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Sonntag, 16. November 2025

Was vom Grab der hl. Margareta übrigblieb

 

Dunfermline Abbey

Gemeinsam mit ihrem Mann Malcolm III. gründete die hl. Margareta von Schottland die Abtei Dunfermline. Als sie 1093 starb, wurde nach ihrer Heiligsprechung im Jahre 1251 eine Kapelle östlich des ursprünglichen Altarraums der Dunfermline Abbey errichtet. Ihre Gebeine wurden in einem kostbaren Schrein aufbewahrt. Heute ist der Sockel, auf dem der Schrein mit den Gebeinen der Heiligen einst stand, leer. Schottische Reformatoren zerstörten den Schrein 1560.

 


In Reska bei Nádasd (Ungarn) geboren als Tochter des aus England verbannten Eduard Atheling und der ungarischen Prinzessin Agathe, kam sie an den Hof Eduards des Bekenners und heiratete um 1070 König Malcolm III. von Schottland. Mit Hilfe Lanfrancs setzte sie eine Reform des kirchlichen Lebens durch, gründete Klöster, beseitigte abweichende keltische Bräuche und war eine Wohltäterin der Armen. Gestorben am 16. November 1093 in Edinburgh.

Barmherziger Gott, du hast der heiligen Königin
Margareta von Schottland
eine große Liebe zu den Armen geschenkt.
Höre auf die Fürbitten dieser heiligen Frau
und hilf uns,
nach ihrem Beispiel so zu leben,
dass deine Güte in der Welt sichtbar wird.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.




Samstag, 16. November 2024

Margarete von Schottland

 

hl. Margareta, bitte für uns!

Königin, Wohltäterin, Klostergründerin
Namensdeutung: Perle (griech.)
Namenstage: Margareta, Margarete, Marguerite, Marga, Margit, Margot, Maggie, Greta, Maret, Margitta, Marika
Gedenktag: 16. November

Lebensdaten: geboren um 1046 auf Burg Réka bei Mecseknádasd, Ungarn, gestorben am 16. November 1093 in Edinburgh

Lebensgeschichte: Margareta, die Schwester des späteren englischen Königs Edgar Ætheling, kam in Ungarn zur Welt, wo ihre Familie infolge der dänischen Eroberung in der Verbannung lebte. Mit zehn Jahren kam sie zur Erziehung an den englischen Hof ihres Großonkels, des Bekennerkönigs Eduard. Nach dem Sieg Wilhelms des Eroberers bei der Schlacht von Hastings 1066 floh sie nach Schottland. Dort heiratete sie den als aufbrausend und grausam bekannten König Malcolm III., der entsetzlichen Vergeltungsmaßnahmen im Zuge des Macbeth-Mordes wegen auch „der Blutige“ genannt. Margaretas liebevolles Wesen vermochte jedoch den Gatten zu besänftigen, unter anderem durch das Vorlesen aus der Bibel. Sie bekamen acht Kinder, von ihren Söhnen wurden drei Könige von Schottland.

Margaretas Frömmigkeit und Demut auch Armen gegenüber, denen sie bei Tisch aufgewartet haben soll, wurden zum Maßstab für den schottischen Thron. Neben ihrer Sorge für Bedürftige widmete sich Margareta bis tief in die Nacht dem Gebet, stickte Paramente und las aus der Bibel und anderen Büchern, die ihr Mann kostbar ausstatten ließ. Außerdem setzte sie mit Hilfe von Lanfrank, dem späteren Erzbischof von Canterbury, eine Reform des kirchlichen Lebens in Schottland durch; der römische Ritus mit seinem Kalender wurde gegen die keltischen Kirchentraditionen eingeführt, die christliche Erziehung der Kinder eingeführt. Schließlich gründete sie noch die Benediktinerabtei Dunfermline als geistliches Zentrum ihrer Reformen.

Mit etwa 50 Jahren starb die überaus beliebte und geschätzte „Mutter des ganzen Volkes“ am 16. November 1093, drei Tage nach dem gewaltsamen Tod ihres Mannes und ihres ältesten Sohnes in der Schlacht von Alnwick gegen die Engländer.

Verehrung: Margaretas Leichnam wurde neben dem ihres Mannes in der Abteikirche Dunfermline beigesetzt. 1250 wurde sie im Zuge der englischen Annektionsbemühungen seliggesprochen. Während der Reformation wurden die sterblichen Überreste des Königspaares nach Madrid überführt und im Escorial beigesetzt, wo sie aber nicht mehr auffindbar sind. Margaretas Haupt verblieb in Schottland, zeitweise in Verwahrung von Maria Stuart, die es sich 1560 für ihre Niederkunft ans Bett bringen ließ, wurde 1597 in die Jesuitenkirche von Douai verbracht – und verschwand. 1693 wurde Margareta heiliggesprochen – als Zeichen für die in England unterdrückten und verfolgten Katholiken.

Darstellung: als Königin, ihre Krone zu Füßen, oder als Ordensfrau, häufig bei der Versorgung von Armen

Patronin: von Schottland

St Mary´s Cathedral, Interness

Donnerstag, 16. November 2017

Margareta von Schottland

Margareta von Schottland, Farm Street Church, London

Margareta von Schottland, Königin. Margareta wurde um 1046 in Ungarn geboren, da ihr Vater Eduard Atheling vor den Dänen aus England dorthin geflüchtet war und eine ungarische Prinzessin geheiratet hatte. Als England die Fremdherrschaft der Dänen abgeschüttelt hatte, kehrte Margareta nach England zurück und lebte seit 1057 am Hof ihres Großonkels König Eduards des Bekenners. Nach der Schlacht von Hastings 1066, wo der Normannenkönig Wilhelm der Eroberer die Angeln vernichtend schlug, floh Margareta nach Schottland und heiratete 1070 König Malcolm III. Die düstere Situation am schottischen Königshof hat William Shakespeare in einem seiner blutigen Dramen durchaus getroffen, denn der Gatte Margaretas war ein Sohn des ermordeten MacBeth.
Doch Margareta wurde zur Sonne einer finsteren Zeit: Sie beseitigte heidnische keltische Bräuche, war wohltätig und fromm, gründete Klöster und besänftigte den König. Als Landesmutter wurde Margareta von allen geliebt. Margareta starb am 16. November 1093 in Edinburgh, ihre Gebeine wurden in der Reformationszeit nach Madrid in Sicherheit gebracht.
(Martyrologium Sancrucense)

auf dem Weg zur Farm Street Church

Jesuitenkirche, Farm Street Church, London



Laßt uns den Tag des Herrn in Ehren halten,
weil an ihm der Herr auferstanden ist;
verrichten wir an ihm keine knechtliche Arbeit, denn wir wissen,
daß wir an diesem Tag von der Knechtschaft des Teufels erlöst worden sind.

(Margareta von Schottland, in: Gefolge des Lammes IV, 225)

links die Statue der hl. Margareta von Schottland, Farm Street Church, London