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Donnerstag, 28. März 2024

Die Hände des Herrn

 

St Bavo, Kathedrale von Gent, Letztes Abendmahl

 

Im Einsetzungsbericht des Römischen Kanons gibt es noch eine Besonderheit, die wir in dieser Stunde bedenken wollen. Die betende Kirche blickt hin auf die Hände und auf die Augen des Herrn. Sie will gleichsam zusehen, sie will die Gebärde seines Betens und Tuns in dieser einzigartigen Stunde wahrnehmen, gleichsam auch über die Sinne der Gestalt Jesu begegnen. „Er nahm das Brot in seine heiligen und ehrwürdigen Hände…“ 

Wir schauen auf die Hände hin, mit denen er Menschen geheilt hat; auf die Hände, mit denen er Kinder gesegnet hat; auf die Hände, die er Menschen aufgelegt hat; und auf die Hände, die am Kreuz angenagelt wurden und die für immer die Wundmale als Zeichen seiner todbereiten Liebe tragen.

Nun sind wir beauftragt zu tun, was er getan hat: das Brot in die Hände zu nehmen, damit es durch das eucharistische Gebet verwandelt werde. In der Priesterweihe sind unsere Hände gesalbt worden, damit sie Segenshände werden. 

Bitten wir den Herrn in dieser Stunde, daß unsere Hände immer mehr dem Heil, dem Segen, der Vergegenwärtigung seiner Güte dienen!

(Benedikt XVI am Gründonnerstag 2009)

Dienstag, 1. Oktober 2019

Bavo von Gent



Fenster über dem Eingang der Kirche


Bavo († um 655) (niederländisch: Sint Bavo, zuweilen auch: Sint Baaf) war ein Heiliger des 7. Jahrhunderts, der in Teilen der Niederlande und in Flandern, besonders in Gent verehrt wird.
Leben
Bavo wurde Ende des 6. oder Anfang des 7. Jahrhunderts im heutigen Belgien geboren. Er stammte aus einer adligen Familie und hieß ursprünglich Allowin. Der Legende nach war er ein Sohn Pippins des Älteren. Nach dem Tode seiner Gattin, Tochter eines Grafen Adilio und Mutter von Adeltraut (Adeltrudis), die später Äbtissin im Kloster Malbodium (heute: Maubeuge) wurde, schenkte Bavo all seine Habseligkeiten den Armen und trat in ein Genter Kloster ein, wo er um 655 starb.
Patronate
St. Bavo oder St. Baaf ist der Schutzpatron der St.-Bavo-Kathedrale in Gent und der St.-Bavo-Kirche und der St.-Bavo-Kathedrale in Haarlem. Auch die aufgelöste Sankt Bavoabtei in Gent war ihm geweiht. Seine Feiertage sind in Gent der 1. August und der 1. Oktober; in Haarlem aber der 10. Mai und der 9. August. Bavo ist der Schutzpatron der Diözesen Gent und Haarlem-Amsterdam.
Er gilt auch als Schutzpatron der Falkner.
Ikonographie
Wegen seiner adeligen Herkunft wird Bavo oft als elegant gekleideter Edelmann, gewappnet und gespornt, mit einem Falken auf der Faust oder beim Austeilen von Gaben an die Armen dargestellt.
(wikipedia)

Johannes der Täufer, Maria, Josef und Bavo

Apsisfenster der Bavokathedrale

St. Bavo-Kathedrale, Gent