Samstag, 3. Oktober 2020

Salve Maria, Ordinis Seraphici Patrona

Maria, Patronin des  seraphischen Ordens (Franziskaner) mit Franziskus und Duns Scotus

Salve Maria, Ordinis Seraphici Patrona

Sei gegrüßt, Patronin des seraphischen Ordens 

 Heilige Jungfrau Maria,
unter allen Frauen der Welt
bist du besonders gesegnet.
Du bist Tochter und Magd
des höchsten Königs,
des Vaters im Himmel,
Mutter unseres Herrn Jesus Christus,
Braut des Heiligen Geistes.
Bitte für uns
mit dem heiligen Erzengel Michael,
mit allen Mächten des Himmels,
mit allen Heiligen
bei deinem geliebten Sohn,
unserem Herrn und Meister.

Duns Scotus lehrte, dass Maria im voraus durch die Verdienste Jesu Christi von der Empfängnis an von der Erbsünde befreit wurde. Er beglaubigt seine Doktrin mit dem Spruch von Pseudo-Anselmus: „Decuit, potuit, ergo fecit“ (‚Es ziemte sich, er [Gott] konnte es, daher machte er [es]‘). (Bild oben)

Stigmatisierung des Franzikus in der Kathedrale von Marburg, Glasfenster

Tod und Verherrlichung des hl. Franziskus (Glasfenster und Altar in  Schwaz/Tirol)
Grillenlob
Dann lasst uns im Namen Gottes gehen
Fresko in der Wiener Minoritenkirche
Sonnengesang (Franziskanerkircher in Zagreb) 
Erlöst durch das Kreuz (Franziskanerkirche in Split) 
Die Weihnachtskrippe (Wiener Franziskanerkirche)
Marienlob (Franziskanerkirche in Pressburg)
Verherrlichung des Franziskus (Franziskanerkirche in Krakau)
Gedenktag der Wundmale (Frauenkirchen, Budapest, 
La Verna)
Täglich kommt er selber zu uns (Franziskanerkirche in Brünn)
Franziskus und der Wolf, Familiensynode (Franziskanerkirche in Graz)
Franziksus der Heilige, (Franziskanerkirche in Wien)

 

 
Ordensgründer
Namensdeutung: der Franke (lat.), der kleine Franzose (ital.)
Namenstage: Franz, Franziskus, Frank, François, Francis, Franco, Ferenc, weibl.: Franziska, Francesca, Françoise, Franka
Gedenktag: 4. Oktober

Lebensdaten: geboren 1181/82 in Assisi, gestorben am 3. Oktober 1226 ebendort

Lebensgeschichte: Giovanni Bernardones Mutter war Französin, oder der Vater, ein wohlhabender Kaufmann, hatte eine Vorliebe für Frankreich – jedenfalls kannte man ihn nur als Francesco: den kleinen Franzosen. Der junge Geck geriet im Städtekrieg zwischen Perugia und Assisi in Gefangenschaft und hatte ein Jahr Zeit, um im Kerker über sein Leben nachzudenken.
1205 hörte er beim Gebet in San Damiano die Stimme Jesu vom Kreuz: „Stell mein verfallenes Haus wieder her!“ Francesco verkaufte einige Stoffballen seines Vaters, um mit dem Geld das Kirchlein wiederaufzubauen. Vom Vater öffentlich zur Rede und vor die Wahl gestellt, das Entwendete zurückzuerstatten oder auf sein Erbe zu verzichten, zog sich Franz die Kleider aus und ging nackt davon. Er nahm das Evangelium von der Entsendung der Jünger mit der Aufforderung „Nehmt weder Beutel noch Tasche mit und keine Schuhe“ (Lk 10,4) wörtlich und zog in einer rauen, mit einem Strick zusammengebundenen Kutte und barfuß durch die Gegend, sprach von Gottes großer Liebe und überzeugte durch seine radikal gelebte Armut. Gefährten schlossen sich ihm und seinem Ideal an, und Franziskus erkannte bald, dass seine Gemeinschaft eine Regel brauchte.
Um das Jahr 1210 holte er in Rom die päpstliche Erlaubnis für den Orden der Minderen Brüder ein – der Franziskanerorden war geboren. In Assisi bezog die junge Gemeinschaft die Kirche S. Maria degli Angeli, die Franziskus liebevoll „Portiuncula – Teilchen“ nannte. Zwei Jahre später gründete er zusammen mit Klara von Assisi einen zweiten, weiblichen Orden: die Klarissen, denen er in San Damiano ein Kloster erbaute. Um das Jahr 1221 kam noch ein dritter Orden für Laien hinzu. Ordenshäuser entstanden in ganz Europa, und Franziskus reiste predigend bis nach Dalmatien und nach Spanien. 1219 versuchte er während des fünften Kreuzzugs vergeblich, den ägyptischen Sultan zu bekehren, erwarb sich jedoch dessen Hochachtung und nahm die Gebetsrufe des Muezzin zum Vorbild für das spätere Angelusläuten. 1224 empfing Franziskus während einer Ekstase als Erster die Wundmale Christi. Immer wieder plagten ihn Krankheiten, seine Sehkraft hatte er fast ganz eingebüßt. Er diktierte sein Testament, ließ sich nach Portiuncula bringen und starb, nackt auf dem Boden der Kirche liegend.

Verehrung: Schon zwei Jahre nach seinem Tod heiliggesprochen, wurde über seinem Grab eine prächtige Basilika errichtet, die täglich Tausende Pilger besuchen. 1939 wurde er zum Hauptpatron Italiens erklärt.

Darstellung: mit Kapuze, Totenkopf, Kreuz, Erdkugel, einstürzendem Haus, Lilie, Lamm oder Wolf

Patron: von Italien, Assisi, Basel, der Armen, Franziskaner, Flachshändler, Kaufleute, Schneider, Sozialarbeit, Tapeten- und Tuchhändler, des Umweltschutzes, der Weber, gegen Kopfschmerzen und die Pest

(bistumaugsburg)

Franziskanerkirche Dubrovnik

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