![]() |
| Dom von St. Pölten |
Für die Geschichte Österreichs war der erste Heilige unserer Heimat und unseres Landes von ganz besonderer Bedeutung. Der heilige Koloman war der erste Hausheilige der ersten Markgrafen Österreichs, der Babenberger.
Der heilige Koloman war ein irischer Königssohn, der das königliche Erbe seines Vaters nicht antreten wollte, also auf Krone, Macht und Reichtum verzichtete und stattdessen die Pilgerschaft in das Heilige Land antrat. Er kam aber nur bis Stockerau, wo er von verängstigten Bewohnern dieser Gegend als Spion verdächtigt, gefoltert und schließlich, so die Erzählung, auf einem Holunderbaum erhängt wurde. Dieser Holunderbaum habe darauf frische Blätter und frische Blüten bekommen, was für die Babenberger die Heiligkeit Kolomans bezeugte. Zu spät kam die Einsicht, dass hier ein Unschuldiger aus Angst und aufgrund von Vorurteilen hingerichtet wurde. Im Jahre 1014 wurde Koloman in der damaligen Burg an der Seite der ersten Babenberger bestattet.
![]() |
| Bronzerelief von Jakob Kopp, 2000, am Portal des Doms zu St. Pölten, Hl. Koloman |
und in christlicher Geduld den Tod angenommen.
Statue im Garten von St. Koloman/Stockerau (ein potentieller Gefährder)
Glasfenster in der Servatiuskirche in Wien Liesing
Am Grab des hl. Koloman in der Stiftskirche Melk
am Ort seiner Hinrichtung in St. Koloman/Stockerau
Heute gedenkt die Kirche auch des hl. Simpert von Augsburg und des hl. Eduards des Bekenners.


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen