Freitag, 18. September 2026

Lambert / Lantpert von Freising

 

Krypta des Freisinger Doms

Lambert von Freising, Bischof. Die Kirche gedenkt heute auch des anderen Bischofs Lambert, der im 9. Jahrhundert Bischof von Freising war. In den Anfang seiner Bischofszeit fiel die Invasion der Ungarn.
Die Legende erzählt, dass Bischof Lambert den Domberg von Freising dadurch rettete, dass er ihn durch sein Gebet in Nebel hüllte. Lambert war Kaiser Otto I. treu ergeben und sorgte eifrig für die Ortskirche.
Er starb am 19. September 957 in Freising.
Seine Gebeine ruhen in der Lantbertkrypta des Freisinger Domes.
(Martyrologium Sancrucense)


der hl. Lambert erbittet Nebel, Bild über dem Grab des heiligen Lambert
Krypta des Freisinger Doms

Beim Einfall der Ungarn 955 und während eines mehrtägigen Aufenthalts in Freising brannten sie Weihenstephan und St. Veit nieder. Den benachbarten Domberg sahen sie nicht, als wären sie von Blindheit geschlagen. „Dies geschah durch die Verdienste Mariens, der Patronin der Freisinger Kirche und durch die Gebete des hl. Lantpert, des Bekenners Christi.“ Das Blendungswunder wurde später zum Nebelwunder. Auf das Gebet Lantperts hin sei so dichter Nebel eingefallen, dass der Domberg nicht zu sehen war. In einer späteren abgeänderten Version hätten die Ungarn den Dom zwar entdeckt, der Nebel war aber so dicht, dass die bereits angelegten Brandfackeln und die Brandpfeile sich nicht entzünden ließen.[1] Freising ist eine nebelreiche Gegend. Das Nebelwunder ist in der Krypta in einem Rundbogenbild über dem Lantpertschrein dargestellt. (wikipedia)

Heute gedenkt die Kirche auch des hl. Lambert von Lüttich und des hl. Josef von Copertino

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