![]() |
| Skulptur des hl. Adalbert, Frantisek Ignac Platzer, um 1750 Museum für Kirchenkunst, Pilsen |
Vojtech stammte aus dem Fürstengeschlecht der Slavnikiden in Böhmen und erhielt bei der Firmung den Namen des heiligen Firmspenders, Erzbischof Adalberts von Magdeburg. In der Magdeburger Domschule erzogen, wurde er 983 zweiter Bischof von Prag. Infolge seelsorglich-missionarischer und politischer Schwierigkeiten verließ er seinen Bischofssitz und wurde in Rom Benediktiner, wirkte jedoch später wieder in Prag und im Winter 996/997 als Missionar an der Weichselmündung. Hier erlitt er am 23. April 997 durch heidnische Preußen den Martertod. Grab zuerst in Gnesen, seit 1039 in Prag. (erzabteibeuron)
Gott, in deinem Auftrag
hat der heilige Bischof Adalbert
den Samen des Evangeliums ausgesät
und ihn mit seinem Blut getränkt.
Gib allen, die du zum Glauben berufen hast,
die Kraft unbeirrbarer Treue.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Fenster des hl. Adalbert im Prager Veitsdom
Adalbert von Prag in der Grabeskirche des Apostels Bartholomäus auf der Tiberinsel

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen