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| Altar der Familiekapelle der Redemptoristenkirche in Eggenburg |
1451 besuchte der Hl. Johannes Capistran Eggenburg. Die begeisterten Bürger gründeten daraufhin 1460 ein Franziskanerkloster.
1466 wurde die Kirche geweiht und in der Barockzeit reichlich mit Kunstwerken ausgestattet.
1786 wurde das Kloster von Kaiser Josef II. aufgelöst und danach in eine Kattunfabrik umfunktioniert.
Durch den großen Stadtbrand im Jahre 1808, welcher 203 Häuser in Schutt und Asche legte, wurde auch dieses Gebäude zur Ruine.
Erst 1833 wurde es von den Redemptoristen wieder aufgebaut.
Unter den vielen Mitgliedern dieses Ordenshauses ragt besonders Frater Johann Baptist Stöger hervor, dessen Seligsprechungsprozess bereits 1898, 15 Jahre nach seinem Tod, eingeleitet wurde. Seine Gebeine ruhen in einem Hochgrab in der Familien-Kapelle der Klosterkirche.
*4.10.1810 bis †3.11.1883
Schon in seiner Jugend war das Leben Johann Baptist Stögers, der als Sohn wohlhabender Bauern in Enzersfeld zur Welt kam, von Frömmigkeit geprägt. 1836 trat er als Laienbruder in die Kongregation des Heiligsten Erlösers (Redemptoristen) in Wien ein, die 1820 die Kirche Maria am Gestade – Wien 1, Salvatorgasse 12 - übernommen hatten.
1836 kehrte Stöger nach Niederösterreich zurück und absolvierte ab September sein Noviziat im Redemptoristenkolleg in Eggenburg. Am 18. März 1840 legte er die Gelübde ab. Trotz seiner schlechten Gesundheit arbeitete er bis zu seinem Tod in der Bäckerei, in der Küche und in der Gärtnerei. Sein von Frömmigkeit geprägtes Leben und sein in Geduld ertragenes Leiden führten 1898 zur Einleitung des Seligsprechungsprozesses auf diözesaner Ebene. In Rom wurde der Prozesse 1915 eingeleitet. Seine Gebeine wurden 1900 in die Klosterkirche Eggenburg übertragen. 1922 wurde für ihn ein Hochgrab in einer der Kapellen errichtet.
Quelle: gedächtnisdeslandesat
Heute gedenkt die Kirche der Heiligen Hubertus, Pirmin, Martin Porres und Rupert Mayer.









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