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Donnerstag, 23. April 2026

Adalbert von Prag - den Samen des Evangeliums mit seinem Blut getränkt

 

Skulptur des hl. Adalbert, Frantisek Ignac Platzer, um 1750
Museum für Kirchenkunst, Pilsen

Vojtech stammte aus dem Fürstengeschlecht der Slavnikiden in Böhmen und erhielt bei der Firmung den Namen des heiligen Firmspenders, Erzbischof Adalberts von Magdeburg. In der Magdeburger Domschule erzogen, wurde er 983 zweiter Bischof von Prag. Infolge seelsorglich-missionarischer und politischer Schwierigkeiten verließ er seinen Bischofssitz und wurde in Rom Benediktiner, wirkte jedoch später wieder in Prag und im Winter 996/997 als Missionar an der Weichselmündung. Hier erlitt er am 23. April 997 durch heidnische Preußen den Martertod. Grab zuerst in Gnesen, seit 1039 in Prag. (erzabteibeuron)

Gott, in deinem Auftrag
hat der heilige Bischof Adalbert

den Samen des Evangeliums ausgesät
und ihn mit seinem Blut getränkt.
Gib allen, die du zum Glauben berufen hast,
die Kraft unbeirrbarer Treue.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

 

Fenster des hl. Adalbert im Prager Veitsdom 

Adalbert von Prag in der Grabeskirche des Apostels Bartholomäus auf der Tiberinsel

Donnerstag, 23. April 2020

Adalbert von Prag

Karlsbrücke, Prag



Adalbert von Prag, tschechisch Vojtech, Bischof.
Vojtech stammte aus dem Fürstengeschlecht der Slavnikiden in Böhmen, er wurde um 956 geboren und erhielt bei der Firmung den Namen seines heiligen Firmspenders, Erzbischof Adalberts von Magdeburg. 983 wurde Adalbert von Kaiser Otto III. zum 2. Bischof von Prag berufen.
Infolge seelsorglicher und politischer Schwierigkeiten verließ er seinen Bischofssitz und wurde Benediktiner in Rom. Er wirkte jedoch später wieder in Prag, ja zog mit Unterstützung des Polenherzogs Boleslaw Chrobry nach Preußen, um an der Weichselmündung den Glauben zu verkündigen. Dort erlitt Adalbert zu Tenkitten am Frischen Haff am 23. April 997 den Märtyrertod, wo ihn die Preußen überwältigten und enthaupteten. Er gilt als Apostel und Patron Preußens.
Zunächst in Gnesen bestattet, wurden seine Gebeine 1039 nach Prag überführt. Dargestellt wird Adalbert als Bischof mit Mitra und Stab, oft mit Ruder, Speer und Schwert.
(Martyrologium Sancrucense)

Adalbert von Prag in der Grabeskirche des Apostels Bartholomäus auf der Tiberinsel

Johannes Nepomuk Denkmal auf der Karlsbrücke vor dem Veitsdom, Prag

Adalbert von Prag, Veitsdom

Samstag, 24. August 2013

Am Grabe des hl. Bartholomäus

Im 3. Jahrhundert v. Chr. entstand auf der Tiberinsel ein Tempel des Äskulap, des Gottes der Heilkunde. Bis ins Mittelalter wurden Inseln wegen ihrer abgesonderten Lage für den Bau von Spitälern bevorzugt. Heute befindet sich auf der Tiberinsel das Spital der Barmherzigen Brüder.

Auf den Ruinen des Äskulap-Heiligtums gründete Kaiser Otto III. (983-1002) ein Kloster zur Erinnerung an den hl. Adalbert. Der Bischof von Prag erlitt 997 das Martyrium. Otto II., der Vater von Otto III., hatte die Reliquien des hl. Bartholomäus nach Rom gebracht, vermutlich in der Absicht sie nach Deutschland zu überführen. Nach dem Tod Otto II. in Rom wurden die Reliquien in der neu errichteten Kirche aufbewahrt. Später (1088?) nahm die Kirche das Patrozinium des hl. Bartholomäus an.

Seit 2002 wird in der Kirche des hl. Bartholomäus der Märtyrer des 20. Jahrhunderts gedacht. Auf den Altären der sechs Seitenkapellen sind Reliquien und Erinnerungsgegenstände der Märtyrer ausgestellt (Bilder davon ein andermal).

Die Brücke, die die Insel über zwei Bögen mit dem linken Ufer verbindet, wurde 62 v. Chr. erbaut.

Steinpfeiler mit aufgesetzten Köpfen (Herme)




S. Bartolomeo all´Isola


In vielen Kirchen Roms hochzeitet es ...


Altar mit den Reliquien des hl. Bartholomäus


Marmorbrunnen, Christusrelief auf der Treppe zur Apsis

Gestalt des hl. Adalbert