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Sonntag, 9. August 2026

Klarheit, ob ich in den Karmel gehen darf (Edith Stein)

 

Gemälde Niels Stensen und Edith Stein, sacra conversatione
Ludgerikirche, Münster 


  • Edith Stein lebte 1932/33 in Münster und arbeitete am Deutschen Institut für wissenschaftliche Pädagogik. Nachdem sie wegen der nationalsozialistischen Gesetzgebung ihre Lehrtätigkeit aufgeben musste, suchte sie in der Ludgerikirche nach Klarheit über ihren weiteren Lebensweg.
  • Am 30. April 1933, während eines Gebetsgottesdienstes zum Fest des heiligen Liudger, betete sie dort darum, zu erkennen, ob sie in den Karmel eintreten solle. Sie beschrieb später, sie habe beim Schlusssegen die Gewissheit erhalten, dass dies ihr Weg sei.
  • Niels Stensen (Nicolaus Steno) wiederum war im 17. Jahrhundert Priester und wirkte als Seelsorger in Münster; auch er steht deshalb in einer besonderen Beziehung zur Gemeinde St. Ludgeri. (chatgpt)

Ikone im Breslauer Elternhaus, das Leiden als Weg der Vereinigung mit Gott, Kreuzeswissenschaft, 2025

Glasfenster in St Mary´s Cathedral, Inverness, Predigt zur Seligsprechung von JPII., 2024

Edith Stein - Kapelle in Breslau, 2023

Edith Steins letzter Weg, Ausschwitz und Ausschwitzmuseum, 2013

Das Edith Stein Denkmal in Köln, 2014

Auschwitz-Birkenau, Sühneleiden, 2015

Ausschwitz, Botschaft von Johannes Paul II. zum 60. Jahrestag der Befreiung , 2015


das heilige Gespräch, Niels Stensen und Edith Stein

 

„Am 30. April, es war der Sonntag vom Guten Hirten, wurde in der Ludgerikirche das Fest des hl. Ludgerus mit dreizehnstündigem Gebet gefeiert. Am späten Nachmittag ging ich dorthin und sagte mir: ich gehe nicht wieder fort, ehe ich Klarheit habe, ob ich jetzt in den Karmel gehen darf. Als der Schlußsegen gegeben war, hatte ich das Jawort des Guten Hirten.“
(Edith Stein Gesamtausgabe Band I, aus dem Leben einer jüdischen Familie)