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Donnerstag, 23. April 2026

Hilfe in jeder Not - hl. Georg

 

Relief des hl. Georg, Pilsen um 1520, Lindenholz, polychrom
Museum für Kirchenkunst in Pilsen

Die kultische Verehrung in Lydda-Diospolis in Palästina seit dem 4. Jh. beweist das hohe Alter der Überlieferung vom Martertod des Heiligen. Die dortige Kirche ging in der Kreuzzugszeit 1191 unter. Die im Morgen- und Abendland verbreitete und überaus volkstümliche Verehrung beruht größtenteils auf Motiven der vielfältig und reich ausgestalteten Legende (besonders Drachenkampfmotiv).

Starker Gott,
am Gedenktag des heiligen Georg

preisen wir deine Macht.
Auf seine Fürsprache hin
stehe uns in jeder Not bei.
Hilf uns, deinem Sohn im Leiden nachzufolgen
und in der Kraft des Kreuzes das Böse zu besiegen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

 

Georgstatue im Stephansdom, 2014

Georg mit Pferd, Zagreb, 2019 

Altarbild des hl. Georg in der Horner Georgskirche, 2020 

Georgsmosaik beim Eingang der Kölner Georgskirche, 2020

Samstag, 5. Dezember 2020

Anno, Bischof

St. Georg, Köln

 

Bischof, Klostergründer
Namensdeutung: wie ein Adler herrschend (althochdeutsch)
Namenstage: Anno, Hanno, Arnold, Arno, Arne, Arn, Arild, Arndt, Arnie, Onno
Gedenktag: 5. Dezember

Lebensdaten: geboren um 1010 in Altsteußlingen (Ehingen), gestorben am 4. Dezember 1075 in Köln

Lebensgeschichte: Anno war aus edelfreier Familie und erhielt nach kurzem Ritterdienst seine Ausbildung an der Bamberger Domschule, wo er später selber als Lehrer wirkte. Kaiser Heinrich III. machte ihn nacheinander zum Hofkaplan, zum Domprobst von Goslar und 1056 zum Erzbischof von Köln. Der persönlich asketische, aber leicht erregbare und in manchen Angelegenheiten auch skrupellose Anno vergrößerte das Bistumsgebiet, stiftete die Klöster Siegburg und Saalfeld und die Kirchen Maria ad gradus und St. Georg, baute für die Armen ein Hospital am Dom und sorgte für die Ausbildung der Jugend. Von Siegburg aus unterzog er alle Klöster seines Sprengels einer grundlegenden Reform, die sich über die Bistumsgrenzen hinaus auswirkte.
1062 brachte er den zwölfjährigen Kaiser Heinrich IV. sowie die Reichskleinodien in seine Gewalt und regierte bis zur Schwertleite des jungen Monarchen 1065 das Reich – beispielsweise durch einen Feldzug nach Ungarn durchaus erfolgreich. Als Erzkanzler für Italien beendete er 1064 durch seine Anerkennung Alexanders II. auf der Synode von Mantua das Papstschisma.
An Ostern 1074 brach wegen der willkürlichen Beschlagnahmung eines Schiffes ein Aufstand gegen ihn aus, vor dem Anno durch ein Loch in der Stadtmauer fliehen musste. Nach der brutalen Niederschlagung des Protests sollen 600 Bürgerfamilien die Stadt verlassen haben. Anno lenkte erst am Gründonnerstag 1075 wieder ein und begnadigte die angeklagten Kölner Rädelsführer, als er den Tod nahen spürte und Angst vor dem strafenden Gericht bekam.

Verehrung: Nach einer pompösen Trauerfeier wurde Anno in ein byzantinisches Seidentuch gewickelt, in einen Schrein gelegt und in das Kloster Siegburg überführt. Um 1080 entstand dort das Annolied zu seinen Ehren. 1183 wurde er durch die päpstlichen Legaten heiliggesprochen. 1391 wurden Reliquien an das Kloster Grafschaft im Sauerland gegeben.

Darstellung: als Bischof mit Stab, Buch, Schwert oder Kirchenmodellen

Patron: von Siegburg, gegen die Gicht

(BistumAugsburg)

Glasfenster von Anno im Kölner Dom


Mosaik über dem Eingang der Kirche St. Georg, die Anno erbauen ließ

HEILIGER ANNO UND HEILIGER GEORG

BITTET FÜR UNS!

Donnerstag, 23. April 2020

O heiliger Georg


Hochaltarbild: Hl. Georg besiegt den Drachen, Georgskirche, Horn


Märtyrer, Nothelfer
Namensdeutung: der Landmann (griech.)
Namenstage: Georg, Giorgio, George, Jorge, Jörg, Jürgen, York, Jordi, Juri, Juraj, Jerzy, Jiří, weibl.: Georgia, Georgette, Jiřina
Gedenktag: 23. April
Lebensdaten: geboren in Lydda, Palästina, gestorben um 303 in Nikomedien, Türkei

Lebensgeschichte und Legende: Georg war der Sohn eines römischen Provinzgouverneurs und wurde Soldat im kaiserlichen Heer. Als er nach dem Tod seines Vaters dessen Amt übernehmen wollte, dabei aber seines christlichen Glaubens wegen das Kaiseropfer verweigerte, wurde er wie unzählige andere unter dem Christenverfolger Diokletian zum Tod durch Folterung verurteilt: Er wurde auf ein Rad aus scharfen Klingen geflochten, überlebte jedoch und wurde schließlich enthauptet.
Die zahlreichen verschiedenen Überlieferungen seines Martyriums verlagern es unmittelbar an den Kaiserhof oder fügen einen kaiserlichen Statthalter ein, der seiner Bosheit wegen als „Schlange“ bezeichnet wird. Vielleicht hat darin die Legende vom Drachentöter Georg ihren Ursprung, die besonders von der Legenda aurea verbreitet wurde: Der christliche Ritter befreite eine Königstochter von einem Untier, dem sie geopfert werden sollte, und aus Dankbarkeit ließen sich der König und alle seine Untertanen taufen. Diese Legende, in der sich die griechische Perseussage und Märchen zu einem christlichen Ritterroman verbinden, wurde besonders in England populär. König Richard Löwenherz erwählte den heiligen Georg zu seinem Schutzpatron, und über die zurückkehrenden Kreuzfahrer wurde er zu einem der beliebtesten Heiligen und Namenspatrone.

Verehrung: Eusebius von Caesarea (gestorben 339) berichtet von einer Kirche in Lydda, die Georgs Reliquien gewidmet war. Im 4. Jahrhundert breitete sich seine Verehrung im gesamten Römischen Reich aus. 494 zählte Papst Gelasius I. Georg zu den Heiligen, deren Taten nur Gott bekannt seien. Nachdem er den Kreuzfahrern als Beistand erschienen war, wurde Georgs Gedenktag 1222 auf der Synode von Oxford zum Fest in England und auf dem Konstanzer Konzil am 23. April 1415 zum Hochfest erhoben. Obwohl Georg zu den 14 Nothelfern und zu den beliebtesten Heiligen weltweit zählt, schwand seine liturgische Verehrung ab dem 16. Jahrhundert.

Darstellung: als Ritter mit einem durchbohrten Drachen, seltener bei seinem Martyrium

Patron: von England, Georgien, Äthiopien, Griechenland, Serbien, Tirol, Aragonien und Katalonien, Freiburg, Genua und Barcelona, des Bistums Limburg, der Ritterorden und der Pfadfinder, der Artisten, Bauern, Bergleute, Böttcher, Gefangenen, der Pferde und des Viehs, der Reiter, Wanderer und Spitäler; Helfer in Kämpfen und gegen Kriegsgefahren, Versuchungen, Fieber, Pest und für das Wetter

Georgsdenkmal in Zagreb
Statue des hl. Georg im Stephansdom 




Gebet der Priester zum Hl. Georg

O heiliger Georg, du unser Schutzpatron!
In deinem ganzen Leben, hast du dich dafür eingesetzt,
Leben zu retten und Unheil abzuwenden
und den Glauben durch die Nächstenliebe weiterzugeben.

Hilf uns allen die wir dich als Schutzpatron verehren,
nach deinem Beispiel und Vorbild als Christen und Priester
mutig und mit kraftvoller Überzeugung die Botschaft unseres Herrn Jesus Christus zu leben.

Erhebe unseren Blick zu Christus, dem Auferstandenen,
aus dessen Kraft du gehandelt hast
und lass es uns nachahmen mit unseren gegebenen Kräften.

Als Priester haben wir uns in den Dienst unseres Auferstandenen Herrn Jesus Christus gestellt,
 um ihm in dieser Welt zu dienen.
Lass aus diesem Grunde jede unserer Taten zum Gebet werden
und zu einer Glaubenstat Gottes.

Hilf uns, dem Bösen zu widerstehen, es zu bekämpfen,
das Gute zu fördern, den Schwachen und Bedrückten gegen Ungerechtigkeit zu verteidigen.

Heiliger Georg, steh uns bei, dass wir mit Tapferkeit und Mut,
Selbstverleugnung und Selbstopfer deinen und unseren Herrn verkünden.

Sei unser Fürsprecher,
 der uns im Todeskampf siegreich entgegenkommt,
dass auch wir Aufnahme finden in die Gemeinschaft der Heiligen, in die Vollendung bei Gott.
So bitten wir:
 Heiliger Georg! Bitte für uns! Durch Christus unseren Herrn.
Amen.

(Quelle)


Georgskirche, Horn

Dienstag, 23. April 2019

Georg

hl. Georg (Juraj) mit dem erschlagenen Drachen, Zagreb


Georg, Märtyrer unter Diokletian. Der hl. Georg war Soldat des römischen Heeres zur Zeit Kaiser Diokletians. Er wurde in Nikomedien oder in Lydda wohl um 304 enthauptet. In der Ostkirche wird er als „Großmärtyrer“ verehrt.
Schon früh rankten sich Legenden um seine Persönlichkeit, die wir daher nicht mehr recht fassen können. Georg wird dargestellt als Ritter mit Pferd, wie er mit der Lanze einen Drachen durchbohrt. Er wird zu den vierzehn Nothelfern gezählt.
(Martyrologium Sancrucense)


Mittwoch, 23. April 2014

Georg der Drachentöter

Georg, Märtyrer unter Diokletian. Der hl. Georg war Soldat des römischen Heeres zur Zeit
Kaiser Diokletians. Er wurde in Nikomedien oder in Lydda wohl um 304 enthauptet. In der
Ostkirche wird er als „Großmärtyrer“ verehrt.
Schon früh rankten sich Legenden um seine Persönlichkeit, die wir daher nicht mehr recht fassen können. Georg wird dargestellt als Ritter mit Pferd, wie er mit der Lanze einen Drachen durchbohrt. Er wird zu den vierzehn Nothelfern gezählt.
(Martyrologium Sancrucense)


Georg, Stephansdom