Mittwoch, 23. Mai 2018

Konstantin der Große (Bau von Alt - St. Peter)

Das Fresko in den Vatikanischen Museen zeigt Kaiser Konstantin, der den Bau der ersten Kirche über dem Grab des Hl. Petrus überwacht


Konstantin der Große, Kaiser. Konstantin wurde um 280 oder 285 in Niš im heutigen Serbien geboren. Er war der Sohn der Stallmagd bzw. Wirtstochter Helena und des Feldherren Konstantius Chlorus, der freilich seine unstandesgemäße Konkubine sofort nach seiner Ausrufung zum Kaiser verstieß. Nach einer militärischen Laufbahn wurde Konstantin nach dem Tod seines Vaters 306 selbst vom Heer zum Augustus ausgerufen und heiratete 307 Fausta, die Tochter Diokletians. Konstantin herrschte zunächst nur über den Nordwesten des Imperium Romanum, denn bis 311 war Galerius Oberkaiser. Nach dessen Tod kämpfe Konstantin gegen seinen Schwager Maxentius um die Vormacht und konnte seinen Widersacher 312 in der berühmten Schlacht an der Milvischen Brücke im Norden Roms besiegen. Einer Vision folgend hatte Konstantin das Christussymbol Chi-Rho auf die Standarten seiner Legionen heften lassen. Konstantin wurde in Rom begeistert empfangen und förderte von nun an unter dem Einfluß seiner frommen Mutter Helena nach Kräften das Christen-tum: 313 gewährte er im Edikt von Mailand die freie Religionsausübung, er erklärte den Sonntag für arbeitsfrei und errichtete zahlreiche Kirchen, so die Grabeskirche in Jerusalem und die Basiliken San Pietro und San Paolo in Rom. Dem römischen Bischof schenkte Konstantin seinen Palast, den Lateran, samt der zugehörigen Basilika. Wie sehr sich Konstantin auf die Kirche stützen wollte zeigt die Einberufung des 1. ökumenischen Konzils im Jahre 325 in seinen Sommerpalast Nikaia, wo 318 Bischöfe die Irrlehre des Arius verurteilten und den katholischen Glauben definierten. Konstantin verlegte aus geopolitischen Überlegungen seine Residenz von Rom nach Konstantinopolis, das er 320 als „Neues Rom“ einweihte, er ebnete so zugleich den Weg für den Aufstieg des Papsttums. Freilich war Konstantin mehr ein Sympathisant des Christentums denn ein gläubiger Christ, zur Sicherung seiner Macht schreckte er nicht vor Gewalttaten zurück. Die Taufe empfing Konstantin daher erst auf dem Sterbebett. Er starb am 22. Mai 337 in Ankyron, dem heutigen Dorf Hereke bei Izmit, und wurde in der von ihm erbauten Apostelkirche in Konstantinopel bestattet. Er war der erste römische Kaiser, der sich zum Christentum bekannte, die „konstantinische Wende“ hat die Weltgeschichte maßgeblich verändert. Für die Ostkirche ist sein Gedenktag ein hoher Feiertag.
(Martyrologium Sancrucense)

Kaiserin Helena im Trierer Dom

Am Grab der Kaiserin Helena in Rom
 
Die Helenenkapelle in der Grabeskirche

Die Auffindung des hl. Kreuzes durch Helena

Die Kreuzesreliquie in S Croce in Gerusalemme

St. Gereon in Köln, eine Gründung Helenas

Sieg Kaiser Konstantins an der Milvischen Brücke (Baptisterium des Laterans)

Die Silvesterkapelle in SS. Quattro Coronati



Konstantin überwacht den Bau der ersten Petersbasilika, Alt-St. Peter, Vatikanische Museen

Montag, 21. Mai 2018

Maria, Mutter der Kirche

Frauensteiner Schutzmantelmadonna, Frauenstein



O Maria, schön wie der Mond, strahlend wie die Sonne,
in deren Antlitz die Seligen schauen und die Engel sich wiederspiegeln,
mache, dass wir, Deine Kinder, Dir ähnlich werden.

Lass unsere Seelen einen Strahl Deiner Schönheit aufnehmen
 der mit den Jahren nicht untergeht, sondern neu aufleuchtet in der Ewigkeit.

O Maria, Sonne des Himmels, erwecke das Leben wieder, wo es erstorben ist,
erleuchte den Verstand, wo Finsternis ist.
Sooft Du im Angesicht Deiner Kinder widerstrahlst,
gib uns einen Abglanz Deines Lichtes und Deiner Glut !

O Maria, stark wie ein Heer, verleihe uns den Sieg.
Wir sind so gebrechlich und unser Feind wütet mit solchem Übermut.
Aber unter Deinem Banner sind wir sicher, dass wir siegen;
er kennt die Kraft Deines Fußes, er fürchtet die Majestät Deines Blickes.

Rette uns, o Maria, schön wie der Mond, herrlich wie die Sonne,
stark wie ein geordnetes Heer, das sich nicht auf Hass stützt,
sondern auf die Macht der Liebe. Amen

Papst Pius XII.




Auf Anordnung von Papst Franziskus setzte die Gottesdienstkongregation einen neuen Mariengedenktag in den Römischen Generalkalender fest. Mit dem Dekret » Laetitiae plena vom 11. Februar 2018 wurde "die Feier der Seligen Jungfrau Maria, Mutter der Kirche, im Römischen Generalkalender" neu angeordnet und geregelt.
Als Messtexte für diesen neuen Gedenktag, der jeweils am Montag nach Pfingsten begangen wird, dient die Votivmesse "De beata Maria Ecclesiæ Matre" im Missale Romanum Editio typico tertia von 2002. Dem entspricht im deutschen Messbuch (2. Auflage 1988, 1141–1144) das Formular der Votivmesse "9 b. VON MARIA, DER MUTTER DER KIRCHE". (Quelle)  

ERÖFFNUNGSVERS Apg 1, 14
Die Jünger verharrten einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern. (TP. Halleluja.)

TAGESGEBET
Gott, du Vater des Erbarmens, dein Sohn hat am Kreuz seine Mutter Maria auch uns zur Mutter gegeben. Schau hin auf seine große Liebe, lass die Kirche zur Mutter vieler Kinder werden, an denen Heiligkeit sie sich freuen kann, und führe alle Völker in ihre Gemeinschaft. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

GABENGEBET
Herr, nimm unsere Gaben an und mache sie zum Sakrament des Heiles. Entzünde durch seine Kraft und die Liebe der seligen Jungfrau Maria, der Mutter der Kirche, in uns das Feuer deiner Liebe, damit wir, vereint mit Maria, dem Werk der Erlösung dienen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

PRÄFATION MARIA, DIE MUTTER DER KIRCHE
In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Herr, heiliger Vater, immer und überall zu danken, weil du Großes getan hast an der seligen Jungfrau Maria. In ihrem unbefleckten Herzen und ihrem jungfräulichen Schoß hat sie dein Wort empfangen und, da sie den Schöpfer gebar, der Kirche ihren Ursprung gegeben. Unter dem Kreuz empfing sie das Vermächtnis seiner Liebe und nahm alle Menschen an als ihre Kinder, die durch Christi Tod zum ewigen Leben geboren sind. Mit den Aposteln erwartete sie den verheißenen Tröster und vereinte mit den Bitten der Jünger ihr Gebet als Vorbild deiner betenden Kirche. In der Herrlichkeit des Himmels bleibt sie der pilgernden Kirche eine liebende Mutter und beschützt unsern Weg zur ewigen Heimat, bis der herrliche Tag Christi hereinbricht. Durch ihn rühmen dich Himmel und Erde, Engel und Menschen und singen wie aus einem Munde das Lob deiner Herrlichkeit:

KOMMUNIONVERS Vgl. Joh 2, 1.11
In Kana in Galiläa fand eine Hochzeit statt, und die Mutter Jesu war dabei; da tat Jesus sein erstes Zeichen und offenbarte seine Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn.

SCHLUSSGEBET
Herr, wir haben das Unterpfand deiner Erlösung empfangen, die Speise des Lebens, und rufen zu dir: Mache die Kirche durch dieses Sakrament und die Hilfe der jungfräulichen Mutter Maria zur Lehrerin des Evangeliums für alle Völker und zur Ausspenderin des Geistes für den ganzen Erdkreis. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.


Frauenstein, Oberösterreich

Sonntag, 20. Mai 2018

Babylon und Pfingsten

Turmbau zu Babel, 1563, Pieter Bruegel d. Ä.


Liebe Brüder und Schwestern!

(....) Das Pfingstgeheimnis ist die Taufe der Kirche, es ist ein Ereignis, das ihr sozusagen die Anfangsform und den Antrieb für ihre Sendung verliehen hat. Diese »Form« und dieser »Antrieb« sind immer gültig, stets aktuell, und sie erneuern sich insbesondere durch die liturgischen Handlungen.
Heute vormittag möchte ich einen wesentlichen Aspekt des Pfingstgeheimnisses näher betrachten, der auch in unseren Tagen von großer Wichtigkeit ist. Pfingsten ist das Fest der Vereinigung, des Verstehens und des Miteinander der Menschen. Wir alle können feststellen, daß in unserer Welt das Verstehen und die Gemeinschaft der Menschen untereinander oft oberflächlich und schwierig sind, obwohl wir durch die Entwicklung der Kommunikationsmittel einander immer näher kommen und die geographischen Entfernungen zu schwinden scheinen. Es bleiben Ungleichgewichte, die nicht selten zu Konflikten führen; der Dialog zwischen den Generationen wird mühsam und zuweilen überwiegen die Gegensätze; wir erleben im Alltag, wie die Menschen immer aggressiver und streitsüchtiger werden; einander zu verstehen scheint zu anspruchsvoll zu sein, und man zieht es vor, sich im eigenen Ich, in den eigenen Interessen zu verschließen. Können wir in dieser Situation jene Einheit, die wir so sehr brauchen, wirklich finden und leben?

Der Bericht des Pfingstfestes in der Apostelgeschichte, den wir in der ersten Lesung gehört haben (vgl. Apg 2,1–11), enthält im Hintergrund eines der letzten großen Bilder, die wir am Beginn des Alten Testaments finden: die uralte Geschichte vom babylonischen Turmbau (vgl. Gen 11,1–9). Was aber ist Babylon? Es ist die Beschreibung eines Reiches, in dem die Menschen so viel Macht gesammelt hatten, daß sie glauben konnten, sie brauchten sich nun nicht mehr auf einen fernen Gott zu beziehen, sondern sie seien stark genug, selbst einen Weg zum Himmel hinauf zu bauen, um dessen Türen aufzustoßen und sich an die Stelle Gottes zu setzen. Aber gerade da geschieht etwas Merkwürdiges und Ungewöhnliches. Während die Menschen miteinander den Turm bauten, wurden sie sich plötzlich bewußt, daß sie gegeneinander bauten. Während sie versuchten wie Gott zu sein, liefen sie Gefahr, nicht einmal mehr Menschen zu sein, weil ihnen etwas für das Menschsein Grundlegendes abhanden gekommen ist: die Fähigkeit, sich zu einigen, sich zu verstehen und gemeinsam zu arbeiten.
Diese biblische Erzählung enthält eine ewige Wahrheit; das können wir in der Geschichte, aber auch in unserer Welt sehen. Durch den Fortschritt von Wissenschaft und Technik haben wir die Macht gewonnen, Kräfte der Natur zu beherrschen, die Bausteine der Welt zu manipulieren, Lebewesen zu fabrizieren, und wir sind damit fast bis zum Menschen selbst gekommen. In dieser Situation scheint es überholt und unnütz, Gott zu bitten, weil wir selbst alles, was wir wollen, errichten und verwirklichen können. Aber wir merken nicht, daß wir dieselbe Erfahrung machen wie Babylon. Es ist wahr, wir haben die Möglichkeiten der Kommunikation, der Information, der Nachrichtenübermittlung vervielfacht, aber können wir sagen, daß die Fähigkeit, einander zu verstehen, gewachsen ist, oder verstehen wir uns paradoxerweise nicht vielleicht immer weniger? Scheint sich unter den Menschen nicht Mißtrauen einzuschleichen, Argwohn, Furcht voreinander, was so weit geht, daß wir geradezu gefährlich füreinander werden? Kehren wir zu unserer Ausgangsfrage zurück: Kann es wirklich Einheit, Eintracht geben? Und wie? Die Antwort finden wir in der Heiligen Schrift: Einheit kann nur sein durch die Gabe des Geistes Gottes, der uns ein neues Herz und eine neue Sprache geben wird, eine neue Fähigkeit der Kommunikation. Und das ist an Pfingsten geschehen. An jenem Morgen, fünfzig Tage nach Ostern, bläst ein Sturmwind über Jerusalem, und die Flamme des Heiligen Geistes kommt auf die versammelten Jünger herab, läßt sich auf jedem von ihnen nieder und entzündet in ihnen das Feuer Gottes, ein Feuer der Liebe mit verwandelnder Kraft. Die Furcht schwindet, das Herz spürt neue Kraft, die Zungen lösen sich, und sie beginnen freimütig zu sprechen, damit alle die Verkündigung Jesu Christ, der gestorben und auferstanden ist, verstehen können. Wo Spaltung und Fremdheit war, wächst an Pfingsten Einheit und Verständnis.

Aber blicken wir auf das heutige Evangelium, in dem Jesus sagt: »Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen« (Joh 16,13). Indem Jesus über den Heiligen Geist spricht, erklärt er uns, was die Kirche ist und wie sie leben muß, um sie selbst zu sein, um Ort der Einheit und der Gemeinschaft in der Wahrheit zu sein; er sagt uns, daß als Christ handeln heißt, nicht im eigenen »Ich« verschlossen zu bleiben, sondern sich auf das Ganze auszurichten; es bedeutet, die Kirche als ganze in sich aufzunehmen, oder besser, sich innerlich von ihr aufnehmen zu lassen.
Wenn ich dann als Christ spreche, denke, handle, tue ich dies nicht, indem ich mich in meinem Ich verschließe, sondern ich tue dies immer innerhalb des Ganzen und ausgehend vom Ganzen: So kann der Heilige Geist, der Geist der Einheit und der Wahrheit, in unseren Herzen und im Geist der Menschen widerhallen, und sie dazu führen, einander zu begegnen und anzunehmen. Gerade weil der Heilige Geist so handelt, führt er uns in die ganze Wahrheit ein, die Jesus ist, er führt uns zu Vertiefung und Verständnis: Wir wachsen nicht in der Erkenntnis, wenn wir uns in unserem Ich verschließen, sondern nur indem wir zum Hören und Teilen fähig werden, nur im »Wir« der Kirche, in einer Haltung tiefer innerer Demut. Und so wird klarer, warum Babylon Babylon und warum Pfingsten Pfingsten ist. Wo Menschen Götter sein wollen, können sie nur gegeneinander stehen. Wo sie aber in die Wahrheit des Herrn hineintreten, öffnen sie sich für das Wirken seines Geistes, der sie trägt und vereint.

Der Gegensatz zwischen Babylon und Pfingsten klingt auch in der zweiten Lesung an, wo der Apostel sagt: »Laßt euch vom Geist leiten, dann werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen« (Gal 5,16). Der hl. Paulus erklärt uns, daß unser persönliches Leben von einem inneren Konflikt gekennzeichnet ist, einem Gegensatz zwischen den Anregungen, die vom Fleisch kommen, und denen, die vom Heiligen Geist stammen; und wir können nicht allen Anregungen folgen. Denn wir können nicht gleichzeitig egoistisch und großherzig sein, der Tendenz nachgeben, über die anderen zu herrschen, und gleichzeitig die Freude des uneigennützigen Dienstes verspüren. Wir müssen uns immer entscheiden, welchem Impuls wir folgen wollen, und das können wir in rechter Weise nur mit der Hilfe des Geistes Christi. Der hl. Paulus zählt, wie wir gehört haben, die Werke des Fleisches auf, es sind die Sünden des Egoismus und der Gewalt, wie Feindschaft, Streit, Eifersucht, Spaltungen; es sind Gedanken und Taten, die uns nicht in wahrhaft menschlicher und christlicher Weise leben lassen: in der Liebe. Das führt zum Verlust des eigenen Lebens. Der Heilige Geist dagegen führt uns zur Höhe Gottes, damit wir schon auf dieser Erde den Keim des göttlichen Lebens leben können, der in uns ist. Denn der hl. Paulus sagt: »Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede« (Gal 5,22). Und wir sehen, daß der Apostel den Plural gebraucht, um die Werke des Fleisches zu beschreiben, die zur Zersplitterung des Menschseins führt, während er den Singular gebraucht, um das Wirken des Geistes zu beschreiben, er spricht von »der Frucht«, genauso wie der Zersplitterung von Babylon die Einheit von Pfingsten entgegengesetzt ist.

Liebe Freunde, wir müssen dem Geist der Einheit und der Wahrheit gemäß leben, und deshalb müssen wir beten, damit der Heilige Geist uns erleuchten und dazu führen möge, der Verlockung zu widerstehen, unseren eigenen Wahrheiten zu folgen, und die von der Kirche überlieferte Wahrheit Christi anzunehmen. Der lukanische Pfingstbericht sagt uns, daß Jesus vor seiner Himmelfahrt die Apostel aufforderte, zusammen zu bleiben, um sich auf den Empfang der Gabe des Heiligen Geistes vorzubereiten. Und in Erwartung des verheißenen Ereignisses versammelten sie sich mit Maria betend im Abendmahlssaal (vgl. Apg 1,14). Wie die Kirche bei ihrem Entstehen mit Maria versammelt war, so betet sie auch heute:
 »Veni Sancte Spiritus! – 
Komm, Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen
und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe!« Amen.

(Papst Benedikt XVI., Predigt zu Pfingsten 2012)


Herabkunft des Hl. Geistes, St Aloysius R.C Church, London

Samstag, 19. Mai 2018

Bruchstücke des Turmbaus zu Babel (Bruegel)





1 Die ganze Erde hatte eine Sprache und ein und dieselben Worte.
2 Als sie ostwärts aufbrachen, fanden sie eine Ebene im Land Schinar und siedelten sich dort an.
3 Sie sagten zueinander: Auf, formen wir Lehmziegel und brennen wir sie zu Backsteinen. So dienten ihnen gebrannte Ziegel als Steine und Erdpech als Mörtel.
4 Dann sagten sie: Auf, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis in den Himmel! So wollen wir uns einen Namen machen, damit wir uns nicht über die ganze Erde zerstreuen.
5 Da stieg der HERR herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten.
6 Und der HERR sprach: Siehe, ein Volk sind sie und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, wenn sie es sich zu tun vornehmen.
7 Auf, steigen wir hinab und verwirren wir dort ihre Sprache, sodass keiner mehr die Sprache des anderen versteht.
8 Der HERR zerstreute sie von dort aus über die ganze Erde und sie hörten auf, an der Stadt zu bauen.
9 Darum gab man der Stadt den Namen Babel, Wirrsal, denn dort hat der HERR die Sprache der ganzen Erde verwirrt und von dort aus hat er die Menschen über die ganze Erde zerstreut. 
(1. Lesung Vorabendmesse)











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