Sonntag, 24. Dezember 2023

Einen Sohn wirst du gebären

 

Verkündigung des Herrn, Notre Dame de la Chapelle, Brüssel

Du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas 1

26 In jener Zeit wurde der Engel Gábriel
von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
27 zu einer Jungfrau gesandt.
Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt,
der aus dem Haus David stammte.
Der Name der Jungfrau war Maria.
28 Der Engel trat bei ihr ein
und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete,
der Herr ist mit dir.
29 Sie erschrak über die Anrede
und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
30 Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria;
denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
31 Siehe, du wirst schwanger werden
und einen Sohn wirst du gebären;
dem sollst du den Namen Jesus geben.
32 Er wird groß sein
und Sohn des Höchsten genannt werden.
Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
33 Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen
und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
34 Maria sagte zu dem Engel:
Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
35 Der Engel antwortete ihr:
Heiliger Geist wird über dich kommen
und Kraft des Höchsten wird dich überschatten.
Deshalb wird auch das Kind heilig
und Sohn Gottes genannt werden.
36 Siehe, auch Elisabet, deine Verwandte,
hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen;
obwohl sie als unfruchtbar gilt,
ist sie schon im sechsten Monat.
37 Denn für Gott ist nichts unmöglich.
38 Da sagte Maria:
Siehe, ich bin die Magd des Herrn;
mir geschehe, wie du es gesagt hast.
Danach verließ sie der Engel.

Samstag, 23. Dezember 2023

Gebet für den Frieden

 

Johannes der Täufer, Christus als Emmanuel,Karl Borromäus

O Immanuel
unser König und Lehrer,
du Hoffnung und Heiland der Völker:
o komm, eile und schaffe uns Hilfe,
du unser Herr und unser Gott! 

Freitag, 22. Dezember 2023

Du König der Völker

 

Bavo Kathedrale, Haarlem


Du König aller Völker, du Eckstein deiner Kirche:

komm und errette den Menschen, den du aus Erde gebildet!
 
(O-Antiphon vom 22.12.)

Sonntag, 17. Dezember 2023

Ich bin es nicht.

 

Er bekannte: ich bin nicht der Christus
Konkathedrale zum hl. Johannes dem Täufer, Valletta, Malta,

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes 1

6Ein Mensch trat auf, von Gott gesandt;
sein Name war Johannes.
7Er kam als Zeuge,
um Zeugnis abzulegen für das Licht,
damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
8Er war nicht selbst das Licht,
er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.
19Und dies ist das Zeugnis des Johannes,
als die Juden
von Jerusalem aus Priester und Leviten zu ihm sandten
mit der Frage: Wer bist du?
20Er bekannte und leugnete nicht;
er bekannte: Ich bin nicht der Christus.
21Sie fragten ihn: Was dann?
Bist du Elíja?
Und er sagte: Ich bin es nicht.
Bist du der Prophet?
Er antwortete: Nein.
22Da sagten sie zu ihm: Wer bist du?
Wir müssen denen, die uns gesandt haben, Antwort geben.
Was sagst du über dich selbst?
23Er sagte:
Ich bin die Stimme eines Rufers in der Wüste:
Ebnet den Weg für den Herrn!,
wie der Prophet Jesája gesagt hat.
24Die Abgesandten gehörten zu den Pharisäern.
25Sie fragten Johannes und sagten zu ihm:
Warum taufst du dann, wenn du nicht der Christus bist,
nicht Elíja und nicht der Prophet?
26Johannes antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser.
Mitten unter euch steht einer, den ihr nicht kennt,
27 der nach mir kommt;
ich bin nicht würdig,
ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.
28Dies geschah in Betánien,
jenseits des Jordan,
wo Johannes taufte.

Konkathedrale Maltas zum hl. Johannes dem Täufer

 

Donnerstag, 14. Dezember 2023

Reliquie des hl. Johannes vom Kreuz

 

Heiliger Johannes vom Kreuz, bitte für uns!

Mittwoch, 13. Dezember 2023

Lucia von Syrakus

Kathedrale von Syrakus


Märtyrin
Namensdeutung: die Leuchtende (lat.)
Namenstage: Lucia, Luzia, Luz, Lucie, Lucy, Lucille, Luciana, Lucinde, männl.: Lucius, Lucian
Gedenktag: 13. Dezember

Lebensdaten: geboren 283 in Syrakus auf Sizilien, gestorben 304 ebendort

Lebensgeschichte und Legende: Lucia sollte verheiratet werden, obwohl sich die junge Frau Gott versprochen hatte. Als ihre Mutter Eutychia erblindete und wieder gesund von einer Wallfahrt zur heiligen Agatha nach Catania heimkehrte, bekehrte auch sie sich und ließ zu, dass Lucia ihre reiche Mitgift an die Armen verteilte und den unter Kaiser Diokletian verfolgten Christen Nahrungsmittel brachte. Um im Dunkeln beide Hände frei zu haben, setzte sich Lucia dazu einen Lichterkranz auf den Kopf.

Als ihr zurückgewiesener Bräutigam erfuhr, dass sie ihr ganzes Vermögen verschenkte, lieferte er sie dem Statthalter Paschasius aus, der sie ins Dirnenhaus schleppen lassen wollte – Jungfrauen durften nicht hingerichtet werden. Doch Lucia ließ sich weder von Zugochsen noch von tausend Mann vom Fleck bewegen. Daraufhin ließ der Statthalter sie mit Pech und Öl übergießen und anzünden, doch auch die Flammen konnten ihr nichts anhaben. Schließlich stach er ihr ein Schwert durch den Hals.

Anderen Legenden zufolge riss sie sich die Augen aus und schickte sie ihrem Verlobten, doch sie erhielt von der Gottesmutter Maria neue. Lucia starb erst, als ein Priester ihr die heilige Kommunion reichte.

Verehrung und Brauchtum: Aus dem Jahr 400 ist Lucias Grabinschrift in der Katakombe San Giovanni in Syrakus erhalten. 1040 entführte der byzantinische General Georgios Maniakes nach der Rückeroberung Siziliens von den Arabern ihre Reliquien nach Konstantinopel, 1204 gelangten sie von dort nach Venedig, wo sie heute in der Kirche San Geremia ruhen. Ihre frühere Grabesstätte musste 1861 dem Bau des Bahnhofs Santa Lucia weichen. Auch die Basilika Saint-Vincent in Metz beansprucht, ihre Reliquien zu beherbergen.

Bis zur Verlängerung des Jahres um zehn Tage durch die Gregorianische Kalenderreform von 1582 war der Luzientag der kürzeste des Jahres, weswegen sich um ihren Gedenktag zahlreiche Lichterbräuche herausgebildet haben. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts weckt in Schweden die älteste Tochter als weißgekleidete Lucia mit Lichterkranz auf dem Kopf die Familie mit den ersten Weihnachtsplätzchen. In Fürstenfeldbruck setzen Kinder selbstgebastelte Luciahäuschen aus Papier mit einer Kerze in die Amper zum Dank für die Rettung vor einer Hochwasserkatastrophe am 13. Dezember 1785.

Darstellung: mit durchstoßenem Hals, Palme, Öllampe, zwei Augen auf einem Teller

Patronin: von Syrakus, Venedig und Nebraska, der Blinden, kranken Kinder, reuigen Dirnen, Anwälte, Bauern, Glaser und vieler anderer Berufe, bei Augenleiden, Halsschmerzen, Infektionen und Blutfluss
(BistumAugsburg)

Heilige Lucia, bitte für uns



 

Samstag, 9. Dezember 2023

Unsere Liebe Frau von Guadalupe, bitte für uns

 

Juan Diega, während der Erscheinung links, rechts vor dem Bischof, Votivkirche

Detaillierte Beschreibung des Wunders (Andreas Resch)

Wissenschaftlicher Befund des Bildes von Guadalupe (kathinfo) 

Die Guadalupe-Kapelle in Sevilla

Die Guadalupe-Kapelle im Petersdom

Die Guadalupe-Kapelle in der Wiener Votivkirche

Die Guadalupe-Kapelle in der Basilika von Loreto

Die Guadalupe-Kapelle in Lourdes 

Unsere Liebe Frau von Guadalupe in der Dormitio-Abtei in Jerusalem