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Samstag, 6. Mai 2023

Ein österliches Herz-Marienbildnis

 

 

O reinstes Herz Mariens, übervoll von Güte, zeig uns Deine Liebe!
Deines Herzens Flamme, o Maria, komme herab auf alle Menschen.

Präge Deine Liebe in unsere Herzen ein, so dass wir uns nach Dir sehnen.
Wir lieben Dich unendlich, o Maria, milden und demütigen Herzens.

Steh uns bei, wenn wir sündigen Du weißt, dass alle Menschen sündigen.
Gib, dass wir durch Dein reinstes und mütterliches Herz von allem,
was unsere Seele krankmacht, geheilt werden.

Gib, dass wir immer die Güte Deines mütterlichen Herzens schauen können,
und dass wir uns durch die Flamme Deines Herzens bekehren! Amen.

(Gebet gegeben in Medjugorje)



Samstag, 6. Februar 2021

Maria, hilf!


Maria, breit den Mantel aus,
Mach Schirm und Schild für uns daraus;
Laß uns darunter sicher stehn,
bis alle Stürm’ vorübergehn.
    Patronin voller Güte,
    uns allezeit behüte.

Samstag, 27. Juni 2020

Hemma von Gurk

Votivtafel beim Grab der hl. Hemma im Gurker Dom
 
Hemma (Emma), Gräfin von Friesach-Zeltschach, geboren um 980, mit dem Grafen Wilhelm von der Sann verheiratet, schien zu Glück und Ehre berufen. Aber durch unglückliche Umstände verlor sie früh ihren Mann und ihre zwei Söhne. Sie nahm ihr hartes Geschick als Fügung Gottes an und benützte ihr Vermögen und den Rest ihres Lebens, um Gutes zu tun. Sie wurde dem Volk von Kärnten eine sorgende Mutter. Auf ihrem Besitz stiftete sie das Doppelkloster Gurk; auch das Kloster Admont verehrt sie als Stifterin. Sie starb 1045 in Gurk. Ihre Verehrung wurde 1938 kirchlich bestätigt. (Erzabtei Beuron)

Barmherziger Gott, du lenkst unsere Wege.
In schwerer Zeit hat die heilige Hemma
(als Landesmutter von Kärnten)
für die Bedrückten und Armen gesorgt.
Gib auch uns die Kraft,
in der Not nicht zu verzweifeln,
sondern auf dich zu schauen und Gutes zu tun.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.


Die Hemma-Tafeln im Gurker Dom





Bitte für uns, Heilige Gottesgebärerin

Samstag, 13. Juni 2020

Samstag, 30. Januar 2016

Maria dich lieben

Maria mit Kind, Stift St. Florian

Laßt ein festlich Lied uns singen,
bis zum Himmel soll es dringen, 
wo Maria Königin.

Um Mariens Lob zu mehren,
singen wir zu ihren Ehren,
feiern sie mit frohem Sinn.

Sie zu loben und zu preisen
mit den altvertrauten Weisen,
lädt der siebte Tag uns ein.

Sie in Liebe zu erheben,
sie, die uns geschenkt das Leben,
soll uns Trost und Freude sein.

Mag uns auch Verzweiflung quälen,
können wir doch auf sie zählen,
unsre Mutter durch den Sohn.

Wenn wir heute vor dir stehen,
höre, Mutter, unser Flehen,
bitt für uns an Gottes Thron.

Daß wir trotz so vieler Sünden
Gnade und Erbarmen finden,
Ruhestatt in seinem Licht,

hör nicht auf, für uns zu bitten,
die du mit dem Sohn gelitten,
bleib bei uns, verlaß uns nicht.

Wie die Väter dich erhoben,
wollen wir dich heute loben,
weil du Jesu Mutter bist,

daß wir mit dir leben können,
Mutter dich mit Jesus nennen,
der uns Freund und Bruder ist. Amen.

(Proprium des Predigerordens, 827f)

Samstag, 14. März 2015

Mutter von der Immerwährenden Hilfe

Auf dem Marienaltar in Maria am Gestade, gegenüber der Kapelle des hl. Klemens Maria Hofbauer, erblickt man das Bild von der Mutter der immerwährenden Hilfe.


Mutter von der immerwährenden Hilfe, Maria am Gestade, Wien

"Das Originalbild der "Mutter von der immerwährenden Hilfe", eine Ikone aus Kreta, wurde 1866 durch Papst Pius IX. der Ordensgemeinschaft der Redemptoristen für ihre römische Hauptkirche S. Alfonse nahe der Basilika S. Maria Maggiore übergeben.
Von dort wurde das Marienbild in viele Länder verbreitet als ein wichtiges Identitätssymbol der Redemptoristen. Das in Maria am Gestade befindliche Bild ist eine originalgetreue Kopie von 1867 (..).
Die Gottesmutter ist mir ihrem Sohn Jesus auf dem Arm dargestellt. Während Maria sich den Bitten und Anliegen der Menschen zuwendet, scheint der Blick Jesu in die Weite der Ewigkeit gerichtet. Die Erzengel Michael und Gabriel tragen die Passionswerkzeuge. Bedeutungsvoll sind die verschiedenen Farben der Ikone: Der Goldhintergrund symbolisiert den Himmel, der tiefblaue Mantel Mariens mit den Sternen lässt an den Nachthimmel denken, das rote Untergewand erinnert an Liebe und Leiden als menschliche Grunderfahrungen, die Naturfarben Braun und Grün im Gewand Jesu verweisen schließlich auf die Erdverbundenheit und die hoffnungsstiftende Kraft des Christlichen. Die Ikone vermittelt einem Himmelsfenster gleich Vertrauen auf den Beistand der Gottesmutter in unzähligen menschlichen Nöten. Das Fest der "Mutter von der Immerwährenden Hilfe" wird am 27. Juni gefeiert." (aus dem Kirchenführer Maria am Gestade, 40)


Rosenkranz des hl. Klemens Maria Hofbauer, Klemensmuseum, Maria am Gestade, Wien

"Klemens Maria Hofbauer ist in Wien sehr oft und bei jeder Witterung zu Kranken und Sterbenden gerufen worden. Er soll in den zwölf Jahren über 2000 Menschen im Tode beigestanden sein. Handelte es sich um sogenannte schwierige Fälle, ging er am liebsten zu Fuss. Unterwegs betete er den Rosenkranz. Er wüsste nicht, sagte er, dass sich je ein Sünder nicht bekehrt hätte, wenn er unterwegs genügend Zeit hatte, um den Rosenkranz zu beten."
(J. Heinzmann, Das Evangelium neu verkünden, 167)