Mittwoch, 12. Juni 2013
Dienstag, 11. Juni 2013
Samstag, 8. Juni 2013
Unbeflecktes Herz Mariä
Am Gedenktag des Unbefleckten Herzens Mariä hat der Herr mich zum Priester geweiht. Halleluja. (Privatantiphon :-)
Ist das Unbefleckte Herz Mariä in der Seelsorge von Bedeutung? Hier halte ich es mit dem Pfarrer von Ars und weihe meine Pfarren dem Unbefleckten Herzen der Gottesmutter:
(...) am 1. Mai 1836, "hatte er seine Pfarrei Maria, der ohne Sünde Empfangenen, geweiht. Das Bild, das diese Weihe verewigt", sagt Katharina Lassagne, "ist am Eingang der Muttergotteskapelle angebracht. Kurze Zeit später ließ er ein Herz in vergoldetem Silber anfertigen, das heute noch am Hals des Gnadenbildes hängt. Die Namen sämtlicher Arser Pfarrkinder sind, auf einem weißen Seidenband aufgeschrieben, in dem Herzen eingeschlossen".
(aus: Trochu, Der Pfarrer von Ars, 350f)
Ist das Unbefleckte Herz Mariä in der Seelsorge von Bedeutung? Hier halte ich es mit dem Pfarrer von Ars und weihe meine Pfarren dem Unbefleckten Herzen der Gottesmutter:
(...) am 1. Mai 1836, "hatte er seine Pfarrei Maria, der ohne Sünde Empfangenen, geweiht. Das Bild, das diese Weihe verewigt", sagt Katharina Lassagne, "ist am Eingang der Muttergotteskapelle angebracht. Kurze Zeit später ließ er ein Herz in vergoldetem Silber anfertigen, das heute noch am Hals des Gnadenbildes hängt. Die Namen sämtlicher Arser Pfarrkinder sind, auf einem weißen Seidenband aufgeschrieben, in dem Herzen eingeschlossen".
(aus: Trochu, Der Pfarrer von Ars, 350f)
| Muttergotteskapelle in Ars, Inschrift, die an die Weihe der Gemeinde von Ars an die Unbefleckte Empfängnis erinnert |
| Herz mit den Namen der Arser Seelen |
Gott, du hast dem Heiligen Geist
im Herzen der seligen Jungfrau Maria
eine würdige Wohnung bereitet.
Auf ihre Fürbitte hin erfülle auch unser Leben mit deiner Gegenwart
und mache uns zu einem Tempel deiner Herrlichkeit.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Tagesgebet vom Unbefleckten Herzen Mariä)
Freitag, 7. Juni 2013
Blutstrom aus der Herzenswunde Jesu
Ich schaute den Sohn Gottes am Kreuze hängend, und siehe, es wurde ihm von göttlicher Gewalt zugeführt eine hehre Frau, die war wie ein lichter Schimmer, der aus den Urtiefen ewigen Ratschlusses wie ein eilender Quell hervorsprang.
Und das Blut, das seiner wunden Seite entquoll, überströmte sie und riß sie empor zu sich. Ihm wurde sie durch des himmlischen Vaters Spruch zu seliger Brautschaft hingegeben und und die edle Mitgift war des Sohnes eigen Fleisch und Blut.
Und ich hörte, wie eine Stimme vom Himmel zu ihm sprach: "Mein Sohn, das soll deine Braut sein zur Erlösung meines Volkes. Sie sei des Volkes Mutter, wiedergebärend die Seelen in der Rettung durch Geist und Wasser."
Da gewann das Frauenbild zusehends an Kraft und Schönheit, und ich schaute etwas wie einen Opferaltar, zu dem schritt die Frau immer wieder hinan und bewunderte hingebend die bräutliche Mitgift, die auf dem Altar lag, und hob sie demütig dem himmlischen Vater und seinen Engeln entgegen.
Und eine Stimme erscholl vom Himmel, die sprach zu mir:
"Am Holz seiner Passion hängt Jesus Christus, der wahre Sohn Gottes. Die Braut aber, die ihm zugesellt wurde im Schweigen des himmlischen Mysteriums, ist die Kirche, purpurnes Gottesblut ist ihr Brautkleid. Und siehe, vor deinen Augen vollzieht es sich: immer wieder tritt sie hin zum Opferaltar und holt sich von dort die bräutliche Mitgift, um mit sorgender Liebe achtet sie, ob auch ihre Kinder fromm hinschreiten zur Feier solcher Mysterien.
Das ist es, was du schautest: Als der Sohn Gottes am Kreuz hing, ward ihm in göttlicher Gewalt als Braut zugeführt die Kirche, das hehre Frauenbild, das da wie ein lichter Schimmer aus den Urtiefen göttlichen Ratschlusses, wie ein eilender Quell hervorging. Denn im gleichen Augenblick, da das unschuldige Gotteslamm auf den Altar des Kreuzes erhoben ward, trat die Kirche im glanzvollen Gewand ihres Glaubens und aller Tugendschöne aus dem Dunkel göttlichen Ratschlusses heraus, urplötzlich wie ein abgründiges Mysterium. Gottes majestätischer Wille gab sie dem Sohne zur Braut.
Was aber bedeutet dies? Daß in jenem Augenblick, da aus meines Sohnes Herzenswunde der Blutstrom entquoll, die Heimholung der Seelen begann.
Von nun an wird die Glorie, aus der einst Satan mit seinem Anhang vertrieben ward, dem Menschen geschenkt, da mein Eingeborener Sohn am Kreuz zeitlichen Tod erduldend, die Hölle beraubt und die getreuen Seelen zu himmlischen Reichen emporgeführt hat. Von nun an beginnt der Glaube zu sprossen und zu wachsen in den Jüngern und allen, die ihnen treue Gefolgschaft leisten. Erben sollen auch sie werden des himmlischen Königtums. Darum sahst du jenes Frauenbild vom Blut aus seiner Seitenwunde überströmt und zugleich emporgerissen, sahst du sie vom Willen des höchsten Vaters ihm vereint zu seligfroher Brautschaft. Denn die Gewalt aus der Passion des Gottessohnes überströmt sie wie feurige Flut und läßt sie wunderbarlich entschweben zur Höhe himmlischer Mysterien, so wie der Hauch guten Gewürzes duftig emporsteigt.
Die Kirche ist´s, die täglicher kraftvoller wird in der weißglänzenden Schar der Erben himmlischen Königtums. Sie ist die Braut, die vom Spruch des Ewigen Vaters dem Eingebornen Gottes vermählt ist zu treuester Liebe. Und wie das? Gleichwie die Braut dem Bräutigam sich schenkt zu demütig dienendem Gehorsam, um von ihm zu empfangen das Geschenk der Fruchtbarkeit und unverbrüchlicher Liebe zur Zeugung kindlichen Lebens, also ist die Kirche dem Sohne Gottes verbunden in Demut in Geist und Wasser zur Neugestaltung des Lebens, Seelen heimholend ins Reich, das da liegt im Jenseits.
Darum ist ihre adlige Mitgift Fleisch und Blut, denn Gottes Eingeborener schenkt seinen Gläubigen sein eigen Fleisch und Blut in wundersamer Verklärung, den Gläubigen, die da sind die Kirche und die Kinder der Kirche, auf daß sie besäßen durch ihn das Leben in der seligen Stadt Gottes.
(Hildegard von Bingen, in: H. Rahner, Mater Ecclesia, 55f)
Und das Blut, das seiner wunden Seite entquoll, überströmte sie und riß sie empor zu sich. Ihm wurde sie durch des himmlischen Vaters Spruch zu seliger Brautschaft hingegeben und und die edle Mitgift war des Sohnes eigen Fleisch und Blut.
Und ich hörte, wie eine Stimme vom Himmel zu ihm sprach: "Mein Sohn, das soll deine Braut sein zur Erlösung meines Volkes. Sie sei des Volkes Mutter, wiedergebärend die Seelen in der Rettung durch Geist und Wasser."
Da gewann das Frauenbild zusehends an Kraft und Schönheit, und ich schaute etwas wie einen Opferaltar, zu dem schritt die Frau immer wieder hinan und bewunderte hingebend die bräutliche Mitgift, die auf dem Altar lag, und hob sie demütig dem himmlischen Vater und seinen Engeln entgegen.
| Kirche und Judentum unter dem Kreuz, Basilika Sacre-Coeur, Paray-le-Monial |
Und eine Stimme erscholl vom Himmel, die sprach zu mir:
"Am Holz seiner Passion hängt Jesus Christus, der wahre Sohn Gottes. Die Braut aber, die ihm zugesellt wurde im Schweigen des himmlischen Mysteriums, ist die Kirche, purpurnes Gottesblut ist ihr Brautkleid. Und siehe, vor deinen Augen vollzieht es sich: immer wieder tritt sie hin zum Opferaltar und holt sich von dort die bräutliche Mitgift, um mit sorgender Liebe achtet sie, ob auch ihre Kinder fromm hinschreiten zur Feier solcher Mysterien.
Das ist es, was du schautest: Als der Sohn Gottes am Kreuz hing, ward ihm in göttlicher Gewalt als Braut zugeführt die Kirche, das hehre Frauenbild, das da wie ein lichter Schimmer aus den Urtiefen göttlichen Ratschlusses, wie ein eilender Quell hervorging. Denn im gleichen Augenblick, da das unschuldige Gotteslamm auf den Altar des Kreuzes erhoben ward, trat die Kirche im glanzvollen Gewand ihres Glaubens und aller Tugendschöne aus dem Dunkel göttlichen Ratschlusses heraus, urplötzlich wie ein abgründiges Mysterium. Gottes majestätischer Wille gab sie dem Sohne zur Braut.
| Herz-Jesu-Vision d. Hl. Margareta Maria Alacoque, Basilika Sacre Coeur, Paray-le-Monial |
Was aber bedeutet dies? Daß in jenem Augenblick, da aus meines Sohnes Herzenswunde der Blutstrom entquoll, die Heimholung der Seelen begann.
Von nun an wird die Glorie, aus der einst Satan mit seinem Anhang vertrieben ward, dem Menschen geschenkt, da mein Eingeborener Sohn am Kreuz zeitlichen Tod erduldend, die Hölle beraubt und die getreuen Seelen zu himmlischen Reichen emporgeführt hat. Von nun an beginnt der Glaube zu sprossen und zu wachsen in den Jüngern und allen, die ihnen treue Gefolgschaft leisten. Erben sollen auch sie werden des himmlischen Königtums. Darum sahst du jenes Frauenbild vom Blut aus seiner Seitenwunde überströmt und zugleich emporgerissen, sahst du sie vom Willen des höchsten Vaters ihm vereint zu seligfroher Brautschaft. Denn die Gewalt aus der Passion des Gottessohnes überströmt sie wie feurige Flut und läßt sie wunderbarlich entschweben zur Höhe himmlischer Mysterien, so wie der Hauch guten Gewürzes duftig emporsteigt.
Die Kirche ist´s, die täglicher kraftvoller wird in der weißglänzenden Schar der Erben himmlischen Königtums. Sie ist die Braut, die vom Spruch des Ewigen Vaters dem Eingebornen Gottes vermählt ist zu treuester Liebe. Und wie das? Gleichwie die Braut dem Bräutigam sich schenkt zu demütig dienendem Gehorsam, um von ihm zu empfangen das Geschenk der Fruchtbarkeit und unverbrüchlicher Liebe zur Zeugung kindlichen Lebens, also ist die Kirche dem Sohne Gottes verbunden in Demut in Geist und Wasser zur Neugestaltung des Lebens, Seelen heimholend ins Reich, das da liegt im Jenseits.
Darum ist ihre adlige Mitgift Fleisch und Blut, denn Gottes Eingeborener schenkt seinen Gläubigen sein eigen Fleisch und Blut in wundersamer Verklärung, den Gläubigen, die da sind die Kirche und die Kinder der Kirche, auf daß sie besäßen durch ihn das Leben in der seligen Stadt Gottes.
(Hildegard von Bingen, in: H. Rahner, Mater Ecclesia, 55f)
| Basilika Sacre Coeur, Paray-le-Monial |
Donnerstag, 6. Juni 2013
The "best of" Trauermusik
Heute um 17.00 Uhr gaben die Wiener Friedhofsänger ihr Repertoire am Wiener Zentralfriedhof zum Besten. Allen, die schon an eine feierliche Gestaltung ihres Begräbnisses denken, aber nicht beim Konzert dabei sein konnten, seien die Hörproben (ganz unten im Post) nahe gelegt. Vielleicht gefällt das eine oder andere Stück so dass die eigene Einsegnung eine schöne musikalische Umrahmung bekommt. Die Bandbreite spannt sich von Klassik bis zum Rock.
Wobei, was nicht wunder nimmt, "der Altersdurchschnitt", so ein Vertreter der Bestattung und Friedhof GmbH, "ein bisschen höher liegt als bei einem normalen Konzert". Von den 5000 bis 6000 Lieder im Programm, so der Organisator der Friedhofsänger, sind „die Klassiker mit Abstand ‚Time to Say Goodbye‘ von Andrea Bocelli und Sarah Brightman, ‘My Way’ von Frank Sinatra oder Harald Juhnke, ‘Candle in the Wind’ von Elton John oder ‘The Rose’ von Bette Midler.“
Na dann: Entscheidet euch jetzt, sonst entscheidet dann eure Verwandtschaft:
Mein persönlicher Favorit ist Freunde, das Leben ist lebenswert, den zweiten Platz bekommt der Herrgott aus Sta, dicht gefolgt vom großen schwarzen Vogel.
Hörproben der Wiener Friedhofsänger
Dass ich es nicht vergesse: natürlich gibt es auf der Internetseite ein paar Lieder, deren Klänge auch Christen erfreuen: ein Agnus Dei und zwei Ave Maria.
Mittwoch, 5. Juni 2013
Hl. Bonifatius
Am 5. Juni 754 ereilte Bonifatius der Tod durch einen Überfall friesischer Räuber. Der fast achtzigjährige Erzbischof von Mainz wollte nahe des Ortes Dokkum eine Gruppe von Friesen firmen, als der Überfall geschah. Keiner seiner Begleiter überlebte.
In seiner Abschiedsrede vor dem Aufbruch zur Firmung sagte Bonifatius zu seinem Nachfolger Lul:
"Ich brenne vor Begierde meine beschlossene Wanderung anzutreten, ich werde mich im Entschluß zu der ersehnten Reise nicht mehr wankend machen lassen, denn schon steht der Tag meiner Auflösung bevor, und die Zeit meines Hingangs naht heran, bald werde ich, aus dem Gefängnis dieses Körpers befreit, zum Siegesziel der ewigen Vergeltung eingehen."
(v. Padberg, Bonifatius, 103, zit. Vita Bonifatii)
In seiner Abschiedsrede vor dem Aufbruch zur Firmung sagte Bonifatius zu seinem Nachfolger Lul:
"Ich brenne vor Begierde meine beschlossene Wanderung anzutreten, ich werde mich im Entschluß zu der ersehnten Reise nicht mehr wankend machen lassen, denn schon steht der Tag meiner Auflösung bevor, und die Zeit meines Hingangs naht heran, bald werde ich, aus dem Gefängnis dieses Körpers befreit, zum Siegesziel der ewigen Vergeltung eingehen."
(v. Padberg, Bonifatius, 103, zit. Vita Bonifatii)
Ewiger Gott, Zuflucht und Hilfe all deiner Kinder,
wir preisen dich für alles, was du uns gegeben hast,
für alles, was du für uns getan hast,
für alles, was du für uns bist.
In unserer Schwäche bist du unsere Kraft;
in unserer Finsternis bist du unser Licht;
in unserm Kummer bist du unser Trost und unser Friede.
Wir können deine Gnade nicht messen,
wir können deine Liebe nicht loten:
Sei gesegnet für all deinen Segen.
Lass uns so leben, als seien wir bei dir,
und die Dinge lieben, die du liebst,
und dir in unserem täglichen Leben dienen
durch Jesus Christus, unseren Herrn.
wir preisen dich für alles, was du uns gegeben hast,
für alles, was du für uns getan hast,
für alles, was du für uns bist.
In unserer Schwäche bist du unsere Kraft;
in unserer Finsternis bist du unser Licht;
in unserm Kummer bist du unser Trost und unser Friede.
Wir können deine Gnade nicht messen,
wir können deine Liebe nicht loten:
Sei gesegnet für all deinen Segen.
Lass uns so leben, als seien wir bei dir,
und die Dinge lieben, die du liebst,
und dir in unserem täglichen Leben dienen
durch Jesus Christus, unseren Herrn.
| Bonifatius, Mainzer Dom |
Dienstag, 4. Juni 2013
Hör mal!
Im Wiener Stadtpark wird ein Denkmal von allen Touristen (und von mir) fotografiert. Das vergoldete Bronzestandbild zeigt Johann-Strauss (Sohn) (1825 bis 1899). Weltbekannt wurde er durch den Donauwalzer (An der schönen blauen Donau), der alljährlich beim Wiener Neujahrskonzert aufgeführt wird.
| Johann Strauß |
Montag, 3. Juni 2013
Das heiligste Herz zufriedenstellen
Es lebe + Jesus!
Ich glaube, Sie werden das heiligste Herz unseres Herrn Jesu Christi zufriedenstellen,
wenn Sie sich so ihm überlassen,
daß es der Blick Ihrer Augen,
das Gehör Ihrer Ohren,
das Licht Ihres Verstandes,
die Neigung Ihres Willens,
die Erinnerung Ihres Gedächtnisses
und die ganze Liebe Ihres Herzens ist;
wenn Sie es für Sie nach seinem Wunsche handeln lassen und sich nichts vorbehalten als die Sorge, ihm zu gefallen, und es über alles zu lieben, und wenn Sie alle Grübeleien der Eigenliebe und des Rückblickes aus sich selbst verbannen, die den Wirkungen der Gnade in Ihnen so viel Hindernisse entgegensetzen.
Gehen Sie darum einfach mit dem Heiland, der Sie nicht zugrunde gehen lassen will, denn er liebt Sie. Vertrauen Sie sich ihm an, indem Sie sich selbst mißtrauen und verachten. Begnügen Sie sich damit, ihn zu lieben und ihn walten zu lassen, und das allein genügt Ihnen.
(aus: M. Breig, Leben und Werke der heiligen Margareta Maria Alacoque, III. Unterweisungen, 28.)
| Heiligstes Herz Jesu, Basilika Ars |
Samstag, 1. Juni 2013
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