein Mutterherz gefoltert haben.
 
Um deiner Schmerzen willen, Mutter, bitte ich dich, erflehe mir eine wahre Reue über meine Sünden und die Kraft, sie künftighin zu meiden. Gedenke auch der Bitte, die ich dir in dieser neuntägigen Andacht unterbreite, und erhöre sie. 
 
Vater unser . . .
Ave Maria . . .
Ehre sei dem Vater . . .


Dienstag, 27. Juni 2017

Mutter von der Immerwährenden Hilfe

Altar der Mutter von der Immerwährenden Hilfe, Maria am Gestade, Wien

Heute ist der Gedenktag der Mutter von der Immerwährenden Hilfe, die Ikone wird besonders bei den Redemptoristen verehrt. Seit 1499 befindet sich die Ikone in Rom, seit 1865 wird das Gnadenbild in der Klosterkirche der Redemporten Sant´ Alfonso aufbewahrt.

Gnadenbild von der Mutter von der Immerwährenden Hilfe, Maria am Gestade


Jungfrau, Mutter Gottes mein,
laß mich ganz dein eigen sein!
Dein im Leben und im Tod,
Dein in Unglück, Angst und Not;
Dein in Kreuz und bittrem Leid,
Dein für Zeit und Ewigkeit.

Jungfrau, Mutter Gottes mein,
laß mich ganz dein eigen sein.
Mutter, auf dich hoff‘ und baue ich,
Mutter, zu dir ruf‘ und seufze ich!
Mutter, du Gütigste, steh mir bei,
Mutter, du Mächtigste, Schutz mir verleih!

O Mutter, so komm, hilf beten mir,
o Mutter, so komm, hilf streiten mir!
O Mutter, so komm, hilf leiden mir,
o Mutter, so komm und bleib bei mir!

Du kannst mir ja helfen, du Mächtigste,
du willst mir ja helfen, du Gütigste!
Du mußt mir nun helfen, du Treueste,
du wirst mir auch helfen, Barmherzigste!

O Mutter der Gnade, der Christen Hort,
du Zuflucht der Sünder, des Heiles Pfort‘,
Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier,
du Trost der Betrübten, ihr Schutzpanier.

Wer hat je umsonst deine Hilf‘ angefleht,
wann hast du vergessen ein kindlich Gebet?
Drum ruf ich beharrlich in Kreuz und in Leid:
„Maria hilft immer, sie hilft jederzeit!“

Ich ruf voll Vertrauen in Leiden und Tod:
„Maria hilft immer, in jeglicher Not!“
So glaub ich und lebe und sterbe darauf:
„Maria hilft mir in den Himmel hinauf!“

Jungfrau, Mutter Gottes mein,
laß mich ganz dein eigen sein!
Dein im Leben und im Tod,
Dein in Unglück, Angst und Not;
Dein in Kreuz und bittrem Leid,
Dein für Zeit und Ewigkeit.
Jungfrau, Mutter Gottes mein,
laß mich ganz dein eigen sein!


Samstag, 14. März 2015

Mutter von der Immerwährenden Hilfe

Auf dem Marienaltar in Maria am Gestade, gegenüber der Kapelle des hl. Klemens Maria Hofbauer, erblickt man das Bild von der Mutter der immerwährenden Hilfe.


Mutter von der immerwährenden Hilfe, Maria am Gestade, Wien

"Das Originalbild der "Mutter von der immerwährenden Hilfe", eine Ikone aus Kreta, wurde 1866 durch Papst Pius IX. der Ordensgemeinschaft der Redemptoristen für ihre römische Hauptkirche S. Alfonse nahe der Basilika S. Maria Maggiore übergeben.
Von dort wurde das Marienbild in viele Länder verbreitet als ein wichtiges Identitätssymbol der Redemptoristen. Das in Maria am Gestade befindliche Bild ist eine originalgetreue Kopie von 1867 (..).
Die Gottesmutter ist mir ihrem Sohn Jesus auf dem Arm dargestellt. Während Maria sich den Bitten und Anliegen der Menschen zuwendet, scheint der Blick Jesu in die Weite der Ewigkeit gerichtet. Die Erzengel Michael und Gabriel tragen die Passionswerkzeuge. Bedeutungsvoll sind die verschiedenen Farben der Ikone: Der Goldhintergrund symbolisiert den Himmel, der tiefblaue Mantel Mariens mit den Sternen lässt an den Nachthimmel denken, das rote Untergewand erinnert an Liebe und Leiden als menschliche Grunderfahrungen, die Naturfarben Braun und Grün im Gewand Jesu verweisen schließlich auf die Erdverbundenheit und die hoffnungsstiftende Kraft des Christlichen. Die Ikone vermittelt einem Himmelsfenster gleich Vertrauen auf den Beistand der Gottesmutter in unzähligen menschlichen Nöten. Das Fest der "Mutter von der Immerwährenden Hilfe" wird am 27. Juni gefeiert." (aus dem Kirchenführer Maria am Gestade, 40)


Rosenkranz des hl. Klemens Maria Hofbauer, Klemensmuseum, Maria am Gestade, Wien

"Klemens Maria Hofbauer ist in Wien sehr oft und bei jeder Witterung zu Kranken und Sterbenden gerufen worden. Er soll in den zwölf Jahren über 2000 Menschen im Tode beigestanden sein. Handelte es sich um sogenannte schwierige Fälle, ging er am liebsten zu Fuss. Unterwegs betete er den Rosenkranz. Er wüsste nicht, sagte er, dass sich je ein Sünder nicht bekehrt hätte, wenn er unterwegs genügend Zeit hatte, um den Rosenkranz zu beten."
(J. Heinzmann, Das Evangelium neu verkünden, 167)