Die Leute folgten ihm zu Fuß, nicht auf Reittieren, nicht auf Wagen, sondern mühevoll auf ihren eigenen Füßen. Das lässt ihr brennendes Herz erkennen!
(Hieronymus, Thomas von Aquin, Catena Aurea, Hrsg. Schlosser, Kolbinger, 257)
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| Brotvermehrung, Nikolaus Bette, zw. 1982-1988, Paderborner Dom |
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus 14
In jener Zeit,
13 als Jesus hörte, dass Johannes enthauptet worden war,
zog er sich allein von dort mit dem Boot
in eine einsame Gegend zurück.
Aber die Volksscharen hörten davon
und folgten ihm zu Fuß aus den Städten nach.
14 Als er ausstieg, sah er die vielen Menschen
und hatte Mitleid mit ihnen
und heilte ihre Kranken.
15 Als es Abend wurde,
kamen die Jünger zu ihm
und sagten: Der Ort ist abgelegen
und es ist schon spät geworden.
Schick die Leute weg,
damit sie in die Dörfer gehen
und sich etwas zu essen kaufen!
16 Jesus aber antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen.
Gebt ihr ihnen zu essen!
17 Sie sagten zu ihm:
Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische hier.
18 Er antwortete:
Bringt sie mir her!
19 Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen.
Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische,
blickte zum Himmel auf,
sprach den Lobpreis,
brach die Brote und gab sie den Jüngern;
die Jünger aber gaben sie den Leuten
20 und alle aßen und wurden satt.
Und sie sammelten die übrig gebliebenen Brotstücke ein,
zwölf Körbe voll.
21 Es waren etwa fünftausend Männer, die gegessen hatten,
dazu noch Frauen und Kinder.
(Evangelium vom 18. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A)
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| Paderborner Dom |


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