Freitag, 20. März 2015

Sonnenfinsternis verfremdet


Die sieben Aufopferungen des kostbaren Blutes (4)

Herz-Jesu Statue, Veitsdom, Prag

Ewiger Vater,
wir opfern dir auf das kostbare Blut Jesu Christi,
das am Kreuz vergossen,
dir täglich auf dem Altar dargebracht wird:

für die Regierungen
für die öffentliche Sittlichkeit
und für Frieden und Gerechtigkeit
unter allen Völkern

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.
Lob und Dank sei Jesus allezeit,
der uns mit seinem Blute hat befreit.
(Kreuzeslob, 516)

Donnerstag, 19. März 2015

Zum Hochfest!


Hl. Josef, hör nicht auf für uns zu beten



Hl. Josef, Krypta in Lourdes


Das Vorbild des hl. Josef ist für uns alle ein eindringlicher Aufruf, die Aufgabe, die uns von der Vorsehung anvertraut wurde, in Treue, Einfachheit und Bescheidenheit zu erfüllen.

Ich denke vor allem an die Familienväter und -mütter, und ich bete dafür, dass sie die Schönheit eines einfachen, arbeitsamen Lebens stets zu schätzen wissen, indem sie ihre eheliche Beziehung sorgfältig pflegen und ihren grossen und nicht einfachen Erziehungsauftrag mit Begeisterung wahrnehmen.

Für die Priester, die die Vaterschaft gegenüber den kirchlichen Gemeinschaften ausüben, erwirke der hl. Josef, dass sie die Kirche mit Zuneigung und voller Hingabe lieben, und er unterstütze die geweihten Menschen in ihrer freudigen und treuen Befolgung der evangelischen Räte der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams.

Er beschütze die Arbeiter der ganzen Welt, damit sie durch ihre unterschiedlichen Berufe zum Fortschritt der gesamten Menschheit beitragen, und helfe jedem Christen, den Willen Gottes vertrauens- und liebevoll zu erfüllen, um auf diese Weise an der Vollendung des Heilswerks mitzuarbeiten.

(Papst Benedikt XVI. Angelus, 19. März 2006)

Hl. Josef, bitte für uns

Dieser Josef, den wir Gläubige freudig verehren,
dessen hohe Triumpfe wir besingen,
hat an diesem Tag
die Freuden des ewigen Lebens erlangt.

O überaus glücklich, o überaus selig,
dem zu seiner letzter Stunde
Christus und die Jungfrau zugleich wachend beigestanden
mit heiterem Gesicht.

Von hier geht er als Sieger über die Unterwelt;
gelöst von der Fessel des Fleisches,
in ruhigem Schlaf zu den ewigen Wohnungen
und umgibt seie Schläfen mit glänzenden Kronen.

Also wollen wir alle dringend den Herrschenden bitten,
dass er uns beistehe
und Verzeihung für unsere Schuld erlange,
uns verleihe die Gaben himmlischen Friedens.

Dir sei Beifall, Dir sei Ehre,
Dreifaltiger Gott,der Du herrscht
und dem treuen Knecht goldene Kronen verleihst,
durch alle Ewigkeit. Amen.
(Iste, quem laeti colimus, fideles, Diurnale Romanum)

Hl. Josef, Krypta in Lourdes

Heiliger Josef, der Schweigende

Das Schweigen Josefs ist nicht Ausdruck innerer Leere, sondern im Gegenteil der Fülle des Glaubens, den er im Herzen trägt und der alle seine Gedanken und Handlungen leitet.

Durch dieses Schweigen bewahrt Josef gemeinsam mit Maria das Wort Gottes, das er in der Heiligen Schrift kennengelernt hatte, und stellt ihm fortwährend die Ereignisse im Leben Jesu gegenüber; sein Schweigen ist durchdrungen vom beständigem Gebet - ein Gebet des Lobpreises an dem Herrn, der Anbetung seines heiligen Willens und der vollkommenen Hingabe an seine Vorsehung.

Man übertreibt nicht, wenn man denkt, dass - auf menschlicher Ebene - Jesus von seinem "Vater" Josef jene starke Innerlichkeit lernte, die Voraussetzung der wahren Gerechtigkeit ist, jener "grösseren Gerechtigkeit" nämlich (vgl. Mt 5,20), die Jesus eines Tages seine Jünger lehren wird.

Papst Benedikt XVI., Angelus, 18. Dezember 2005, 4. Adventssonntag

Montag, 16. März 2015

Das Baumloch






Klemens-Nachtrag: "Herr, hilf uns, jetzt ist es Zeit!"

Klemens vor dem Tabernakel in St. Benno in Warschau, rechts mit seiner Mutter in Tasswitz,
Klemensmuseum in Maria am Gestade

Als in Warschau in St. Benneo das Essen für seine Schutzbefohlenen ausging, klopfte Klemens Maria Hofbauer an den Tabernakel:
 "Herr, hilf uns, jetzt ist es Zeit!

Sonntag, 15. März 2015

Am Grab der hl. Louise de Marillac


Louise de Marillac, Ordensgründerin. Louise de Marillac wurde am 12. August 1591 in Paris geboren. Sie erhielt eine hervorragende Bildung, heiratete mit 21 Jahren, wurde jedoch nach zwölfjähriger Ehe Witwe. Sie lebte allein mit ihrem Sohn, als sie den heiligen Vinzenz von Paul kennenlernte. Vinzenz hatte als Pfarrer eine Vereinigung von Bürgerfrauen ins Leben gerufen, die Alte, Kranke und Hilfsbedürftige betreute, Louise wurde nun seine engste Mitarbeiterin. 1633 gründete Vinzenz von Paul mit Louise de Marillac die „Filles de charité“, die „Töchter der Nächstenliebe“, die bald schon Vinzentinerinnen genannt wurden. Louise wurde deren erste Generaloberin. Sie opferte sich im Dienste an den Kranken auf und bewahrte auch im Leiden ihren Starkmut. Bis zu ihrem Tod am 15. März 1660 leitete Louise de Marillac das Haus der  Genossenschaft in Paris. Sie wurde 1934 von Papst Pius XI. heilig gesprochen und ist Patronin der Sozialarbeiter.
(Martyrologium Sancrucense)

Reliquienschrein der hl. Louise de Marillac, Rue du Bac, Paris




Aussprüche von Louise von Marillac:

„Je größer und bedeutender eine Arbeit ist, umso wichtiger ist es, dass sie auf einem festen Fundament gründet. Dann wird sie nicht nur vollkommener, sondern auch nachhaltiger sein.“

„Gott führt durch alle Schwierigkeiten hindurch.“

„Wir schulden jedem Menschen Achtung.“ 

„Je größer und bedeutender eine Arbeit ist, umso wichtiger ist es, dass sie auf einem festen Fundament gründet. Dann wird sie nicht nur vollkommener, sondern auch nachhaltiger sein.“

„Wir schulden jedem Menschen Achtung.“