Dienstag, 14. Oktober 2014
Samstag, 11. Oktober 2014
Freitag, 10. Oktober 2014
Donnerstag, 9. Oktober 2014
Dionysius von Paris
Dionysius,
Bischof von Paris und Märtyrer. Dionysius war nach dem Bericht des Gregor von
Tours um die Mitte des 3. Jahrhunderts zu Papst Fabian nach Gallien gesandt
worden, um hier das Evangelium zu verkündigen. In Paris erlitt Dionysius mit
seinen Gefährten Rustikus und Eleutherius den Martertod. Er wurde sechs
Kilometer entfernt von der Stadt begraben.
Um 624
wurde bei seinem Grab die Abtei Saint Denis gegründet. Im Mittelalter hielt man
seit Abt Hilduin von Saint Denis, also seit etwa 835, den Pariser Märtyrer und den
Schriftsteller Dionysius Areopagita für die gleiche Person. Die Schriften des
Dionysius Areopagita wurden nun dem Pariser Märtyrer zugeschrieben. Paris hatte
somit einen gelehrten und prominenten Stadtpatron, der sich noch dazu direkt
auf apostolische Autorität berufen konnte, da man ja Dionysius Areopagita mit
dem Dionysius gleichsetzte, der Paulus vom Areopag weg gefolgt war.
Der
Märtyrer Dionysius ist einer der vierzehn Nothelfer, er war fränkischer
Reichspatron. Dionysius wird in bischöflichen Gewändern dargestellt, wie er
sein abgeschlagenes Haupt vor sich herträgt.
(Anm.: Vor der Liturgiereform war der 10. März sein Gedenktag.)
(Anm.: Vor der Liturgiereform war der 10. März sein Gedenktag.)
| Märtyrium von Dionysius u. Gefährten, alle Bilder aus der Krypta von St. Denis, Paris |
Die Legende erzählt, dass Dionysius, der
Apostelschüler, nach Jerusalem gepilgert ist, um Maria, die Mutter Jesu, zu
sehen. Er war von ihrer Schönheit ganz hingerissen. Nach dem Tod der
Apostelfürsten Petrus und Paulus kam er nach Rom und wurde vom Papst als
Missionar nach Gallien geschickt. In Paris bekehrte er viele zum Glauben an
Christus. Wenn Feinde ihn vernichten wollten, legten sie ihre Waffen nieder,
weil sie von seinem Anblick so fasziniert waren. Der Teufel war neidisch auf
ihn und verklagte ihn vor dem römischen Präfekten, der ihn gefangen nehmen und
schließlich enthaupten ließ. "Dionysius aber erhob sich alsbald, nahm sein
Haupt in die Hände und trug es, von einem Engel geführt und von himmlischem
Licht umgeben, zwei Meilen hinweg von dem Ort, der Mons Martyrium genannt ist,
zu der Stätte, wo er nach seiner Wahl und Gottes Willen ruhen wollte. Katulla,
eine fromme Matrone, die der Heilige bekehrt hatte, eilte ihm entgegen, nahm
das Haupt und bestattete dasselbe nebst den Leichnam des Heiligen ehrenvoll." (Quelle)
Heiliger Dionysius, bitte für alle Christen,
die um ihres Glaubens willen ihr Leben hingeben,
und bitte für uns,
Mittwoch, 8. Oktober 2014
Rätselauflösung: Am Grab von Simeon dem Gerechten
| Blick auf die Kirche Sv. Simuna |
| Innenstadt von Zadar, Kroatien |
Simeon, ein frommer Israelit. Von Simeon heißt es bei Lukas: „Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels, und der Heilige Geist ruhte auf ihm.“ (Lk 2,21). Als Jesus am 40. Tag nach der Geburt gemäß dem mosaischen Gesetz im Tempel dargestellt wird, führt der Heilige Geist den greisen Simeon in den Tempel. In prophetischem Gestus begrüßte Simeon das Kind als das Heil Gottes mit einem Lobpreis „Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.“ (Lk 2,29-32)
Dieser Hymnus „Nunc dimittis“ ist seit dem 8. Jahrhundert Bestandteil der abendlichen Komplet. Simeon prophezeit, dass dieses Kind „dazu bestimmt sei, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden. Es wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird.“ Und zu Maria sagt Simeon, dass ein Schwert durch ihre Seele dringen werde. Das Lukasevangelium sagt an keiner Stelle, dass Simeon ein Greis gewesen ist.
Früh nahm sich die apokryphe Legendenbildung des Simeon an. Das Protoevangelium des Jacobus (24,3f.) macht ihn zum Priester, nach den Acta Pilati (17,1) wäre er gar Hohepriester gewesen; Jesus hätte später zwei der Kinder Simeons von den Toten erweckt. Reliquien tauchten im 6. Jahrhundert in Konstantinopel auf. Sie wurden 1243 nach Zara (Anm: das heutige Zadar) in Dalmatien gebracht, wo sie bis heute verehrt werden.
(Martyrologium Sancrucense)
| Kirche des hl. Simeon, Crkva Sv. Simuna, Zadar, bei Sonne und ... |
| nach dem Regen |
Die Szene rechts zeigt die Ankunft König Ludwigs I. in Zadar, der den Schrein vom Hafen in die Stadt begleitet, im Hintergrund die Stadtmauer, rechts ein Schiff im Sturm. Erzbischof Nikola Matafar segnet den König, vor dem fünf Personen knien.
Im linken Relief sieht man, wie der Leichnam des hl. Simeon gefunden wird. Im Bild links die drei Stadtrektoren (viell. Stadträte), denen im Traum die Auffindung des Leichnams gezeigt wird. Einer der drei zeigt auf die Mönche rechts im Bild, die die Gebeine exhumieren.
Die Darstellung im Tempel ist das zentrale Relief auf der Vorderseite des Sarkophags. Simeon nimmt das Kind in seine Arme. Links stehen Maria und Josef, rechts Hanna mit einer Schriftrolle in der Hand.
Das Relief auf der rechten Querseite des Sarkophags, beim Kopf des Heiligen, zeigt den Diebstahl eines Fingers des Heiligen durch die kroatisch-ungarische Königin Elisabeth. Der abgebrochene Finger begann sofort zu verwesen, ein Prozess der wunderbarerweise rückgängig gemacht wurde, als die Königin den Finger wieder zur Hand legte.
Auf der linken Quertafel zu Füßen des Heiligen ist das Boot mit den Reliquien des hl. Simeon zu sehen. In Seenot geraten musste es in Zara anlegen.
| Die zwei um das Jahr 1730 entstandenen Ölgemälde mit dem Thema "Darstellung Christi im Tempel" ..... |
| sind das Werk eines unbekannten venezianischen Malers. |
| das wohlverdiente Frühstück nach der Frühmesse |
Dienstag, 7. Oktober 2014
Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz
Liebe Kinder, Jesus liebt euch! Bittet auch eure Eltern, mit euch zu beten! Manchmal muß man sie ein wenig drängen. Zögert nicht, das zu tun. Gott ist so wichtig!
Möge die Jungfrau Maria, seine Mutter, euch lehren, ihn immer mehr zu lieben durch das Gebet, das Verzeihen und durch die Nächstenliebe. Ich vertraue euch alle ihr an, ebenso wie eure Familien und eure Erzieher. Seht her! Ich ziehe einen Rosenkranz aus meiner Tasche. Der Rosenkranz ist gleichsam ein Instrument, das man zum Beten gebrauchen kann. Es ist leicht, den Rosenkranz zu beten. Vielleicht könnt ihr es schon, wenn nicht, bittet eure Eltern, es euch zu lehren. Übrigens wird jeder von euch am Ende unserer Begegnung einen Rosenkranz erhalten. Wenn ihr ihn dann in der Hand haltet, könnt ihr für den Papst beten – darum bitte ich euch –, für die Kirche und für alle wichtigen Anliegen. Und nun, bevor ich euch alle mit großer Zuneigung segne, beten wir gemeinsam ein Gegrüßet seist du, Maria für die Kinder der ganzen Welt, besonders für die, welche unter Krankheit, Hunger und Krieg leiden. Beten wir also: Gegrüßet seist du, Maria…
(Papst Benedikt XVI. ermutigt Kinder zum Gebet, 19.11.2011, in Benin)
| Maria mit Kind, Dominikanerkirche, Pisa |
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