Freitag, 25. Januar 2019

Pauli Bekehrung

Bekehrung des Apostels Paulus auf dem Weg nach Damaskus, St Paul`Cathedral, London

O Gott,
Du hast die ganze Welt
durch die Predigt des hl. Apostels Paulus belehrt;
wir bitten Dich, gib uns,
die wir heute seine Bekehrung feiern,
die Gnade, seinem Beispiel folgend
Dir entgegenzuschreiten.




Bekehrung Pauli - St. Paul vor den Mauern in Rom

Bekehrung Pauli - Unterstinkenbrunn

Bekehrung Pauli - Westminster Cathedral

Bekehrung und Berufung Pauli - St John´s College in Oxford  

Bekehrung Pauli in Pöllau (Kanzel)

Bekehrung Pauli und Stephanus (St Paul vor den Mauern)


St Paul´s Cathedral

Donnerstag, 24. Januar 2019

Nächstenliebe, Tod und Verherrlichung des hl. Franz von Sales (6. und letzter Teil)

Die von 1941 bis 1952 entstandenen zwölf Glasfenster der Heimsuchungsbasilika von Annecy zeigen Lebensstationen der hl. Johanna Franziska von Chantal und des hl. Franz von Sales.

1. Fenster rechts: Die Jugend von Franz von Sales





Das letzte Fenster zeigt Tod und Verherrlichung des Heiligen:

Nächstenliebe oben, Tod des Bischofs, Annecy, Heimsuchungsbasilika


a) Wappen von Annecy (Wohnort) und Lyon, dem Ort, wo Franz starb.

b) Im Bischofshaus in der Rue Saint Claire wohnt Franz von Sales von 1610 bis zu seinem Tod. Das Haus wird zum Zufluchtsort für die Notleidenden. Jeden Tag verteilt der Bischof eine Stunde lang Almosen, gelegentlich auch seine eigenen Kleider.

c) In den Abendstunden des 28. Dezember 1622 stirbt Franz von Sales 55jährig in Lyon an den Folgen eines Schlaganfalls. Anwesend sind der Generalvikar Armand, ein Kapuziner, Frere Guillaume Armand und eine Schwester der Heimsuchung.


Verherrlichung v. Franz von Sales


d) Verherrlichung des Bischofs. Franz von Sales wird von Engeln in die Herrlichkeit Gottes getragen.

Der heilige Bischof war am Ende seiner Kraft. Ja, sein Körper verfiel mehr und mehr; Franziska Simon schildert seine Krankheiten als: Hämorrhoiden, Koliken, Kreislaufstörungen, Beinleiden; erw war ein ( ) Venenkranker. Seine letzten Bemühungen um die Seelen vollendeten auch die Vorbereitung seiner eigenen Seele für den Himmel.

"Nein, nein", gestand er (), "es gibt nichts auf der Welt..., was imstande wäre, mich zu erfreuen und zu trösten. Ich denke nur noch an den Himmel und an die glorreiche Ewigkeit, die uns erwartet. Lieben wir uns ganz losgeschält und ohne Bedingung für die Ewigkeit. Ich will, daß alles, was nicht Gott ist, mir nichts bedeute. Von jedem Wunsche will ich mich trennen außer dem einen, den anbetungswürdigen und liebenswertesten Willen dieser unermeßlichen und unfaßbaren Güte zu erfüllen".
( ) Am Fest des hl. Johannes sagte er beim Aufstehen zu Franz Favre: "Ich fühle meine Sehkraft schwinden, es heißt Abschied nehmen und Gott preisen." Er beichtete bei Herrn Brun, dem Beichtvater der Heimsuchung und feierte seine heilige Messe "mit außergewöhnlicher Andacht".

Neue Besuche erschöpften ihn, der sich doch so müde fühlte. (....) Als er sich vom Stuhl erhob, wurde er plötzlich vom Schlag gerührt, an dessen Folgen er am nächsten Tag verschied. In die Hände des P. Maniglier, der zu seiner Begrüßung erschienen war, legte er sein Glaubensbekenntnis ab, bot sich als Brandopfer an und weihte sein Gedächtnis dem Vater, seinen Verstand dem Sohne, seinen Willen dem heiligen Geist, seinen Leib und seine Leiden der heiligen Menschheit Jesu Christi.

In der Nacht empfing er die heilige Krankenölung. Sein letzter Akt der Nächstenliebe galt zwei Kindern, die in Gefahr waren, vor Elend und Armut umzukommen, und denen er umgehend eine Unterstützung garantierte.
Am nächsten Morgen gegen Sechs Uhr ließ man ihr zur Ader, und gegen fünf Uhr abends legte man ihm Zugpflaster auf den Kopf; die Ärzte drückten ihm dreimal glühende Metallknöpfe auf den Nacken, so daß starker Rauch aufsteig.
Als sie ihm das Zugpflaster entfernten, rissen sie ihm zugleich die Stirnhaut mit. Man hörte ihn leise seufzen: "Jesus, Maria."
Außerdem versuchte man ihm Angst zu machen: Ob er denn keine Furcht vor dem Teufel habe? Als ob er nicht auf seinem kurzen Erdenweg  genug Siege über ihn errungen hätte! Er sagte nur: "Der es begonnen hat, wird es vollenden, vollenden, vollenden", und nach einer Atempause noch einmal "Jesus". Danach verlor der den Gebrauch der Sprache.
Gegen halb ein Uhr mittags hatte er noch den Kanoniker von La Roche, P. Pernet, gebeten, ihn oft den Psalmvers vorzubeten: "Mein Geist und mein Fleisch jubeln auf vor Freude im lebendigen Gott."
Denn, so versichert dieser Zeuge, "seine Seele war bereits so sanft und weit in die Ewigkeit entrückt, daß diese ihm Seele und Leib gleichermaßen vor Freude erzittern ließ in der Hoffnung auf deren Wiedervereinigung bei der Auferstehung am Jüngsten Tage, um den lebendigen Gott ewig zu preisen".
Franz von Sales starb demnach vor Liebe und Freude am Tag der Unschuldigen Kinder gegen acht Uhr abends.
(Etienne-Jean Lajeunie, Franz von Sales, 603f)



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"Delivrez von ame de la prison du corps
afin que je chante les louanges de vortre saint Nom"

Befreie meine Seele vom Gefängnis des Leibes,
damit ich Deinem heiligen Namen lobsinge.

 - diese Worte sprach der Bischof vor seinem Tod.

Heimsuchungsbasilika, Annecy


Dienstag, 22. Januar 2019

Echt jetzt?


 

zum Nachlesen

Ladislaus Batthyany-Strattmann

Ladislaus Batthyany-Strattmann, Franziskanerkloster Güssing


Heute gedenkt die Kirche des seligen burgenländischen Augenarztes Ladislaus Batthyany Strattmann und des hl. Vinzenz von Saragossa.



Ladislaus beginnt den Tag in der Kapelle, und er beschließt den Tag mit einem Gebet in der Kapelle. In der Schlosskapelle von Körmend versammelt sich jeden Tag um halb acht früh die ganze Familie, um der Messe beizuwohnen.
"Die Lehrer und ein Teil der Dienerschaft waren auch dabei", sagt die Dame in Budapest, und sie muss es schließlich wissen. Frau. Dr. Margit Hajdu war oft genug dabei.
Als sie ihren Dienst beginnt, ist sie noch jung - "genau so alt wie das älteste Kind des Dr. Batthyany". 1928 beginnt sie ihren Dienst in Körmend. Als Lehrerin. Drei Töchter von Ladislaus darf sie unterrichten: Blanka, Gitta und Franziska.
Und wie steht es mit der Bezahlung beim Fürsten? - Die ist auch sehr fürstlich. "Ungefähr zweieinhalb mal so viel wie die staatliche Bezahlung", erinnert sich Frau Hajdu fünfzig Jahre später, "dazu noch volle Verpflegung und Sommerurlaub."
Und so sieht der weitere Tagesablauf der Familie aus: Nach der Frühmesse ist das Frühstück für die Familie und für den Lehrkörper. Danach beginnt der Unterricht. Beziehungsweise für Ladislaus die Ordination.
Das Mittagessen ist um 12 Uhr 30. Den Nachmittag haben die Kinder und die Pädagogen frei. Von 17.00 bis 19.00 Uhr ist wieder Unterricht.
Um viertel acht läutet die Glocke der Kapelle zur Andacht: Rosenkranz und Litanei. Das gemeinsame Abendessen wird um 20.00 Uhr eingenommen.
"Mich ergriffen vor allem die tiefe Religiosität und die daraus erwachsende Innigkeit der Familie", sagt margit Hajdu. "Bald empfang und sah ich, dass diese Eigenschaften auf die Persönlichkeit des Fürsten zurückzuführen waren. Meine Aufmerksamkeit fesselten die außerordentliche Persönlichkeit, die tiefe fromme Gesinnung, die Bescheidenheit und der Frohsinn des Fürsten. Er liebte seine Frau und seine Kinder sehr und gab das beste Beispiel eines rechten Familienlebens. In heiterer Ausgeglichenheit verbrachte er seine Tage."
Standesdünkel ist Ladislaus völlig fremd. Er behandelt die bei ihm angestellte junge Lehrerin nie von oben herab, sondern herzlich und familiär, "stets mit väterlicher Liebe", und er macht sich sogar Sorgen, ob sie ohnehin genug isst, "da ich äußerst schlank war", wie Margit Hajdu sagt.
(J. Dirnbeck, Geöffnete Augen, 64f)

Eingang der Güssinger Franziskanerkirche im Jahr der Barmherzigkeit

Montag, 21. Januar 2019

Agnes (Sir Ninian Comper)

römische Märtyrin Agnes, Ninian Comper, St Cyprian´s Clarence Gate, London

Agnes stammte aus einer vornehmen römischen Adelsfamilie. Als der Sohn des Stadtpräfekten die zwölfjährige Agnes zur Frau nehmen wollte, wie sie ihn ab, da sie um Christi willen Jungfräulichkeit gelobt hatte. Darüber erzürnt, zeigte er sie als Christin an. Da der Richter sie weder durch Schmeicheleien noch durch Drohungen vom Glauben abzubringen vermochte, wollte man sie in einem Haus von Dirnen entehren, doch ihr himmlischer Bräutigam hat sie davor bewahrt.
Beim Versuch, sie auf einem Scheiterhaufen zu verbrennen, wich das Feuer von ihr. Als sie schließlich zur Hinrichtung mit dem Schwert geführt wurde, sei sie - so erzählt der hl. Ambrosius - mit so frohem Mut zum Richtplatz geschritten, als gehe sie zu ihrer Hochzeit. Agnes starb gegen Ende des 3. Jahrhunderts und liegt an der nach ihr benannten Kirche an der via Nomentana in Rom begraben.

Am Fest der hl. Agnes segnet der Papst die Agneslämmer, aus deren Wolle die Pallien für die Erzdiözese hergestellt werden.
(M. Ramm, Volksmissale)


Agnes in Oxford (Harris Manchester College by Burne Jones)

Agnes in Cambridge (Our Lady and the English Martyrs Church)

Am Grab der hl. Agnes von Rom

Emerentiana, die Milchschwester der hl. Agnes

S. Agnese in Agone, die Hinrichtungsstätte der hl. Agnes

Agnes auf dem Apsismosaik von San Marco in Rom


mit der röm. Märtyrin Cäcilia, Chorschranke von St. Cyprian´s Clarence Gate

Sonntag, 20. Januar 2019

Das Heilige Land 26 - die lateinische Kirche in Kana

röm. katholische Kirche in Kana
 
Die orthodoxen Griechen hatten bereits 1566 in Kefr Kenna Fuß gefasst. 1641 erwarben die Franziskaner ein Grundstück neben der Moschee, die sie dann 1870 ebenfalls kaufen konnten.
1881 wurde die Moschee durch eine schlichte Kirche ersetzt, der 1901 ein höhergelegtes Presbyterium hinzugefügt wurde. Archäologische Studien haben ergeben, dass sich darunter eine synagogale Anlage einer juden-christlichen Gemeinde aus dem 1. Jahrhundert befindet.
Die Fassade der Kirche hat der österreichische Pater Aegidius Geissler nach dem Vorbild des Salzburger Doms gestaltet.

Hier die Fassaden im Vergleich:

Dom zu Kana

Dom zu Salzburg

Das Altarbild der Oberkirche zeigt die Hochzeit zu Kana, darunter sechs Weinkrüge

Johannes 2 
1 Und am dritten Tage war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da.
2 Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen.
3 Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.
4 Jesus spricht zu ihr: Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.
5 Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.
6 Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maße.
7 Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.
8 Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt's dem Speisemeister! Und sie brachten's ihm.
9 Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten's, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam
10 und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie trunken sind, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten.
11 Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat. Es geschah zu Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.



Unser lieber Herr Jesus Christus, wir danken Dir, daß Du ein starker Herr bist.
Du hast Wasser in Wein verwandelt,
in jeder heiligen Messe verwandelst Du in der Kraft des Heiligen Geistes
Wein in Dein kostbares Blut.
Ja, du kannst alles verwandeln,
Trauer in Freude, Berge von Schwierigkeiten in gebahnte Wege,
so Du nur ein Wort sagst.

Herr, laß uns Deine Macht rühmen,
sie besingen und Dich durch großen Glauben ehren.
Dir wollen wir bei unseren Schwierigkeiten und Unmöglichkeiten zutrauen,
daß Du heute derselbe bist als der lebendige Herr.
Du siehst unsere Nöte und tust auch heute noch Wunder,
schenkst uns Deine Hilfe,
wenn wir Dich anrufen und Dir vertrauen.

Segne, Herr, alle Ehepaare, vermehre ihre Liebe zueinander.
Tröste alle, deren Ehegatte bereits verstorben ist.
Herr, wir danken Dir. Amen.
(Gebet nach Basilea Schlink)


aramäische Stifterinschrift, 5. Jh., gesegnet sei das Andenken an Joseh, Sohn des Tanhum, des Sohnes des Bota, und an
seine Söhne, welches dieses Mosaik gemacht haben.
Statue des hl. Bartholomäus zu Ehren seines Geburtsortes

Abgang zur Krypta

 

 







In der Krypta steht ein Steinkrug, der getreu einem hier gefundenen antiken Exemplar nachgebildet ist. Das Evangelium gibt das Fassungsvermögen der Krüge, die gewöhnlich zu Reinigungszwecken dienten (vgl. Joh 2,6), mit "zwei bis drei Maß" (etwa 44-66 Liter) an. Datiert wird diese Art von Krügen in die Zeit des herodianischen Tempels, zwischen  19 v. Chr. und 70 n. Chr.
(M. Ramm, Heiliges Land, 46)


Steinkrug der Antike



ein berechtigtes Verbotsschild


Altarfuß mit Weinstockmotiv



Kana will nun heute uns, die wir in unseren Nöten Jesus auch oft so ansehen wie die Menschen damals - als sei Seine Macht begrenzt wie die unsere -, sagen: Nein Jesus ist kein Mensch wie wir, sondern Gottes Sohn, dem Macht und Gewalt verliehen ist im Himmel und auf Erden, gerade als dem Allerdemütigsten.
Kana sagt uns: Wir haben einen Herrn, der alles kann, dem alles möglich ist. Wir haben in Ihm einen Gott, der Wunder tut, der uns hilft auf wunderbaren Wegen, wo uns Menschen nicht mehr zu helfen vermögen. Darum braucht es für uns keine Unmöglichkeiten mehr zu geben, denn wir können zu diesem allmächtigen Herrn treten und sie Ihm bittend bringen.
Und siehe, Er sagt heute wie einst ein Wort, und sie müssen sich verwandeln. Wie das Wasser Jesus untertan war und zu Wein werden mußte, so muß sich heute alles Ihm zu Füßen legen und nach seinem Willen tun, denn Er ist als der Sohn Gottes, der gehorsam erfunden und untertänig war, nun erhöht zur Rechten Gottes und wartet darauf, sich auch heute in unserem Leben königlich zu offenbaren.
(M. Basilea Schlink, Heiliges Land - Heute, 434f)

die Säulen der Vorhalle stammen von einem der Vorgängerbauten
 

Das Heilige Land 25 - auf dem Weg nach Kana (1)

Ginosar Kibbutz

Das Dorf Kefr Kenna, das etwa 6 km nordöstlich von Nazareth liegt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit das Kana das Evangeliums. Diese Annahme stützt sich auf Überlieferungen die bis ins 4. Jahrhundert zurückreichen. In Konkurrenz dazu steht das etwa 13 km nördlich von Nazareth gelegene und heute nur noch in Ruinen vorhandene Chirbet Kana.

vgl. H. Fürst, Im Land des Herrn, 98f: "In einem Brief an ihre Freundin Marcella vom Jahr 392/3, der von dem Kirchenvater Hieronymus inspiriert ist spricht die römische Patrizierin Paula über Nazareth, um unmittelbar weiterzufahren: Nicht weit davon sieht man Kana, wo das Wasser in Wein verwandelt wurde.
Und der Pilger von Piacenca (um 570) erzählt, daß sie sich in der Quelle von Kana gewaschen hätten. In Kefr Kana speiste eine Quelle bis in die 60er Jahre dieses Jahre dieses Jahrhunderts einen Dorfbrunnen, von dem die Frauen täglich Wasser holten (heute durch einen winzigen Brunnen rechts der Straße angedeutet), während es in dem entfernteren nördlichen Kana nur eine große Zisterne, aber eben keine Quelle gibt.
Der spätere Bischof Willibald von Eichstätt besuchte um 724 von Nazaret aus Kana, wo er eine große Kirche sah, und von da aus den Tabor. In dem nördlichen Khirbeth Qana ist von einer Kirche nichts zu erkennen."

Frühstück, sogar die Köchin will Eierspeise

See Genesareth


Kana
 Am 2. Sonntag wird im Lesejahr C das Evangelium von der Hochzeit in Kana gelesen.



Der Orth Kana ist eng mit dem Leben Jesu verknüpft:

- Auf der Hochzeit zu Kana hat Jesus sein erstes Wunder gewirkt (Johannes 2,1-11).

- Einer seiner ersten Jünger, Nathanael (=Batholomäus), stammte aus Kana (Johannes, 21,2). Er sprach das offenherzige Wort: "Kann denn aus Nazareth etwas Gutes kommen?" (Johannes 1,46)


- In Kana war es, wo Jesus zum königlichen Beamten von Kafarnaum sprach: Geh, dein Sohn lebt!" (Johannes 4,46-53)

Fußweg zur römisch katholischen Kirche

Heute hat der Ort etwa 8000 Einwohner und wird mehrheitlich vom Moslems bewohnt. Neben zwei Moscheen gibt es drei christliche Kirchen.

- am Eingang des Dorfes rechts eine griechisch-katholische Kirche,

- im Dorf die griechisch-orthodoxe Kirche

- und daneben die lateinische Kirche mit einer Kuppel und zwei Türmen.

(vgl. M. Ramm, Heiliges Land, 46)

Bartholomäuskapelle von Pater Ägidius Geißler


Bartholomäuskapelle von Pater Ägidius Geißler



römisch-katholisch Kirche