Donnerstag, 24. September 2026

Unsere Liebe Frau von Walsingham (24.9.)

 


Unsere Liebe Frau von Walsingham wird in der katholischen Kirche jedes Jahr am 24. September gefeiert. Walsingham in England ist seit dem Mittelalter ein bedeutender Marienwallfahrtsort und  Maria wird dort unter diesem Titel verehrt.

Der Schwerpunkt liegt auf der Menschwerdung Jesu Christi (Inkarnation) und auf der Verkündigung des Engels an Maria:

  • Der Engel Gabriel verkündet Maria, dass sie den Sohn Gottes empfangen wird.
  • Maria sagt ihr berühmtes „Ja“ zu Gott.
  • Dadurch wird sie zur Mutter Jesu.
  • Die Gläubigen betrachten an Maria, wie man Gottes Willen vertrauen und Christus im eigenen Leben aufnehmen kann.

Deshalb wird Walsingham auch als „England’s Nazareth“ bezeichnet. Das Heiligtum versteht sich ausdrücklich als ein Marienheiligtum, das auf das Geheimnis der Menschwerdung ausgerichtet ist. (KI)



Prayer to Our Lady of Walsingham

O Mary, our Mother and Queen,
you who were chosen by God
to be the Mother of his beloved Son,
pray for us and for our families.

Our Lady of Walsingham,
pray for us.

Help us to follow your example
of faith, humility and obedience.
Teach us to welcome Christ into our hearts
and to bring his love to those around us.

Pray for the Church in England and Wales,
and for all who come to Walsingham
seeking the peace and mercy of your Son.

May we, like you,
always say “yes” to God's will
and lead others closer to Jesus.

Our Lady of Walsingham,
pray for us.
Amen.

Gebet zu Unserer Lieben Frau von Walsingham

O Maria, unsere Mutter und Königin,
du, die von Gott erwählt wurde,
die Mutter seines geliebten Sohnes zu sein,
bitte für uns und unsere Familien.

Unsere Liebe Frau von Walsingham,
bitte für uns.

Hilf uns, deinem Beispiel
des Glaubens, der Demut und des Gehorsams zu folgen.
Lehre uns, Christus in unseren Herzen aufzunehmen
und seine Liebe zu den Menschen um uns herum zu bringen.

Bitte für die Kirche in England und Wales
und für alle, die nach Walsingham kommen,
um den Frieden und die Barmherzigkeit deines Sohnes zu suchen.

Möge auch unser „Ja“ zu Gottes Willen
so aufrichtig sein wie dein „Ja“,
und möge unser Leben andere Menschen
näher zu Jesus führen.

Unsere Liebe Frau von Walsingham,
bitte für uns.
Amen.



Unsere Liebe Frau von Walsingham, bitte für uns

Wie fotografiert man eine hinter Gittern verborgene Kirche (Rupertskirche)

am besten ausgiebig:


St. Ruprecht, Völkermarkt





Lazarus, komm heraus!








Thronender Christus als Weltenrichter, 1874, Alois Gapp

barocke Kanzel, nach 1700, mit den vier Evangelisten

dornengekrönter Herr, erbarme Dich unser

Heiliger Rupert, bitte für uns!
Attribut: Salzfass, Alois Gapp, um 1874

Heiliger Virgil mit Kirchenmodell, bitte für uns, w. o.

Kruzifix um 1510, Schmerzensmutter m. Schwert um 1815;
darunter Fegefeuerdarstellung

Seitenaltar des hl. Antonius Abbas, 20. Jh.

Heiliger Michael, bitte für uns!, 17, Jh.


links: Marienaltar mit Anna und Joachim, um 1750, 

Mittwoch, 23. September 2026

Die Erscheinungen der Mutter Gottes (auf) der Ulme in Thiene

 


Tympanonrelief der Erscheinungen der Muttergottes von der Ulme, Thiene



Es war ein Samstag im Jahr 1529, und drei Hirtinnen, deren Namen nicht überliefert sind, hatten ihre Herde auf die Weiden jenseits des Stadtteils Castelletto am westlichen Stadtrand getrieben. Die Gegend war mit Ulmen bewachsen und nicht besonders frequentiert, obwohl sie unweit der alten Straße nach Marano (heute Marano Vicentino ) lag. So kam es, dass die älteste der Mädchen eine Frau zu sich sprechen hörte, die hoch oben auf den Ästen einer Ulme zu sitzen schien. [ 19 ]

Die Frau begann von Gott wie von ihrem Sohn zu sprechen. Ihre Stimme war sanft, obwohl sie die Enttäuschung des Sohnes über die in Thiene
begangenen Sünden zum Ausdruck brachte. Deshalb war sie gekommen: um Gott eine Botschaft für die Stadtverwaltung anzuvertrauen.

Die Einwohner von Thiene müssten ihr Leben ändern, Gott um Vergebung bitten und an diesem Ort ein Zentrum der Marienverehrung errichten, indem sie dort eine Kirche bauten. Dies würde sie Gott näher bringen und sie vor einer schweren Hungersnot bewahren, die über der Stadt drohte. [ 20 ]

Das Mädchen erfüllte daraufhin ihre Aufgabe und meldete den Vorfall den Behörden in Thiene; dazu gehörten mit Sicherheit die zivilen und naturgemäß auch die religiösen Behörden, während nicht bekannt ist, ob auch die Militärbehörden informiert wurden. Angesichts der damaligen Zeit und ihres sozialen Status ist es nicht verwunderlich, dass ihr niemand glaubte und sie als Seherin galt.

Die Hirtin ging erneut an denselben Ort, und am darauffolgenden Samstag berichtete sie, die Erscheinung gesehen zu haben, die von der Spitze derselben Ulme herab als Mutter Gottes zu ihr gesprochen und ihr gesagt hatte, sie solle es noch einmal versuchen. Doch auch diesmal glaubte man dem Mädchen nicht. Am darauffolgenden Samstag berichtete sie von einer dritten Erscheinung, und diesmal hinterließ die Madonna ihr ein greifbares Zeichen, das ihren Aussagen mehr Gewicht verlieh.
Der Stamm der Ulme, auf der sie stand, verlor plötzlich seine Rinde, während die Äste auch in den folgenden Tagen kräftig blieben. Die Behörden von Thiene hielten dieses Phänomen jedoch nicht für ausreichend, um ihre zuvor geäußerte negative Meinung zu ändern.

Es heißt, die Madonna sei am darauffolgenden Samstag zum vierten Mal erschienen, nicht mehr an demselben Ort, sondern in einer einfachen Behausung außerhalb von Thiene, auf der gegenüberliegenden Seite, hinter den letzten Häusern im Nordosten, im nahegelegenen Dorf Centrale (heute in der Gemeinde Zugliano ).

Dort lebte ein Mann namens Simone, genannt der Bucklige, der in bitterer Armut und schlechter Gesundheit lebte. Er war nach einem Sturz gelähmt und konnte seine Gliedmaßen nicht mehr bewegen. In dem Haus bewohnte er einen Platz unter der Treppe, wo man ihm sein Bett eingerichtet hatte, und er hatte keine Hoffnung mehr für sein Leben. Er galt als angesehen und ehrlich. Simone berichtete, die Botschaft der Madonna sei einfach gewesen: Thiene sei in Gefahr, die Einwohner von Thiene müssten zu Gott zurückkehren, sich seinem Schutz anvertrauen und eine Kirche bauen. Die früheren Erscheinungen vor den Hirtinnen müssen Simone bereits bekannt gewesen sein, denn seine größte Sorge soll gewesen sein, dass die Behörden ihm nicht glauben würden, wie es den Mädchen ergangen war. Die Madonna soll ihm gesagt haben: „Ich werde deine Gesundheit wiederherstellen, dann werden sie dir glauben müssen.“ [ 21 ] Simone ging daraufhin zu Fuß nach Thiene und legte dabei eine Strecke von etwa zweieinhalb Kilometern zurück. Als die Behörden ihn geheilt sahen und dieselben Bitten hörten, die ihnen bereits die Hirtinnen vorgetragen hatten, waren sie von diesem außergewöhnlichen und unerklärlichen Ereignis tief beeindruckt und beunruhigt und legten alle Zweifel beiseite. So schenkten sie der Geschichte der Hirtinnen Glauben, und auch das andere Wunder, das der Ulme, die trotz ihrer völligen Rindenlosigkeit stets voller Kraft war, wurde neu bewertet. Daraufhin beschlossen die Verantwortlichen der Stadt, an diesem Ort so bald wie möglich eine Kultstätte zu errichten. [ 22 ]

Dies verdeutlicht, dass die von den Hirtinnen und später von Simone kontaktierten Behörden sowohl die städtischen Verwaltungsbehörden als auch die kirchlichen gewesen sein müssen, auch weil die Baukosten von der Gemeinde Thiene getragen wurden, der das Grundstück gehörte, auf dem die betreffende Ulme stand. Die Militärbehörden waren mit Sicherheit nicht beteiligt, da ihre Haushaltsbestimmungen Ausgaben außerhalb ihrer institutionellen Aufgaben nicht zuließen. Nicht einmal die privaten Grundbesitzer waren an der Initiative beteiligt, obwohl sie über beträchtliche wirtschaftliche Mittel verfügten, die es ihnen ermöglicht hätten, den Bau einer Kirche sofort in Angriff zu nehmen.

Krönung Marias, Apsismosaik im Heiligtum Madonna dell´Olmo


1957 schuf der Künstler Angelo Gatto in der Apsis des Presbyteriums das große Mosaik, das das gesamte Gewölbe ausfüllt und den Triumph Marias feiert, gekrönt von Jesus Christus, umgeben von Engeln und besungen von Heiligen und Theologen. Die Arbeiten dauerten zwei Jahre.

Anschließend schuf Danilo Andreose 1960 nach einem Entwurf von Giovanni Cerutti den neuen Hochaltar aus rosafarbenem Marmor. Die Seiten sind als Flachrelief, der Mittelteil als vollplastisches Relief ausgeführt.
[ 53 ] auf der Spitze einer stilisierten Ulme, in deren Stamm sich der Tabernakel befindet, und getragen von zwei Engeln aus weißem Carrara-Marmor , fand das Gemälde auf Ulmenholz, das die Madonna mit Kind darstellt – ein Werk des bereits erwähnten Malers Gian Giacomo Cavobianco [ 54 ] aus Schio aus dem Jahr 1530 –, seinen endgültigen Platz.
Auch der dem Publikum zugewandte Altar wurde anschließend gemäß den neuen Vorgaben des
Zweiten Vatikanischen Konzils (das am 8. Dezember 1965 endete) aus rosafarbenem Marmor gefertigt. Sein Sockel stellt eine stilisierte Ulme dar, deren Äste sich ausbreiten und die gesamte Altarfläche umfassen und tragen. (wiki)



Gnadenbild von 1530

Gebet zur Madonna dell’Olmo

O himmlische Schatzmeisterin aller Gnaden,
Mutter Gottes und meine Mutter Maria,
da du die erstgeborene Tochter des Ewigen Vaters bist
und seine Allmacht in Händen hältst,
erbarme dich meiner Seele
und gewähre mir die Gnade,
um die ich dich inständig bitte.

Gegrüßet seist du, Maria.

O barmherzige Austeilerin der göttlichen Gnaden,
Maria, die Allerheiligste,
du, die du die Mutter des Ewigen fleischgewordenen Wortes bist,
der dich mit seiner unermesslichen Weisheit gekrönt hat,
blicke auf die Größe meines Schmerzes
und gewähre mir die Gnade,
deren ich so sehr bedarf.

Gegrüßet seist du, Maria.

O liebevollste Austeilerin der göttlichen Gnaden,
unbefleckte Braut des Ewigen Heiligen Geistes,
Maria, die Allerheiligste,
du, die du von ihm ein Herz empfangen hast,
das sich vom menschlichen Unglück bewegen lässt
und nicht widerstehen kann,
ohne den Leidenden zu trösten,
erbarme dich meiner Seele
und gewähre mir die Gnade,
die ich mit vollkommenem Vertrauen
auf deine unermessliche Güte erwarte.

Gegrüßet seist du, Maria.

Ja, ja, o meine Mutter,
Schatzmeisterin aller Gnaden,
Zuflucht der armen Sünder,
Trösterin der Bedrängten,
Hoffnung der Verzweifelten
und mächtigste Hilfe der Christen,
auf dich setze ich mein ganzes Vertrauen
und bin sicher, dass du mir von Jesus
die Gnade erlangen wirst,
die ich so sehr wünsche,
sofern sie zum Heil meiner Seele dient.

Salve Regina

Übersetzung KI





Heiliger P. Pio, bitte für uns!

Die Gnadenkapelle:


Madonna auf der Ulme, Gnadenkapelle 


Deckengemälde der Erscheinung


Kapelle an dem Ort, wo die Erscheinungen stattgefunden hatten


Santuario della Madonna dell'Olmo, Thiene

Dienstag, 22. September 2026

Mauritius in Magdeburg

 

Dom St. Mauritius und St. Katharina, Magdeburg

Mauritius (Moritz, Maurice) und Gefährten, Angehörige der "Thebaischen Legion", die aus Ägypten stammte, waren in der römischen Provinz Helvetien (der heutigen Schweiz) stationiert. Im Zuge der grausamen Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian wurde ihnen im Jahr 302 befohlen, in der Gegend um Agaunum (heute Saint Maurice im Kanton Wallis) gewaltsam gegen die Christen vorgehen.
Doch die Soldaten, die selber Christen waren, weigerten sich, dem Befehl nachzukommen. Daraufhin wurde zur Abschreckung jeder zehnte Soldat vor den Augen seiner Gefährten niedergestochen. Die Überlebenden aber blieben standhaft. So wurde das Gemetzel fortgesetzt - bis keiner mehr übrig blieb.- 

Die bereits um das Jahr 380 an der Stelle, wo man die Gebeine der Ermordeten gefunden hatte, errichtete kleine Gedächtniskirche wurde bald zu einem beliebten Wallfahrtsort und schließlich zur Keimzelle des berühmten Klosters St. Maurice.
Mauritius ist Patron der Soldaten, Waffenschmiede, Messerschmiede, Tuchmacher, Kaufleute und der Pferde sowie Schutzheiliger gegen Gicht, Ohrenleiden, Besessenheit und gegen Pferdekrankheiten. Historisches: Das Blutbad von Agaunum ist in die Geschichte eingegangen.
Die von Kaiser Diokletian und seinem Mitregenten Maximian angeordnete "Säuberung des Heeres" von Christen, die nur Verteidigungskriege führen wollten und sich weigerten, gegen Aufständische vorzugehen, ist historisch bezeugt.)

Bauernregeln: "Gewitter noch um Mauritius bringen Schaden uns und viel Verdruß."- "Ist Sankt Moritz hell und klar, stürmt der Winter, das ist wahr." (katholischde)

Statue in der Wiener Peterskirche, Vita

Glasfenster von Martyrium und Verherrlichung in Saint Maurice, Lille, Seller, Rebellen Gottes

Statue in der Oberleiser Pfarrkirche, NÖ

Glasfenster im Kölner Dom, Eucherius v. Lyon, über das Martyrium (Lesehore, Tagesgebet)

 

Heute gedenkt die Kirche auch des hl. Emmeram von Regensburg




Kopf des hl. Mauritius, Magdeburger Dom

Montag, 21. September 2026

Matthäus

 Alle Matthäusposts

 


St Marylebone, London

Apostel, Evangelist, Märtyrer
Namensdeutung: Gottesgeschenk (hebr.-griech.)
Namenstage: Matthäus, Matthew, Matteo, Matthieu, Mateus, Matta
Gedenktag: 21. September

Lebensdaten: gestorben nach 42 in Äthiopien, Mesopotamien oder Persien

Lebensgeschichte: Matthäus war Steuereintreiber in Kafarnaum, galt also als Kollaborateur der römischen Besatzer, und beherrschte sowohl Hebräisch als auch Griechisch sowie eine Schnellschrift. Jesus berief ihn vom Zolltisch weg in seine Nachfolge (Mt 9,9). Er taucht als Matthäus oder Levi in allen Apostellisten auf und verfasste laut Bischof Papias von Hierapolis (gestorben 135) sein Evangelium in hebräischer Sprache.

Nach 42 verließ er Jerusalem und zog über das Land der Parther bis nach Persien. Clemens von Alexandrien (gestorben 215) überliefert seinen natürlichen Tod, während spätere Legenden sein Martyrium durch Erdolchen, Steinigen, Verbrennen oder Enthaupten berichten.

Im 10. Jahrhundert tauchten seine Gebeine in Paestum auf und wurden in die 1085 eingeweihte Kathedrale S. Matteo von Salerno gebracht, die in der Folge zu einem wichtigen Wallfahrtsort wurde.

Die Redewendung „Matthäi am Letzten“ bezeichnet ein letztmögliches Datum und bezieht sich ursprünglich auf den Schluss des Matthäusevangeliums „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“, hat sich wegen Matthäus’ Beruf als Steuereintreiber auch auf eine Geldnot hin verschoben.

Darstellung: bei seiner Berufung am Zolltisch, mit dem Menschen als seinem Evangelistensymbol bzw. inspirierendem Engel bei der Abfassung seines Evangeliums, bei seinem Martyrium

Patron: der Stadt und des Bistums Salerno, der Zöllner, Buchhalter, Finanz- und Bankleute, der Stillenden, Helfer bei Trunksucht
(bistumaugsburg)

Weitere Heilige des Tages:
 

Apostel und Evangelist Matthäus, St Marylebone, London

Sonntag, 20. September 2026

Ich will dem Letzen ebenso geben wie dir

 



St Peter in St Albans

Gutsbesitzer wirbt Arbeiter für den Weinberg an
St Peter in St Albans

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

In jener Zeit
erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis:
1 Mit dem Himmelreich
ist es wie mit einem Gutsbesitzer,
der früh am Morgen hinausging,
um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben.
2 Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denár für den Tag
und schickte sie in seinen Weinberg.
3 Um die dritte Stunde ging er wieder hinaus
und sah andere auf dem Markt stehen,
die keine Arbeit hatten.
4 Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg!
Ich werde euch geben, was recht ist.
5 Und sie gingen.
Um die sechste und um die neunte Stunde
ging der Gutsherr wieder hinaus
und machte es ebenso.
6 Als er um die elfte Stunde noch einmal hinausging,
traf er wieder einige, die dort standen.
Er sagte zu ihnen:
Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig?
7 Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben.
Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg!8Als es nun Abend geworden war,
sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter:
Ruf die Arbeiter und zahl ihnen den Lohn aus,
angefangen bei den Letzten,
bis hin zu den Ersten!
9 Da kamen die Männer,
die er um die elfte Stunde angeworben hatte,
und jeder erhielt einen Denár.
10 Als dann die Ersten kamen,
glaubten sie, mehr zu bekommen.
Aber auch sie erhielten einen Denár.
11 Als sie ihn erhielten, murrten sie über den Gutsherrn
12 und sagten: Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet
und du hast sie uns gleichgestellt.
Wir aber
haben die Last des Tages und die Hitze ertragen.
13 Da erwiderte er einem von ihnen:
Freund, dir geschieht kein Unrecht.
Hast du nicht einen Denár mit mir vereinbart?
14 Nimm dein Geld und geh!
Ich will dem Letzten ebenso viel geben wie dir.
15 Darf ich mit dem, was mir gehört,
nicht tun, was ich will?
Oder ist dein Auge böse,
weil ich gut bin?
16 So werden die Letzten Erste sein und die Ersten Letzte.
(Evangelium vom 25. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A)