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Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz, bitte für uns! Heiliger Dominikus, bitte für uns! Heiliger Petrus Martyr, bitte für uns |
Der Rosenkranz als Lösung internationaler Probleme
Der wahre
Frieden ist der Frieden Christi
9. Oktober 2025 Von
Roberto de Mattei
Die internationale Lage ist heute
derart dramatisch und komplex, daß es keine andere Lösung zu geben scheint als
jene, die uns die Gottesmutter im Jahr 1917 in Fatima aufgezeigt hat: den
heiligen Rosenkranz.
Die Verehrung des Rosenkranzes
wird gemeinhin als eine rein persönliche, bestenfalls familiäre Gebetspraxis
betrachtet – dabei besitzt sie auch eine öffentliche, gesellschaftliche
Dimension. Der Rosenkranz hilft nicht nur dem einzelnen, in den materiellen und
geistlichen Nöten seines Lebens Trost und Orientierung zu finden, sondern
entfaltet auch eine soziale Wirkkraft, die sich auf das Leben ganzer Völker und
Nationen erstreckt.
Daran erinnerte Papst Leo XIII.,
als er schrieb: „In allen Jahrhunderten und in allen Kämpfen hat sich die
Kirche an Maria gewandt und stets Trost und Schutz von ihr erhalten“ (aus dem
Schreiben Da molte parti, 26. Mai 1903). Der Rosenkranz war zu allen
Zeiten und in allen Auseinandersetzungen die Waffe schlechthin zum Schutz der
Kirche und der christlichen Gesellschaft.
Die Rolle des Rosenkranzes in der
Geschichte der christlichen Zivilisation zu schildern würde ein langes
Unterfangen sein. Man müßte bei seiner Entstehung im 13. Jahrhundert beginnen,
bei der Initiative des heiligen Dominikus von Guzmán und seiner
Dominikanerbrüder, und ihre siegreiche Predigt gegen die Häresie der Katharer
darlegen. Es wäre auch notwendig, den Beitrag des Rosenkranzes zur
Evangelisierung und Zivilisierung Amerikas sowie von Teilen Asiens und Afrikas
zu beleuchten. Vor allem aber darf nicht vergessen werden, daß das
Rosenkranzfest von Papst Pius V. eingesetzt wurde, um Maria unter dem Titel
„Auxilium Christianorum“ – Hilfe der Christen – zu ehren, in Erinnerung
an den Sieg der christlichen Heere über die muslimischen bei der Seeschlacht
von Lepanto am 7. Oktober 1571.
Der Name Lepanto steht
sinnbildlich und prophetisch für alle zukünftigen Siege der Kirche, wie der
heilige Johannes Bosco erkannte – als ein vollkommenes Zusammenwirken der
übernatürlichen Gnade durch den Rosenkranz und der menschlichen Mitwirkung an
dieser Gnade durch Kampf und Blutzeugnis.
Schon vor Lepanto war ein anderer
bedeutender Sieg dem Rosenkranz zu verdanken: die Schlacht bei Belgrad am 22.
Juli 1456, in der die osmanischen Heere, die bis nach Ungarn vorgedrungen
waren, zurückgeschlagen wurden. Zum Gedenken an diesen Sieg setzte Papst Calixt
III. das Fest der Verklärung Christi ein – ein Symbol für das in Freude
verklärte Europa.
In jüngerer Zeit ist es vor allem
die Gottesmutter selbst, die in Fatima auf die Bedeutung – man könnte sagen:
die Notwendigkeit – des Rosenkranzgebets hingewiesen hat.
Bei der ersten Erscheinung in der
Cova da Iria hielt die Jungfrau Maria den Rosenkranz in der Hand. Auf die Frage
der kleinen Lucia hin, ob ihr Cousin Francisco in den Himmel kommen werde,
antwortete sie, daß er dies tun werde, aber erst nachdem er „viele Rosenkränze“
gebetet habe. Am Ende derselben Erscheinung forderte sie die Hirtenkinder
ausdrücklich auf: „Betet den Rosenkranz jeden Tag, um den Frieden für die
Welt und das Ende des Krieges zu erlangen.“ Auch bei der zweiten und
dritten Erscheinung wiederholte Maria ihre Bitte, den Rosenkranz täglich zu
ihrer Ehre zu beten – „um den Frieden für die Welt und das Ende des Krieges“
zu erflehen.
In der dritten Erscheinung lehrte
sie zudem das Gebet: „O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns
vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die
deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen“, das – wie sie sagte – „nach
jedem Geheimnis“ zu beten sei.
Auch die vierte, fünfte und
sechste Erscheinung begann jeweils mit der Aufforderung zum täglichen
Rosenkranzgebet. Am 13. Oktober 1917, dem Tag der letzten Erscheinung,
offenbarte sich Maria mit den Worten: „Ich bin die Königin des Rosenkranzes.
Ich wünsche, daß an diesem Ort eine Kapelle zu meiner Ehre errichtet wird.
Fahrt fort, täglich den Rosenkranz zu beten. Der Krieg geht bald zu Ende, und
die Soldaten werden bald heimkehren.“ In dieser Gestalt erschien sie
glorreich im Himmel, an der Seite des heiligen Joseph und des Jesuskindes.
Am 10. Dezember 1925 erschien die
Gottesmutter erneut – diesmal Schwester Lucia, in ihrer Zelle im Haus der
Dorotheerinnen in Pontevedra (Spanien). Sie erklärte ihr, wie das Beten und
Meditieren des Rosenkranzes mit der Praxis der Sühnekommunion an den ersten fünf
Samstagen des Monats verbunden sein solle. Während sie Lucia die Hand auf die
Schulter legte, zeigte sie ihr mit der anderen Hand ein von Dornen umgebenes
Herz und sagte: WEITER HIER
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Rosenkranzmadonna, um 1603, Caravaggio Kunsthistorisches Museum, Wien |