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| heute in der Hagenbachklamm 😂im Wienerwald |
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| Umkehrpredigt des Jona in Ninive, Saint Pierre, Chartres |
Lesung aus dem Buch Jona 3
1 Das Wort des Herrn erging an Jona:
2 Mach dich auf den Weg
und geh nach Nínive, der großen Stadt,
und rufe ihr all das zu,
was ich dir sagen werde!
3 Jona machte sich auf den Weg und ging nach Nínive,
wie der Herr es ihm befohlen hatte.
Nínive war eine große Stadt vor Gott;
man brauchte drei Tage, um sie zu durchqueren.
4 Jona begann, in die Stadt hineinzugehen;
er ging einen Tag lang
und rief: Noch vierzig Tage
und Nínive ist zerstört!
5 Und die Leute von Nínive glaubten Gott.
Sie riefen ein Fasten aus
und alle, Groß und Klein,
zogen Bußgewänder an.
10 Und Gott sah ihr Verhalten;
er sah, dass sie umkehrten
und sich von ihren bösen Taten abwandten.
Da reute Gott das Unheil, das er ihnen angedroht hatte,
und er tat es nicht.
1. Lesung vom 3. Sonntag im Jahreskreis, Markus
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| Saint Pierre, Chartres |
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| Jesus beruft Andreas und Simon |
Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!
Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
14 Nachdem Johannes der Täufer ausgeliefert worden war,
ging Jesus nach Galiläa;
er verkündete das Evangelium Gottes
15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt,
das Reich Gottes ist nahe.
Kehrt um
und glaubt an das Evangelium!
16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging,
sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon,
die auf dem See ihre Netze auswarfen;
sie waren nämlich Fischer.
17 Da sagte er zu ihnen:
Kommt her, mir nach!
Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
18 Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.
19 Als er ein Stück weiterging,
sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus,
und seinen Bruder Johannes;
sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.
20 Sogleich rief er sie
und sie ließen ihren Vater Zebedäus
mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück
und folgten Jesus nach.
(Evangelium vom 3. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr II/B)
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| Corbigny la Seine |
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| Kirche der hl. Prisca in Rom |
Priska, frühchristliche Märtyrin in Rom. Die hl. Priska war nach dem legendären Leidensbericht des 8. Jahrhunderts ein junges Mädchen, das unter Kaiser Claudius im 1. Jahrhundert um des Glaubens willen enthauptet wurde. Möglicherweise verbirgt sich hinter dem Rankwerk der Legende eine geschichtlich nicht mehr fassbare Märtyrin des 3. Jahrhunderts. Priska wird dargestellt als jugendliche Märtyrin mit Palme mit zwei Adlern. Die Kirche der hl. Priska befindet sich auf dem Aventin in unmittelbarer Nähe des heutigen Generalatshauses der Zisterzienser.
(Martyologium Sancrucense)
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| Heilige und Engel mit den Leidenswerkzeugen |
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| Martyrium der hl. Prisca |
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| Taufe der hl. Prisca durch den hl. Petrus, 17. Jh., Domenico Cresti, genannt, Il Passignano |
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| Taufe des Herrn, Fassade des Doms von Orvieto |
Liebe Brüder und Schwestern!
Am heutigen Sonntag, der auf das Hochfest Epiphanie folgt, feiern wir die Taufe des Herrn. Dies war das erste Geschehnis in seinem öffentlichen Leben, von dem alle vier Evangelien berichten. Als Jesus das Alter von etwa dreißig Jahren erreicht hatte, verließ er Nazaret, begab sich an den Fluß Jordan und ließ sich neben vielen anderen Menschen von Johannes taufen. Der Evangelist Markus schreibt: »Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, daß der Himmel sich öffnete und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden« (Mk 1,10–11). In diesen Worten »Du bist mein geliebter Sohn« wird offenbar, was das ewige Leben ist: es ist die kindhafte Beziehung zu Gott, wie Jesus sie gelebt und uns offenbart und geschenkt hat.
Heute morgen habe ich traditionsgemäß in der Sixtinischen Kapelle 13 Neugeborenen das Sakrament der Taufe gespendet. Die Eltern, die Paten und Patinnen fragt der Zelebrant üblicherweise: »Was erbitten Sie von der Kirche Gottes für ihr Kind?«; auf ihre Antwort: »Die Taufe« erwidert er: »Und was schenkt uns die Taufe?« Sie antworten: »Das ewige Leben«. Das ist die wunderbare Wirklichkeit: Die menschliche Person wird durch die Taufe in die einmalige und einzigartige Beziehung Jesu mit dem Vater hineingenommen, so daß sich die Worte, die vom Himmel über den eingeborenen Sohn erklingen, für jeden Mann und jede Frau bewahrheiten, die aus dem Wasser und dem Heiligen Geist neu geboren werden: Du bist mein geliebter Sohn.
Liebe Freunde, wie groß ist doch das Geschenk der Taufe! Wenn wir uns dessen ganz bewußt wären, würde unser Leben zu einem unaufhörlichen »Danke« werden. Welch große Freude ist es für die christlichen Eltern, die aus ihrer Liebe ein neues Geschöpf hervorgehen sahen, es zum Taufstein zu bringen und zu sehen, wie es im Schoß der Kirche zu einem Leben in Ewigkeit neu geboren wird! Geschenk, Freude, aber auch Verantwortung! Die Eltern müssen nämlich die Kinder zusammen mit den Paten gemäß dem Evangelium erziehen.
Benedikt XVI, 11.1.2009, Angelus, Taufe des Herrn
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| Dom von Orvieto |
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| Erscheinung des Herrn, Marienkirche, Krakau |
Für jene Männer war es logisch, den neuen König im königlichen Palast zu suchen, wo sich die weisen Hofberater befanden. Aber sie mußten feststellen, wohl zu ihrem Erstaunen, daß das neugeborene Kind sich nicht an den Orten der Macht und der Kultur befand, auch wenn sie an jenen Orten wertvolle Informationen über dieses Kind bekamen. Sie merkten vielmehr, daß die Macht, auch die des Wissens, manchmal den Weg zur Begegnung mit jenem Kind versperrt.
Dann führte der Stern sie nach Betlehem, in eine kleine Stadt; er führte sie unter die Armen, die Demütigen, um den König der Welt zu finden. Gottes Maßstäbe sind anders als die der Menschen; Gott zeigt sich nicht in der Macht dieser Welt, sondern in der Demut seiner Liebe, jener Liebe, die unsere Freiheit bittet, aufgenommen zu werden, um uns zu verwandeln und uns fähig zu machen, zu ihm zu gelangen, der die Liebe ist.
Aber auch für uns liegen die
Dinge nicht viel anders als für die Sterndeuter. Wenn man uns nach unserer
Meinung fragte, wie Gott die Welt hätte retten sollen, dann würden wir
vielleicht antworten, daß er seine ganze Macht hätte aufbieten sollen, um der
Welt ein gerechteres Wirtschaftssystem zu geben, in dem jeder das haben kann,
was er will. In Wirklichkeit wäre das eine Art von Gewalt gegenüber dem
Menschen, weil es ihn grundlegender Elemente berauben würde, die ihn
kennzeichnen. Weder unsere Freiheit noch unsere Liebe würden nämlich auf den
Plan gerufen. Gottes Macht zeigt sich in ganz anderer Weise: in Betlehem, wo
wir der scheinbaren Machtlosigkeit seiner Liebe begegnen. Dorthin müssen wir
gehen, und dort ist es, wo wir Gottes Stern wiederfinden.
(aus der Predigt von B16, Erscheinung des Herrn, 2011)
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