Donnerstag, 27. Juni 2019
Heute alternativlos
Heute gedenkt die Kirche des hl. John Southworth, des hl. Cyrill von Alexandrien
und der hl. Hemma von Gurk.
Mittwoch, 26. Juni 2019
Unsere Liebe Frau von der Barmherzigkeit - Josemaria Escriva de Balaguer
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| Basilica de la Merce, Barcelona |
Die Kinder, vor allem die kleinen Kinder, erwarten dauernd irgend etwas, das ihre Eltern für sie tun sollen oder tun könnten, und dabei vergessen sie ihre eigenen Pflichten der Kindesliebe. Im allgemeinen sind wir recht eigennützige Kinder. Aber wir sagten schon, daß das einer Mutter nicht viel ausmacht, denn in ihrem Herzen ist die Liebe groß genug, um dem Kind alles zu geben, ohne etwas von ihm zu erwarten.
So ist es auch mit unserer Mutter Maria...Und wenn wir feststellen, daß es uns an Aufmerksamkeit gegenüber dieser guten Mutter gefehlt hat, sollte uns das Herz wehtun. Ich frage euch, ich frage mich selbst: Wie ehren wir sie?
Ein weiteres Mal kehren wir zur alltäglichen Erfahrung im Umgang mit unserer irdischen Mutter zurück. Wir fragen uns vor allem: Was erwartet eine Mutter von dem Kind, dem sie Fleisch und Blut gegeben hat? Ihr größter Wunsch ist, es in der Nähe zu haben. Wenn die Kinder groß werden und dies nicht mehr möglich ist, wartet die Mutter mit Ungeduld auf Nachricht und empfindet Anteilnahme für alles, was das Kind betrifft, von einer leichten Erkrankung bis hin zu den ganz wichtigen Ereignissen.
Versteht also: In den Augen unserer heiligen Mutter Maria hören wir niemals auf, kleine Kinder zu sein, denn sie öffnet uns den Weg zum Himmelreich, das nur denen, die zu Kindern werden, gegeben wird (Vgl. Mt 19,14). Wir dürfen uns niemals von ihr trennen. Und wie können wir sie ehren? Indem wir Umgang mit ihr haben, mit ihr sprechen, ihr unsere Liebe bezeugen, in unseren Herzen die Szenen ihres irdischen Lebens erwägen, ihr von unseren Kämpfen, unseren Erfolgen und Mißerfolgen erzählen.
So entdecken wir den Sinn der Gebete zur Mutter Gottes, die die Kirche immer gebetet hat, uns es ist uns, als sprächen wir diese Gebete zum erstenmal. Was sind das Gegrüßet seist du, Maria und der Engel des Herrn anderes als ein stürmisches Lob ihrer göttlichen Mutterschaft? Wir haben dann den heiligen Rosenkranz, eine wunderbare Frömmigkeitsübung, die ich nie müde werde, allen Christen zu empfehlen; mit dem Verstand und mit dem Herzen vergegenwärtigen wir uns die wunderbaren Geheimnisse im Leben Mariens, die wir als die grundlegenden Geheimnisse des Glaubens wiederentdecken.
(Escriva de Balaguer, Freunde Gottes, Nr. 289, 290)
Die Servitenkirche des Opus Dei in Budapest
Am Grab des Gründers des Opus Dei
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| Josemaria Escrive de Balaguer kniet vor ULF der Barmherzigkeit, Basilica de la Merce, Barcelona |
Auf Initiative der Bruderschaft unserer lieben Frau der Barmherzigkeit wurde am 20. September 2004 in der Basilika de la Merce von Barcelona ein Relief angebracht, das den hl. Josefmaria knieend vor der Mutter Gottes darstellt. Am 21. Juni 1946 besuchte der Gründer des Opus Dei die Basilika in Barcelona, bevor er sich nach Rom begab. Das Opus Dei wurde 1947 als erstes Säkularinstitut päpstlichen Rechts anerkannt.
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| Heil der Kranken - bitte für uns |
Von 1765 bis 1775 errichtete man im gotischen Viertel von Barcelona auf den Ruinen einer mittelalterlichen Kirche eine Barockkirche. Die erste Kirche des Mercedarier-Ordens wurde hier zw. 1249 und 1267 erbaut. Der Orden wurde am 10. August 1218 vom hl. Petrus Nolascus, einem jungen Kaufmann, dem König Jakob I. von Aragonien und dem Bischof Berenguer de Palou in Barcelona gegründet. Ziel war die Befreiung der Christen aus den Gefangenschaft der Muslime.
Besondere Verehrung fand Maria de la Merced, Unsere Liebe Frau von der Barmherzigkeit, ULF vom Loskauf der Gefangenen.
Dienstag, 25. Juni 2019
Das Tor, das zum Leben führt
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| Eingang zur Geburtskirche in Bethlehem |
13Geht durch das enge Tor!
Denn das Tor ist weit, das
ins Verderben führt,
und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm.
14Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng,
und der
Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn.
(aus dem Evangelium vom Dienstag der 12. Woche)
Montag, 24. Juni 2019
Berufen, Christus den Weg zu bahnen
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| Geburt von Johannes dem Täufer, Kathedrale von Genua |
57 Für Elisabet erfüllte sich die Zeit,
dass sie gebären sollte,
und sie brachte einen Sohn zur Welt.
58 Ihre Nachbarn und Verwandten hörten,
welch großes Erbarmen der Herr ihr erwiesen hatte,
und freuten sich mit ihr.
59 Und es geschah:
Am achten Tag kamen sie zur Beschneidung des Kindes
und sie wollten ihm den Namen seines Vaters Zacharías geben.
60 Seine Mutter aber widersprach
und sagte: Nein, sondern er soll Johannes heißen.
61 Sie antworteten ihr:
Es gibt doch niemanden in deiner Verwandtschaft, der so heißt.
62 Da fragten sie seinen Vater durch Zeichen,
welchen Namen das Kind haben solle.
63 Er verlangte ein Schreibtäfelchen
und schrieb darauf: Johannes ist sein Name.
Und alle staunten.
64 Im gleichen Augenblick
konnte er Mund und Zunge wieder gebrauchen
und er redete und pries Gott.
65 Und alle ihre Nachbarn gerieten in Furcht
und man sprach von all diesen Dingen
im ganzen Bergland von Judäa.
66 Alle, die davon hörten, nahmen es sich zu Herzen
und sagten: Was wird wohl aus diesem Kind werden?
Denn die Hand des Herrn war mit ihm.
80 Das Kind wuchs heran
und wurde stark im Geist.
Und es lebte in der Wüste
bis zu dem Tag,
an dem es seinen Auftrag für Israel erhielt.
und sie brachte einen Sohn zur Welt.
58 Ihre Nachbarn und Verwandten hörten,
welch großes Erbarmen der Herr ihr erwiesen hatte,
und freuten sich mit ihr.
59 Und es geschah:
Am achten Tag kamen sie zur Beschneidung des Kindes
und sie wollten ihm den Namen seines Vaters Zacharías geben.
60 Seine Mutter aber widersprach
und sagte: Nein, sondern er soll Johannes heißen.
61 Sie antworteten ihr:
Es gibt doch niemanden in deiner Verwandtschaft, der so heißt.
62 Da fragten sie seinen Vater durch Zeichen,
welchen Namen das Kind haben solle.
63 Er verlangte ein Schreibtäfelchen
und schrieb darauf: Johannes ist sein Name.
Und alle staunten.
64 Im gleichen Augenblick
konnte er Mund und Zunge wieder gebrauchen
und er redete und pries Gott.
65 Und alle ihre Nachbarn gerieten in Furcht
und man sprach von all diesen Dingen
im ganzen Bergland von Judäa.
66 Alle, die davon hörten, nahmen es sich zu Herzen
und sagten: Was wird wohl aus diesem Kind werden?
Denn die Hand des Herrn war mit ihm.
80 Das Kind wuchs heran
und wurde stark im Geist.
Und es lebte in der Wüste
bis zu dem Tag,
an dem es seinen Auftrag für Israel erhielt.
Lukas 1
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| Kapelle des Johannes des Täufers, Kathedrale von Genua |
Am heutigen 24. Juni lädt uns die Liturgie zur Feier des Hochfests der Geburt des heiligen Johannes des Täufers ein, dessen Leben – genauso wie das von Maria, der Mutter Jesu – ganz auf Christus ausgerichtet war. Johannes der Täufer ist der Vorläufer gewesen, die „Stimme“, die entsandt wurde, um das Mensch gewordene Wort anzukündigen. Deshalb bedeutet das festliche Gedenken an seine Geburt in Wirklichkeit, Christus zu feiern, die Erfüllung der Verheißungen aller Propheten, unter denen der Täufer der größte gewesen ist – er, der dazu berufen war, für den Messias „den Weg zu bahnen“ (vgl. Mt 11,9-10).
Alle Evangelien beginnen die Erzählung des öffentlichen Lebens Jesu mit dem Bericht über seine Taufe am Fluss Jordan durch Johannes. Der heilige Lukas fügt den Auftritt des Täufers in einen feierlichen historischen Rahmen ein. Auch mein Buch Jesus von Nazareth hebt mit der Taufe Jesu am Jordan an, einem Ereignis, das zu seiner Zeit ein großes Echo hatte. Von Jerusalem und aus allen Teilen Judäas strömten die Menschen herbei, um Johannes den Täufer zu hören, sich von ihm im Fluss taufen zu lassen und dabei ihre Sünden zu bekennen (vgl. Mk 1,5). Der Ruf des Propheten und Täufers wuchs in einem Maß an, dass viele sich fragten, ob er der Messias sei. Er aber – so hebt der Evangelist hervor – leugnete dies entschieden: „Ich bin nicht der Messias“ (Joh 1,20). Er bleibt auf jeden Fall der ersten „Zeuge“ Jesu, da er den Hinweis auf ihn vom Himmel erhalten hat: „Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft“ (Joh 1,33). Genau dies geschah, als Jesus nach dem Empfang der Taufe aus dem Wasser stieg: Johannes sah den Geist wie eine Taube auf ihn herabkommen. Da „erkannte“ er die volle Wirklichkeit des Jesus von Nazareth und begann, „Israel mit ihm bekannt zu machen“ (Joh 1,31); er wies ihn als Sohn Gottes und Erlöser der Menschen aus: „Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinweg nimmt“ (Joh 1,29).
Als echter Prophet gab Johannes ohne Kompromisse Zeugnis von der Wahrheit. Er klagte die Überschreitungen der Gebote Gottes auch dann an, wenn die Betroffenen die Mächtigen waren. So bezahlte er mit dem Leben, als er Herodes und Herodias des Ehebruchs anklagte, und mit dem Martyrium besiegelte er seinen Dienst an Christus, der die Wahrheit in Person ist. Wir wollen ihn und die allerseligste Jungfrau Maria um ihre Fürsprache bitten, damit es die Kirche auch in unseren Tagen verstehen möge, Christus immer treu zu bleiben und voller Mut seine Wahrheit und seine Liebe für alle zu bezeugen.
(Papst Benedikt XVI., 24. Juni 2007)
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| Johannes der Täufer, Kathedrale von Genua |
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