Donnerstag, 9. März 2023

Altar der hl. Franziska von Rom in S. Francesca Romana

 

Francesca Romana mit dem Jesuskind und Maria

Aus der Lebensbeschreibung der heiligen Franziska Romana.


Gott hat sie nicht erwählt, für sich allein heilig zu werden

Beim frühen Begräbnis ihrer zärtlich geliebten Söhne bewies Franziska Standhaftigkeit. Stets fügte sie sich ruhig dem Willen Gottes und dankte ihm für alles, was geschah. Sie ließ nicht das geringste Zeichen von Abneigung gegen die merken, von denen sie wußte, daß sie unrecht von ihr und ihren Angelegenheiten dachten und sprachen. Vielmehr vergalt sie Böses mit Gutem und pflegte immer für sie zu beten.

Gott hatte sie nicht erwählt, für sich allein heilig zu werden, sondern damit sie die ihr von oben verliehenen Gaben zum geistlichen und leiblichen Heil der Mitmenschen nütze. In Rom gab es viele Krankheiten, überall Sterbende und von der Pest Befallene. Die Heilige achtete nicht auf die Ansteckungsgefahr und zögerte nicht, den Elenden und Hilfsbedürftigen herzliches Erbarmen zu schenken. Wenn sie solche fand, war es ihr ein leichtes, sie durch Mitleid zur Sühne zu bewegen. Dann half sie ihnen eifrig durch ihre Dienste und mahnte sie liebenswürdig, von Gott gerne jedes Ungemach anzunehmen und aus Liebe zu dem zu tragen, der als erster für uns so viel getragen habe. Franziska begnügte sich nicht mit der Heilung der Kranken, die sie bei sich zu Hause zusammengebracht hatte. Sie suchte sie in ihren Hütten und in den öffentlichen Krankenhäusern auf. Denen, die sie dort fand, gab sie im Durst zu trinken, machte ihnen die Betten und verband die Wunden.

Da es in einer solchen Zeit ansteckender Krankheiten schwer ist, für die Heilung des Leibes einen Arzt zu finden, ging sie auf die Suche nach ihnen. Priester führte sie zu denen, die schon zum Empfang des Bußsakramentes und der Eucharistie vorbereitet waren. Damit das leichter nach ihrem Willen geschehen konnte, unterhielt sie auf eigene Kosten einen Priester, der zu den genannten Krankenhäusern zu gehen und die von ihr bezeichneten Kranken zu besuchen hatte.

(Lesehore)


Engel mit Weihwasserbehälter von Bernini





 

Am 9. März gedenkt die Kirche der hl. Franziska von Rom, an ihrem Grab in Rom, in der Londoner Jesuitenkirche, in Santa Maria in Trastevere

und des hl. Dominikus Savio, an seinem Grab in Turin und an seinem Geburtsort, und das Altarbild in der Krypta von Castelnuovo

Mittwoch, 8. März 2023

Johannes von Gott

 


Johannes von Gott heilt/versorgt Kranke, darüber die hl. Familie

Johannes wurde 1495 in Portugal geboren. Als Achtjähriger lief er von zu Hause fort (oder wurde entführt) und führte in Spanien ein abenteuerliches Leben. Abwechselnd war er Schafhirt, Soldat gegen Franzosen und Türken, Handlanger in Afrika und Devotionalienhändler in Gibraltar und Granada. Eine Predigt des seligen Johannes von Avila erschütterte ihn so, dass er von da an (1539) sein Leben ganz in den Dienst der Armen und Kranken stellte. In der Krankenpflege und vor allem durch seine Art, die Geistesgestörten zu behandeln, war Johannes seiner Zeit weit voraus. Er gründete den Orden der Barmherzigen Brüder. Er starb 1550 in Granada und wurde 1690 heilig gesprochen.
erzabteibeuron

Barmherziger Gott, die Liebe zu dir hat den heiligen Johannes gedrängt,

an den Leiden der Kranken Anteil zu nehmen und ihnen zu helfen.

Dränge auch uns zu Werken der Barmherzigkeit

und lass uns zu denen gehören, die dein Reich besitzen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.
 
 
Spitalskapelle der Barmherzigen Brüder in Wien

Statue des Johannes von Gott vor dem Spital der Barmherzigen Brüder in Wien

Montag, 27. Februar 2023

Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid

 


Wiener Neustädter Liebfrauendom

Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus 25

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

31Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen.

32Und alle Völker werden vor ihm zusammengerufen werden, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet.

33Er wird die Schafe zu seiner Rechten versammeln, die Böcke aber zur Linken.

34Dann wird der König denen auf der rechten Seite sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist.

35Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen;

36ich war nackt, und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen.

37Dann werden ihm die Gerechten antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir zu trinken gegeben?

38Und wann haben wir dich fremd und obdachlos gesehen und aufgenommen, oder nackt und dir Kleidung gegeben?

39Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?

40Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.

41Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!

42Denn ich war hungrig, und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben;

43ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis, und ihr habt mich nicht besucht.

44Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen?

45Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.

46Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben.



Fresko vom Jüngsten Gericht im Wiener Neustädter Dom

Freitag, 24. Februar 2023

Reihe auch uns ein in die Schar deiner Auserwählten

 

Wiener Neustädter Dom mit Apostelfiguren

 

Gott, du kennst die Herzen aller Menschen;

du hast es gefügt, dass der heilige Matthias

zum Kollegium der Apostel hinzugewählt wurde.

Deine Liebe lenke auch unseren Weg

und reihe uns ein in die Schar deiner Auserwählten.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Glasfenster in Rochester Cathedral

Die Matthiasreliquien in Padua

Glasfenster im All Souls College in Oxford

Das Matthiasgrab in Trier

Heiliger Apostel Matthias, bitte für uns!


Montag, 20. Februar 2023

Erbitte uns Standhaftigkeit und Mut zum Zeugnis, hl. Corona

Heilige Corona, bitte für uns!
Glasfenster in St. Corona am Schöpfl, NÖ

 

Die Heilige Corona (Korona, * um 160 in Ägypten oder Syrien; † 177) soll eine frühchristliche Märtyrin gewesen sein. Sie ist nach katholischer  Betrachtung die Patronin des Geldes, der Fleischer und der Schatzgräber. Das Patronat in Geldangelegenheiten verdankt sie ihrem Namen, der auf deutsch „Krone“ bedeutet, eine Bezeichnung für verschiedene Währungen.

Der Überlieferung zufolge soll Corona zur Zeit der Christenverfolgungen das Martyrium im Alter von 16 Jahren gemeinsam mit dem ebenfalls heilig gesprochenen Soldaten Victor von Siena erlitten haben. Während dieser gemartert wurde, soll die als Braut, eines seiner Kameraden vermutete Corona, ihn getröstet und ermutigt haben. Aus diesem Grund sei sie verhaftet und verhört worden. Schließlich soll sie von ihren Peinigern zwischen zwei herabgebogene Palmen gebunden und beim Emporschnellen der beiden Palmen zerrissen worden sein. Victor soll enthauptet worden sein. Andere Quellen berichten, dass Corona Victors Ehefrau gewesen sei. (bistumaugsburg)

Der Gedenktag der hl. Corona ist der 14. Mai, gelegentlich auch der 20. Februar. Besondere Verehrung wird der Heiligen in Österreich und in Ostbayern zuteil, wo ihr verschiedene Wallfahrten gewidmet sind.


Hochaltar der hl. Corona in St. Corona am Wechsel, Litanei zur hl. Corona

Bei den Reliquien von Corona und Viktor (Martyriumsbericht)

Glasfenster im Straßburger Münster 

Ausflug nach St. Corona am Schöpfl 

 

St. Corona am Schöpfl, NÖ

Dienstag, 14. Februar 2023

Wir Slawen haben niemand.... (Cyrill und Methodius)

 

Kirche zum hl. Blasius /Vlaho, Dubrovnik

Die slawische Lebensbeschreibung des Methodius überliefert uns die Bitte, die Fürst Rastislaw an Kaiser Michael III. durch seine Gesandten richtete, mit folgenden Worten: »Zahlreiche christliche Lehrer sind zu uns aus Italien, Griechenland und Germanien gekommen, die uns in verschiedener Weise unterrichten. Aber wir Slawen ... haben niemanden, der uns auf verständliche Weise in die Wahrheit einführt und uns darin unterrichtet«.(15) Das war die Stunde, da Konstantin und Methodius aufgefordert wurden, sich auf den Weg zu machen. Ihre tiefchristliche Antwort auf diese Bitte, wie sie sie jetzt und bei ähnlichen Gelegenheiten gaben, ist in wunderbarer Weise mit den Worten ausgedrückt, die Konstantin an den Kaiser richtete: »Wenn auch müde und von schwacher Gesundheit, so gehe ich doch mit Freude in jenes Land«;(16) »mit Freude breche ich auf für den christlichen Glauben«.(17)

Die Echtheit und Kraft ihres missionarischen Auftrags stammten aus der innersten Mitte des Erlösungsgeheimnisses, und ihre Verkündigung unter den Slawenvölkern sollte ein wichtiges Glied in jener Sendung bilden, die der Erlöser der gesamten Kirche bis ans Ende der Zeiten aufgetragen hat. In ihrem Wirken erfüllten sich − in einer bestimmten Zeit und unter konkreten Umständen − die Worte Christi, der in der Kraft von Kreuz und Auferstehung die Apostel aufgefordert hatte: »Verkündet das Evangelium allen Geschöpfen«;(18) »geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern«.(19) Indem sie danach handelten, ließen sich diese Missionare und Lehrer der Slawenvölker vom apostolischen Ideal des hl. Paulus leiten: »Ihr seid alle durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus (als Gewand) angelegt. Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid 'einer' in Christus Jesus«.(20)

Neben einer hohen Achtung vor den Personen und selbstloser Sorge für deren Wohl, besaßen die beiden heiligen Brüder auch ein gutes Maß an Energie, Klugheit, Eifer und Liebe, die unerläßlich sind, um den Menschen das Glaubenslicht zu bringen und zugleich das wahre Heil vor Augen zu stellen mit dem Angebot konkreter Hilfe, um es auch wirklich zu erreichen. Für dieses Ziel strebten sie danach, in allem denjenigen ähnlich zu werden, denen sie das Evangelium brachten; sie wollten Mitbürger jener Völker werden und ihr Geschick in allem teilen.

(SLAVORUM APOSTOLI VON PAPST  JOHANNES PAUL II. Nr. 9 )

Heilige Cyrill und Methodius, bittet für uns!
Sv. Vlaho, Dubrovnik

Donnerstag, 2. Februar 2023

Mittwoch, 25. Januar 2023

Ich bin Jesus, den du verfolgst

 

Bekehrung des Apostels Paulus, Pauluszyklus, St Paul vor den Mauern
Ich bin Jesus, den du verfolgst

 

Das Fest der Bekehrung des hl. Paulus führt uns wieder die Gestalt dieses großen Apostels vor Augen, der von Gott dazu auserwählt wurde, »vor allen Menschen sein Zeuge« zu sein (Apg 22,15). Für Saulus aus Tarsus markierte der Augenblick der Begegnung mit dem auferstandenen Christus auf dem Weg nach Damaskus die entscheidende Wende seines Lebens. Da vollzog sich seine vollkommene Verwandlung, eine regelrechte geistliche Bekehrung.

Der unerbittliche Verfolger der Kirche Gottes war in diesem Augenblick zu einem im Dunkeln herumtappenden Blinden geworden, aber mit einem großen Licht im Herzen, das ihn schon bald dahin bringen würde, ein glühender Apostel des Evangeliums zu werden. Das Bewußtsein, daß allein die göttliche Gnade eine derartige Bekehrung hatte bewirken können, hat Paulus nie mehr losgelassen. Als er durch die unermüdliche Verkündigung des Evangeliums bereits sein Bestes gegeben hatte, schrieb er neuerlich voll Seeleneifer: »Mehr als sie alle habe ich mich abgemüht – nicht ich, sondern die Gnade Gottes zusammen mit mir« (1 Kor 15,10). Unermüdlich, als hinge das Werk der Mission ganz von seinen Kräften ab, war der hl. Paulus jedoch zutiefst davon überzeugt, daß seine ganze Kraft aus der in ihm wirkenden Gnade Gottes stammte.
(B16, 25. Jänner 2008)

Fenster der Bekehrung in Ely (b16, 25.1.2012)

Das Paulustor des Stephansdoms (Benedikt XVI., 25.1.2008)

Bekehrung Pauli in der St Paul´s Cathedral, London

Bekehrung Pauli - St. Paul vor den Mauern in Rom

Bekehrung Pauli - Unterstinkenbrunn

Bekehrung Pauli - Westminster Cathedral (Benedikt XVI., 25.1.2012)

Bekehrung und Berufung Pauli - St John´s College in Oxford  (Benedikt XVI., 25. Oktober 2006)

Bekehrung Pauli in Pöllau (Kanzel) Benedit XVI., Angelus 25.1.2009)

Bekehrung Pauli und Stephanus, Türrelief, (St Paul vor den Mauern) Kardinal Schönborn, Katechese, 2.2.2003)

In jenen Tagen

1wütete Saulus immer noch mit Drohung und Mord gegen die Jünger des Herrn. Er ging zum Hohenpriester

2und erbat sich von ihm Briefe an die Synagogen in Damaskus, um die Anhänger des neuen Weges, Männer und Frauen, die er dort finde, zu fesseln und nach Jerusalem zu bringen.

3Unterwegs aber, als er sich bereits Damaskus näherte, geschah es, dass ihn plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlte.

4Er stürzte zu Boden und hörte, wie eine Stimme zu ihm sagte: Saul, Saul, warum verfolgst du mich?

5Er antwortete: Wer bist du, Herr? Dieser sagte: Ich bin Jesus, den du verfolgst.

6Steh auf und geh in die Stadt; dort wird dir gesagt werden, was du tun sollst.

7Seine Begleiter standen sprachlos da; sie hörten zwar die Stimme, sahen aber niemand.

8Saulus erhob sich vom Boden. Als er aber die Augen öffnete, sah er nichts. Sie nahmen ihn bei der Hand und führten ihn nach Damaskus hinein.

9Und er war drei Tage blind, und er aß nicht und trank nicht. (APG 9)


Samstag, 14. Januar 2023

Er ist es, von dem ich gesagt habe...

 

Johannes tauft Jesus, Saint Germain, Paris

Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.

In jener Zeit
29 sah Johannes der Täufer Jesus auf sich zukommen
und sagte: Seht, das Lamm Gottes,
das die Sünde der Welt hinwegnimmt!
30 Er ist es,
von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann,
der mir voraus ist, weil er vor mir war.
31 Auch ich kannte ihn nicht;
aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser,
damit er Israel offenbart wird.
32 Und Johannes bezeugte:
Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube
und auf ihm blieb.
33 Auch ich kannte ihn nicht;
aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen,
er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen
und auf ihm bleiben siehst,
der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft.
34 Und ich habe es gesehen
und bezeugt:
Dieser ist der Sohn Gottes.

(Evangelium vom 2. Sonntag im Jahreskreis, A)



Freitag, 13. Januar 2023

Steh auf, nimmt deine Tragbahre, und geh nach Hause!

 

Heilung des Gelähmten, St. Gervais, Paris

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus 2,1-12

1Als er einige Tage später nach Kafarnaum zurückkam, wurde bekannt, dass er wieder zu Hause war.

2Und es versammelten sich so viele Menschen, dass nicht einmal mehr vor der Tür Platz war; und er verkündete ihnen das Wort.

3Da brachte man einen Gelähmten zu ihm; er wurde von vier Männern getragen.

4Weil sie ihn aber wegen der vielen Leute nicht bis zu Jesus bringen konnten, deckten sie dort, wo Jesus war, das Dach ab, schlugen die Decke durch und ließen den Gelähmten auf seiner Tragbahre durch die Öffnung hinab.

5Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!

6Einige Schriftgelehrte aber, die dort saßen, dachten im Stillen:

7Wie kann dieser Mensch so reden? Er lästert Gott. Wer kann Sünden vergeben außer dem einen Gott?

8Jesus erkannte sofort, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Was für Gedanken habt ihr im Herzen?

9Ist es leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh umher?

10Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben. Und er sagte zu dem Gelähmten:

11Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause!

12Der Mann stand sofort auf, nahm seine Tragbahre und ging vor aller Augen weg. Da gerieten alle außer sich; sie priesen Gott und sagten: So etwas haben wir noch nie gesehen.

(Evangelium vom Dienstag der 1. Woche im Jahreskreis)



Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!

 

Heute gedenkt die Kirche des hl. Hilarius von Poitiers:

Hilarius bei der Taufe seiner Familie - Gebet um Bewahrung des Glaubens

Am Grab des hl. Hilarius von Poitiers (Benedikt XVI. über Hilarius)

Hilariusfenster in Saint Hilaire le Grand, Poitiers

Hilarius und der hl. Bischof Martin

Fresko des hl. Hilarius in der Kathedrale von Aquileia

und des hl. Remigius von Reims.