Mittwoch, 23. August 2023

Rosa von Lima

Heilige Rosa, bitte für uns und Lateinamerika

 

Ihr eigentlicher Name war Isabella Flores, aber als ihre Mutter sah, dass ihr Gesicht rosig leuchtete und sie sehr schön wurde, begann sie, sie Rosa zu nennen. Der heilige Turibius von Mogrovejo, damals Erzbischof von Lima, gab ihr bei der Spendung des Firmsakramentes im Jahr 1597 endgültig den Namen Rosa, unter dem sie heute in aller Welt bekannt ist.

Die heilige Rosa war Laie, genauer gesagt Mitglied des dritten Ordens (Terziarin) des heiligen Dominikus, das heißt eine Frau, die ein weißes Kleid und einen schwarzen Mantel trug, Gott geweiht war, aber in ihrem eigenen Haus wohnte. Ihr ganzes Leben lang versuchte sie, die berühmte Dominikanerterziarin, die heilige Katharina von Siena, nachzuahmen.

Eines Tages, als sie vor dem Bild der allerseligsten Jungfrau betete und Hilfe in der Entscheidung erbat, ob sie in ein Kloster eintreten solle, merkte sie, dass sie sich nicht mehr vom Boden erheben konnte, auf dem sie kniete. Sie rief ihren Bruder, um ihr aufzuhelfen, aber auch er konnte sie nicht von dort wegbewegen.

So erkannte sie, dass der Wille Gottes ein anderer war und sagte zu Maria: "Oh himmlische Mutter, wenn Gott nicht will, dass ich in ein Kloster gehe, dann werde ich von jetzt an von dieser Idee Abstand nehmen." Sobald sie diese Worte ausgesprochen hatte, konnte sie sich wieder bewegen und aufstehen. (CNA)

Altar der hl. Rosa von Lima in der Dominikanerkirche in Krakau

Statue in der Dominikanerkirche in Znaim (Bekehrungen durch Gebet und Buße)

 

Dienstag, 22. August 2023

Maria Königin (der Engel)

 


Krönung Mariens, Walsingham, anglik., (B16. Angelus, 22. August 2010)

Krönung Mariens, Relief auf dem Altar vor dem Dreikönigsschrein in Köln (B16, Generalaudienz 2012)

Schutzmantelmadonna durch Engel gekrönt, Stiftskirche Rein

Der Thron für die Königin in der Stiftskirche Rein

Glasfenster im Konstanzer Dom

Krönung Marias in der Sakristei der Kathedrale von Burgos

Altarbild der Krönung Marias in der Kirche der Barmherzigen Brüder in Wien (Amadeus von Lausanne, Lesehore) 

Malerei der Krönung Marias in S. Maria Maggiore, Rom 

Fliesenmosaik vor der Jakobuskathedrale in Jerusalem (H. U. v. Balthasar, Vollmacht der Königin)

Kuppelfresko der Krönung von Rottmayr, Wiener Peterskirche 

und nochmal das Kuppelfresko 

Altarbild der Marienkrönung in der Wiener Dominikanerkirche

Mosaik in der Rosenkranzbasilika in Lourdes (Pius XII. über die Einführung des Festes Mariä Königin) 

Marienkrönung, Schnatterpeck-Altar in Lana, Südtirol (Küng, Königin der Familien)

Maria als Königin, Maria Empfängnis, Weerberg, Tirol, (Weihegebet Maximilian Kolbe) 

Relief vom Altar im Kölner Dom (Benedikt XVI., Maria Königin, 2012)

Amadeus von Lausanne (+ 1159)

Aus einer Homilie über Maria

Königin der Welt und Königin des Friedens

Schon vor der Aufnahme Marias in den Himmel erstrahlte ihr Name auf der ganzen Erde, ihr erhabener Ruf verbreitete sich überall, noch bevor ihre Hoheit über die Himmel erhoben wurde1. So war es angemessen: um der Ehre ihres Sohnes willen musste die jungfräuliche Mutter zunächst auf der Erde herrschen, dann erst durfte sie den Himmel empfangen; ihr Ruf musste sich zunächst hier unten verbreiten, um dann in heiliger Fülle in die überirdischen Reiche Eingang zu finden, wie sie in dieser Welt getragen wurde von stets wachsender Kraft2, so musste sie auch in der anderen Welt durch den Geist des Herrn getragen werden von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.

Als sie noch im Irdischen lebte, kostete sie bereits die Erstlingsgaben des kommenden Reiches: Bald preist sie die unaussprechliche Hoheit Gottes, bald lässt sie sich in unsagbarer Liebe zu den Mitmenschen herab. Bald dienen ihr die Engel, bald betet sie Gott an durch den Dienst an den Menschen. Gabriel diente ihr mit den Engeln. Johannes freut sich, dass ihm die jungfräuliche Mutter unter dem Kreuz anvertraut wird, und er dient ihr mit den Aposteln. Die eine freuen sich, ihre Königin zu schauen, die anderen, ihre Herrin zu sehen. Alle dienen ihr mit liebender Hingabe.

Jetzt thront sie in der hohen Burg des Himmels. Ein Meer göttlicher Gaben strömt von ihr aus, und sie selber gießt über das dürstende Volk der Gläubigen in verschwenderischer Fülle jene Gnade aus, durch die sie alle überragt. Sie schenkt dem Leib Gesundheit, der Seele Salbung; sie hat die Macht, vom Tod des Leibes und der Seele zu erwecken. Wer ist jemals von ihr gegangen, krank oder traurig, ohne der himmlischen Geheimisse innezuwerden? Wer kam nach Hause, froh und glücklich, von der Mutter des Herrn erlangt zu haben, was er erbat?

Die Braut, die Mutter des einzigen Bräutigams ist überreich an hohem Gut. Gütig und liebenswert ist sie in ihrer Seligkeit. Quelle im Garten des Lebens; Brunnen lebendigen und lebenspendenden Wassers, das machtvoll vom göttlichen Libanon herabfließt. Vom Berg Zion kommt es, bis es draußen alle Völker umfließt; Ströme des Friedens und Bäche der Gnaden, die vom Himmel kommen. Als die Jungfrau der Jungfrauen vom Gott und ihrem Sohn, dem König der Könige, entrückt wurde, jubelten die Engel, freuten sich die Erzengel, der Himmel brach in Lobrufe aus, und die Weissagung des Psalmisten ging in Erfüllung: „Die Braut steht dir zur Rechten, ihr Gewand ist durchwirkt mit Gold und Perlen.“3
Vgl. Ps 8,2 (Vg.). (2) Vgl. Ps 84,8. (3) Ps 45,10.14.

Sonntag, 20. August 2023

Herr, hilf mir!

 

Frau, dein Glaube ist groß, es soll dir geschehen, wie du willst
Ely Cathedral

Frau, dein Glaube ist groß

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus 15,21-28

In jener Zeit
21 zog sich Jesus in das Gebiet von Tyrus und Sidon zurück.
22 Und siehe, eine kanaanäische Frau aus jener Gegend kam zu ihm
und rief: Hab Erbarmen mit mir,
Herr, du Sohn Davids!
Meine Tochter wird von einem Dämon gequält.
23 Jesus aber gab ihr keine Antwort.Da traten seine Jünger zu ihm
und baten: Schick sie fort,
denn sie schreit hinter uns her!
24 Er antwortete:
Ich bin nur
zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.
25 Doch sie kam,
fiel vor ihm nieder
und sagte: Herr, hilf mir!
26 Er erwiderte:
Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen
und den kleinen Hunden vorzuwerfen.
27 Da entgegnete sie: Ja, Herr!
Aber selbst die kleinen Hunde
essen von den Brotkrumen,
die vom Tisch ihrer Herren fallen.
28 Darauf antwortete ihr Jesus:
Frau, dein Glaube ist groß.
Es soll dir geschehen, wie du willst.
Und von dieser Stunde an
war ihre Tochter geheilt.

(Evangelium vom 20. Sonntag im Jahreskreis)

Samstag, 19. August 2023

Sebaldus

 


Sebalduskirche, Nürnberg

Einsiedler
Namensdeutung: der kühne Sieg (althochdt.)
Namenstage: Sebald, Sinibald, Sigbald, Sigisbald
Gedenktag: 19. August

Lebensdaten: gestorben an einem 19. August vor 1056 bei Nürnberg

Lebensgeschichte, Legende und Verehrung: Sebald war einer spätmittelalterlichen Legende nach ein dänischer Königssohn, der in Paris studierte, dort eine französische Prinzessin heiratete, doch in der Hochzeitsnacht der Welt entsagte. Nach einer Pilgerfahrt nach Rom wurde ihm der Raum Nürnberg als Missionsgebiet anvertraut. Es ist durchaus denkbar, dass ein Mann dieses Namens im Zuge der kirchlichen Reformbewegung als Einsiedler und Wanderprediger im Nürnberger Reichswald tätig war.

Anderen Legenden nach wäre Sebald im 8. Jahrhundert tätig gewesen und in der Poppenreuther Kirche St. Peter und Paul (Fürth) begraben worden – der Mutterpfarrei der Nürnberger Peterskapelle, aus der die Kirche St. Sebald werden sollte. Jedenfalls bezeugen die Annalen von Lampert von Hersfeld 1072 Sebalds Verehrung und Anrufung als volkstümlichen Wunderheiler, zu dessen Grab zahlreiche Pilger ziehen.

Mitte des 13. Jahrhunderts erreichte der Sebalduskult einen ersten Höhepunkt mit der Errichtung einer prächtigen Basilika, Reliquienschenkungen, einer eigenen Festmesse für den Gedenktag am 19. August und der Gewährung eines Ablasses für den Besuch des Sebaldusgrabs. Im 14. Jahrhundert wurde Sebald Stadtpatron, in dessen Kult sich das Selbstbewusstsein der Freien Reichsstadt gegen die Hohenzollern-Burggrafen und das Bistum Bamberg artikulierte. Der Rat der Stadt gab Lebensbeschreibungen in Auftrag, um von Rom die offizielle Kanonisation zu erreichen. Vollends volkstümlich wurde Sebald durch die deutschsprachige Legende Es war ain kunek von Konrad Sauer, dem Stadtschreiber und Pfarrer von St. Sebald.

1425 erreichte der Nürnberger Rat von Papst Martin V. die Bestätigung des Stadtpatrons als Heiligen und steigerte mit Kunstwerken, Münzprägungen und dem häufigen Taufnamen Sebald dessen Popularität über Bayern hinaus bis nach Venedig, wohin die Handelsbeziehungen reichten. 1519 vollendete Peter Vischer d.Ä. mit seinen Söhnen nach zehnjähriger Arbeit das Hochgrab, das Sebalds Kopfreliquiar in einem Silberschrein birgt.

Auch nach der Reformation und dem Ende der Heiligenverehrung kam die Verehrung Sebalds in Nürnberg nicht zum Erliegen.

Darstellung: als Pilger mit Kirchenmodell von St. Sebald

Patron: von Nürnberg, des Viehs, gegen Kälte

(Bistum Augsburg)

Grab des hl. Sebaldus

Heiliger Sebaldus, bitte für uns!

Freitag, 18. August 2023

Helena in Malta

 

St. Helena Basilika, Birkirkara, Malta

Heute gedenkt die Kirche des hl. Agapitus von Praeneste und der hl. Helena:

Die Trinkschale der Kaiserin

Kaiserin Helena im Trierer Dom

Am Grab der Kaiserin Helena in Rom
 
Die Helenenkapelle in der Grabeskirche

Die Auffindung des hl. Kreuzes durch Helena

Die Kreuzesreliquie in S Croce in Gerusalemme

St. Gereon in Köln, eine Gründung Helenas

 

Kreuzauffindungsaltar in der Pfarrkirche der hl. Notburga, Eben, Achensee

Kreuzerhöhung - in diesem Zeichen wirst du siegen (Baptisterium von S. Giovanni in Laterano)

Die Kreuzreliquie in S. Croce in Gerusalemme

Heilige Helena, bitte für uns und die Regierenden

Kaiserin
Namensdeutung: die Leuchtende (griech.)
Namenstage: Helena, Helene, Elena, Ellen, Elaine, Heliane, Jelena, Ilona, Ilka, Inka, Aline, Lena, Lene, Lenka, Nele
Gedenktag: 18. August

Lebensdaten: geboren um 250 in Drepanon (Karamürsel, Türkei), gestorben am 18. August 330 in Rom

Lebensgeschichte: Helenas Herkunft ist unklar. Um 272 im heute serbischen Niš als Schankmagd tätig, bekam sie vom römischen Offizier Constantius einen Sohn namens Konstantin, der 306 Mitkaiser und 324 Alleinherrscher des Römischen Reiches wurde. Konstantin erbaute 312 seiner Mutter einen Palast in Rom, wo sie den christlichen Glauben annahm und sich taufen ließ. Vermutlich weilte sie auch in Trier, wo Konstantin bis 316 residierte.

Auf Helena sollen die Überführung des Heiligen Rocks und der Matthiasreliquien nach Trier zurückgehen sowie die Kirchengründungen von St. Gereon in Köln, St. Viktor in Xanten und St. Cassius und Florentius in Bonn. 324 verlieh ihr Konstantin den Titel der Kaiserin (Augusta), ließ Münzen mit ihrem Bild prägen und benannte ihren Geburtsort in Helenopolis um. Auch Helenas Einfluss ist Konstantins Begünstigung des Christentums zu verdanken.

Um 326 pilgerte Helena ins Heilige Land, wo sie der Überlieferung nach das Kreuz Christi auffand und das Heilige Grab entdeckte, über das die Grabeskirche errichtet wurde. Auch die Geburtskirche in Bethlehem sowie weitere Kirchenbauten in und um Jerusalem gehen auf diese Pilgerfahrt zurück. Helena starb in den Armen ihres Sohnes, der ihren römischen Palast, in dem Teile des Kreuzes verwahrt wurden, in die Kirche Santa Croce in Gerusalemme verwandelte.

Verehrung: Helenas Gebeine wurden nach Konstantinopel gebracht und im 9. Jahrhundert in die französische Abtei Hautevilliers überführt. Es befinden sich außerdem noch Reliquien in der Kirche Santa Maria in Aracoeli in Rom und in Paris.

Helena soll auf Zypern, einer Etappe ihrer Pilgerfahrt, Katzen eingeführt haben, um ein Kloster – heute St. Nikolaus der Katzen bei Limassol – von Schlangen zu befreien. Auch das Stavrovounikloster bei Larnaka beruft sich auf diesen Aufenthalt.

In Britannien hält sich die Überlieferung, der nach Helena königlicher Abstammung gewesen sei. Darauf geht auch der Name der Pazifikinsel St. Helena zurück, auf der Napoleon in der Verbannung starb.

Darstellung: als Kaiserin bei der Kreuzauffindung

Patronin: von Frankfurt, von Pesaro und Ascoli, der Bistümer Trier, Basel und Bamberg, der Bergwerke, Schatzgräber, Färber, Helferin gegen Blitz und Feuer, zum Auffinden verlorener Gegenstände und zur Aufdeckung von Diebstählen


Donnerstag, 17. August 2023

Hyazinth von Polen

 


Dominikanerkirche, Krakau

Heiliger Hyazinth, bitte für uns!

Ordenspriester, Glaubensbote
Namensdeutung: Hyazinthe (griech.)
Namenstage: Hyazinth, Jacek, Jacko, Jacinto, Giacinto, Jácint, weibl.: Jacinta, Jacinda, Sinta, Sinda, Hyacinth, Giacinta, Jaxine
Gedenktag: 17. August

Lebensdaten: geboren um 1183 in Groß Stein bei Oppeln, gestorben am 15. August 1257 in Krakau

Lebensgeschichte: Der oberschlesische Grafensohn Jacek Odrowąż studierte in Krakau und Prag und wurde in Bologna zum Doktor des kanonischen Rechts promoviert. Zurück in Polen, machte ihn der Bischof von Krakau, sein Onkel Ivo, zum Domkanoniker der Wawelkathedrale. 1217 reiste er vermutlich im Auftrag seines Bischofs nach Rom, wo er sich allerdings dem heiligen Dominikus anschloss und mit dem Namen Hyazinth in den Predigerorden eintrat.

Dominikus entsandte ihn bald darauf zurück nach Polen, um den Orden dort einzuführen. Auf dem Weg gründete Hyazinth 1221 im kärntnerischen Friesach das erste Dominikanerkloster im deutschen Sprachraum. 1222 entstand in Krakau das künftige Hauptkloster des Ordens in Polen. Hyazinth siedelte Konvente in Breslau und Danzig an und zog im Auftrag des Ordens bis nach Kiew, wo er bis 1233 blieb. Aus dieser Zeit stammt die Legende, wie er beim Einfall der mongolischen Goldenen Horde in Kiew das Allerheiligste sowie eine Alabasterstatue der Muttergottes aus dem brennenden Kloster holte und über seinen Mantel schreitend trockenen Fußes über den Dnjepr rettete.

Ab 1236 missionierte Hyazinth, inzwischen Leiter der schnell wachsenden Ordensprovinz Polonia, entlang der Ostseeküste von Pommern bis ins Baltikum und dann noch bis nach Skandinavien hinein. Ab 1238 lebte er wieder in Krakau. Seine Verwandte Bronisława will bei seinem Tod am 15. August 1257 in einer Vision gesehen haben, wie ihn Maria in den Himmel hineinführte.

Verehrung: Hyazinth wurde in der Krakauer Dominikanerkirche begraben und ruht heute in der barocken Hyazinth-Kapelle. 1427 wurde seine Verehrung erlaubt, 1594 wurde er heiliggesprochen, 1686 zum Patron Litauens erklärt.

Darstellung: im Ordenshabit mit Monstranz oder Hostienschale und Muttergottesstatue

Patron: von Pommern, Preußen, Polen, Litauen und Russland, von Danzig, Krakau, Breslau und Kiew, bei Gefahr des Ertrinkens, bei Kinderlosigkeit und für eine leichte Entbindung


Mittwoch, 16. August 2023

Stephan von Ungarn und Maria

 

Aufnahme Mariens, Bad Deutsch Altenburg
 
 
In der Herausbildung der Marienverehrung Stephans mögen z. T. sein Erzieher (hl. Adalbert) und seine geistlichen Führer (hll. Wolfgang und Gerhard), z. T. seine Verbindungen zu Cluny (Abt Odilo) eine
Rolle gespielt haben. Ausdruck seiner Marienverehrung ist v. a. die Wahl der Marienpatrozinien der von ihm gegründeten Basiliken (Szekesfehervar, Esztergom), der erzbischöflichen und bischöflichen
Kathedralen (Kalocsa, Györ, Väc) sowie der Abteikirchen und Nonnenklöster (Pecsvärad,
Veszprernvölgy).
Ein weiteres Kultzeugnis ist die Ikonogiaphie des ungar. Krönungsmantels, der von ihm und Gisela 1031 der Basilika von Szekesfehervär geschenkt wurde. Darauf ist Maria als eine von Engeln umgebene Nebenfigur (Typ Maria orans) in der Gesellschaft Christi, der Propheten, Apostel, Märtyrer und Heiligen dargestellt.
Die Legenden über Stephan, die den jeweiligen dynastischen und kirchenpolitischen Interessen
entsprechend gestaltet wurden, haben die MV des Königs bedeutend weiterentwickelt. In sei-
ner frühesten Lebensgeschichte (Legenda maior, um 1077, vor 1083) sagt Stephan Maria Dank und
vergibt in ihrem Namen den Bettlern, die ihn während des Almosengebens beleidigt haben.
Maria ist persönliche Patronin Stephans. Nach dem Tode seiner übrigen Kinder empfiehlt er seinen Sohn Emmerich in seinem täglichen Gebet Christus und Maria. Hier erscheint das Motiv der Ubergabe
des Landes an die Gottesmutter zum ersten Mal: Vor der Schlacht gegen den heidnischen Rebellen
Koppany bittet er um die Hilfe Marias, Martins und Georgs; bei dem Angriff des Kaisers Konrad klagt er das erlittene Unrecht Maria, um dann nach dem Rückzug des Feindes sich selbst und die Sorge seines Landes der Gottesmutter zu übergeben. 
Die erste Abbildung Stephans, in der er zusammen mit Maria dargestellt wurde, war das Marmorrelief im Tympanon der Ehrenpforte der Basilika von Esztergom (Porta speciosa, Ende 12.Jh., 1764 zerstört). In der Komposition wurde der Dialog zwischen Maria und Stephan mit Hilfe von Inschriften festgehalten. Stephan steht neben der thronenden Gottesmutter mit Jesuskind auf dem Schoß und
hält ein Spruchband mit dem Satz in seiner Hand: »Suscipe Virgo Pia Mea Regna Regenda
Maria«.
(aus dem Marienlexikon)
 
 

Nimm an, fromme Jungfrau, meine Reiche,
dass du, Maria, sie regierst


Heiliger Stephan, bitte für uns und unsere Politiker

Dienstag, 15. August 2023

Die Mutter Gottes mußte besitzen, was ihrem Sohn gehört

 

Kathedrale von Bialystok, Polen


Herrlich strahlst du im Licht, Jungfrau Maria,
Kind aus Davids Geschlecht, Tochter des Königs,
die erhaben nun thront hoch in den Himmeln
und Gebieterin ist über die Engel.

Dem allmächtigen Gott wurdest du Mutter,
hast dem Herrn, der dich schuf, Wohnung bereitet,
ihm den heiligen Schoß willig geboten -
und im Fleische ward Gott Mensch wie wir alle.

Den in Ehrfurcht verehrt Erde und Himmel,
den Erlöser und Herrn, bitten wir heute,
da ins himmlische Reich ganz er dich aufnahm:
Aus dem Dunkel der Welt führ uns zum Lichte.

Dir sei Ehre und Preis, Vater des Lichtes,
dir, dem ewigen Sohn, der uns erlöst hat,
dir, dem Heiligen Geist, Gott dem Dreieinen,
dessen Herrschaft und Reich währen auf ewig.
Amen.

 


Pius XII. († 1958)

Aus der Konstitution "Munificentissimus Deus".

Mariä Leib ist herrlich und heilig
 
Wenn die heiligen Väter und Lehrer die Aufnahme der Gottesmutter in den Himmel mit einem Festtag begingen, richteten sie Homilien und Reden an das Volk und sprachen von ihrer Aufnahme wie von einer bekannten und anerkannten Tatsache. Sie erklärten sie ausführlicher, legten ihren Sinn und ihre Wirklichkeit vertieft vor. Vor allem rückten sie ins rechte Licht, dass dieses Fest nicht nur daran erinnert, dass es bei Maria keine Verwesung des entseelten Leibes gab, sondern dass sie im Triumph dem Tod entrissen wurde und wie ihr Sohn in die Herrlichkeit des Himmels einging.

Der heilige Johannes von Damaskus war mehr als alle ein Herold dieser überlieferten Wahrheit. Er verglich die Aufnahme in den Himmel mit den sonstigen Gnadengaben der erhabenen Gottesmutter und sagte mit großer Beredsamkeit: "In der Geburt des Herrn blieb ihre Jungfräulichkeit unverletzt. So musste ihr Leib auch nach dem Tod unversehrt bleiben. Sie hat den Schöpfer als ihr Kind an ihrer Brust getragen, darum musste sie auch mit ihm im Himmelszelt weilen. Die Braut, die der Vater sich verlobt hatte, musste das Brautgemach im Himmel bewohnen. Sie hatte ihren Sohn am Kreuz gesehen. Das Schwert der Schmerzen, dem sie bei der Geburt des Kindes entgangen war, durchbohrte ihre Brust. Nun musste sie ihn auf dem Thron des Vaters schauen. Die Mutter Gottes musste besitzen, was ihrem Sohn gehört, und sie musste von allen Geschöpfen als Mutter und Magd Gottes verehrt werden." (1)


Der heilige Germanus von Konstantinopel hielt es nicht nur wegen ihrer Gottesmutterschaft für angemessen, dass der Leib der jungfräulichen Gottesmutter Maria unversehrt blieb. Er begründete es auch mit der einzigartigen Heiligkeit ihres jungfräulichen Leibes: "Du erscheinst in Heiligkeit, wie die Schrift sagt; dein jungfräulicher Leib ist ganz und gar heilig, ganz keusch, ganz Gottes Wohnstatt. Daher ist er fortan der Auflösung in Staub entzogen. Verwandelt in seiner Menschlichkeit, geht er in das unvergängliche Leben des Himmels ein. Er lebt verherrlicht, unversehrt und teilhaft des vollkommenen Lebens." (2)


Ein anderer alter Kirchenschriftsteller versichert: "Als ruhmreiche Mutter Christi, des Erlösers und Spenders von Leben und Unsterblichkeit, wird sie von ihm lebendig gemacht und hat auf ewig in Unvergänglichkeit einen Leib mit ihm, der sie aus dem Grab erweckt und zu sich aufgenommen hat, wie er allein weiß." (3)

All diese Äußerungen und Überlegungen der Väter gründen in der Heiligen Schrift als ihrem letzten Fundament. Diese stellt uns die erhabene Gottesmutter in ihrer innigen Verbindung mit dem göttlichen Sohn vor Augen, an dessen Geschick sie immer teilhat.

Vor allem ist es bemerkenswert, dass die heiligen Väter vom zweiten Jahrhundert an die heilige Jungfrau als zweite Eva dem neuen Adam gegenüberstellen. Wenn sie ihm auch untergeordnet ist, so ist sie ihm doch aufs engste verbunden im Kampf gegen den Feind aus der Welt des Todes, dem Kampf, der im Protoevangelium vorgebildet ist und zu dem vollen Sieg führen wird über Sünde und Tod, die nach den Schriften des Heidenapostels eng zusammenhängen. Wie die ruhmreiche Auferstehung Christi ein wesentlicher Teil dieses Sieges ist und sein letztes Siegesdenkmal, so muss auch der Kampf, den die heilige Jungfrau zusammen mit ihrem Sohn führt, in der Verherrlichung des jungfräulichen Leibes seinen Abschluss finden, wie der Apostel ruft: "Wenn dieses Sterbliche mit Unsterblichkeit bekleidet wird, dann erfüllt sich das Wort der Schrift: Verschlungen ist der Tod vom Sieg." (5)


Die erhabene Gottesmutter ist mit Jesus Christus von Ewigkeit her "in einem und demselben Ratschluss" vorherbestimmt und geheimnisvoll verbunden. Unbefleckt in der Empfängnis, unversehrte Jungfrau, freigebige Gefährtin des Erlösers, der über die Sünde und ihre Folgen den Sieg davongetragen hat. Schließlich ist es sozusagen die Krönung ihres Lebens, dass sie vor der Verwesung im Grab bewahrt blieb und wie ihr Sohn nach Überwindung des Todes mit Leib und Seele zur hohen Herrlichkeit des Himmels emporgehoben wurde, wo sie als Königin glänzt an der Rechten ihres Sohnes, des unsterblichen Königs der Ewigkeit. (6)


1 Vgl. Joh. Damscenus, Encomium in Dormitionem, Hom. 2,14.

2 Vgl. Germanus v. Konstantinopel, In s. Dei genitricis Dormitionem, Serm. 1.
3 Vgl. Ps.-Modestus von Jerusalem, Encomium in Dormitionem, Nr. 14.
4 Vgl. Gen 3,15.
5 1 Kor 15,54.
6 Vgl. 1 Tim 1,17.
Hochaltar Aufnahme Mariens in den Himmel, Bialystok

Montag, 14. August 2023

Darum bemüht sein, Jesus so zu lieben, wie ihn seine heilige Mutter geliebt hat (Maximilian Maria Kolbe)

 

Heiligtum der Barmherzigkeit, Bialystok, Polen

 

Maximilian Maria Kolbe († 1941)

Aus der Schrift "Jedem ist der Weg gewiesen".

Durch Leiden zur Herrlichkeit
 
Es gibt keinen Menschen unter der Sonne, der nicht das Glück suchte. Bei allem, was wir tun, haben wir das Glück in dieser oder jener Form als Ziel vor Augen und streben ihm von Natur aus zu. Das Glück aber, das nicht auf der Wahrheit gegründet ist, kann ebenso wenig von Dauer sein, wie die Unwahrheit von Dauer ist. Allein die Wahrheit ist das zuverlässige Fundament des Glücks, für den einzelnen Menschen wie für die gesamte Menschheit.
Der Blick des Ungläubigen reicht nicht weiter als bis zum Sarge. Er kann der rein stofflichen Welt nicht entrinnen. Schaut euch diese Menschen an, die im tiefsten Materialismus befangen sind: Sie wagen es, der Menschheit das Glück zu verheißen. Alles, was die Welt geben kann, reicht doch für den Menschen nicht aus. Alle diese Güter haben doch ihre Grenzen. Sie enttäuschen und wecken das Verlangen nach einem größeren, dauerhaften Glück.
Die Immaculata sagte in der Stunde der Verkündigung: "Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast." (1) Wie Gott es will, so soll es geschehen. In diesen Worten ist die ganze Glückseligkeit, aber auch unsere Aufgabe hier auf Erden eingeschlossen. Gott hat uns erschaffen, dass wir seine Werkzeuge seien. Bitten wir die heilige Mutter, dass sie uns lehrt, wie die Seele einer Magd des Herrn beschaffen sein soll.
Das muss unser ganzes Bestreben sein, Gott dem Herrn die höchste Ehre zu erweisen. Wir müssen darum bemüht sein, Jesus so zu lieben, wie ihn seine heilige Mutter geliebt hat. Sie steht Gott am nächsten. Wenn wir uns ihr nähern, nähern wir uns damit Gott selbst.
Mitunter ist es wirklich schwierig im Leben, man meint, es gäbe keinen Ausweg mehr. Weil wir nicht alles wissen können, sehen wir den Zusammenhang nicht zwischen unserem eigentlichen Glück und den widrigen Umständen, die uns quälen. Was sollen wir also tun? Gott vertrauen. Durch solches Vertrauen – auch ohne letzte Einsicht in die Dinge – erweisen wir gleichzeitig Gott eine große Ehre, denn wir erkennen seine Weisheit, Güte und Macht an.
Vergessen wir nicht, immer wieder mit Jesus auf dem Ölberg zu sprechen: "Nicht mein, sondern dein Wille geschehe." Wenn Gott es für richtig und gut findet, dass es so sei wie auf dem Ölberg, dass unsere Bitte keinen Erfolg haben soll und wir den Kelch bis zu Neige trinken müssen, dann wollen wir nicht vergessen, dass Jesus nicht nur gelitten hat, sondern danach in Herrlichkeit auferstanden ist. So müssen auch wir durch Leiden zur Auferstehung kommen.
1 Lk 1,38.
(Lesehore, Maximilien Maria Kolbe)

Altar in der Minoritenkirche in Venedig

Statue in der Franziskanerkirche Vicenza

Gebet zur Mutter Gottes um Rettung (Loretokapelle Brünn)
Über das Leiden (Minoritenkirche Wien)
Durch die Hände der Unbefleckten kannst du alles (Katharinakirche Krakau) 
Die Macht des Gebetes (Chiesa dei Santi Apostoli, Rom)

Priesterweihe in Rom
Die Primizkirche des M. Kolbe, (S. Andrea delle Fratte, Rom)
Die Todeszelle des hl. Maximilian Kolbe

 

Heiliger Maximilian Maria Kolbe, bitte für uns!

Sonntag, 13. August 2023

Herr, rette mich!

 

Jesus zieht den untergehenden Petrus aus dem Wasser, Petrusfenster, Ely Cathedral
Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?


Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus 14,22-33

Nachdem Jesus die Menge gespeist hatte,
22 drängte er die Jünger, ins Boot zu steigen
und an das andere Ufer vorauszufahren.Inzwischen wollte er die Leute nach Hause schicken.
23Nachdem er sie weggeschickt hatte,
stieg er auf einen Berg, um für sich allein zu beten.
Als es Abend wurde, war er allein dort.
24Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt
und wurde von den Wellen hin und her geworfen;
denn sie hatten Gegenwind.
25In der vierten Nachtwache kam er zu ihnen;
er ging auf dem See.
26Als ihn die Jünger über den See kommen sahen,
erschraken sie,
weil sie meinten, es sei ein Gespenst,
und sie schrien vor Angst.
27Doch sogleich sprach Jesus zu ihnen
und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es;
fürchtet euch nicht!
28Petrus erwiderte ihm und sagte:
Herr, wenn du es bist,
so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme!
29Jesus sagte: Komm!
Da stieg Petrus aus dem Boot
und kam über das Wasser zu Jesus.
30Als er aber den heftigen Wind bemerkte,
bekam er Angst.
Und als er begann unterzugehen,
schrie er: Herr, rette mich!
31Jesus streckte sofort die Hand aus,
ergriff ihn
und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger,
warum hast du gezweifelt?
32Und als sie ins Boot gestiegen waren,
legte sich der Wind.
33Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder
und sagten: Wahrhaftig, Gottes Sohn bist du.

(Evangelium vom 19. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A)

Freitag, 11. August 2023

Klara, eine Frau des Gebetes

 

Hl. Klara mit dem Allerheiligsten Sakrament, St. Maria Schnee, Prag

 

Klara war eine Frau des Gebetes, viele Berichte erzählen von der Kraft ihrer Fürbitte. Bekannt ist vor allem die Erzählung von der Bedrohung der Stadt Assisi durch die feindlichen Sarazenen: Klara trat den wilden Sarazenen mit dem Allerheiligsten, das sie in einem Kästchen bei sich trug, entgegen. Tatsächlich zogen die Sarazenen wieder ab.

 

mit 29 m der höchste Säulenaltar in Prag

Mittwoch, 9. August 2023

Sei gegrüßt, o Kreuz, du einzige Hoffnung

 

Heilige Patronin Europas, rette die Welt vor Unglauben und Epidemien
vermutlich wäre aus heutiger Sicht besser: vor der Epidemie des Unglaubens
 

Kein Menschenherz ist je in eine so dunkle Nacht eingegangen wie der Gottmensch in Gethsemani und auf Golgota. In das unergründliche Geheimnis der Gottverlassenheit des sterbenden Gottmenschen vermag kein forschender Menschengeist einzudringen. Aber Jesus kann auserwählten Seelen etwas von dieser äußersten Bitterkeit zu kosten geben. Es sind seine treuesten Freunde, denen er es als letzte Probe ihrer Liebe zumutet. Wenn sie nicht davor zurückschrecken, sondern sich willig hineinziehen lassen in die dunkle Nacht, dann wird sie ihnen zum Führer:

O Nacht, die Führer war?
O Nacht, viel liebenswerter als die Morgenröte!
O Nacht, die du verbunden
die Liebste dem Geliebten,
In den Geliebten die Geliebte umgewandelt!
(Johannes v. Kreuz, Gesang von der dunklen Nacht, Str. 5)

Das ist die große Kreuzeserfahrung von Toledo (Johannes vom Kreuz im Gefängnis): äußerste Verlassenheit und eben in dieser Verlassenheit die Vereinigung mit dem Gekreuzigten.
(aus Kreuzeswissenschaft 1,24f, Edith Stein)

Ein ganz kurzer Text, aus einem Briefchen an die Mutter Priorin in Echt, offensichtlich in den allerletzten Lebenstagen geschrieben, in einer den geschilderten Heimsuchungen des Ordensvater Johannes außerordentlich ähnlichen Situation:

Ich bin mit allem zufrieden. Eine Scientia Crucis (Kreuzeswissenschaft) kann man nur gewinnen, wenn man das Kreuz gründlich zu spüren bekommt. Davon war ich vom ersten Augenblick an überzeugt und habe von Herzen: Ave Crux, spes unica, gesagt!


 

In dieser Kirche hat die hl. Edith Stein gebetet und um 6.00 Uhr morgens die Hl. Messe besucht, wenn sie in Breslau war (in der Zeit von 1922 bis 1933)

Altarstein mit den Worten "Ave crux, spes unica", Edith Steinkapelle, Breslau


Edith Stein Kapelle in der St. Michaelis Kirche in Breslau

Montag, 24. Juli 2023

Gebet zum hl. Charbel

 

Reliquie in der Basilika der Königin von Polen, Gdynia

 

Gebet zum Heiligen Charbel Makhlouf


Lieber heiliger Charbel, Sohn armer Leute im Libanon,
schon früh hast du dich für ein Leben im Dienste Gottes entschieden
und seinem Ruf folgend den Ordensstand als deinen Weg gewählt.
In demütigem Gehorsam hast du dich führen und unterrichten lassen,
um als Mönch, Priester und Lehrer der Kirche und dem Volk zu dienen.

Immer inniger mit Gott verbunden wurdest du erwählt,
als Eremit in Gebet und Busse ein Werkzeug seiner Gnade,
ein Berater und Fürsprecher für viele Menschen zu sein.

Und nach deinem Tod hat Gott dein heiliges Leben mit vielen Wundern seiner Liebe gekrönt.
Geheimnisvolles Öl aus deinem unversehrten Körper heilt Wunden des Leibes und der
Seele zum Lobpreis des allmächtigen und barmherzigen Gottes.

So bitten wir dich um deine gütige Fürsprache in unsern Leiden und Sorgen.
Da du die Macht hast, zu helfen, versag uns deinen Beistand nicht!
Erweise auch an uns wunderbar deine väterliche Güte, damit wir mit dir Gott danken können,
der lebt und liebt in Ewigkeit.


Heiliger Charbel, bitte für uns!