Donnerstag, 2. April 2026

Den ich küssen werde....

Verrat des Judas, Svatý Hostýn, Tschechien


Der Mensch, mit dem ich in Frieden lebte, auf den ich gehofft habe.
Der mein Brot aß, hob hoch über mich die Ferse.
 
Der Verräter aber gab ihnen ein Zeichen und sprach:
Den ich küssen werde, der ist es, den ergreift.

Die Erschütterung des ganz Reinen vor der Flut des Bösen

 

Ölbergszene in Völkermarkt, Kärnten

 

Jesus ringt mit dem Vater. Er ringt mit sich selbst. Und er ringt um uns. Er erleidet die Angst vor der Macht des Todes. Dies ist zunächst einfach die dem Menschen, ja jeder lebenden Kreatur eigene Erschütterung vor der Gegenwart des Todes.
Aber bei Jesus geht es um mehr. Er sieht in die Nächte des Bösen hinein. Er sieht die schmutzige Flut aller Lüge und alles Niedrigen, die auf ihn zukommt in dem Kelch, den er trinken muß. Es ist die Erschütterung des ganz Reinen und Heiligen vor der ganzen Flut des Bösen dieser Welt, die auf ihn hereinbricht.

Er sieht auch mich und betet auch für mich. So ist dieser Augenblick der Todesangst Jesu ein wesentliches Moment im Vorgang der Erlösung. Der Brief an die Hebräer hat deshalb das Ringen Jesu auf dem Ölberg als einen priesterlichen Vorgang gewertet.
In diesem von der Todesangst durchdrungenen Beten Jesu vollzieht der Herr die Aufgabe des Priesters: Er nimmt die Schuld der Menschheit, er nimmt uns alle auf sich und trägt uns zum Vater hin.
(B16, Gründonnerstag 2012)

Die Erstkommunion der Apostel

 

„Mit Sehnsucht habe ich danach verlangt, dieses Paschamahl mit euch zu feiern, ehe ich leide“ (Lk 22, 15): Mit diesen Worten hat Jesus die Feier seines letzten Mahls und der Einsetzung der heiligen Eucharistie eröffnet. Jesus ist mit Sehnsucht dieser Stunde entgegengegangen. Er hat von innen her gewartet auf diesen Augenblick, in dem er sich selbst den Seinigen unter den Gestalten von Brot und Wein schenken würde. Er hat auf diesen Augenblick gewartet, der so etwas wie die eigentliche messianische Hochzeit sein sollte: die Verwandlung der Gaben dieser Erde und das Einswerden mit den Seinigen, um sie zu verwandeln und so die Verwandlung der Welt zu eröffnen.
In der Sehnsucht Jesu dürfen wir die Sehnsucht Gottes selbst erkennen – seine wartende Liebe für die Menschen, für seine Schöpfung. Die Liebe, die auf den Augenblick der Vereinigung wartet, die Menschen an sich ziehen will, um damit auch die Sehnsucht der Schöpfung selbst zu erfüllen: Sie streckt sich ja aus auf das Erscheinen der Kinder Gottes hin (Röm 8, 19). Jesus sehnt sich nach uns, er wartet auf uns.

Haben wir eigentlich Sehnsucht nach ihm? Drängt es uns, ihm zu begegnen? Verlangen wir nach seiner Nähe, nach dem Einswerden mit ihm, das er uns in der heiligen Eucharistie schenkt? Oder sind wir gleichgültig, zerstreut, mit anderem angefüllt?
Aus den Mahlgleichnissen Jesu wissen wir, daß er die Wirklichkeit der leer bleibenden Plätze kennt, die Absage, das Desinteresse an ihm und seine Nähe. Die leeren Plätze beim Hochzeitsmahl des Herrn mit oder ohne Entschuldigung – das ist für uns längst kein Gleichnis mehr, sondern gegenwärtige Wirklichkeit gerade in den Ländern, denen er seine besondere Nähe gezeigt hatte. Jesus wußte auch um Gäste, die zwar kommen, aber nicht hochzeitlich bekleidet sein würden – ohne Freude an seiner Nähe, nur einer Gewohnheit folgend und mit ihrem Leben ganz anders ausgerichtet.
Der heilige Gregor der Große hat in einer seiner Homilien gefragt: Was sind das für Leute, die ohne hochzeitliches Gewand kommen? Worin besteht dieses Kleid und wie erwirbt man es? Seine Antwort lautet: Die da herbeigerufen sind und kommen, haben irgendwie Glauben. Der Glaube ist es, der ihnen die Tür auftut. Aber ihnen fehlt das hochzeitliche Gewand der Liebe. Wer den Glauben nicht als Liebe lebt, ist nicht für die Hochzeit bereitet und wird hinausgewiesen. Zur eucharistischen Gemeinschaft gehört der Glaube, aber zum Glauben gehört die Liebe, sonst ist er auch als Glaube tot. (B16, Gründonnerstag 2011)


Letztes Abendmahl, Lancaster Priory, Lancaster

Mittwoch, 1. April 2026

11. Station: Jesus wird ans Kreuz genagelt

 

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich. Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
Svatý Hostýn

Svatý Hostýn

ELFTE STATION

Jesus wird ans Kreuz genagelt

V. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi.
R. Quia per sanctam crucem tuam redemisti mundum.

Aus dem Evangelium nach Markus. 15, 25-27

Es war die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten.
Und eine Aufschrift (auf einer Tafel) gab seine Schuld an:
Der König der Juden.
Zusammen mit ihm kreuzigten sie zwei Räuber,
den einen rechts von ihm, den anderen links.


MEDITATION

"Sie durchbohren mir Hände und Füße. Man kann all meine Knochen zählen" (Ps 22, 17-18). "Man kann ..... zählen": was für prophetische Worte! Man weiß jedoch, daß dieser Leib ein Lösegeld ist. Ein hohes Lösegeld ist dieser ganze Leib: die Hände, die Füße und jeder Knochen. Der ganze Mensch in höchster Spannung: Skelett, Muskeln, Nervensystem, jedes Organ, jede Zelle, alles ist in höchstem Maße angespannt. "Wenn ich über die Erde erhöht bin, werde ich alle Menschen an mich ziehen" (Joh 12, 32).
Diese Worte drücken die volle Wirklichkeit der Kreuzigung aus. Zu ihr gehört auch diese schreckliche Spannung, die durch die Hände, die Füße und alle Knochen geht: die schreckliche Spannung des ganzen Leibes, der, nachdem er wie ein Gegenstand an die Balken des Kreuzes genagelt wurde, im Todeskampf bis zum Äußersten erniedrigt wird. Und in dieselbe Wirklichkeit der Kreuzigung tritt die ganze Welt ein, die Jesus an sich ziehen will (vgl. Joh 12, 32). Die Welt ist der Zugkraft des Leibes ausgesetzt, der sich aus Trägheit nach unten wendet.
In eben dieser Spannung liegt das Leiden des Gekreuzigten.
"Ihr stammt von unten, ich stamme von oben" (Joh 8, 23). Seine Worte vom Kreuz herab lauten: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun" (Lk 23, 34).


ANRUFUNGEN

Christus, vom Haß gekreuzigt,
von der Liebe zum Zeichen der Versöhnung und des Friedens gemacht.
R. Christe, eleison.

Christus, durch das am Kreuz vergossene Blut
hast du den Menschen, die Welt und den gesamten Kosmos losgekauft.
R. Christe, eleison.

 
Alle:
Pater noster, qui es in caelis
sanctificetur nomen tuum;
adveniat regnum tuum;
fiat voluntas tua, sicut in caelo, et in terra.
Panem nostrum cotidianum da nobis hodie;
et dimite nobis debita nostra,
sicut et nos dimittimus debitoribus nostris;
et ne nos inducas in tentationem;
sed libera nos a malo.

Sancta mater, istud agas,
Crucifixi fige plagas
cordi meo valide.

Dienstag, 31. März 2026

10. Station: Jesus wird seiner Kleider beraubt

 

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich. Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
Svatý Hostýn

ZEHNTE STATION

Jesus wird seiner Kleider beraubt

V. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi.
R. Quia per sanctam crucem tuam redemisti mundum.

Aus dem Evangelium nach Markus. 15, 24

Die Soldaten warfen das Los
und verteilten seine Kleider unter sich
und gaben jedem, was ihm zufiel.


MEDITATION

Als Jesus auf Golgotha ohne Kleider dasteht (vgl. Mk 15, 24 usw.), wenden sich unsere Gedanken seiner Mutter zu: sie gehen zurück zum Ursprung dieses Leibes, der schon jetzt, vor der Kreuzigung, eine einzige Wunde ist (vgl. Jes 52, 14). Das Geheimnis der Menschwerdung: Der Sohn Gottes nimmt aus dem Schoß der Jungfrau seinen Leib an (vgl. Mt 1, 23; Lk 1, 26-38). Der Sohn Gottes spricht zum Vater mit den Worten des Psalms: "An Schlacht- und Speiseopfern hast du kein Gefallen..., doch einen Leib hast du mir geschaffen" (Ps 40, 8.7; Hebr 10, 6.5). Der Leib des Menschen ist Ausdruck seiner Seele. Der Leib Christi ist Ausdruck der Liebe zum Vater: "Darum sage ich: Ja, ich komme... Deinen Willen zu tun, mein Gott, macht mir Freude" (Ps 40, 9; Hebr 10, 7). "Ich tue immer das, was ihm gefällt" (Joh 8, 29). Mit jeder Wunde, mit jedem Schmerzensschauer, mit jedem Muskelriß, mit jedem vergossenen Blutstropfen, mit der ganzen Ermüdung der Arme, mit den Wunden an Hals und Schultern, mit dem schrecklichen Schmerz an den Schläfen erfüllt dieser entblößte Leib den Willen des Sohnes und jenen des Vaters. Dieser Leib erfüllt den Willen des Vaters, als er seiner Kleider beraubt und als Folterobjekt behandelt wird; als er in sich den unermeßlichen Schmerz des geschändeten Menschseins umschließt.
Der Leib des Menschen wird auf vielfältige Weise geschändet.
Bei dieser Station müssen wir an die Mutter Christi denken, denn unter ihrem Herzen, in ihren Augen und geborgen in ihren Händen hat der Leib des Gottessohnes vollkommene Anbetung empfangen.


ANRUFUNGEN

Jesus, heiliger Leib,
noch immer geschändet in deinen lebendigen Gliedern.
R. Kyrie, eleison.

Jesus, aus Liebe aufgeopferter Leib,
noch immer getrennt in deinen Gliedern.
R. Kyrie, eleison.

Alle:

Pater noster, qui es in caelis
sanctificetur nomen tuum;
adveniat regnum tuum;
fiat voluntas tua, sicut in caelo, et in terra.
Panem nostrum cotidianum da nobis hodie;
et dimite nobis debita nostra,
sicut et nos dimittimus debitoribus nostris;
et ne nos inducas in tentationem;
sed libera nos a malo.

 
Fac ut ardeat cor meum
in amando Christum Deum,
ut sibi complaceam.

Svatý Hostýn

 

9. Station: Jesus fällt das dritte Mal unter dem Kreuz

 


Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich. Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst. 
Svatý Hostýn


NEUNTE STATION

Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz

V. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi.
R. Quia per sanctam crucem tuam redemisti mundum.

Aus dem Buch der Klagelieder. 3, 27-32

Gut ist es für den Mann, ein Joch zu tragen
in der Jugend.
Er sitze einsam und schweige,
wenn der Herr es ihm auflegt.
Er beuge in den Staub seinen Mund;
vielleicht ist noch Hoffnung.
Er biete die Wange dem, der ihn schlägt,
und lasse sich sättigen mit Schmach.
Denn nicht für immer verwirft der Herr.
Hat er betrübt, erbarmt er sich auch wieder
nach seiner großen Huld.


MEDITATION

"Er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz" (Phil 2, 8). Jede Station dieses Kreuzwegs ist ein Meilenstein dieses Gehorsams und dieser Erniedrigung.
Das Ausmaß dieser Entäußerung begreifen wir, wenn wir den Worten des Propheten folgen: "Der Herr lud auf ihn die Schuld von uns allen... Wir hatten uns alle verirrt wie Schafe, jeder ging für sich seinen Weg. Doch der Herr lud auf ihn die Schuld von uns allen" (Jes 53, 6).
Das Ausmaß dieser Erniedrigung erfassen wir, wenn wir sehen, daß Jesus wieder, zum dritten Mal, unter dem Kreuz zusammenbricht. Wir begreifen es, wenn wir darüber nachdenken, wer da zu Boden stürzt, wer da unter dem Kreuz im Straßenstaub liegt, neben den Füßen feindseliger Leute, die ihn mit Demütigungen und Schmähungen nicht verschonen...
Wer ist das, der zu Boden stürzt? Wer ist Jesus Christus? "Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz " (Phil 2,6-8).


ANRUFUNGEN

Jesus Christus,
du hast die Bitterkeit der Erde verkostet,
um das Stöhnen des Schmerzes in Jubelgesang zu verwandeln.
R. Christe, eleison.

Jesus Christus,
der du dich im Fleisch erniedrigt hast,
um die ganze Schöpfung zu adeln.
R. Christe, eleison.

Alle:

Pater noster, qui es in caelis
sanctificetur nomen tuum;
adveniat regnum tuum;
fiat voluntas tua, sicut in caelo, et in terra.
Panem nostrum cotidianum da nobis hodie;
et dimite nobis debita nostra,
sicut et nos dimittimus debitoribus nostris;
et ne nos inducas in tentationem;
sed libera nos a malo.


Eia, mater, fons amoris,
me sentire vim doloris
fac, ut tecum lugeam.

Montag, 30. März 2026

Salbe die Füße Jesu (Augustinus)

Maria Magdalena salbt Jesus, The Burell Collection, Glasgow
"made by the circle of the Willemsmeister" (Meister Wilhelm, 1470-1500, Köln)

 Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes 12 (Evangelium vom Karmontag)

Sechs Tage vor dem Paschafest kam Jesus nach Betánien,
wo Lázarus war, den er von den Toten auferweckt hatte.
2 Dort bereiteten sie ihm ein Mahl;
Marta bediente
und Lázarus war unter denen, die mit Jesus bei Tisch waren.
3 Da nahm Maria ein Pfund echtes, kostbares Nardenöl,
salbte Jesus die Füße
und trocknete sie mit ihren Haaren.
Das Haus wurde vom Duft des Öls erfüllt.
4 Doch einer von seinen Jüngern,
Judas Iskáriot, der ihn später auslieferte, sagte:
Warum hat man dieses Öl
nicht für dreihundert Denáre verkauft
und den Erlös den Armen gegeben?
6 Das sagte er aber nicht,
weil er ein Herz für die Armen gehabt hätte,
sondern weil er ein Dieb war;
er hatte nämlich die Kasse
und veruntreute die Einkünfte.
7 Jesus jedoch sagte:
Lass sie,
damit sie es für den Tag meines Begräbnisses aufbewahrt!
8 Die Armen habt ihr immer bei euch,
mich aber habt ihr nicht immer.
9 Eine große Menge der Juden hatte erfahren, dass Jesus dort war,
und sie kamen, jedoch nicht nur um Jesu willen,
sondern auch um Lázarus zu sehen,
den er von den Toten auferweckt hatte.
10 Die Hohepriester aber beschlossen, auch Lázarus zu töten,
11 weil viele Juden seinetwegen hingingen und an Jesus glaubten.

 

Quelle: Bibliothek der Kirchenväter, Augustinus, 50. Vortrag über das Johannesevangelium

„Maria“ aber, die andere Schwester des Lazarus, „nahm ein Pfund kostbarer Salbe von pistischem Nardenöl, salbte die Füße Jesu und trocknete mit ihren Haaren seine Füße, und das Haus wurde mit dem Geruche des Salböls erfüllt.“ Die Tatsache haben wir vernommen, forschen wir nach der Bedeutung. Willst du, wer immer du bist, eine gläubige Seele sein, so salbe mit Maria die Füße des Herrn mit kostbarer Salbe.
Jene Salbe war die Gerechtigkeit, darum war es ein Pfund1; es war aber eine kostbare Salbe von pistischem Nardenöl. Wenn es heißt „pistisch“, so müssen wir das für den Ort halten, woher diese kostbare Salbe war; doch ist dieses Wort nicht belanglos und paßt ganz gut zu der symbolischen Bedeutung.
Pistis heißt im Griechischen Glaube2. Du suchtest Gerechtigkeit zu üben; der Gerechte lebt aus dem Glauben3.
Salbe die Füße Jesu; folge durch ein gutes Leben den Fußtapfen des Herrn. Trockne sie mit den Haaren; wenn du Überfluß hast, gib davon den Armen und du hast die Füße des Herrn getrocknet; denn die Haare erscheinen ja als etwas Überflüssiges am Leibe. Da hast du also Gelegenheit, etwas zu tun mit deinem Überfluß; für dich ist es überflüssig, aber für die Füße des Herrn ist es notwendig. Vielleicht leiden auf Erden die Füße des Herrn Not. Denn von wem andern als von seinen Gliedern wird er am Ende sagen: „Was ihr einem aus meinen Geringsten getan, das habt ihr mir getan“4? Ihr habt euren Überfluß aufgewendet, aber ihr habt meinen Füßen einen Dienst erwiesen.


  1. Libra, zunächst Wage, dann eine Wagschale voll, ein Pfund. 

  2. πιστικός [pistikos] (pisticus) wird vielfach von einer persischen Stadt Pista abgeleitet, so daß es pistisches Nardenöl bedeutet; nach andern kommt es von πίστις [pistis], so daß es echtes, zuverlässiges Nardenöl bedeutet. 

  3. Röm. 1, 17. 

  4. Matth. 25, 40. 


The Burrell Collection, Glasgow