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| Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich, denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst. Svatý Hostýn |
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| Kreuzweg, Svatý Hostýn |
ACHTE STATION
Jesus begegnet den Frauen von Jerusalem
V. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi.
R. Quia per sanctam crucem tuam redemisti mundum.
Aus dem Evangelium nach Lukas. 23, 28-31
Jesus wandte sich zu den Frauen und sagte:
"Ihr Frauen von Jerusalem, weint nicht über mich;
weint über euch und eure Kinder!
Denn es kommen Tage, da wird man sagen:
Wohl den Frauen, die unfruchtbar sind, die nicht geboren
und nicht gestillt haben.
Dann wird man zu den Bergen sagen:
Fallt auf uns!, und zu den Hügeln: Deckt uns zu!
Denn wenn das mit dem grünen Holz geschieht,
was wird dann erst mit dem dürren werden?".
MEDITATION
Das ist der Aufruf zur Reue, zur wahren Reue, zur wahrhaftigen Trauer
über das begangene Übel. Jesus sagt zu den Frauen von Jerusalem, die
bei seinem Anblick weinen: "Weint nicht über mich; weint über euch und
eure Kinder!" (Lk 23, 28). Man darf nicht an der Oberfläche des Übels
stehen bleiben, man muß zu seinen Wurzeln, zu den Ursachen, bis zur
äußersten Wahrheit des Gewissens vordringen.
Genau das will Jesus
sagen, der das Kreuz trägt, der von jeher "wußte, was im Menschen ist"
(vgl. Joh 2, 25), und der es immer weiß. Darum muß er stets der
allernächste Zeuge unserer Handlungen und der Urteile sein, die wir uns
über sie in unserem Gewissen bilden. Vielleicht läßt er uns sogar
begreifen, daß diese Urteile überlegt, vernünftig und sachlich sind, so
daß er sagt: "Weint nicht!" - Und doch müssen sie zugleich mit alldem
verbunden sein, was diese Wahrheit enthält: Er weist uns darauf hin,
weil er es ist, der das Kreuz trägt.
Ich bitte dich, Herr, in der Wahrheit leben und wandeln zu können!
ANRUFUNGEN
Herr Jesus, weise und barmherzig,
Wahrheit, die zum Leben führt.
R. Kyrie, eleison.
Herr Jesus, von Mitleid erfüllt,
deine Gegenwart stillt in der Stunde der Prüfung unsere Trauer.
R. Kyrie, eleison.
Alle:
Pater noster, qui es in caelis
sanctificetur nomen tuum;
adveniat regnum tuum;
fiat voluntas tua, sicut in caelo, et in terra.
Panem nostrum cotidianum da nobis hodie;
et dimite nobis debita nostra,
sicut et nos dimittimus debitoribus nostris;
et ne nos inducas in tentationem;
sed libera nos a malo.
Tui nati vulnerati,
tam dignati pro me pati
poenas mecum divide.


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